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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/127093/full</schema:image><schema:name>Gedeck für eine Person</schema:name><schema:dateCreated>1969</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Bauer]</schema:creator><schema:creator>Josef Bauer</schema:creator><schema:artMedium>verschiedene Materialien</schema:artMedium><schema:description>Installation bestehend aus mehreren einzelnen unikaten Objekten.</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/87753/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/156212/full</schema:image><schema:name>Waschtag (Belvedere 21)</schema:name><schema:dateCreated>1976/2023</schema:dateCreated><schema:creator>[Renate Bertlmann]</schema:creator><schema:creator>Renate Bertlmann</schema:creator><schema:artMedium>Latexhäute / Naturlatex / Latexguss, Seil, Wäscheklammern</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/96987/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9616/full</schema:image><schema:name>Communication Furniture</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>[Irene Hohenbüchler]</schema:creator><schema:creator>Irene Hohenbüchler</schema:creator><schema:artMedium>3 pieces of furniture, glazed maple wood, mixed media</schema:artMedium><schema:description>Was bedeutet künstlerisches Arbeiten? Wer ist Künstlerin, wer Nutznießerin eines kreativen Austauschs, und wie ergeben sich dadurch offene Handlungsfelder? Das sind Fragen, um die viele Arbeiten des Zwillings- und Künstlerinnenpaares Hohenbüchler kreisen. So entstanden die „Kommunikationsmöbel“ als Teil einer größeren Installation für die documenta X in Kassel in Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung, die sich zu einer künstlerischen Werkstätte zusammengeschlossen hatten. Unter dem Label „Multiple Autorenschaft“ präsentierten die beiden Künstlerinnen die Ergebnisse der Kollaboration, die auf das Auslösen und Verstärken kreativer Prozesse abgezielt hatte. Die Möbel, als zeitlich stillgestelltes Ergebnis einer auf den Prozess gerichteten Arbeit, dienen nun einerseits als Ausstellungsdisplay für die Kleinplastiken, Texte und Bücher der Beteiligten. Andererseits sollen sie selbst kommunikative Situationen herbeiführen. Die Stühle nehmen zwar ästhetische Anleihen bei der Wiener Werkstätte, ihre Lehnen sind jedoch übertrieben hoch, die Sitzflächen voneinander abgewandt. Die Kommunikation erfolgt hier auf einer Metaebene, die zwischen Genres und Ideologien changiert. — [Claudia Slanar, 09/2015]

Die drei "Kommunikationsmöbel" waren Teil eines größeren Raumensembles bei der letzten Documenta in Kassel. Unter der Bezeichnung "multiple Autorenschaft" präsentieren die Zwillinge Hohenbüchler die Resultate von kollektiven Arbeiten mit Bewohnern einer Nervenheilanstalt. Möbel, Wandmalereien, Videos, Computerzeichnungen und Werkstücke verschiedenster Art wurden ausgestellt. Die Frage der Autorenschaft, die sich schon durch die Zusammenarbeit als Zwillings- und Künstlerpaar aufdrängt, gewann durch die Kooperation mit betreuten Menschen an verstärkter Relevanz. Die Geschwister arbeiten stets mit gesellschaftlichen Randgruppen, die Gefängnisinsassen, gehandicapten oder alten Menschen. All diese Gemeinschaftsprojekte zielen auf eine Intensivierung des Austausches und das Auslösen eines kreativen Prozesses. Nach eigenen Aussagen wollen die beiden spielerisch ermutigen und anregen. —Weil es darum geht, zum Kommunizieren zu motivieren, wird die einmalige Handschrift, üblicherweise Kennzeichen künstlerischen Schöpfertums, in diesem Werkverständnis durch eine Vielfalt von offenen Blick- und Handlungsweisen ersetzt. Die multiple Autorenschaft misst dich an den Bezügen des Entstehungsvorgangs. Ihr Endprodukt ist lediglich die Fixierung eines Prozesses, und nur dann als gelungen zu betrachten, wenn das Werk als ein offenes und unabgeschlossenes Patchwork wahrgenommen wird. Die "Kommunikationsmöbel" sind demnach Ausstellungsdisplays eines abgelaufenen Erfahrungsgeschehens, sie repräsentieren aber auch selbst kommunikative Situationen. Am deutlichsten wird dies an dem Körperbezug der Möbel und an ihrem heterogenen ästhetischen Vokabular. Funktionalistische und konstruktivistische Aspekte – etwa die Sitzmöbel, die im Übrigen jenen der Wiener Werkstätte ähnlich sind . stehen dekorativen Accessoires in der Ästhetik der Art Brut gegenüber. — [Thomas Trummer 2000, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Jahresbericht Belvedere 1998/99, Wien 2000, S. 66-67]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10075/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/83929/full</schema:image><schema:name>Silver Streak (Plenty Objects of Desire)</schema:name><schema:dateCreated>1998</schema:dateCreated><schema:creator>[Swetlana Heger, Plamen Dejanoff]</schema:creator><schema:creator>Swetlana Heger</schema:creator><schema:artMedium>Painted MDF panel, drawing on paper by Elke Krystufek (1994), glass lamp by Vico Magistretti (1952), glass bowl by Venini (1988), aluminum table in two parts by Frederick Kiesler (1935/1988), table mirror with lamp by Cesare Paolini (1970s), 5 poster</schema:artMedium><schema:description>Auf einer hellblauen und cremefarbenen MDF-Platte sind verschiedene Objekte versammelt, die das Künstlerpaar erworben hat. Darunter befinden sich Design-Gegenstände wie eine Glaslampe von Magistretti, ein Spiegel von Paolini oder ein Aluminium-Tisch von Friedrich Kiesler. Die Dinge sind in gewisser Weise Ready-Mades, weil sie nicht handgefertigt sind. Sie sind aber auch keine Massenprodukte im engeren Sinne, weil ihr Autor bekannt ist und ihre Bestimmung über die rein funktionale Bedeutung hinausreicht. Duchamp war daran gelegen, dass die Entwerfer seiner Gegenstände anonym bleiben. Bei Heger/ Dejanov ändert sich dieser Aspekt grundlegend. Die Objekte sind nur zum Teil Produkte industrieller Massenfertigung. In den meisten Fällen handelt es sich um Einzel- oder um Liebhaberstücke, die mit Seriennummern oder Auflagenzahlen versehen sind, als Kennzeichen von Besonderung tragen, die ähnlich der Wertschätzung ist, die man Kunstwerken entgegenbringt. — Dennoch sind die einzelnen Gegenstände nicht als Kunstwerk zu betrachten, sondern ihre Versammlung. Im Kommentar, der sich in der Auswahl, Kontext und Zusammenstellung äußert, artikuliert sich der künstlerische Eingriff. An die Stelle von Produktion tritt Selektion. Um ein Budget für ihre "Sammlung" zu erzielen, bieten Heger/ Dejanov verschiedene Dienstleistungen an, um Einkünfte zu erwirtschaften. Somit treten die beiden nicht nur als Künstler auf, sondern ein gewichtiger Aspekt ihrer Kunst besteht darin, in die Rolle eines Dienstnehmers zu schlüpfen, der sich Einkommen erwirtschaftet, um Kunst zu produzieren. Schließlich übernehmen sie auch die Rolle des Sammlers, stellen sie doch ihre Erwerbungen auf einer Plattform aus. — [aus: Thomas Trummer, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Jahresbericht Belvedere 1998/99, Wien 2000, S. 76-77]

