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In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72259/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102078/full</schema:image><schema:name>PRINZIPIEN REITEREI</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72801/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102079/full</schema:image><schema:name>NYMPHEN SAAL No. 1</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72802/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102080/full</schema:image><schema:name>HERMÈS PSYCHOPOMP</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72803/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102081/full</schema:image><schema:name>Lehrtafel zur HIPPO HYPNO SCHIZO HOCHZEIT</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72804/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102082/full</schema:image><schema:name>ALLLIEB</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72805/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102083/full</schema:image><schema:name>TRANCE TRENSE</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72806/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102084/full</schema:image><schema:name>PS</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72807/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102085/full</schema:image><schema:name>Lehrtafel zur HIPPO HYPNO SCHIZO HOCHZEIT</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72808/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102086/full</schema:image><schema:name>TIPPSE</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72809/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102117/full</schema:image><schema:name>TRAUM ZEUG</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72810/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102118/full</schema:image><schema:name>SCHIZO SCHNITZE</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72811/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102119/full</schema:image><schema:name>"WIE?" (Nietzsche)</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72812/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102120/full</schema:image><schema:name>KAVA LIER</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72813/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102121/full</schema:image><schema:name>HIPPIE HIPPOS</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Elisabeth von Samsonow]</schema:creator><schema:creator>Elisabeth von Samsonow</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf Karton</schema:artMedium><schema:description>
In ihrem 2007 erschienenen Buch “Anti Elektra. Totemismus und Schizogamie“ unterzieht Elisabeth von Samsonow Freuds Rede von der „Phasenverschiebung“ der weiblichen „Objektbeziehung“ gegenüber der männlichen eine grundlegende Analyse. Sofern die weibliche Position hinter männlichen „zurück“ bleibt, ließe sich sagen, dass sie symbolische Anteile vor-männlicher und damit vor-menschlicher Art in sich bewahre. Wie sieht das nun aus? In ihrer Installation „The Bride’s aware of attached Horse“ (wobei der Titel eine Stille-Post-Version Duchamps “The Bride stripped bare by her Bachelors” ist) nimmt Elisabeth von Samsonow an, es könnte mit dem „Vormenschlichen“ auch das Tier gemeint sein. In einer Variation des Bio-Cyborgism von Donna Haraway, die den Hund in dieser Hinsicht privilegiert hat (Cayenne, ihre Hündin), setzt Elisabeth von Samsonow das Pferd als Bindungskandidaten ein, genauer: als Kandidat für eine Hochzeit. Jenseits vorschneller Assoziationen zu Fetischismus oder womöglich Sodomie im Stile der Großen Katharina hat sie die Pony-Liebe des Mädchens im Auge, also jene Phase adoleszenter Konfusion, in welcher das Mädchen das Tier als seinesgleichen (v)erkennt. Die Szene der Schizogamie, die den Inhalt der Performance bildet, ist eigentlich als Traum oder Vision gedacht, als Ereignis in den tiefen Registern der Mädchenseele. Aber auch als Pygmalions-Szene, Allegorie über Schizo als „Schnitzen“. Das große Blaue Pferd, die Tüllbrille, die eine Weiterentwicklung der Scheuklappen darstellt, und nicht zuletzt das Hochzeitskleid der Braut, das mit Zügeln und Trensen in der Art von Hermès-Tüchern ornamentiert ist, vergegenständlichen die Elemente jenes unbewußten Erotismus, der sogar noch nach dem Ende aller Wünsche aktiv bleibt. Die Installation/Performance ist also Analyse und Kritik der weiblichen Objektbeziehung nach Freud, wobei der drastische Durchgang durch die Visualisierung seiner Konsequenzen zeigen soll, wo der Ausgang aus dem Verhängnis zu suchen wäre: nämlich in der Erfindung eines Bindungsspiels, das die Normen der bürgerlichen Ehe überholt. Damit wäre dann auch der Weg in eine neue Ästhetik der Objektbeziehungen gebahnt, die nicht mehr mit dem Mangel wuchert.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72814/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/7416/full</schema:image><schema:name>Rosine Fischler, Countess of Treuberg</schema:name><schema:dateCreated>1877</schema:dateCreated><schema:creator>[Wilhelm Leibl]</schema:creator><schema:creator>Wilhelm Leibl</schema:creator><schema:artMedium>Oil tempera on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/509/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/10554/full</schema:image><schema:name>The King Beholds the Maid</schema:name><schema:dateCreated>c. 1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Eugen von Kahler]</schema:creator><schema:creator>Eugen von Kahler</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/540/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/10643/full</schema:image><schema:name>Oriental Bazaar</schema:name><schema:dateCreated>c. 1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Eugen von Kahler]</schema:creator><schema:creator>Eugen von Kahler</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/541/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/5922/full</schema:image><schema:name>Under the Pergola</schema:name><schema:dateCreated>c. 1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Marie Egner]</schema:creator><schema:creator>Marie Egner</schema:creator><schema:artMedium>Oil on paper on cardboard</schema:artMedium><schema:description>Anfänglich stark von Schindler beeinflusst, begann Marie Egner sich um 1890 (zwei Jahre vor dessen Tod) von ihrem Lehrer zu lösen und eine stärkere Buntfarbigkeit zu entwickeln. Ihre Bilder sind stark an das Naturvorbild, den konkreten Gegenstand gebunden - niemals verloren ihre Bilder an Raumtiefe, um zu einem flirrenden Farbgeflecht zu werden. Ihre Stärke liegt in der Art, wie sie kraftvoll leuchtende Lokalfarben zum Einsatz bringt und die Wirkungen des Lichts darstellt. — Das Bild, das Stillleben mit Landschaftsmalerei vermischt, ist während einer Italienreise entstanden. Es ist am rechten Rand durch Anfügen eines Leinwandstreifens ergänzt worden. Damit wurde der Tiefenzug deutlich verstärkt. — [Dietrun Otten, 2/2002]
