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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/152209/full</schema:image><schema:name>Atlas</schema:name><schema:dateCreated>2023</schema:dateCreated><schema:creator>[Thomas Geiger]</schema:creator><schema:creator>Thomas Geiger</schema:creator><schema:artMedium>Film, MP4-File (Transfer auf USB-Stick), Farbe, Ton, Untertitel, 22:20 min</schema:artMedium><schema:description>Aus der Bust Talk-Reihe "Atlas, Sphinx und Doktor", Premiere: 12. Juli 2023

</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/100629/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/155626/full</schema:image><schema:name>Sphinx</schema:name><schema:dateCreated>2023</schema:dateCreated><schema:creator>[Thomas Geiger]</schema:creator><schema:creator>Thomas Geiger</schema:creator><schema:artMedium>Film, MP4-File (Transfer auf USB-Stick), Farbe, Ton, Untertitel, 18:38 min</schema:artMedium><schema:description>Aus der Bust Talk-Serie "Atlas, Sphinx und Doktor", Premiere: 13. Mai 2023</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/100630/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/153952/full</schema:image><schema:name>Rudolf Steiner</schema:name><schema:dateCreated>2023</schema:dateCreated><schema:creator>[Thomas Geiger]</schema:creator><schema:creator>Thomas Geiger</schema:creator><schema:artMedium>Film, MP4-File (Transfer auf USB-Stick), Farbe, Ton, Untertitel, 18:38 min</schema:artMedium><schema:description>Aus der Bust Talk-Reihe "Atlas, Sphinx und Doktor": 13.09.2023</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/101269/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/158500/full</schema:image><schema:name>A Vicious Undertow</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Jesper Just]</schema:creator><schema:creator>Jesper Just</schema:creator><schema:artMedium>Super 16mm on DVD, B&amp;W, (16:9) 1:2.35 Letterbox</schema:artMedium><schema:description>In einer asiatisch dekorierten Bar sitzt eine Frau allein an einem Tisch. Die Kamera umkreist sie, melancholische Musik hat bereits eingesetzt. Eine zweite Frau an einem anderen Tisch gesellt sich zu ihr, später ein junger Mann. Die Blickwechsel sind dramatisch, begehrlich, verheißungsvoll, statt eines Gesprächs wird jedoch gepfiffen. Die Musik wechselt, es wird getanzt, schließlich verlässt die ältere der beiden Frauen die Bar und steigt einen Turm hinauf. Jesper Just arbeitet meist mit der filmischen Sprache und den theatralen Versatzstücken großer Hollywoodproduktionen, die dann jedoch ins „Leere“ laufen und somit ihre eigene Inszenierung ausstellen. Er setzt in seinen Arbeiten gezielt Ton und Musik ein, um Gefühle und innere Konflikte zu verdichten, wobei er oft mit unerwarteten Arrangements bekannter Popsongs oder dem Einsatz ungewöhnlicher Instrumente – hier etwa eines Theremins – spielt. Durch die Überinszenierung von durch das Mainstreamkino festgeschriebenen heteronormativen Geschlechterrollen und Begehrensstrukturen kann Just diese gleichzeitig konterkarieren und letztendlich aufbrechen. — [Claudia Slanar, 4/2017]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/48362/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/32224/full</schema:image><schema:name>Dictio Pii</schema:name><schema:dateCreated>2001</schema:dateCreated><schema:creator>[Markus Schinwald]</schema:creator><schema:creator>Markus Schinwald</schema:creator><schema:artMedium>35 mm film (transferred to DVD), color, sound, 16 min (looped)</schema:artMedium><schema:description>Zentrale Themen im künstlerischen Oeuvre Markus Schinwalds sind Körper und Psyche des Menschen sowie deren Unvollkommenheiten und Unzulänglichkeiten, häufig inszeniert der Künstler diese in Arbeiten, in welchen das Unheimliche eine tragende Rolle einnimmt. In seinem Film "Dictio Pii" wandeln sieben Protagonisten durch ein Hotel. Trotz eines stark narrativen Charakters ist keine logische oder dramaturgische Abfolge der teils kafkaesken Szenen zu erkennen, einzig durch den gemeinsamen Schauplatz sind sie lose miteinander verbunden. Es wirkt, als habe man die Schlüsselszenen eines Films aneinandergereiht. Die Grundstimmung