Zwei MDF-Platten dienen als Display für diverse Gegenstände: Glaslampe (Vico Magistretti), Schale (Venini), Spiegel mit Leuchte (Cesare Paoloni) und Tischgruppe (Friedrich Kiesler) sind Designobjekte, dazu kommt eine Grafik von Elke Krystufek. In dieser Anordnung der Dinge steht jedoch weniger die Qualität der einzelnen Arbeiten, sondern vielmehr deren Versammlung im Vordergrund. Auf Plakaten ist zu lesen, wie diese Sammlung zustande kam: Als Dienstnehmer/innen hat das ehemalige Künstlerpaar Plamen Dejanov/Swetlana Heger (Zusammenarbeit 1994–2003) seine Arbeitskraft vermietet, das daraus erwirtschaftete Kapital wurde in Arbeiten anderer Künstler/innen investiert. Die künstlerische Produktion von Dejanov/Heger, die Präsentation dieser Sammlung, wurde später für das Museum angekauft, das die Arbeit nun in einer Ausstellung zeigt. Rollenverschiebungen und Überlegungen zu Schnittstellen von Geld, Kunst und Arbeit sind das Thema der Installation Silver Streak. In einem selbstreflexiven Akt verhandelt und reproduziert sie Mechanismen des Marktes und ökonomische wie ästhetische Kreisläufe. — [aus: Kerstin Krenn, in: Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Ausst. Kat. Belvedere Wien, 9.9.2015–31.1.2016, S. 27]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10102/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/16505/full</schema:image><schema:name>[Garden Archive]</schema:name><schema:dateCreated>1998-1999</schema:dateCreated><schema:creator>[Lois Weinberger]</schema:creator><schema:creator>Lois Weinberger</schema:creator><schema:artMedium>Wood, glass, diapositives</schema:artMedium><schema:description>In seiner langjährigen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Natur- und dem Zivilisationsraum lenkt Lois Weinberger den Blick auf Randzonen und stellt Fragen zu Hierarchien unterschiedlicher Art. Ruderalpflanzen, gemeinhin als Unkraut bezeichnet, dienen dem Künstler dabei als Ausgangs- und Orientierungspunkte für seine Arbeit. Das Projekt, aus dem sich das Gartenarchiv entwickelt hat, entstand in Weinbergers eigenem Garten, dem sogenannten „Gebiet“. An den Peripherien von Großstädten sammelte der Künstler Pflanzen und deren Samen. Diese pflanzte er im „Gebiet“ an, um das Vermehrte später wiederum in anderen möglichen Lebensräumen auszusäen. Aus mehreren Tausend Bildern, die in den elf Jahren der Arbeit am Projekt entstanden sind, wählte Weinberger Ansichten und Pflanzenporträts. 624 Diapositive geben in dem Leuchtkasten Einblick in eine wilde, idealisierte Naturlandschaft, die Werden und Gehen, Verschwinden und Überleben, Ausgrenzung und Akzeptanz thematisiert. — [5/2016, Michaela Köppl]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10396/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/30541/full</schema:image><schema:name>Duchamp, Ljulja - tsaktsak</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>[Yuri Leidermann]</schema:creator><schema:creator>Yuri Leidermann</schema:creator><schema:artMedium>Drawing, video on 4 VHS cassettes</schema:artMedium><schema:artForm>Drawing art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10477/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12395/full</schema:image><schema:name>Eclipse</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>[Isabell Heimerdinger]</schema:creator><schema:creator>Isabell Heimerdinger</schema:creator><schema:artMedium>Glass lamp, luminaire, cord</schema:artMedium><schema:description>"Oft tauchen in den fotografischen, filmischen und installativen Versuchsanordnungen Isabell Heimerdingers Momente der Irritation auf, durch die wir auf subtile Weise auf unsere Sehgewohnheiten aufmerksam gemacht werden und beginnen, diese zu hinterfragen. Was auf den ersten Blick authentisch oder real erscheint, stellt sich bei näherer Betrachtung als Konstruktion oder gar als Täuschung heraus. So scheint zum Beispiel die Lampe in der Arbeit »Eclipse« (2001) selbst zu leuchten. Erst bei näherem Betrachten fällt auf, dass sie von einem Scheinwerfer angestrahlt wird. Heimerdinger nutzt hier die im Film und Theater eingesetzte Technik, um auf die optische Konstruktion jeder Projektion, die auch den Medien Film und Fotografie zugrunde liegt, hinzudeuten." - Januar 2012 auf http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$7849</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10733/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/22629/full</schema:image><schema:name>[Rain]</schema:name><schema:dateCreated>2004</schema:dateCreated><schema:creator>[Ugo Rondinone]</schema:creator><schema:creator>Ugo Rondinone</schema:creator><schema:artMedium>Steel chain, double-breasted, painted wall</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/11434/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/22636/full</schema:image><schema:name>[Room-Eye]</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>[Markus Wilfling]</schema:creator><schema:creator>Markus Wilfling</schema:creator><schema:artMedium>Brass</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/15852/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/21979/full</schema:image><schema:name>[For The Rescue Of The Christianity, Trophy 1]</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Kapfer]</schema:creator><schema:creator>Franz Kapfer</schema:creator><schema:artMedium>Lacquer on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/15904/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/21980/full</schema:image><schema:name>[For The Rescue Of The Christianity, Trophy 2]</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Kapfer]</schema:creator><schema:creator>Franz Kapfer</schema:creator><schema:artMedium>Lacquer on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/15905/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/22448/full</schema:image><schema:name>[Wonder-Worthy War And Victory Camp]</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Kapfer]</schema:creator><schema:creator>Franz Kapfer</schema:creator><schema:artMedium>Natural wood boards, black boards, 4 mirrors, 6 sandbags, 16 stools for the setup</schema:artMedium><schema:description>Eingeklemmt zwischen Konsolen und am äußersten Rand einer immerhin 500 Quadratmeter großen Freskomalerei im großen Marmorsaal des Oberen Belvedere fristen zwischen fürstlichen Tugenden – als Kontrast sozusagen – Türkensklaven ihr armseliges Dasein, aufs Haupt geschlagen. Der junge österreichische Künstler Franz Kapfer positioniert in seiner aufrüttelnden wie geistreichen Intervention im Marmorsaal gerade dort, wo man diese Bilder des Jammers und der Unterdrückung sehen kann, große Spiegel auf dem als Folie wie blutrot erscheinenden Boden: düstere Ahnungen steigen auf … Die Geächteten sind nackt, in Ketten gelegt oder gefesselt und haben den Blick flehentlich zum Himmel gerichtet oder resignativ gesenkt. In dem "die Wirklichkeit" leicht verzerrenden Spiegel erscheinen die osmanischen Sklaven zwar seitenverkehrt, jedoch "gleich" nackt, was jedoch nichts ändert an ihrem Stellenwert, nämlich dem der äußersten Randlage im Fresko. Dieses Fresko, im "Salon oder Grossen Sahl" gelegen, von Carlo Carlone (Figurenmalerei) und Gaetano Fanti (Architekturmalerei) gefertigt, dient der Verherrlichung, ja Apotheose des Bauherren, des Prinzen Eugen von Savoyen, der in die Welt der Götter des Olymp eintritt. — Dazwischen – zwischen den verfremdenden Spiegeln – erhebt sich ein puristisches Lattengerüst, einem abstrakten "Castrum doloris" vergleichbar – das "Zeichen" für Franz Kapfer –, in dem man sowohl das "Wunderwürdige Kriegs- und Siegs-Lager des Prinzen Eugen" gesehen hat, aber auch die Silhouette eines Türkenzeltes. Das Lager des Erzfeindes der Christenheit im Aneignungs-Modus. — Franz Kapfer versetzt die Besucher/innen des Belvedere, die anmutig durch die Räume schreiten um Geist und Wirken Prinz Eugens nachzuempfinden vom repräsentativen Schloss auf den Feldherrenhügel, lässt sie vom Militärzelt auf die Stadt Wien hinabblicken. — Mit seinen Objekten, Filmen und Installationen, die oft performativen Charakter aufweisen, hält