</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/561/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/5924/full</schema:image><schema:name>Luise Pfeiffer-Nathusius (1811–1891)</schema:name><schema:dateCreated>1846</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedrich von Amerling]</schema:creator><schema:creator>Friedrich von Amerling</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/645/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/159666/full</schema:image><schema:name>Still Life with Three Apples and Cheese in Tin Foil</schema:name><schema:dateCreated>1886</schema:dateCreated><schema:creator>[Carl Schuch]</schema:creator><schema:creator>Carl Schuch</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/654/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4754/full</schema:image><schema:name>The Bavarian Lieutenant-General, Baron Clemens von Raglovich</schema:name><schema:dateCreated>c. 1813</schema:dateCreated><schema:creator>[Barbara Krafft]</schema:creator><schema:creator>Barbara Krafft</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Die im böhmisch-mährischen Jihlava/Iglau geborene Barbara Krafft war zu ihrer Zeit in Wien, Salzburg und Bamberg als Porträtistin sehr geschätzt. Als eine der wenigen Frauen wurde sie bereits 22-jährig Mitglied der Akademie der bildenden Künste in Wien. — Das Porträt des Clemens Freiherrn von Raglovich ist eines ihrer eindrucksvollsten Bilder. Der bayrische Generalleutnant gibt sich trotz der mit Orden geschmückten Uniform sehr leger, er scheint jemandem zuzuhören. Krafft beweist hier außergewöhnliche Beobachtungsgabe, denn der aufmerksame Blick des Mannes verleiht dem Gesicht eine starke persönliche Note. Der mit vielen Würden ausgezeichnete Befehlshaber kämpfte in den Napoleonischen Kriegen und wurde später Sektionschef im bayrischen Kriegsministerium. — [Sabine Grabner 8/2009]

</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/656/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3994/full</schema:image><schema:name>Seaman of the North Pole Expedition (Julius von Payer ?)</schema:name><schema:dateCreated>c. 1875</schema:dateCreated><schema:creator>[Hans Canon]</schema:creator><schema:creator>Hans Canon</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/725/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3254/full</schema:image><schema:name>Orpheus and Eurydice</schema:name><schema:dateCreated>1869</schema:dateCreated><schema:creator>[Anselm Feuerbach]</schema:creator><schema:creator>Anselm Feuerbach</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>The mythical singer Orpheus, followed by Eurydice, strides forward decisively. He had ventured into the underworld in a desperate attempt to rescue his wife. And he succeeded in persuading Pluto to release Eurydice, but under one condition: Orpheus was not allowed to turn back to his beloved as they ascended. The figures’ heavy, classical-style garments are the focus of our attention. Their hemlines follow the same curve, expressing the figures’ attachment and their ascent in unison. But whereas Orpheus gazes upward toward the light, Eurydice lowers her head. A mere moment later, her husband would hesitate for a second, before looking round and losing his beloved forever.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/735/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3776/full</schema:image><schema:name>The Fish Monger</schema:name><schema:dateCreated>before 1885</schema:dateCreated><schema:creator>[Hans Canon]</schema:creator><schema:creator>Hans Canon</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Studie zu Inv.-Nr. 5662</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/776/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3777/full</schema:image><schema:name>Fish Monger</schema:name><schema:dateCreated>c. 1872</schema:dateCreated><schema:creator>[Hans Canon]</schema:creator><schema:creator>Hans Canon</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/815/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3997/full</schema:image><schema:name>Bacchus Drunk</schema:name><schema:dateCreated>before 1875</schema:dateCreated><schema:creator>[Hans Canon]</schema:creator><schema:creator>Hans Canon</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/816/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3998/full</schema:image><schema:name>Baroness Maria von Zehmen, née Fröhlich von Feldau</schema:name><schema:dateCreated>1882</schema:dateCreated><schema:creator>[Hans Canon]</schema:creator><schema:creator>Hans Canon</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>"Die Familie von Zehmen ist ein altadliges meißnisch-sächsisches Geschlecht aus dem gleichnamigen Stammhaus Zehmen bei Zwenkau, nördlich von Böhlen in Sachsen. Erstmals wurde die Familie mit Fridericus de Cemin urkundlich 1206 erwähnt. Die Stammreihe der Familie beginnt mit Thimo von Zehmen, der urkundlich 1331 bis 1363 nachweisbar ist. 1891 wurde Ludwig von Zehmen in den sächsischen Freiherrenstand erhoben. Noch 1918 wurde die Familie in das Königlich sächsische Adelsbuch eingetragen." — [aus: Wikipedia, URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Zehmen_(Adelsgeschlecht) (14.10.2009)]. — Über die Familie Fröhlich von Feldau siehe im noch nicht veröffentlichten Nachschlagewerk: Genealogisches Handbuch bedeutender jüdischer Familien in Wien, Bd. 1, Amalthea Verlag, 2010.