ist geprägt von einer unheimlichen und unheilvollen, tief beklemmenden Atmosphäre, diese wird durch eine treibende musikalische Begleitung verstärkt. Die Menschen in "Dictio Pii" wirken in ihrem Agieren unfrei und zwanghaft, teilweise sogar fremdbestimmt, Prothesen und einschränkende Eingriffe an Körper und Kleidung zwingen sie zu artifiziellen Gesten und Haltungen. Durch die Darsteller selbst erfährt der Betrachter nichts über die Motive ihres rätselhaften Tuns, sie bewegen sich in einer nonverbalen Welt, einzig die repetitive textliche Unterlegung des Films scheint Auskunft über Befindlichkeit und Selbstwahrnehmung zu geben: „[…] living in the sensation of being everything and the certitude of being nothing […] we are deranged.“ Markus Schinwald konstruiert und inszeniert eine kühle Wirklichkeit, nimmt Anleihen bei der darstellenden Kunst – seine Prothesen und Apparate wirken wie Maskierungen –, lädt die Szenerien durch Musik und ein wiederholt vorgetragenes kryptisches Textstück zusätzlich auf. Durch verschiedene raffiniert aufeinander abgestimmte und choreografierte Medien entsteht so ein komplexes Wirkungsgefüge. — [Véronique Aichner, 10/2011]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10591/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/22445/full</schema:image><schema:name>Ten in Love</schema:name><schema:dateCreated>2006</schema:dateCreated><schema:creator>[Markus Schinwald]</schema:creator><schema:creator>Markus Schinwald</schema:creator><schema:artMedium>Video, color, DVD</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/12653/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/22290/full</schema:image><schema:name>Hotel Roccalba</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Dabernig]</schema:creator><schema:creator>Josef Dabernig</schema:creator><schema:artMedium>Video, b&amp;w, original format 35mm, scan on digibeta, DVD</schema:artMedium><schema:description>Sonntagnachmittag im Hotel Roccalba. Handelt es sich dabei um einen Ort der Altersversorgung, um eine Erholungsanstalt oder schlicht um ein Hotel? Das Dasein einer 12-köpfigen Gruppe in der renovierungsbedürftigen Anlage lässt die Antwort offen. — In einem windigen Garten macht sich ein Achtzigjähriger am Hackstock zu schaffen; zwei Frauen – Socken strickend – leisten ihm Gesellschaft. Aus den Zimmern ist das indifferente Gemisch von Fußballkonferenz und Opera Seria zu hören. Ein Sportler - gehbehindert und in Radfahrerschuhen - trägt seine Ausrüstung zusammen. Die kleine, gepflegte Frau im Putzmantel studiert ihn beim Service seines Rennrades. Unbeteiligt daran widmet sich eine weitere Person im Liegen der Forstlektüre. Szenenwechsel in ein Zimmer. Man hört gleichzeitig die Fußballübertragung aus dem Radio und Simone Boccanegra vom Plattenspieler. Sanft gleitet eine elektrische Haarschneidemaschine über den ohnehin schütter bewachsenen Kopf im Vordergrund. Am Bett sitzend trägt jemand kräftig Schminke auf, wovon der dahinter schlafende Partner keine Notiz nehmen kann. Betrieb auch in der geräumigen Hausbar. Die Kellnerin liest einen Fotoroman und behält gleichzeitig den Herrn im weißen Kittel im Auge, der - konzentriert in sein Spiegelbild blickend - einen großen Mokka vor sich stehen hat. — Hotel Roccalba hält die Ebene der Bedeutungskonstruktion in Schwebe. Es bleibt unklar, was die 12 Personen in diesem Film verbindet oder trennt. Ihr schlichtes Tun und nicht-Tun delegiert Fragen nach dem tieferen Belang an das Publikum. [Josef Dabernig, 2010]

Josef Dabernig klassifiziert seine Arbeiten in die Kategorien Film, Foto, Text, Objekt, Bau. So klar diese Einordnung erscheint, so durchlässig ist sie in der Praxis, gibt es doch strukturelle Verschränkungen der Felder und liegt allem ein kontextuelles systemisches Denken zugrunde. Seinen Filmen geht stets ein präzises Drehkonzept voraus, das alle Einstellungen, deren Länge, die Schnitte und Tonspuren festlegt und schließlich auch integraler Bestandteil der fertigen Arbeit ist. Dabernig beschreibt, was wir sehen – was wir sehen, ist im Fall von "Hotel Roccalba" eine genau komponierte Abfolge von Szenen, die die zwölf Protagonistinnen und Protagonisten – einer ist der Künstler selbst – in alltäglichen Handlungen zeigt, tätig also und zugleich eigenartig untätig. Es scheint nichts zu passieren, dennoch ist alles mit Bedeutung aufgeladen, die sich nicht aus dem Sichtbaren erschließt, sondern vielmehr dazwischenliegt. "Hotel Roccalba" lässt sich als ein antispektakuläres Mikrodrama über den Imperativ des tätigen Subjekts, dessen Interaktion im Kollektiv wie auch über die Konditionierungen unseres Betrachtens verstehen.  [Luisa Ziaja, 5/2017]