Franz Kapfer die unterschiedlichen Symbolsprachen gegeneinander und öffnet damit ein Feld für eine neue Betrachtung. Seine präzisen Analysen von Gebräuchen, Bildtraditionen und Architekturen vermögen größere Zusammenhänge zu zeichnen und dadurch ein Handlungsfeld aufzutun. — Wenn Franz Kapfer muslimische Rüstungsfiguren, den Türkensturz oder das Türkenstechen in seinen Skulpturen und Filmen zitiert, dann handelt es sich stets um eine Revision von Geschichte für deren Neubewertung. In performativen Selbstinszenierungen schlüpft Franz Kapfer in die Rolle eines Fauns, eines Minotaurus oder König Etzels, dessen Einzug in Wien der Künstler inszeniert. Stets geht es um die Macht des bildnerischen Kanons, der eng mit der österreichischen Repräsentationskultur verbunden ist. — Mit dem Rückgriff auf den kulturhistorischen Fundus an religiösen, mythischen und ideologischen Motiven ist Franz Kapfer den Symbolen der Unterdrückung auf der Spur, jenen Zeichen der Erniedrigung, mit denen die Sieger die Verlierer auch nach dem Kampf noch strafen. Kapfer inszeniert in seinen Arbeiten das Negativ der Herrschaftsposen. Jede Überlegenheitsbezeugung ist eine Überwältigung im buchstäblichen Sinne. Kapfer vollführt Grotesken in denen er die Verhältnisse von Verführten versus Verführern, von Besiegten versus Besiegern, von Untergebenen versus Herrschenden mit all ihrer Abgründigkeit zur Sprache bringt. — [Eva Maria Stadler, 10/2008]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/16148/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/24996/full</schema:image><schema:name>[For The Rescue Of The Christianity, Trophy 3]</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Kapfer]</schema:creator><schema:creator>Franz Kapfer</schema:creator><schema:artMedium>Lacquer on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/16408/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/24997/full</schema:image><schema:name>Zur Errettung des Christentums, Trophäe 4</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Kapfer]</schema:creator><schema:creator>Franz Kapfer</schema:creator><schema:artMedium>Lacquer on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/16409/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/82966/full</schema:image><schema:name>Fencing_orange #2</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>[Gerold Tagwerker]</schema:creator><schema:creator>Gerold Tagwerker</schema:creator><schema:artMedium>Plastic, aluminum</schema:artMedium><schema:description>Gerold Tagwerker verhandelt seit den 1990er-Jahren in seiner künstlerischen Arbeit das Erleben von Architektur und Raum. Zentrale Figuren seiner Grafiken, Fotos, Skulpturen, Wandarbeiten und Installationen sind geometrisch klare Gitter oder Raster, die formale und inhaltliche Überlegungen zu Ordnung und Struktur, zu Rhythmus und Perspektive, zu Ästhetik und Bedeutung von Material in Gang setzen. Ausgangspunkte von Tagwerkers Arbeiten sind vorgefundene industriell gefertigte Produkte und Alltagsgegenstände wie Leuchtstoffröhren, Spiegelglas, Fliesen oder Kunststoffbahnen. In minimalistischen Anordnungen untersucht Tagwerker dabei Potenziale des Beziehungsgefüges von Material, Fläche und Raum. In einer genauen Beobachtung der Wirkung und Funktion von Werkstoffen bringen Tagwerkers künstlerische Konstellationen vermeintliche Gewissheiten ins Wanken: Oberflächen werden aus ihrem ursprünglichen Kontext herausgenommen und im künstlerischen Prozess neu interpretiert; derart neu gesehen, werden konkrete Objekte als unbestimmte räumliche Anordnungen wahrgenommen. — [Kerstin Krenn, in: Agnes Husslein-Arco, Severin Dünser, Luisa Ziaja (Hg.), Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Wien 2015, S. 118.]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/16695/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/24488/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Strau]</schema:creator><schema:creator>Josef Strau</schema:creator><schema:artMedium>Painting: oil, Xerox transfer, ink, foil, adhesive tape on canvas. - sculpture: metal, canvas, glass beads, beads, foil, imprint of a b&amp;w copy on canvas</schema:artMedium><schema:description>Josef Strau studiert in seinem Schreiben und Zeigen von Schrift unterschiedliche Autorschafts- und Subjektivierungsmodelle. Im ersten Anschein ist es nur ein Grauwert, der sich erst bei näherem Hinsehen zu einem Textbild scharfstellen lässt. Die laufende Schrift formalisiert sich in einzelnen Buchstaben, oft in den Initialen des Künstlers. Die Schrifttype gibt die Architektur, aber auch Einschluss und Ausschluss des Geschriebenen vor. Es handelt sich um Fließtext, der zwischen automatischem Schreiben und den Automationen des digitalen Schriftbildes changiert. Willkür und Berechenbarkeit kommen gleichermaßen als bildnerische Faktoren zum Einsatz. Josef Strau überträgt eine Schwarz/weiß-Kopie mittels Lösungsmittel auf die Leinwand, wodurch er dem Textmaterial einen malerischen Charakter verleiht. Als 'assisted ready-mades' bezeichnet Strau Objekte wie beispielsweise jene Lampen, die er auf Flohmärkten oder ganz normalen Lampengeschäften findet, und deren Lampenschirme er beschreibend und bemalend überarbeitet. — [Eva Maria Stadler 10/2009]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/17041/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/27668/full</schema:image><schema:name>Twisted Room</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>[Tillman Kaiser]</schema:creator><schema:creator>Tillman Kaiser</schema:creator><schema:artMedium>Print on wallpaper</schema:artMedium><schema:description>Tillman Kaiser arbeitet vorwiegend in den Medien Malerei und Skulptur. Er hat aus einem Reservoir von Motiven eine Formensprache entwickelt, deren kaleidoskopartige Geometrien und Symmetrien an die Kunstbewegungen der Moderne erinnern, während sie auch deren Hang zu utopischen Weltentwürfen teilt. — "Habitación retorcida" [Verdrehter Raum] besteht aus zwei Tapeten, die in aufeinanderfolgenden Räumen angebracht sind. Auf einer davon ist ein Zimmer zu sehen, in dessen einer Ecke ein Kind steht, das geschrumpft zu sein scheint, während in der anderen Ecke eine Frau, die riesig wirkt, mit dem Kopf beinahe an die Decke anstößt. Auf der anderen Tapete verhält es sich genau umgekehrt, die Frau wirkt winzig und das Kind hünenhaft: ein Raum des Unbewussten und Unheimlichen rund um familiäre Beziehungsgeflechte, den Kaiser uns hier eröffnet. — [Severin Dünser, 4/2017]</schema:description><schema:artForm>Print</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/17222/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/88730/full</schema:image><schema:name>Rooms with brittle views</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>[Julian Göthe]</schema:creator><schema:creator>Julian Göthe</schema:creator><schema:artMedium>Rope, screws</schema:artMedium><schema:description>Als bildender Künstler, aber auch als Set-Designer für Trick- und Realfilme richtet Julian Göthe besonderes Augenmerk auf die Gestaltung von Hintergründen. Im Bereich des Films untergeordnetes Beiwerk, entwickeln sich diese in seinen künstlerischen Arbeiten zu zentralen Protagonisten, die in Ausstellungssituationen ebenbürtig mit anderen Werken in Dialog treten. In einer Serie von Wandarbeiten finden sich Strukturen eigener Skulpturen und Zeichnungen wieder, die der Künstler anhand von schwarzen Seilen, die er von Nagel zu Nagel spannt, auf die Wand überträgt. An die Stelle der gezeichneten Linie und der spitz- und scharfkantigen Ränder der Skulptur