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She was completely obscured by her tousled blonde hair and a shy hesitancy,” wrote a friend of the artist’s about the young couple. They had married in 1915; three years later the Expressionist artist painted his wife with a highly sensitive gaze. It would be the first of his paintings to be acquired by a museum. But in the eyes of the then Director of the Belvedere (called the Österreichische Staatsgalerie at the time) it was too “arts-and-crafts” and vivid, whereupon Schiele reworked Edith’s dress in more muted hues. Technical analysis of the painting in 2018 brought this original version to light. This has been reconstructed and is shown here beside the final version of the painting.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1029/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/11640/full</schema:image><schema:name>Porträt einer jungen Frau (Vorderseite) / Steinbruch (Rückseite)</schema:name><schema:dateCreated>1940</schema:dateCreated><schema:creator>[Irma Lang-Scheer]</schema:creator><schema:creator>Irma Lang-Scheer</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1294/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/13173/full</schema:image><schema:name>The Death of Count Palatine Otto of Bavaria</schema:name><schema:dateCreated>1829</schema:dateCreated><schema:creator>[Joseph von Führich]</schema:creator><schema:creator>Joseph von Führich</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1336/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9048/full</schema:image><schema:name>Selbstporträt mit Palette</schema:name><schema:dateCreated>1881</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedrich von Amerling]</schema:creator><schema:creator>Friedrich von Amerling</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Probszt 1927: Hochzeitsgeschenk für Tochter Friederike</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1417/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12834/full</schema:image><schema:name>ABC</schema:name><schema:dateCreated>1968</schema:dateCreated><schema:creator>[Oswald Oberhuber]</schema:creator><schema:creator>Oswald Oberhuber</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1485/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19289/full</schema:image><schema:name>Teamwork</schema:name><schema:dateCreated>1973</schema:dateCreated><schema:creator>[Arnulf Rainer, Dieter Roth]</schema:creator><schema:creator>Arnulf Rainer</schema:creator><schema:artMedium>Mixed media on paper</schema:artMedium><schema:description>Die Potenziale kollaborativer Kreativität, der künstlerischen Zusammenarbeit mit anderen, auszuloten war ein zentrales Anliegen von Dieter Roth. So präsentierte Roth etwa in seiner Bestellzettelausstellung in der Galerie Grünangergasse in Wien im Jahr 1972 Ideen für Arbeiten, die durch die Interaktion mit BesucherInnen realisiert werden sollten. Während dieses Konzept scheiterte – kein einziges Werk entstand –, gab die Ausstellung Anlass für eine intensive Zusammenarbeit mit dem Künstler Arnulf Rainer. Dieser stellte Dieter Roth bis 1979 ein Zimmer in seiner Atelierwohnung zur Verfügung, woraufhin Roth regelmäßig nach Wien kam und zusammen mit Rainer in tage- und nächtelangen Arbeitssitzungen etwa 500 Gemeinschaftsarbeiten schuf. Die Ergebnisse nannten die beiden Misch- und Trennkunst, je nachdem ob Rainer und Roth vierhändig am selben Motiv tätig waren (Mischkunst) oder ob sie sich den Bildträger zuvor aufteilten, um in einer Art Wettstreit unterschiedliche Lösungen für dieselbe Idee zu finden. Die hier gezeigte Grafik entstand in einer der ersten Arbeitssitzungen und verdeutlicht die Anziehung, aber auch die Gegensätzlichkeit der beiden Positionen, die in späteren Arbeiten stärker ineinandergreifen sollten. [Luisa Ziaja 2014, in: What, How &amp; for Whom (Hrsg.), Meeting Points 7. Zehntausend Täuschungen und hunderttausend Tricks, (Broschüre zur Ausstellung), Wien 2014, S. 110-111.]</schema:description><schema:artForm>Print</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1618/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/94715/full</schema:image><schema:name>Victor Ritter von Bauer</schema:name><schema:dateCreated>1918</schema:dateCreated><schema:creator>[Egon Schiele]</schema:creator><schema:creator>Egon Schiele</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1955/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/6803/full</schema:image><schema:name>The Internist Professor Samuel Stern (?)</schema:name><schema:dateCreated>c. 1876/1877</schema:dateCreated><schema:creator>[Anton Romako]</schema:creator><schema:creator>Anton Romako</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1959/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/15642/full</schema:image><schema:name>Portrait of a Girl</schema:name><schema:dateCreated>c. 1815/1816</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Evangelist Scheffer von Leonhardshoff]</schema:creator><schema:creator>Johann Evangelist Scheffer von Leonhardshoff</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1960/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12715/full</schema:image><schema:name>The Church in the Country</schema:name><schema:dateCreated>1929</schema:dateCreated><schema:creator>[Gerhart Frankl]</schema:creator><schema:creator>Gerhart Frankl</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1969/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/79465/full</schema:image><schema:name>View from Mönchsberg Hill of the Hohensalzburg Fortress</schema:name><schema:dateCreated>c. 1830</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedrich Loos]</schema:creator><schema:creator>Friedrich Loos</schema:creator><schema:artMedium>Oil on cardboard</schema:artMedium><schema:description>Loos did not choose the city itself or its most famous landmark, the Hohensalzburg Fortress, as his subject, but instead the Mönchsberg Hill, or more precisely its steeply sloping rock faces. Like a surgical incision, we see the interior of the mountain, its composition and geology, exposed. The silhouette of Salzburg in the distance serves merely to locate the subject. With his close-up view of the rock formations, Loos demonstrated his skills as an artist. Yet he was always on the lookout for new subjects that would appeal to buyers. He found these on his walks in Austria, and later on in Rome and Kiel. This left him with a large stock of drawings, which, often years later, he used as resources for his paintings.