</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/15774/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/27629/full</schema:image><schema:name>Pressure On The Eggs</schema:name><schema:dateCreated>1999</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Kapfer]</schema:creator><schema:creator>Franz Kapfer</schema:creator><schema:artMedium>Video, color</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10616/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/32219/full</schema:image><schema:name>Children's Crusade</schema:name><schema:dateCreated>2004</schema:dateCreated><schema:creator>[Markus Schinwald]</schema:creator><schema:creator>Markus Schinwald</schema:creator><schema:artMedium>Video, color, sound, DVD</schema:artMedium><schema:description>Markus Schinwald vereint gleich mehrere tragische Erzählungen, unter anderem die Legende des Rattenfängers von Hameln. Wegen des ausbleibenden Lohns rächte sich der Spielmann, indem er die Kinder aus der Stadt lockte. Nur 100 Jahre zuvor, 1212, brechen von Köln und Frankreich tatsächlich 30.000 Kinder nach Jerusalem auf, um das Heilige Land vor den Sarazenen zu befreien. Der sogenannte Kinderkreuzzug kommt bald zum Erliegen, die Kinder verhungern oder erfrieren auf dem Weg, noch bevor sie den Golf von Genua erreichen. Der Film „Children‘s Crusade“, der die beiden Geschichten zusammenschließt, zeigt eine Gruppe von singenden Kindern, die einer lebensgroßen Marionette mit wechselndem Gesicht folgen. Die ergreifenden Bilder von Verlockung und Verführung wurden auf der Wiener Mölkerbastei gedreht und mit Benjamin Brittens Opus 82 untermalt. [Thomas Trummer, 2005, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Jahresbericht Belvedere 2004, Wien 2005, S. 12]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10725/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/21905/full</schema:image><schema:name>Stand West</schema:name><schema:dateCreated>2007/2008</schema:dateCreated><schema:creator>[Erwin Wurm]</schema:creator><schema:creator>Erwin Wurm</schema:creator><schema:artMedium>Video</schema:artMedium><schema:description>Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang steht eine männliche Figur allein in einer weiten Ebene Niederösterreichs und wird von zwei Therapeuten in Hypnose versetzt. Von Zeit zu Zeit verlassen die Therapeuten die Figur, nur um zu ihr zurückzukehren und die Hypnose zu verlängern. Erwin Wurm schafft mit seinem neuesten Film eine performative Skulptur, wie er sie nennt. Der Film „Stand West“ zeigt über die Dauer von acht Stunden einen jungen Mann, völlig entspannt, gewissermaßen entleert von allem Geistigen. Nur die Außenwelt ist mit Projektions- und Zuschreibungsarbeit beschäftigt. Wenn in „2001 – Odyssee im Weltall“ von Stanley Kubrick die Stele, die sich wie eine minimalistische Skulptur aus der Landschaft erhebt, gleichsam zu flirren, zu senden beginnt, entsteht eine spannungsgeladene Situation. Offen bleibt, von wem die Spannung ausgeht. Ist es die Stehle, die eine unsichtbare Energie verströmt, oder sind es die Umstehenden, die alle Energie auf dieses Moment konzentrieren? In „Stand West“ geht es darum, einen Zustand der Leere zu erreichen und diesen für einen ‚Arbeitstag‘ lang aufrechtzuerhalten. Denn über acht Stunden ist üblicherweise ein Museum, eine Galerie geöffnet. Acht Stunden lang kann das Publikum darauf verwenden, sich den Film „Stand West“ anzusehen. Und erst die ‚Arbeit‘ der Zusehen füllt die ‚entleerte‘ Skulptur mit Sinn. Der Skulptur eine Dimension des Zeitlichen zu verleihen ist Erwin Wurm auch in seinen „One Minute Sculptures“ ein Anliegen. Für die kurze Zeitspanne