tritt in den Wandarbeiten das virtuos gespannte Seil. Die geometrisch-skulpturale Strenge wird durch eine verspielte, prozesshafte Geste gebrochen. In ihrer unmittelbaren Wirkung flach und bildhaft, behaupten die Wandarbeiten zudem eine skulpturale Autonomie innerhalb des sie umgebenden Raums. Göthe schreibt seinen frei stehenden Skulpturen etwas Tänzerisches, sich den Raum Aneignendes zu, ein Ansatz, der sich auch auf seine Wandarbeiten ausweiten lässt. — [Véronique Abpurg, 5/2016]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/18469/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/43565/full</schema:image><schema:name>[Portraits And Sausage]</schema:name><schema:dateCreated>2006</schema:dateCreated><schema:creator>[Marcus Geiger]</schema:creator><schema:creator>Marcus Geiger</schema:creator><schema:artMedium>Wood, needle felting, mens shoes, various stuffing</schema:artMedium><schema:description>The Secession has been a recurrent concern in Marcus Geiger’s oeuvre: in 1922, he pulled a black pom-pom hat over the golden dome; six years later, he coated the building’s façade with red paint; and in the sprawling installation “Portraits and Sausage,” he reproduced the iconic group portrait of the institution’s founding fathers. In the historic photograph, the seven artists pose around a large sausage-shaped roll of fabric. For his own version of the scene, Geiger manufactured figures modeled on representatives of the contemporary art world and clad in needle felting. The reenactment may be read as an ironic comment about the protagonists of today’s arts scene.</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/18708/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/27912/full</schema:image><schema:name>Kimm Sun Sinn</schema:name><schema:dateCreated>2010</schema:dateCreated><schema:creator>[Mahony]</schema:creator><schema:creator>Mahony</schema:creator><schema:artMedium>Wall of pictures consisting 19 works (in different sizes and techniques)</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/19129/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/87682/full</schema:image><schema:name>[Upper And Lower Belvedere]</schema:name><schema:dateCreated>1985</schema:dateCreated><schema:creator>[Cornelius Kolig]</schema:creator><schema:creator>Cornelius Kolig</schema:creator><schema:artMedium>Color photograph, aluminum frame, wood, metal</schema:artMedium><schema:description>Von Sexualität und Tod, von Ausscheidungsprodukten und Körpersekreten, von Profanem und Sakralem handeln die tabu- und kompromisslosen Bilder, Plastiken und Installationen des mitunter heftig kritisierten österreichischen Künstlers Cornelius Kolig. Im Kärntner Gailtal begann er 1980 mit der Errichtung einer eigenwilligen Architekturanlage namens Das Paradies. Das von einer Mauer umgebene bauliche Gesamtkunstwerk in Form eines Schädels beherbergt in Hallen, Türmen und Höfen, die der Künstler etwa Sixtina, Kuhstall, Wandlungstisch oder Rauschgarten nennt, seine Kotabgüsse und Urinbilder, seine Versuchsanordnungen rund um männliche und weibliche Geschlechtsorgane. In inhaltlicher Nähe zu seinen sinnlich-aktionistischen Kopulationsvorrichtungen steht auch die Stuhlkonstruktion "Oberes und Unteres Belvedere". -- [Kerstin Krenn, in: Agnes Husslein-Arco, Severin Dünser, Luisa Ziaja (Hg.), Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Wien 2015, S. 81.]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/19251/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/28348/full</schema:image><schema:name>Hallucigenia Pros + Protys</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>[Martin Walde]</schema:creator><schema:creator>Martin Walde</schema:creator><schema:artMedium>Hallucigenia #4 und #5: plasma glass sculpture, girder: glass plates in different dimensions (in total 14 glass elements), Hallucigenia products: joints, edges, corner pieces out of silicone</schema:artMedium><schema:description>Die Skulpturen der "Hallucigenia"-Installation beziehen sich auf präkambrische Weichkörpertiere, deren Abdrücke in den 1970er Jahren in Kanada entdeckt wurden. Als Gattungsname wurde damals "Hallucigenia" gewählt, da man die bizarren Formen der Fossilien mit halluzinatorischen Erscheinungen assozierte. Die dünnwandigen, mit Gas gefüllten Glaskörpern werden mit Hilfe von Hochfrequenztechnik zum Leuchten gebracht. Die Arbeit steht im Spannungsfeld von Kunst und Wissenschaft, die künstlerische Praxis wirft Fragen zu Form, Material und Technologie und deren Verhältnissen zueinander auf. — [Véronique Aichner, 4/2011]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/20020/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/33401/full</schema:image><schema:name>The Moth Damage Establishment Zacherl in Vienna</schema:name><schema:dateCreated>2010</schema:dateCreated><schema:creator>[Carola Dertnig]</schema:creator><schema:creator>Carola Dertnig</schema:creator><schema:artMedium>80 slides, sound</schema:artMedium><schema:description>Knapp 200 Jahre nach der ersten Türkenbelagerung eröffnete Kaiser Franz Joseph I. 1873 in Wien, nach London und Paris, die fünfte Weltausstellung. Zu dieser Zeit wurde an der Fertigstellung der Ringstraße gearbeitet, die Epoche der Gründerzeit war angebrochen, reger Handel wurde betrieben, und mit dem Ausbau der Eisenbahn rückten ferne Ziele immer näher, womit auch der Informationsfluss stetig anstieg. In Folge der napoleonischen Feldzüge gewann der Einfluss orientalischer Kultur mehr und mehr an Bedeutung – in der Architektur, aber auch in Gestaltungsweisen und Lebensgepflogenheiten, was in "Türkischen Zimmern", Rauchsalons, Pavillons und natürlich im Kaffeehaus, dessen Geschichte allerdings bis ins Jahr 1683 zurückreicht, zum Ausdruck kam. Das "Orientalische Viertel" mit einem persischen Haus, einer Kopie des Achmed-Brunnens, der ägyptischen Baugruppe und dem Basar war eines der Highlights der Wiener Weltausstellung. — Damals entstand in Wien die sogenannte Zacherlfabrik, die auf die Herstellung des Mottenpulvers Zacherlin spezialisiert war. Gewonnen wurde das Pulver aus getrockneten und zu Pulver vermahlenen Zachariablüten, die aus Georgien importiert wurden. Wohl unter dem Einfluss der Weltausstellung, aber auch einer Reihe von Geschäftsreisen, die das Ehepaar Zacherl nach Georgien und in die heutige Türkei unternahm, wurde der Fabrik am Ende des 19. Jahrhunderts eine neue "Corporate Identity" verpasst. Ganz im Stil islamischer Architektur wurde die Fassade mit einem erhöhten Mittelrisalit und einer zweigeschossigen Liwan-Nische strukturiert, die von türkisfarbigen Keramikfliesen gerahmt sind. Gekuppelte Fenster mit knospenförmigen Bögen, eine zwiebelförmige Kuppel, minarettartige Türmchen treffen auf Alhambra-Säulen und gezackte Bögen im Innenraum, die, anders als die Fassade, maurische Architektur zitieren. — Carola Dertnig beschäftigt sich am Beispiel dieses orientalistischen Baus in Wien-Döbling, der heute unter anderem als Atelier- und Ausstellungsgebäude für zeitgenössische Kunst genutzt wird, mit Strategien der Aneignung fremder Kulturen. Man könnte sich nach der Studie Learning from Las Vegas von Venturi/Scott Brown fragen, ob es sich bei der orientalisierenden Formensprache um einen "dekorierten Schuppen" oder um eine "Ente" handelt. In gewisser Weise trifft wohl beides zu. Die Entwürfe der österreichischen Architekten haben einerseits der Fabrik ein orientalisches Dekor verliehen, andererseits sollen Kuppel, Türmchen und die schillernden Fliesen eine Art Märchenschloss symbolisieren und dabei jene