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1978/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/58166/full</schema:image><schema:name>Saying Grace</schema:name><schema:dateCreated>after 1923</schema:dateCreated><schema:creator>[Albin Egger-Lienz]</schema:creator><schema:creator>Albin Egger-Lienz</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1987/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/10570/full</schema:image><schema:name>The Brewery Schleppe near Klagenfurt</schema:name><schema:dateCreated>before 1931</schema:dateCreated><schema:creator>[Arnold Clementschitsch]</schema:creator><schema:creator>Arnold Clementschitsch</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Gestrüpp und Bäume im Vordergrund lassen erst auf den zweiten Blick den Gebäudekomplex der Kärntner Bierbrauerei Schleppe im Mittelgrund erscheinen. Die Landschaft im Hintergrund ist nur schematisch angedeutet. Die Räumlichkeit des Bildaufbaus wird mit der malerischen Auffassung der Fläche in den Motiven der Natur und der Architektur spannungsreich kontrastiert. Die aus den früheren Arbeiten stärker betonte Integration von natürlichen Lichtwerten innerhalb seiner malerischen Bearbeitung der Bildmotive tritt hier eher zurück. Die flächige Bearbeitung der gegeneinander kontrastierenden Bildebenen ist den früheren Arbeiten aus der Münchner Zeit (Straßenmotive) gemeinsam. Clementschitsch lässt auf diese Weise eine homogene Bildstruktur mit starker Betonung der Pinselführung und der Materialität der Farbe entstehen. — [Harald Krejci, 10/2009]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1990/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4006/full</schema:image><schema:name>Walpurga von Reithoffer</schema:name><schema:dateCreated>1862</schema:dateCreated><schema:creator>[Hans Canon]</schema:creator><schema:creator>Hans Canon</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2016/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/79472/full</schema:image><schema:name>Mönchsberg Hill in Salzburg with the Powder Tower</schema:name><schema:dateCreated>1826</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedrich Loos]</schema:creator><schema:creator>Friedrich Loos</schema:creator><schema:artMedium>Oil on cardboard</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2081/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4010/full</schema:image><schema:name>Portrait of a Woman</schema:name><schema:dateCreated>undated</schema:dateCreated><schema:creator>[Hans Canon]</schema:creator><schema:creator>Hans Canon</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2106/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/107809/full</schema:image><schema:name>General Gottfried Seibt von Ringenhart</schema:name><schema:dateCreated>1918</schema:dateCreated><schema:creator>[Anton Kolig]</schema:creator><schema:creator>Anton Kolig</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:description>General Gottfried Seibt von Ringenhart (1857-1937), seit 1914 als General der Infanterie im Ruhestand, leitete während des Ersten Weltkriegs verschiedene Unternehmungen der Kriegsfürsorge. Ab 1917 war er Vorstand des Kriegsfürsorgeamtes.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2138/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12781/full</schema:image><schema:name>Ajaccio</schema:name><schema:dateCreated>1926</schema:dateCreated><schema:creator>[Anton Faistauer]</schema:creator><schema:creator>Anton Faistauer</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2141/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/67939/full</schema:image><schema:name>Self-Portrait</schema:name><schema:dateCreated>1936</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Dobrowsky]</schema:creator><schema:creator>Josef Dobrowsky</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2145/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/22310/full</schema:image><schema:name>Countess Nicolai, née Potocka</schema:name><schema:dateCreated>um 1789</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Baptist Lampi d. Ä.]</schema:creator><schema:creator>Johann Baptist Lampi d. Ä.</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2146/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/142793/full</schema:image><schema:name>Ancient Sacrificial Scene</schema:name><schema:dateCreated>1747</schema:dateCreated><schema:creator>[Anton Kern]</schema:creator><schema:creator>Anton Kern</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:description>Dieses Gemälde dürfte anlässlich der Doppelhochzeit von Kurprinz Friedrich Christian von Sachsen mit Prinzessin Maria Antonia von Bayern sowie Kurfürst Maximilian Joseph von Bayern mit Prinzessin Marianne von Polen im Jahr 1747 geschaffen worden sein und schmückte vermutlich den Brautwagen. Damit handelt es sich hier um eines der letzten Werke des Künstlers, da Kern während der Vorbereitungen zur Vermählung plötzlich verstarb. De facto handelt es sich bei dieser Darstellung nicht um die Wiedergabe eines Ereignisses aus der antiken Mythologie, sondern viel mehr um eine Schilderung der damals aktuellen Feierlichkeit in antikem Gewand. — [Georg Lechner, 2013]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2178/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/16072/full</schema:image><schema:name>Mr Nadassy</schema:name><schema:dateCreated>1839</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Eybl]</schema:creator><schema:creator>Franz Eybl</schema:creator><schema:artMedium>Oil on sheet metal on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2191/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/6853/full</schema:image><schema:name>Mrs Nadassy</schema:name><schema:dateCreated>1839</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Eybl]</schema:creator><schema:creator>Franz Eybl</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2192/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/26272/full</schema:image><schema:name>Octavius Caesar Finds Cleopatra on the Corpse of Anthony</schema:name><schema:dateCreated>1802</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Platzer]</schema:creator><schema:creator>Josef Platzer</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2382/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/153747/full</schema:image><schema:name>Bouquet of Flowers</schema:name><schema:dateCreated>c. 1835</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Nigg]</schema:creator><schema:creator>Josef Nigg</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Nach