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Dass Florian Pumhösl seiner Installation diesen Titel gibt, hat mehrfachen Verweischarakter: So kombiniert er zwei schwarze Fotogramme von gespannten weißen Bindfäden mit speziellen Längenverhältnissen mit zwei (Positiv/Negativ-)Fotografien des Kopfes von Henry Moores "Paleolithic Woman" (1956) und einem weißen abstrakten Bild zweier Kreise, in dem der Künstler, wie eine Korrespondenz mit dem Bauhaus-Archiv andeutet, Position und Größe zweier Köpfe in einer Fotocollage Moholy-Nagys reproduziert. Hier treffen Diskurse zum Verhältnis von Figuration und Abstraktion, Reproduktion und Original, Urbild und Abbild, Gedächtnis und Archiv in einem komplexen Referenzgefüge aufeinander, das signifikant Pumhösls Auseinandersetzung mit den Avantgarden der klassischen Moderne kennzeichnet. — [Luisa Ziaja, in: Agnes Husslein-Arco, Severin Dünser, Luisa Ziaja (Hg.), Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Wien 2015, S. 107.]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10606/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12007/full</schema:image><schema:name>[Domestic Pinacotheca]</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>[Florian Pumhösl]</schema:creator><schema:creator>Florian Pumhösl</schema:creator><schema:artMedium>Photogram on baryta paper</schema:artMedium><schema:description>Die Idee einer Hauspinakothek, die Übertragung des Konzepts der öffentlich zugänglichen Gemäldegalerie in den privaten Rahmen also, formulierte László Moholy-Nagy in den 1920er-Jahren angesichts der neuen Möglichkeiten, durch reproduktive Verfahren Originale zu erhalten, die er aber vorschlug, nicht als "toten Zimmerschmuck" an die Wand zu hängen, sondern eben in einer Hauspinakothek aufzubewahren und nur bei Bedarf hervorzuholen. 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Die Herstellung der Silbergelatin-Fotogramme führten den Künstler zu den aufgelassenen Silbermienen nach Rattenberg, wo er auch mit der dort ansässigen Glasproduktion in Berührung kam. Die Verwandtschaft der beiden Serien besteht darin, dass ihre Produktion nur während eines kleinen Zeitfensters möglich ist. Die optische Qualität der Fotoarbeiten und der Glasobjekte zeigen die Momenthaftigkeit ihrer Entstehung auf. — [Cathrin Mayer, 8/2011]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/22954/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/29459/full</schema:image><schema:name>Nightlight</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Part]</schema:creator><schema:creator>Michael Part</schema:creator><schema:artMedium>Gelatine silver photogram</schema:artMedium><schema:description>In seinen Fotoarbeiten bezieht sich Michael Part technisch wie auch formal auf die Anfänge des Mediums Fotografie. Der Künstler schafft auch Objekte, wie beispielsweise die Serie der Glasdrops aus dem Jahr 2011. Die Serie der Glasdrops und die Serie der Nachtlichter bilden gemeinsam einen Werkkomplex des Künstlers. 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