Klischeebilder freisetzen, deretwegen der Bauherr sich für diese Architektur wie für ein Kostüm entschieden hat. Carola Dertnig zeigt in einer Diainstallation Fotografien, die die Firmengeschichte nacherzählen, und unterlegt die Bildstrecke mit einer Tonspur. Zu hören ist ein Text, den die Künstlerin den Reiseberichten Anna Zacherls entnommen hat. Die oft naiven Schilderungen sind Ausdruck eines Genres, das sich an literarischen Vorbildern orientiert und von dem Begehren getragen ist, das Fremde in seiner Authentizität zu erfahren. Carola Dertnig überlagert die Firmengeschichte mit der privaten Reiseerzählung sowohl inhaltlich als auch in ihrer formalen Umsetzung. Der Diavortrag ist gleichsam eine performative Installation, die medienarchäologische Untersuchung einer Sehnsuchtsfabrik. — [Eva Maria Stadler, 11/2009]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/21175/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/42459/full</schema:image><schema:name>[Wonder Of The World]</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>[Herwig Müller, Künstlergruppe gelatin]</schema:creator><schema:creator>Künstlergruppe gelatin</schema:creator><schema:artMedium>Polyethylene, iron</schema:artMedium><schema:description>Die Installation „Weltwunder“ des österreichischen Künstlerkollektivs gelatin (mit den Mitgliedern Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reither und Tobias Urban) wurde erstmalig auf der der EXPO 2000 in Hannover präsentiert. Ab 2014 wird die Arbeit  im ehemaligen Skulpturengarten des 21er Hauses wieder erlebbar sein. — Mit dem Titel der Arbeit spielen die Künstler mit den Sehnsüchten und Erwartungshaltungen der Betrachter, „es geht um extreme Überwindung, dass man darauf vertraut, vorzufinden, was einem erzählt wurde.“ Erst durch das tiefe Eintauchen in ein kleines, in den Boden eingelassenes Rundbecken gelangt man in eine einige Meter unter der Erde gelegene weiße Plastikkammer,  das sogenannte Weltwunder. Das Weltwunder ist also nicht offenkundig, wird erst durch die Überwindung möglicher Ängste erfahrbar. Dass das angekündigte „Weltwunder“ ein unspektakulärer, leerer Raum ist wird durch den Prozess und das Erleben des Überwindens von Hemmschwellen nebensächlich. Und doch funktioniert die Arbeit auch für jene, die den Tauchgang nicht wagen. Die Faszination des Unbekannten und Verborgenen, genährt von Erzählungen jener, die das Weltwunder gesehen haben, leitet die Imagination und bildet eine eigene Form der Wahrnehmung. — [Véronique Aichner, 10/2012]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/21522/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/36032/full</schema:image><schema:name>[Five Year Plan]</schema:name><schema:dateCreated>1996/2001/2006/2011/2016</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>5-channel-video installation</schema:artMedium><schema:description>In ihren Videos, Fotoarbeiten und Installationen beobachtet Jermolaewa reale Begebenheiten und konzentriert sich hierbei auf einzelne Aspekte, die den Betrachtenden dazu animieren über Befindlichkeiten und Bedingungen des Alltags zu reflektieren. Dabei spielen Kategorien wie Zeit, Raum sowie geschichtlich und kulturelle Bezüge eine wichtige Rolle. Der Bildausschnitt, die Montage und die Wahl des Moments werden von der Künstlerin gezielt eingesetzt um das Skurrile und Absurde aufzuzeigen. In Ihren Arbeiten beschäftigt sich Jermolaewa unter anderen auch mit der russischen Kulturgeschichte die durch ihre Arbeitsweise Gegenstand einer subtilen Kritik wird. — Five Year Plan ist ein andauerndes, nicht abgeschlossenes Projekt, für das Jermolaewa alle fünf Jahre die Passanten in der Moskauer U-Bahn filmt. Die Videos vergleichend betrachtend, ist festzustellen, dass kaum Änderungen in Kleidung und Werbung zu beobachten sind. Die einem Loop ähnlichen Aufnahmen zeigen weder den Anfang noch das Ende der Rolltreppe, die immer gleich bleibende Bewegung kommt einer Stagnation gleich. Der Fünf-Jahresplan war ein Vorhaben des Sowjetischen Regimes zur ökonomischen Förderung des Landes. Die Arbeit von Jermolaewa ist ein ironischer Kommentar, nimmt einen kritischen Standpunkt zur russischen Politik ein und zeigt den gefühlten Stillstand der Bevölkerung unter dem Regime auf. — [Cathrin Mayer, 08/2011]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/23443/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/133698/full</schema:image><schema:name>Museum of Revolution</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>[Marko Lulić]</schema:creator><schema:creator>Marko Lulić</schema:creator><schema:artMedium>Steel, lacquer</schema:artMedium><schema:description>
Marko Lulić has placed his word sculpture "Museum of Revolution" effectively in front of Karl Schwanzer’s architecture: in giant, luminous, red metal letters, the two-liner stands at the same height as the entrance level of the Belvedere 21. Upon its original installation in 2010, the work was the first artistic intervention at the museum—as yet unopened and still under reconstruction—and sat on the roof of the adjacent office block. It was designed to look like a giant billboard from a distance. By temporarily repositioning his word sculpture in 2023, thirteen years later, Lulić has not only shifted the levels of perception but has also positioned the characters literally at eye level, thus renegotiating the building’s content as well as the terms “museum” and “revolution” themselves anew.</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/23454/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/160036/full</schema:image><schema:name>The Family of Austrians</schema:name><schema:dateCreated>1993</schema:dateCreated><schema:creator>[Christian Philipp Müller]</schema:creator><schema:creator>Christian Philipp Müller</schema:creator><schema:artMedium>Model, metal pan, 7 black-and-white photographs, 7 photo montages, text</schema:artMedium><schema:description>"The Family of Man", eine der weltweit bekanntesten Fotoausstellungen, die Edward Steichen 1955 für das Museum of Modern Art in New York konzipiert hatte und die in der Folge in 38 Ländern von über neun Millionen Menschen gesehen wurde, ist Ausgangspunkt der Installation "The Family of Austrians" von Christian Philipp Müller. Steichen hatte im Sinne einer enzyklopädischen ethnografischen Studie globalen Ausmaßes für die vom United States Information Service organisierte Schau 503 Fotografien aus 68 Ländern zusammengetragen, die das universalistische Bild der Gleichheit aller Menschen zeichneten und jegliche sozialen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Unterschiede nivellierten. Aus diesem Pool greift Müller jene Bilder heraus, die in Steichens Narrativ "Österreich" repräsentieren, isoliert also eine "Familie" und arrangiert diese in einem räumlichen Gefüge, das das historische Ausstellungsdisplay von Paul Rudolph zitiert. Die in den 1950er-Jahren angefertigten Aufnahmen zeigen ausnahmslos folkloristisch-ländliche Motive zwischen Bauernstube, Kirchgang und Volksfest und entlarven in dieser fokussierten Perspektive Steichens Universalgeschichte des Menschen als eine Ansammlung antiquierter Stereotype, die Eigenbild und Fremdbild aufeinanderprallen lassen. —[Luisa Ziaja 4/2014]</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/23748/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/29563/full</schema:image><schema:name>Spielplastik</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Sofie Thorsen]</schema:creator><schema:creator>Sofie Thorsen</schema:creator><schema:artMedium>Gouache