dem Studium an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Johann Baptist Drechsler (1756-1811) war Josef Nigg von 1800 bis zu seiner Pensionierung 1843 an der Wiener Porzellanmanufaktur tätig. Ab 1816 hatte er als Obermaler die Aufsicht über alle dort beschäftigten Blumenmaler. Neben den Blumenstücken auf Porzellanvasen und -platten malte Nigg auch viele Arrangements in Öl-, Aquarell- und Pastelltechnik, die zu den bedeutendsten Werken dieser Gattung in Wien zählen. Gemeinsam mit Drechsler, Sebastian Wegmayr (1778-1857), Franz Xaver Gruber (1801-1862) und Franz Xaver Petter (1791-1866) knüpfte er an die bedeutenden Werke der holländischen und flämischen Meister des 17. und 18. Jahrhunderts an, die die grundlegenden Wurzeln der Blumenmalerei des Wiener Biedermeier bilden. Da der Entwicklung dieser Kunstgattung vor allem ein modisches Bedürfnis und eine wachsende Nachfrage zugrunde lag, entfaltete sie sich nicht nach freien künstlerischen Gesetzen, sondern übernahm in erster Linie bewährte Formeln. Dies ist beispielsweise an der Präsentation des Bouquets vor einem leicht abgedunkelten Hintergrund abzulesen, am Drapieren der Pflanzen um den Fuß der Vase, im Einbeziehen von Gegenständen des täglichen Gebrauchs (das Tischchen aus dem 18. Jahrhundert), sowie an der gezielt eingesetzte Lichtführung. Werke von Jan van Huysum (1682-1749), Willem van Aelst (1626-1683) oder Rachel Ruysch (1664-1750) waren den Malern aus der Akademiegalerie sowie aus diversen privaten Sammlungen bekannt und vertraut. Sie dienten als Anregung für die Phantasiegebilde, die die schönsten Blumen ganz verschiedener Blütezeit und auch Herkunft kombinieren. Dass wissenschaftliche Genauigkeit nur eine untergeordnete Rolle spielte, wird durch die Kunstfertigkeit im Arrangement und die große Naturtreue der einzelnen Blüten überdeckt. Damit wurde aber genau der Geschmack des Publikums nach dekorativen Sujets befriedigt. — Literatur: Mrazek, W.: Josef Nigg. Ein Wiener Blumenmaler, in: Alte und moderne Kunst, Jg. 1, Nr. 2, 1956, S. 2-5; Dossi, B.: Die Entwicklung des Wiener Blumenstillebens von 1780-1850 unter Berücksichtigung gleichzeitiger literarischer Strömungen, Diss. phil. (unpubliziert), Wien 1982; Ein Blumenstrauß für Waldmüller. Stilleben Ferdinand Georg Waldmüllers und seiner Zeit, bearb. v. Stephan Koja, Ausst. Kat. Österreichische Galerie Belvedere, Wien 1993. — [Sabine Grabner, in: Dies.: Romantik, Klassizismus, Biedermeier. In der Österreichischen Galerie Belvedere, 2. verb. Aufl. Wien 1997, S. 88-89]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2428/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/159801/full</schema:image><schema:name>Homage to Jacquin ("Jacquin's Monument")</schema:name><schema:dateCreated>1821-1822</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Knapp]</schema:creator><schema:creator>Johann Knapp</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>The first impression is one of chaos, an overabundance of plants and flowers. Yet this is deceptive for, in fact, the painting depicts the diversity of the plant kingdom that the Swedish botanist Carl Linnaeus (1707–78) had divided into twenty-four classes, its first systematic classification. Linnaeus oversees everything from his urn—including the clever cockatoo and the clumsy monkey. Above the bust of the Viennese botanist Nikolaus Joseph von Jacquin (1727–1817) on the plinth, two inconspicuous plants are intertwined. They are Linnaea borealis and Jacquinia mucronata, named after Linnaeus and Jacquin. Johann Knapp painted this work as a tribute to the latter. </schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2449/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/6855/full</schema:image><schema:name>Lady in Blue Dress</schema:name><schema:dateCreated>c. 1839</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Eybl]</schema:creator><schema:creator>Franz Eybl</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2450/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9528/full</schema:image><schema:name>The Innkeeper Barbara Meyer</schema:name><schema:dateCreated>1836</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Baptist Reiter]</schema:creator><schema:creator>Johann Baptist Reiter</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Vornehme Zurückhaltung oder gar Bescheidenheit waren ihre Sache nicht. Sie wollte in Szene gesetzt werden, die Gastwirtin Barbara Meyer. Mit leiser Ironie hat Reiter die Bürgerliche gemalt. Gebauschter Vorhang und Säule (oder wie hier ein Pfeiler) sind klassische „Würdeformeln“ und finden sich in zahllosen Adels- und Herrscherbildnissen bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Stolz auf ihren Wohlstand thront die Dargestellte förmlich. Sie trägt eine mehrreihige Perlenkette, Brosche, Armreif und Fingerringe – das alles muss nicht echt oder massiv sein – und dazu einen Kaschmirschal. Wie kein anderes Accessoire hat er seiner Trägerin in der Biedermeierzeit den Anschein von Eleganz und Noblesse verliehen.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2456/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/5930/full</schema:image><schema:name>The Manufacturer Maximilian Todesco (1813–1890)</schema:name><schema:dateCreated>1846</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedrich von Amerling]</schema:creator><schema:creator>Friedrich von Amerling</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Probszt 1927: Gemalt in Wien</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2472/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/6808/full</schema:image><schema:name>Heinrich Werner (1830 - 1861),  the Son of Johann and Magdalena Werner</schema:name><schema:dateCreated>1835</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Georg Waldmüller]</schema:creator><schema:creator>Ferdinand Georg Waldmüller</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2485/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/6809/full</schema:image><schema:name>Emilie Werner (1832 - 1835), the Daughter of Johann and Magdalena Werner</schema:name><schema:dateCreated>1835</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Georg Waldmüller]</schema:creator><schema:creator>Ferdinand Georg Waldmüller</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2486/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/6810/full</schema:image><schema:name>The Court Actress Sophie Müller</schema:name><schema:dateCreated>1822</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Georg