eine Minute kann sich das Publikum selbst in eine Skulptur verwandeln. [Eva Maria Stadler, 5/2008]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/14154/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/21911/full</schema:image><schema:name>Tell</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>[Erwin Wurm]</schema:creator><schema:creator>Erwin Wurm</schema:creator><schema:artMedium>Blu-ray disc</schema:artMedium><schema:description>Ein Paar sitzt in einem Auto. Durch Wien fahrend, unterhalten sich die beiden über die wunderlichen Dinge, die einem widerfahren könnten, würde man ein spezielles Sandwich essen. Und dann plötzlich fährt das Auto, im Begriff einzuparken, über eine Rampe die Fassade eines Hauses hinauf. Das Paar steigt aus dem Auto aus, geht an der Fassade hinunter, ein kurzer Sprung genügt, um wieder in die Dimension des Realen zu gelangen. Ein psychedelischer Erfahrungsraum, der eben erst angesprochen wurde, scheint Wirklichkeit geworden zu sein. Erwin Wurm spielt in seinen Skulpturen, Filmen und Installationen mit der Irritation. Einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit später könnte alles anders sein, als man es eben noch für möglich gehalten hätte. So finden sich in den Arbeiten Wurms Spargel in Nasenlöchern, Häuser auf Häusern oder eigentümlich verrenkte Haltungen, die Menschen mit Bällen, Obst oder anderen Gegenständen einnehmen. Mit Unförmigkeit und Verformung reagiert Erwin Wurm auf Veränderbarkeit, Flexibilität und Unsicherheit. [Eva Maria Stadler, 5/2008]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/14155/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/158488/full</schema:image><schema:name>[Under The Pavement, The Beach]</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Sasha Pirker]</schema:creator><schema:creator>Sasha Pirker</schema:creator><schema:artMedium>Video, color, sound</schema:artMedium><schema:description>
Ein Moment wird filmisch festgehalten, Fragmente von Materialität werden in einer einzigen Einstellung sichtbar. Der Augenblick wird nach und nach eindeutig, wird so in die Geschichte des Hauses eingeschrieben. Er thematisiert Vergangenheit und Zukunft. Der Film zelebriert diesen einen Moment – mit Licht und Ton. Das Licht gibt den Blick frei für mögliche Assoziationen und für das Wesen von Film an sich. </schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/25145/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/31258/full</schema:image><schema:name>[Venus In Fur]</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>DVD, video, color</schema:artMedium><schema:description>"Der Medienkunstpionier Peter Weibel führt klassisch gewordene Frauendarstellungen der Kunstgeschichte in einem Reigen auf, der mit Cranachs Quellnymphe beginnt und unter anderem über Werke von Giorgione, Tizian und Manet zurück zu Cranach führt. Das Videomorphing zeigt die Zeitgebundenheit dieser allesamt von männlichen Künstlern entworfenen Vorstellungen von Weiblichkeit. Die gleichnamige Novelle Venus im Pelz aus dem Jahre 1870 von Leopold von Sacher-Masoch war eine der ersten Darstellungen von männlichen Unterwerfungsfantasien in der Liebe. Das Video entstand zeitnah zu der Wiederherausgabe des von Sacher-Masoch hinterlassenen Werkes und der von Weibel mitkuratierten Ausstellung Phantom der Lust. Visionen des Masochismus in der Kunst in Graz 2003." — [aus: Deutsches Hygiene-Museum Dresden, URL. http://dhmd.de/index.php?id=2048 (letzter Zugriff: 04.12.2013)]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/25954/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/45652/full</schema:image><schema:name>[What is Exhibited]</schema:name><schema:dateCreated>2008–2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Nathalie Koger]</schema:creator><schema:creator>Nathalie Koger</schema:creator><schema:artMedium>16 mm film, transferred to video, B&amp;W, silent</schema:artMedium><schema:description>Das Wiener Gustinus Ambrosi Museum ist der Schauplatz von Nathalie Kogers Film, für den diese eine eigene Choreografie entworfen hat. In der Ateliersituation wandelt eine Hula-Hoop-Artistin durch den Raum und die ausgestellten