on paper, 10 arranged cut-outs/photographs, photo-CD</schema:artMedium><schema:description>Während der 1950er- und 1960er-Jahre etablierte die Stadt Wien ein umfangreiches Programm für Kunst im öffentlichen Raum, in dessen Rahmen auch zahlreiche Skulpturen für Kinderspielplätze entstanden. Diese sogenannten „Spielplastiken“ waren sowohl als künstlerische Werke als auch als benutzbare Objekte gedacht. Im Kontext des Wiederaufbaus der Nachkriegszeit initiiert, vereinen sie eine strenge Formensprache mit einer spielerischen Herangehensweise, die in der österreichischen Kunst dieser Zeit kaum zu finden ist. Heute sind sie fast vollständig aus dem Stadtbild verschwunden. Sofie Thorsen eignet sich die Entwürfe der Spielplastiken an und übersetzt sie in Collagen und Wandbilder, die vor allem die modellhafte, utopisch angelegte Architektursprache und das innovative Verhältnis von freier und angewandter Kunst im Dienste des Sozialen akzentuieren. — [Bettina Steinbrügge, 10/2011]</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/24085/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/126493/full</schema:image><schema:name>Untitled (for Ad Reinhardt) 2h</schema:name><schema:dateCreated>1990</schema:dateCreated><schema:creator>[Dan Flavin]</schema:creator><schema:creator>Dan Flavin</schema:creator><schema:artMedium>Neon tubes (pink, yellow, blue, green), cable</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/25377/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/30554/full</schema:image><schema:name>Vertical Villa (Part Two)</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>[Karina Nimmerfall]</schema:creator><schema:creator>Karina Nimmerfall</schema:creator><schema:artMedium>Cribwork, MDF-model, plexiglass and duraclear prints, rear projection screen, DVD video, video projector, DVD player, poster</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/25524/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/32360/full</schema:image><schema:name>And turns and turns and I turn pages. (Und kommt nicht auf den Punkt, nicht weil es keinen Punkt gäbe, nein; nein, es gibt so viele.) "Have another shot," the skeuomorphic whisper roared inside my ears, revealing endless fields of view, captions of [...]</schema:name><schema:dateCreated>2009-2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Ralo Mayer]</schema:creator><schema:creator>Ralo Mayer</schema:creator><schema:artMedium>2 channel video, sound, HD, fresnel lens, plexiglass</schema:artMedium><schema:description>Der vollständige Titel von Ralo Mayers Arbeit kann auch als deren abstrakte Beschreibung gelesen werden: "And turns and turns and I turn pages. (Und kommt nicht auf den Punkt, nicht weil es keinen Punkt gäbe, nein; nein, es gibt so viele).'Have another shot,' the skeuomorphic whisper roared inside my ears, revealing endless fields of view, captions of geometric arrangements way beyond dimensions 3+1. It was not without rekindled enthusiasm that I thus continued reading p. 402–472: which describe footage of an automatic apparatus scanning an abandoned room full of research about Biosphere 2, and what appears to be notes for a screenplay, including the handwritten memo: Dreh?buch. All the while accompanied by melancholic sounds of robotic routines". — „ÜBERSETZUNG UND VERRAT“ entstand im Rahmen von Mayers seit 2007 andauernder Recherche zum Forschungsprojekt Biosphere 2, das von 1991 bis 1993 in einem von acht Wissenschaftlern bewohnten Glasbau in der Wüste von Arizona stattfand und als Prototyp eines selbsterhaltenden Ökosystems mit dem Ziel einer späteren Besiedelung des Weltraums gilt. Als Materialisierung einer Utopie wird die Biosphere 2 zum System, das Ralo Mayer performativ untersucht und neu ordnet. Das Netzwerk, das so innerhalb der Arbeiten und zwischen ihnen entsteht, beruht auf der Relation und der räumlichen wie zeitlichen Positionierung der Aktanten zueinander, die Objekte und Subjekte einschließt. Mayer thematisiert die Frage des „Scheiterns“ und arbeitet mit den Mitteln der Projektion und der Spiegelung, um sie auf andere Medien zu transferieren und so neu zu verhandeln, unter anderem als Übersetzer des fiktiven Romans "The Ninth Biospherian". Zusätzlich zu den roboterhaften Filmaufnahmen einer Kamera, die die Biosphere 2 im 360-Grad-Winkel abscannt, ist ein Text zu sehen, der als Skript im Sinne eines Drehbuchs für das Bild fungiert. Mayers Interesse liegt darin, die Übersetzungsmechanismen, die beim Transfer von einem zum anderen Medium freigesetzt werden, neu zu verhandeln und eine Geschichte zu schreiben, die eine Mythologisierung der Medien und der Inhalte spielerisch offenlegt. — [Nina Herlitschka, 11/2011]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/26564/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140487/full</schema:image><schema:name>Where we were then, where we are now</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>Magnetic mosaic, 12 aluminum bars, 6 picture plates, 2 films, archive material on 8 tables, reproduced newspaper clippings</schema:artMedium><schema:description>Die mehrteilige Installation "Where we were then, where we are now" nimmt ihren Ausgangspunkt in Persepolis, der im heutigen Iran gelegenen ehemaligen Königsstadt des Achämenidenreichs, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde. Rund um die Paraphrase des berühmten Alexandermosaiks von Pompeji in Form eines Mosaiks aus Magneten spinnt Simon Wachsmuth ein vielschichtiges Verweissystem zu vergangenen und gegenwärtigen Projektionen auf Persien und den Iran, das Verhältnis von Orient und Okzident und Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. Auf sechs stoffbespannten Tafeln präsentiert der Künstler Arrangements aus Archivmaterialien, Fotografien, Zeitungsausschnitten, Reproduktionen wie auch handgemalten Blättern zu Goethes Farbenlehre, die assoziationsreich neue und immer wieder andere Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Bildern und Kontexten herstellen, sich aber stets einer letztgültigen Deutung entziehen. Sie sind vielmehr Ausdruck der Komplexität und Vielstimmigkeit von Geschichtsschreibung und machen darüber hinaus – in Anlehnung an Aby Warburgs einflussreichen Mnemosyne-Atlas – das Fortleben antiker Formen und Gesten bis hinein in die Gegenwart nachvollziehbar.—Die berühmten Apadana-Reliefs in Persepolis sind Gegenstand eines Films, der in langsamen Kamerafahrten die materiellen Überreste aufnimmt, während der zweite Film, "Pulad Zurkhaneh", eine Gruppe Männer bei einer traditionellen Leibesübung zeigt, die ihren Ursprung in klandestinen militärischen Kampfübungen hat, über die Jahrhunderte aber um spirituelle Rituale erweitert wurde. Die in vielen der Bilder – prominent im Mosaik – dargestellten Lanzen finden sich in Form abstrakter schwarz-weißer Stäbe im Raum wieder und verdeutlichen auch hier die Übertragung und Transformation von Gegenständen, Bildern und kulturellen Praxen und deren kontextabhängige Deutung. —[Luisa Ziaja, 7/2015]