Waldmüller]</schema:creator><schema:creator>Ferdinand Georg Waldmüller</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2487/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/16081/full</schema:image><schema:name>Still Life with Goldfish Bowl</schema:name><schema:dateCreated>1810</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Knapp]</schema:creator><schema:creator>Johann Knapp</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2503/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19443/full</schema:image><schema:name>Hecuba with the Bodies of Her Children Polyxena und Polydorus at the Grave of Achilles</schema:name><schema:dateCreated>1809</schema:dateCreated><schema:creator>[Karl Russ]</schema:creator><schema:creator>Karl Russ</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2524/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/136030/full</schema:image><schema:name>The Weapons of Mars</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Lovis Corinth]</schema:creator><schema:creator>Lovis Corinth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Dieses monumentale Werk ist ein eindrucksvolles Beispiel für Corinths provokativen Umgang mit der antiken Götterwelt wie auch mit biblischen Themen. In der Bildmitte posiert eine nackte Venus kokett mit einem leichten Tuch. Ein jugendlicher Geliebter, vermutlich Mars, hält ihr einen glänzenden Schild als Spiegel hin. Zwei Knaben und ein Mädchen – die Kinder von Venus und Mars? – spielen mit Helm und Schwert des Kriegsgottes. In Corinths eigenwilliger Interpretation des Motivs erscheinen die Götterfiguren allzu menschlich, überraschend ernst ist der Gesichtsausdruck der Kinder. Würdelos, wie auf einer Theaterbühne habe Corinth die Gottheiten inszeniert, wirft die zeitgenössische Kritik dem Maler vor.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2586/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/5933/full</schema:image><schema:name>Amalie Josefine Klein, geb. von Henikstein (1806–1871)</schema:name><schema:dateCreated>1834</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedrich von Amerling]</schema:creator><schema:creator>Friedrich von Amerling</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Probszt 1927: Gemalt in Wien - ein Ausschnitt von einem früheren Bilde wurde an den Baron Adolf Pereira verkauft</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2626/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9578/full</schema:image><schema:name>The Artist's Wife</schema:name><schema:dateCreated>1943</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Dobrowsky]</schema:creator><schema:creator>Josef Dobrowsky</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2790/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4021/full</schema:image><schema:name>Mother with Child Beneath a Crucifix</schema:name><schema:dateCreated>undated</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Fendi]</schema:creator><schema:creator>Peter Fendi</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2817/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/46193/full</schema:image><schema:name>The Lacemaker</schema:name><schema:dateCreated>undated</schema:dateCreated><schema:creator>[E.  K. Lautter]</schema:creator><schema:creator>E.  K. Lautter</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2882/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4480/full</schema:image><schema:name>Merriment after the Meal</schema:name><schema:dateCreated>c. 1723/1728 (?)</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Georg Platzer]</schema:creator><schema:creator>Johann Georg Platzer</schema:creator><schema:artMedium>Oil on copper</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2887/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4804/full</schema:image><schema:name>Card Players (Ace Trumps)</schema:name><schema:dateCreated>c. 1723/1728 (?)</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Georg Platzer]</schema:creator><schema:creator>Johann Georg Platzer</schema:creator><schema:artMedium>Oil on copper</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2892/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3788/full</schema:image><schema:name>The Cycle of Life</schema:name><schema:dateCreated>c. 1883</schema:dateCreated><schema:creator>[Hans Canon]</schema:creator><schema:creator>Hans Canon</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas on cardboard</schema:artMedium><schema:description>Skizze zum gleichnamigen Entwurf (Inv.-Nr. 2084).</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2947/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4493/full</schema:image><schema:name>Diana Received into Olympus</schema:name><schema:dateCreated>1732</schema:dateCreated><schema:creator>[Daniel Gran]</schema:creator><schema:creator>Daniel Gran</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2972/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4505/full</schema:image><schema:name>Allegory ot the Happy Government of Moravia</schema:name><schema:dateCreated>c. 1734</schema:dateCreated><schema:creator>[Daniel Gran]</schema:creator><schema:creator>Daniel Gran</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Wohl Anfang 1734 erhielt Daniel Gran den Auftrag, den Landtagssaal des alten Ständischen Landhauses in Brünn (Brno), das heute als Rathaus fungiert, mit einem Deckenfresko zu schmücken. Außer der vorliegenden Ölskizze, die in Teilen unvollendet ist, existiert eine zweite im Bestand der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste in Wien. Diese ist im Ausführungsgrad weiter fortgeschritten und weist unten zusätzliche Figuren auf. — In der oberen Bildzone befindet sich ein Obelisk mit einer leer gelassenen Kartusche. Im ausgeführten Fresko ist an dieser Stelle das mährische Wappen dargestellt. Links davon befindet sich Potestas, die Macht, der Putti von links römische Feldzeichen entgegenbringen. Diese sind allerdings nicht ausgeführt, sondern nur in den Umrissen auf dem braunen Grund auszumachen. Die Herrschertugend mit Palmzweig und die Siegesgöttin Viktoria mit einer Nikestatue können rechts davon erblickt werden. Abundantia und Liberalitas, die für Überfluss und Freigebigkeit stehen, begegnen uns in der Bildmitte. Doch welcher Voraussetzungen bedarf es, um dem Land zu diesem Reichtum unter einer klugen Regierung zu verhelfen? Rechts oberhalb der mittleren Gruppe befindet sich Minerva, die vor allem als Göttin der Weisheit bekannt ist, und die von Cognitio, der Kenntnis, mit brennender