Skulpturen, während sie unaufhörlich ihre Reifen kreisen lässt. Manchmal versucht sie, Objekte einzufangen, dann wiederum betrachtet sie sie nur, bevor sie schließlich einen leeren Sockel besteigt. Selbst kinetische „Skulptur“ wie auch Bildhauerin, eignet sich die Tänzerin diesen Raum an, dem die umstrittene Vergangenheit des Bildhauers Ambrosi eingeschrieben ist. So konnte sich dieser sowohl im Austrofaschismus als auch während der Nazizeit und in der Zweiten Republik mit den jeweiligen Machthabern arrangieren und immer wieder lukrative Aufträge für sich verbuchen. Durch die historisierende Form des schwarz-weißen 16mm-Films und den Gegensatz zwischen heroisch-traditionellen Skulpturen und dynamischem Tänzerinnenkörper wirkt die Artistin tatsächlich wie ein Eindringling aus einer anderen zeitlichen wie räumlichen Dimension. Mit dieser Figur gelingt es Koger, der Geschichte dieses Ortes eine weitere Ebene hinzuzufügen, die von Ausstellungsbedingungen, Blickwechseln und subtilen, widerständigen Gesten handelt. — [Claudia Slanar, 09/2015]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/29709/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/51944/full</schema:image><schema:name>Ludus 6</schema:name><schema:dateCreated>1972/1994</schema:dateCreated><schema:creator>[Felix Kalmar]</schema:creator><schema:creator>Felix Kalmar</schema:creator><schema:artMedium>16 mm Agfa black-and-white film, remastered and digitized in 1994</schema:artMedium><schema:description>Idee und Regie: Felix Kalmar - Kamera: Wilhelm Gaube - Magier: Alan - Musik: Fatty George - Ort: Wien - Zeit: 1972 — „Meine Beschäftigung mit dem Spiel als soziologisches Phänomen (vgl. meine Arbeit: „Ludus 1“ von 1970 – eine reelle Turnierpartie Marcel Duchamps mit Tartakower gespielt 1928, Schachturnier Paris), sowie die von der damaligen bahnbrechenden Video Galerie Gerry Schum ausgehenden Impulse regten mich dazu an „Ludus 6“ zu machen. Die Ludus Serien sollten durch einen schwarz-weiß Tonfilm ergänzt werden. Bedingung an mich: ein eigenständiges Werk. Nicht nur eine Veränderung des Art-Contextes im Sinne von DADA, sondern der Versuch meine Vorstellungen: Concept = Inhalt – Form auch in diesem Mittel darzustellen, und auf die Ästhetik eines L’art pour L’art zu verzichten.“ – [Felix Kalmar, 1994]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/30140/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/129125/full</schema:image><schema:name>Cinesexual</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Ursula Mayer]</schema:creator><schema:creator>Ursula Mayer</schema:creator><schema:artMedium>16 mm double projection, color, silent</schema:artMedium><schema:description>Edition 1/3 + 2 AP</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/39301/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/150437/full</schema:image><schema:name>Cigarettesandwich</schema:name><schema:dateCreated>2001</schema:dateCreated><schema:creator>[Ugo Rondinone]</schema:creator><schema:creator>Ugo Rondinone</schema:creator><schema:artMedium>DVD, video (looped), color</schema:artMedium><schema:description>Ein junger Mann geht an einer Backsteinmauer vorbei und durchläuft dabei im Loop das gedämpfte Farbspektrum eines Regenbogens. Die aus Rainer Werner Fassbinders "Götter der Pest" von 1969 entnommene Szene dauert eigentlich nur 45 Sekunden, doch Ugo Rondinone verlangsamt und wiederholt die Bewegung, dehnt die Zeit. Dazu singt die britische Band Tindersticks eine ebenso stark verlangsamte Version ihres Sleepy Song zu monoton-verhaltener Gitarrenmusik. In der einsamen Bewegung des Flaneurs, der tatsächlich nie ankommen wird, liegt etwas Melancholisches, gleichzeitig lädt der repetitive Charakter des Videos zur Kontemplation über Zeit und Vergänglichkeit ein. — [Claudia Slanar, 5/2017]
Egal ob Rondinone mit Fotografie oder Malerei, Video oder großformatigen Skulpturen arbeitet, er interessiert sich immer wieder für eine Subversion kunsthistorischer Kanonisierungen, die in der Überschreitung von Genregrenzen, in der spirituellen Dimension von Kunstbetrachtung oder einfach im poetischen Zusammenspiel unerwarteter Begegnungen liegen kann.