</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/27413/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/88070/full</schema:image><schema:name>Exhibition Griechenbeisl</schema:name><schema:dateCreated>1971</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Bauer]</schema:creator><schema:creator>Josef Bauer</schema:creator><schema:artMedium>Mixed media</schema:artMedium><schema:description>Josef Bauer’s work always revolves around the question of what art can be used to articulate and how. He is especially interested in the linguistic potential of objects, which his installations highlight. He transposes verbal signifiers into the spatial dimension and moreover involves them in physical interaction. “Tactile poetry”—poetry in the medium of touch—is the label the conceptual artist coins for his art. This multipart installation composed of letters and objects was first presented at Vienna’s Galerie im Griechenbeisl in 1968 and drew international attention. The inspiration Bauer took from semiotics is evident: he presents objects to our eyes as individual signifiers but leaves it up to us to draw significant connections between them.</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/28025/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/44998/full</schema:image><schema:name>[Culture And Free Time]</schema:name><schema:dateCreated>2006</schema:dateCreated><schema:creator>[Andreas Fogarasi]</schema:creator><schema:creator>Andreas Fogarasi</schema:creator><schema:artMedium>3 aluminum dibond boards, LED lamps</schema:artMedium><schema:description>Die kritische Auseinandersetzung mit der Aneignung von Kultur zu politischen und ökonomischen Zwecken sowie mit den damit im Zusammenhang stehenden Mechanismen der Repräsentation bildet die inhaltliche Grundlage zu Andreas Fogarasis Installationen, Videos und Fotografien. In der Serie "Public Brands" beleuchtet der Künstler beispielweise die unternehmerische Positionierung von Städten, Ländern und Regionen sowie deren Vermarktung und visuelle Repräsentation durch eigene Corporate Designs. Die Arbeit "Innsbruck, Tirol, Austria, Innenstadt" greift diverse Logos der Tourismusindustrie auf, die gefräst und somit ihrer Farbigkeit enthoben modellhaft-abstrahiert in Erscheinung treten. Mit vermeintlich neutralen weißen Aludibondplatten als Displays greift Fogarasi ein Material auf, das im Bereich des Kunstmarkts beliebter Träger großformatiger Fotoarbeiten ist, ebenso aber auch für temporäre Messearchitekturen wie Bühnen oder Präsentationsstände eingesetzt wird. Hier begegnen sich auch auf der Ebene des Materials die scheinbar divergierenden Felder von Kultur und Kommerz und verweisen darauf, wie brüchig sich deren Abgrenzung im Kontext einer ökonomischen Verwertbarkeit von Kunst und Kultur darstellt. . — [Véronique Abpurg, 05/2016]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/31573/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/46684/full</schema:image><schema:name>Baroque Drama</schema:name><schema:dateCreated>2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Gudrun Kampl]</schema:creator><schema:creator>Gudrun Kampl</schema:creator><schema:artMedium>Velvet</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/33373/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/67205/full</schema:image><schema:name>Ghost Terrace</schema:name><schema:dateCreated>2009/2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Leopold Kessler]</schema:creator><schema:creator>Leopold Kessler</schema:creator><schema:artMedium>Metal, wood, polyester, artificial flowers</schema:artMedium><schema:description>Die Arbeiten von Leopold Kessler untersuchen die Topografie des urbanen Raums: Plätze, Denkmäler, Straßen, Straßenschilder oder Absperrungen werden zum Ausgangspunkt von Aktionen und Interventionen, die Alltagsgewohnheiten und gesellschaftliche Regeln mit dem Instrument der Irritation kritisch hinterfragen. Passanten werden dabei oftmals zu unfreiwilligen Akteuren, wie auch in der Arbeit „Ghost-Terrace“, die mittels Sonnenschirmen, Pflanzentrögen, Tischen, Stühlen, karierter Tischtücher sowie Salz- und Pfefferstreuer einen Schanigarten nachbildet. So einladend es ist in diesem Platz zu nehmen, auf die Bedienung wartet man selbstverständlich vergeblich. (Véronique Aichner, Dezember 2013)</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/35063/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/46761/full</schema:image><schema:name>[Entropy]</schema:name><schema:dateCreated>2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Nadim Vardag, Michael Franz]</schema:creator><schema:creator>Nadim Vardag</schema:creator><schema:artMedium>Video, b&amp;w, sound, HD, 12 min (looped), duraclear print on acrylic glass, 4 wooden benches (MDF), 1 shelf (MDF)</schema:artMedium><schema:description>Leute treffen auf einer Wohnungsparty aufeinander. Sie sind schon lange hier, wahrscheinlich seit Tagen. Sie trinken, rauchen, tanzen und reden miteinander, aber irgendwie auch ganz autistisch jede/r für sich. Die Party ist ein geschlossenes System mit eigener Dynamik und eigenen Gesetzen. Die Dialoge der Protagonistinnen und Protagonisten kreisen um Musiktheorie und Kunstkritik und treffen auf Ausführungen zu Thermodynamik und Entropie, die eine Stimme aus dem Off dazwischen einstreut. Die Gespräche sind hochtrabend, wirken jedoch konstruiert und phrasenhaft und lassen die Narration des Films von Michael Franz und Nadim Vardag immer wieder ins Leere laufen. Die Worthülsen sind nämlich aus diversen pop- bis kulturtheoretischen Texten übernommen worden, im Film sind sie fragmentiert und aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen gerissen. Getragen von Technomusik, die genauso wie die Gespräche in ihrer Struktur auf Kulturtechniken der Aneignung basiert, zeichnet der Film das Bild einer Atmosphäre im Kulturbetrieb, in der durch ständiges Rotieren von Inhalten in einem geschlossenen Kreislauf die langsame Sinnentleerung und damit der Stillstand drohen. — [Severin Dünser, 4/2017]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/35152/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/57988/full</schema:image><schema:name>About A B order</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Heinrich Dunst]</schema:creator><schema:creator>Heinrich Dunst</schema:creator><schema:artMedium>Various materials</schema:artMedium><schema:description>Heinrich Dunst wurde künstlerisch in den 1980er-Jahren sozialisiert, als die Neuen Wilden und Neo-Geo Konjunktur hatten. Schon damals spielte er mit dem Bild an sich, dessen Funktion und Produktion, also mit dem Bild als Zeichen und mit dem Kontext, in dem es sich bewegt. Vom Zeichen ist es nicht mehr weit zur Rezeption und damit auch zur Sprache. Die wird im Laufe der Jahre immer präsenter in Dunsts Werk, und das vor allem im Spannungsfeld zwischen dem Bezeichneten und dem Wort selbst: Er macht Brüche auf zwischen den Dingen und dem, wie wir über sie kommunizieren können. So auch in der Installation „About A B order“, deren Titel schon ein Sprachspiel ist, das wie Dunsts Performances seine Verwandtschaft zur Wiener Gruppe nicht verleugnen kann. Wo der hingeschriebene Titel auf Ordnung und Grenzen von Zeichen und Bedeutung verweist, stellt er gleichzeitig das abstrakte Bild einer Wand in Opposition zu Objekten auf deren Rückseite. Schuhe des Künstlers und Inger Christensens Buch „det / das“, das im Verlag Kleinheinrich erschien, was auf Dunsts Vornamen anspielt, bringen die Frage nach der Autorschaft ins Spiel, ein runder Gummi zum Abstellen von Werken und eine Latte mit Farbspuren bezeugen Produktionsgesten, während ein planer Kubus und ein auf eine ungrundierte Leinwand gemaltes „Sujet“ so etwas wie ein Selbstporträt des Künstlers und seines Œuvres abrunden. — [Severin Dünser, 09/2015]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/36408/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/88077/full</schema:image><schema:name>Corner A</schema:name><schema:dateCreated>1971</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Bauer]</schema:creator><schema:creator>Josef