Fackel und der Götterbote Merkur mit einem verschnürten Waffenbündel. Auf der linken Seite, nur teilweise ausgeführt, ist Religio zu sehen, die im ausgeführten Fresko von Personifikationen des Alten wie des Neuen Testaments begleitet wird. Im unteren Teil der Darstellung sind schließlich Herkules mit der Keule sowie die Kriegsgottheiten Mars und Bellona zu sehen. Ihnen sind die Allegorien des kriegerischen Ruhms und der Kriegstüchtigkeit – mit Helm und Palmzweig – beigesellt. [Georg Lechner, 3/2020]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3034/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/94719/full</schema:image><schema:name>Squatting Couple (The Family)</schema:name><schema:dateCreated>1918</schema:dateCreated><schema:creator>[Egon Schiele]</schema:creator><schema:creator>Egon Schiele</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>A man and a woman, both nude, are crouching in a dark room. A child peers out from between the woman’s legs. Positioned protectively behind them both, the man with alert eyes reveals Schiele’s features. His bony body contrasts with the woman’s soft curves, who looks down, lost in thought. Despite their physical proximity, the two bodies appear isolated. Schiele’s own family would never come into existence. His wife Edith died of Spanish flu on October 28, 1918, when she was six months pregnant. Egon Schiele died three days later. Art critic Berta Zuckerkandl thereupon first used the title “The Family” for Squatting Couple.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3071/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/103742/full</schema:image><schema:name>Annual Fair with Temple and Maypole</schema:name><schema:dateCreated>presumably before 1724</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz de Paula Ferg]</schema:creator><schema:creator>Franz de Paula Ferg</schema:creator><schema:artMedium>Oil on copper</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3115/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/133511/full</schema:image><schema:name>Fair with Merlon-Crowned Keep</schema:name><schema:dateCreated>before 1724</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz de Paula Ferg]</schema:creator><schema:creator>Franz de Paula Ferg</schema:creator><schema:artMedium>Oil on copper</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3116/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/15645/full</schema:image><schema:name>Mrs Theresia Rupprecht</schema:name><schema:dateCreated>c. 1825</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Georg Waldmüller]</schema:creator><schema:creator>Ferdinand Georg Waldmüller</schema:creator><schema:artMedium>Oil on paper</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3122/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91825/full</schema:image><schema:name>Woman Sitting in a Peasant's Kitchen</schema:name><schema:dateCreated>ca 1855</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Baptist Reiter]</schema:creator><schema:creator>Johann Baptist Reiter</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3177/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/6080/full</schema:image><schema:name>View of Liefering</schema:name><schema:dateCreated>after 1830</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedrich August Mathias Gauermann]</schema:creator><schema:creator>Friedrich August Mathias Gauermann</schema:creator><schema:artMedium>Oil on paper on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3199/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12184/full</schema:image><schema:name>Half-length Portrait of the Artist’s Niece, Käthchen Winder</schema:name><schema:dateCreated>late 1860s</schema:dateCreated><schema:creator>[Anton Romako]</schema:creator><schema:creator>Anton Romako</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3208/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/47429/full</schema:image><schema:name>Fertility, Surrounded by the Four Elements</schema:name><schema:dateCreated>1875/1880</schema:dateCreated><schema:creator>[Hans Canon]</schema:creator><schema:creator>Hans Canon</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Entwurf für ein Deckengemälde.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3220/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/5291/full</schema:image><schema:name>The Sisters Karoline and Pauline Fey</schema:name><schema:dateCreated>1905</schema:dateCreated><schema:creator>[Richard Gerstl]</schema:creator><schema:creator>Richard Gerstl</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Richard Gerstl is a tragic figure. Although he never experienced material hardships in his brief existence, his life was overshadowed by melancholy and beset by disaster at every turn. He was the first of the young Expressionists to abandon the curvilinear contours, ornaments, and blossoms of Jugendstil. The Fey sisters rise like phantoms before the dark, empty space surrounding them. They pay no attention to each other; their faces are frozen like masks, their skin unnaturally pale, their lips bloodless. Schiele and Kokoschka composed their pictures in equally radical ways. But Gerstl was the only one of the three to receive no recognition during his life, cut short by his suicide in 1908.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3224/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/17002/full</schema:image><schema:name>Southern Landscape with Houses</schema:name><schema:dateCreated>c. 1934</schema:dateCreated><schema:creator>[Joseph Floch]</schema:creator><schema:creator>Joseph Floch</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3254/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/83378/full</schema:image><schema:name>Mother with Two Children III</schema:name><schema:dateCreated>1915-1917</schema:dateCreated><schema:creator>[Egon Schiele]</schema:creator><schema:creator>Egon Schiele</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3267/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4526/full</schema:image><schema:name>Madonna and Child Enthroned with Saints</schema:name><schema:dateCreated>c. 1760/1766</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Anton Palko]</schema:creator><schema:creator>Franz Anton Palko</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3328/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/22312/full</schema:image><schema:name>Portrait of a Lady</schema:name><schema:dateCreated>undated</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Baptist Lampi d. Ä.]