</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/48364/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/157905/full</schema:image><schema:name>WEISSE UND SCHWARZE SCHATTEN</schema:name><schema:dateCreated>1969</schema:dateCreated><schema:creator>[Marc Adrian]</schema:creator><schema:creator>Marc Adrian</schema:creator><schema:artMedium>Film, Schleife; transparente Leinwand; 16 mm</schema:artMedium><schema:description>WEISSE UND SCHWARZE SCHATTEN / LETZTE AUSWEGE ist ein Beitrag Marc Adrians zum Expanded Cinema. Die Installation im Rahmen der Ausstellung "multi media I", (Galerie Junge Generation, Wien) besteht in der Projektion der lebensgroßen, bewegten Schatten zweier nackter Mädchen auf eine Leinwand. Diese ist so angebracht, dass die Besucher die projizierten Schattenrisse sehen, bevor sie den Ausstellungsraum betreten. Verlassen sie nach dem Durchschreiten der Ausstellung den Raum durch den Ausgang, gelangen die Besucher hinter die Leinwand. Während sie dort feststellen, dass die Schatten auf Film aufgenommen wurden und projiziert werden, sich also keine realen Aktmodelle hinter der Leinwand befinden, werfen sie im Licht des Filmprojektors selbst Schatten. Für neu Ankommende jenseits der Leinwand sieht es so aus, als befänden sich die bekleideten Ausstellungsbesucher gleichzeitig mit zwei Aktmodellen hinter der Leinwand, da der Unterschied zwischen den in Echtzeit geworfenen Schatten und den projizierten Film-Schattenrissen der beiden Frauen nicht erkennbar ist.</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/63037/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/159470/full</schema:image><schema:name>Pulad Zurkhaneh</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>Film (Super16mm transferred to HD), black-and-white, sound, format 16: 9</schema:artMedium><schema:description>Simon Wachsmuths konzeptuelle künstlerische Arbeit kreist um Erinnerung und Überlieferung und befragt das Verhältnis von materiellen Spuren und rituellen Praktiken, musealen Repräsentationen und Formen ihrer Indienstnahme in der Gegenwart. Der Film "Pulad Zurkhaneh" ist Teil des Werkkomplexes "Where we were then, where we are now": Ausgehend von der im heutigen Iran gelegenen Königsstadt des Achämenidenreiches Persepolis, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde, beleuchtet Wachsmuth vergangene und gegenwärtige Projektionen auf Persien und den Iran wie auch Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. "Pulad Zurkhaneh" zeigt eine Gruppe Männer bei einer traditionellen Leibesübung, die ihren Ursprung in klandestinen Kampfsportarten aus der Zeit der arabischen Eroberung Persiens hat, über die Jahrhunderte aber um spirituelle Inhalte und Rituale erweitert wurde. Aufgenommen in einer Zurkhaneh, persisch für "Krafthaus", folgen die ruhigen, unkommentierten Filmbilder dem festgelegten Verlauf und nehmen immer wieder die Objekte in den Fokus, mit denen die Männer trainieren: Holzkeulen, Schilde, Bogen und Bretter, die abstrahiert an Waffen erinnern. Atmosphärisch aufgeladen erzählt "Pulad Zurkhaneh" von Tradition und Transformation kultureller Praxen und deren historischer und gegenwärtiger Bedeutung. — [Luisa Ziaja, 4/2017]

</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75859/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140491/full</schema:image><schema:name>Persepolis - Where we were then, where we are now</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>Film (Super16mm transferred to HD), black-and-white, sound, format 16: 9</schema:artMedium><schema:description>Die im heutigen Iran gelegenen ehemaligen Königsstadt des Achämenidenreichs Persepolis, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde, ist Ausgangspunkt der mehrteiligen Installation "Where we were then, where we are now". Simon Wachsmuth spinnt ein vielschichtiges Verweissystem zu vergangenen und gegenwärtigen Projektionen auf Persien und den Iran, das Verhältnis von Orient und Okzident und Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. So sind die berühmten Apadana-Reliefs in Persepolis Gegenstand des Films "Persepolis - Where we were then, where we are now", der in langsamen Kamerafahrten die materiellen Überreste aufnimmt. — [Luisa Ziaja, 7/2015]