</schema:creator><schema:creator>Johann Baptist Lampi d. Ä.</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3338/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/13123/full</schema:image><schema:name>Woman with Salmon Red Shawl</schema:name><schema:dateCreated>1861</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Georg Waldmüller]</schema:creator><schema:creator>Ferdinand Georg Waldmüller</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3342/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4039/full</schema:image><schema:name>Portrait of a Grey-haired Gentleman with Moustache</schema:name><schema:dateCreated>1849</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Eybl]</schema:creator><schema:creator>Franz Eybl</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3396/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12191/full</schema:image><schema:name>Girl with a Chain of Pearls in Her Hair</schema:name><schema:dateCreated>c. 1873/1876</schema:dateCreated><schema:creator>[Anton Romako]</schema:creator><schema:creator>Anton Romako</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3414/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/13126/full</schema:image><schema:name>Man in Black Frockcoat and White Waistcoat</schema:name><schema:dateCreated>1841</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Georg Waldmüller]</schema:creator><schema:creator>Ferdinand Georg Waldmüller</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3455/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19777/full</schema:image><schema:name>Portrait of a Boy I</schema:name><schema:dateCreated>1814-1816</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Baptist Lampi der Ältere]</schema:creator><schema:creator>Johann Baptist Lampi der Ältere</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3478/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4830/full</schema:image><schema:name>The Reiner Boy (Portrait of Herbert Reiner)</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Egon Schiele]</schema:creator><schema:creator>Egon Schiele</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>
In 1910 the renowned orthopedic specialist Max Reiner commissioned a portrait of his five-year-old son Herbert from the young painter Egon Schiele. The artist depicted him in front of a blank surface and wearing a red garment that envelops him like a loose cloak. There are no objects to indicate the child’s age. Rather, his strikingly coarse hands appear much older than the sitter himself and contrast with the boy’s radiant, innocent gaze. Schiele painted The Reiner Boy together with a series of portraits that are all in a square format and share similar compositions. </schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3521/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/67925/full</schema:image><schema:name>Fields after the Harvest</schema:name><schema:dateCreated>1946</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Dobrowsky]</schema:creator><schema:creator>Josef Dobrowsky</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3532/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/144150/full</schema:image><schema:name>Rudolf von Habsburg and the Priest</schema:name><schema:dateCreated>1828</schema:dateCreated><schema:creator>[Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld]</schema:creator><schema:creator>Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Rudolf von Habsburg, der Begründer der Dynastie, zählte im frühen 19. Jahrhundert zu den bedeutendsten Figuren der vaterländischen Geschichte. Sein Leben wurde in Gedichten besungen, in Erzählungen geschildert, als Drama bearbeitet (Franz Grillparzer, König Ottokars Glück und Ende, uraufgeführt 1825) und in Gemälden veranschaulicht. Die beliebteste Szene war Rudolfs Begegnung im düsteren Wald mit dem Priester, dem er sein Pferd überließ, sodass dieser mit den Sterbesakramenten rascher zu einem Kranken gelangen konnte. Diese bereits zu Lebzeiten des Habsburgers kursierende Legende war von Friedrich von Schiller aufgegriffen und 1803 im Gedicht "Der Graf von Habsburg" neu formuliert worden. Die Veranschaulichung dieses Themas als Gemälde wurde von allerhöchster Stelle unterstützt, denn der Verweis auf die Eucharistie sollte die Nähe des Kaiserhauses zur katholischen Kirche demonstrieren. Diese Darstellung gehörte ursprünglich Erzherzog Carl, dem "Sieger von Aspern" (1809), und befand sich in der Weilburg im nahe Wien gelegenen Baden. — [Sabine Grabner 8/2009]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3580/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/5937/full</schema:image><schema:name>Kaiser Franz I. von Österreich (1768–1835) in preußischer Generalsuniform</schema:name><schema:dateCreated>1834</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedrich von Amerling]</schema:creator><schema:creator>Friedrich von Amerling</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Probszt 1927: Gemalt in Wien
</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3685/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/160620/full</schema:image><schema:name>The Devil Brings a False Message</schema:name><schema:dateCreated>early 16th century</schema:dateCreated><schema:creator>[Meister MS]</schema:creator><schema:creator>Meister MS</schema:creator><schema:artMedium>Painting, originally on wood, transferred to canvas</schema:artMedium><schema:description>Menschen, die zu leben und zu fühlen scheinen, Rückenfiguren, in die Tiefe fluchtendes Interieur und goldene Hintergründe. Dieser Maler hat Einflüsse der aufkeimenden Renaissance und Merkmale der Gotik miteinander verwoben. Die drei Bilder gehörten einst demselben Altarensemble an. Dargestellt sind Szenen aus dem Leben der heiligen Ärzte Cosmas und Damian. Auf der großen Tafel hat gerade eine aufsehenerregende Wunderheilung stattgefunden: die Transplantation des Oberschenkels von einem eben bestatteten, dunkelhäutigen Mann. Die beiden kleinen Bilder erzählen die Geschichte einer Frau, die erfolglos durch den Teufel versucht wird.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3723/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3793/full</schema:image><schema:name>Head Study for “The Lodge of Saint John”</schema:name><schema:dateCreated>c. 1872</schema:dateCreated><schema:creator>[Hans Canon]</schema:creator><schema:creator>Hans Canon</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3778/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>