</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75860/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/156739/full</schema:image><schema:name>Palmer</schema:name><schema:dateCreated>2023</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedl vom Gröller]</schema:creator><schema:creator>Friedl vom Gröller</schema:creator><schema:artMedium>16mm-Film</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/102331/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/156741/full</schema:image><schema:name>Redskins</schema:name><schema:dateCreated>2023</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedl vom Gröller]</schema:creator><schema:creator>Friedl vom Gröller</schema:creator><schema:artMedium>16mm-Film</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/102332/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/164032/full</schema:image><schema:name>Tod</schema:name><schema:dateCreated>2023</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedl vom Gröller]</schema:creator><schema:creator>Friedl vom Gröller</schema:creator><schema:artMedium>16mm-Film</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/102333/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/75007/full</schema:image><schema:name>Ichzeit – Zeitich</schema:name><schema:dateCreated>1975</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>4 video recorders, 2 video cameras, 2 monitors on tripods, mirror</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/104233/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/45652/full</schema:image><schema:name>[What is Exhibited]</schema:name><schema:dateCreated>2008–2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Nathalie Koger]</schema:creator><schema:creator>Nathalie Koger</schema:creator><schema:artMedium>16 mm film, transferred to video, B&amp;W, silent</schema:artMedium><schema:description>Das Wiener Gustinus Ambrosi Museum ist der Schauplatz von Nathalie Kogers Film, für den diese eine eigene Choreografie entworfen hat. In der Ateliersituation wandelt eine Hula-Hoop-Artistin durch den Raum und die ausgestellten Skulpturen, während sie unaufhörlich ihre Reifen kreisen lässt. Manchmal versucht sie, Objekte einzufangen, dann wiederum betrachtet sie sie nur, bevor sie schließlich einen leeren Sockel besteigt. Selbst kinetische „Skulptur“ wie auch Bildhauerin, eignet sich die Tänzerin diesen Raum an, dem die umstrittene Vergangenheit des Bildhauers Ambrosi eingeschrieben ist. So konnte sich dieser sowohl im Austrofaschismus als auch während der Nazizeit und in der Zweiten Republik mit den jeweiligen Machthabern arrangieren und immer wieder lukrative Aufträge für sich verbuchen. Durch die historisierende Form des schwarz-weißen 16mm-Films und den Gegensatz zwischen heroisch-traditionellen Skulpturen und dynamischem Tänzerinnenkörper wirkt die Artistin tatsächlich wie ein Eindringling aus einer anderen zeitlichen wie räumlichen Dimension. Mit dieser Figur gelingt es Koger, der Geschichte dieses Ortes eine weitere Ebene hinzuzufügen, die von Ausstellungsbedingungen, Blickwechseln und subtilen, widerständigen Gesten handelt. — [Claudia Slanar, 09/2015]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/104234/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/45652/full</schema:image><schema:name>[What is Exhibited]</schema:name><schema:dateCreated>2008–2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Nathalie Koger]</schema:creator><schema:creator>Nathalie Koger</schema:creator><schema:artMedium>16 mm film, transferred to video, B&amp;W, silent</schema:artMedium><schema:description>Das Wiener Gustinus Ambrosi Museum ist der Schauplatz von Nathalie Kogers Film, für den diese eine eigene Choreografie entworfen hat. 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Der Film "Pulad Zurkhaneh" ist Teil des Werkkomplexes "Where we were then, where we are now": Ausgehend von der im heutigen Iran gelegenen Königsstadt des Achämenidenreiches Persepolis, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde, beleuchtet Wachsmuth vergangene und gegenwärtige Projektionen auf Persien und den Iran wie auch Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. "Pulad Zurkhaneh" zeigt eine Gruppe Männer bei einer traditionellen Leibesübung, die ihren Ursprung in klandestinen Kampfsportarten aus der Zeit der arabischen Eroberung Persiens hat, über die Jahrhunderte aber um spirituelle Inhalte und Rituale erweitert wurde. Aufgenommen in einer Zurkhaneh, persisch für "Krafthaus", folgen die ruhigen, unkommentierten Filmbilder dem festgelegten Verlauf und nehmen immer wieder die Objekte in den Fokus, mit denen die Männer trainieren: Holzkeulen, Schilde, Bogen und Bretter, die abstrahiert an Waffen erinnern. Atmosphärisch aufgeladen erzählt "Pulad Zurkhaneh" von Tradition und Transformation kultureller Praxen und deren historischer und gegenwärtiger Bedeutung. — [Luisa Ziaja, 4/2017]

</schema:description><schema:artForm>Reproduction</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/105409/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/160483/full</schema:image><schema:name>Es hat mich sehr gefreut!</schema:name><schema:dateCreated>1987</schema:dateCreated><schema:creator>[Mara Mattuschka]</schema:creator><schema:creator>Mara Mattuschka</schema:creator><schema:artMedium>16 mm, Schwarzweiß, Ton</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/105600/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/160484/full</schema:image><schema:name>Kugelkopf</schema:name><schema:dateCreated>1985</schema:dateCreated><schema:creator>[Mara Mattuschka]</schema:creator><schema:creator>Mara Mattuschka</schema:creator><schema:artMedium>16 mm, Schwarzweiß</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/105602/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/160485/full</schema:image><schema:name>NabelFabel</schema:name><schema:dateCreated>1984</schema:dateCreated><schema:creator>[Mara Mattuschka]</schema:creator><schema:creator>Mara Mattuschka</schema:creator><schema:artMedium>16 mm, Schwarzweiß</schema:artMedium><schema:description>In NabelFabel verpaßt sich Mara Mattuschka durch etliche Strumpfhosen hindurch eine zweite Geburt. Ihr Körper kriecht derart deformiert und angestrengt aus den Nylonschichten, daß der schiere Überlebenskampf sichtbar wird.
(Peter Tscherkassky)

Das Gesicht unter der Strumpfmaske, verzerrt wie das eines Piloten beim Sturzflug, zu leinwandgroßen Wülsten plattgedrückt als sei ein eiliger Bankräuber gegen die Glastür im Schalterraum geprallt, ist ein wenig angenehmes Bild. Vor allen Dingen ein Stück Körper, das im Takt des Kinos, also mit 24 Bildern in der Sekunde, auf die Leinwand gefetzt wird wie eine Serie von Ohrfeigen. Das Gesicht hat keine Kontur, nur schiere, pulsierende Masse besetzt das Bild. ...Fast friedlich dann die mit dem scharfen Klicken des Diaprojektors eingeschobenen Röntgenaufnahmen, der Befund: keine pathologischen Veränderungen, es war weit schlimmer.
(Stephan Settele)

NabelFabel ist aus einer Aktion entstanden. Dabei sind jede Menge Fotos gemacht worden, und dadurch hatte ich die Idee. Eigentlich wollte ich ausprobieren, wie sich ein Gesicht unter einer Maske verändert, auch das nicht Individuelle, aber auch die Assoziation zum Kriminellen. Na, ja und dann ist NabelFabel gemacht worden: ein Geburtsfilm, Geburtstraumatik.
(Mara Mattuschka)</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/105603/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/160486/full</schema:image><schema:name>Kaiser Schnitt</schema:name><schema:dateCreated>1984</schema:dateCreated><schema:creator>[Mara Mattuschka]</schema:creator><schema:creator>Mara Mattuschka</schema:creator><schema:artMedium>16 mm, Schwarzweiß</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/105604/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/160487/full</schema:image><schema:name>Parasympathica</schema:name><schema:dateCreated>1986</schema:dateCreated><schema:creator>[Mara Mattuschka]</schema:creator><schema:creator>Mara Mattuschka</schema:creator><schema:artMedium>16 mm, Schwarzweiß</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/105605/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/161801/full</schema:image><schema:name>Salvatore Viviano. Ballett für eine Baustellung. Belvedere Club, 03. Mai 2013, 20.30, 21er Haus</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Philipp Fleischmann]</schema:creator><schema:creator>Philipp Fleischmann</schema:creator><schema:artMedium>Film, 16 mm, b/w, silent</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/105640/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>