Bauer</schema:creator><schema:artMedium>Glass fiber reinforced polyester, wood, lacquered</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/38231/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/88078/full</schema:image><schema:name>Pitchfork With Compost</schema:name><schema:dateCreated>1971</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Bauer]</schema:creator><schema:creator>Josef Bauer</schema:creator><schema:artMedium>Rubber foam, acrylic, metal. wood</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/38232/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/51969/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Heimo Zobernig]</schema:creator><schema:creator>Heimo Zobernig</schema:creator><schema:artMedium>Cast concrete </schema:artMedium><schema:description>In 2013 Heimo Zobernig realized an intervention in the Sculpture Garden of the Belvedere 21 with five concrete surfaces, which act as plinths. The work references the overall architecture of the museum building. The levels can be used to display sculptures from the Belvedere’s collection, for other formats like performances, or left empty. Zobernig’s intervention eludes any clear art historical categorization by opening up manifold possible uses and interpretations. With this open work concept, the installation also forces its viewers to question their own expectations, perceptions, and notions of sculpture or of a traditional sculpture garden.</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/39207/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/75028/full</schema:image><schema:name>Das Sehen der Sehinstrumente</schema:name><schema:dateCreated>1966/2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>Glasses, plexiglass box, plexiglass pedestal</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57117/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74211/full</schema:image><schema:name>Principle Writing (electric typewriter); in German the title is a pun, because Schrei also means Cry</schema:name><schema:dateCreated>1971</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>Electric typewriter (Olivetti Lettera 22), wire, socket</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57120/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/69148/full</schema:image><schema:name>Principle Resistance</schema:name><schema:dateCreated>1971</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>Olivetti Lettera 25, thumbtacks</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57122/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74978/full</schema:image><schema:name>Possible</schema:name><schema:dateCreated>1969/2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>Film projector, adhesive letters</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57126/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74645/full</schema:image><schema:name>Audible; in German the title is a pun because it can also describe a hearing-bar</schema:name><schema:dateCreated>2006/2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>3 barstools, 3 headphones, soundfile, adhesive letters</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57130/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74975/full</schema:image><schema:name>Against The Institutional Indentity</schema:name><schema:dateCreated>1980</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>Enlargement of a page of the artists passport, video camera, monitor</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57133/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74644/full</schema:image><schema:name>Placeless</schema:name><schema:dateCreated>1995</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>Plexiglass, vinyl letters</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57138/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/75017/full</schema:image><schema:name>The Voice Of The Rationality Speaks Playback</schema:name><schema:dateCreated>1990/2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>Paddles, blackboard, marble tie on tripod</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57140/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/75016/full</schema:image><schema:name>The Mute Rationality Plays Back</schema:name><schema:dateCreated>1990/2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>Brick wall, microphone</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57141/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74639/full</schema:image><schema:name>Fortress Europe</schema:name><schema:dateCreated>1994</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>15 black flags and 15 flags of the european countries, 5 suitcases</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57150/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74640/full</schema:image><schema:name>Roof Of The World</schema:name><schema:dateCreated>1990/2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>Wood, glass panel, 4 hats</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57153/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/77299/full</schema:image><schema:name>Zum Problem Kopie–Original: NON SERVIAM (ich will nicht dienen), sagte Luzifer, der sein wollte wie Gott</schema:name><schema:dateCreated>1991</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>99 Cardboard cups, 73 polaroid photographs</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/57155/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74973/full</schema:image><schema:name>Fingerprint</schema:name><schema:dateCreated>1968/2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>35mm film in plexiglas box</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/58704/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/77284/full</schema:image><schema:name>Music Exhibition</schema:name><schema:dateCreated>1975/2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Weibel]</schema:creator><schema:creator>Peter Weibel</schema:creator><schema:artMedium>Concrete musical instruments and music stand, 14 framed b&amp;w photographs, songbirds in cages</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/58705/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/81747/full</schema:image><schema:name>Homo Faber</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Doris Krüger, Walter Pardeller]</schema:creator><schema:creator>Doris Krüger</schema:creator><schema:artMedium>Holz, Metall, Audioequipment</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/59338/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/82802/full</schema:image><schema:name>Trompe l'oeil</schema:name><schema:dateCreated>2015</schema:dateCreated><schema:creator>[Zaha Hadid]</schema:creator><schema:creator>Zaha Hadid</schema:creator><schema:artMedium>Stahl</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/61097/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128915/full</schema:image><schema:name>Portable Smoking Area</schema:name><schema:dateCreated>1996</schema:dateCreated><schema:creator>[Sarah Lucas]</schema:creator><schema:creator>Sarah Lucas</schema:creator><schema:artMedium>Wood, chair, iron, light bulb, weights</schema:artMedium><schema:description>
A cantilever chair with obvious signs of wear and tear and a red-lacquered stand on casters supporting a wooden box play the main parts in this work by Sarah Lucas. As one of the key Young British Artists, Lucas achieved international acclaim in the late 1980s. The object Portable Smoking Area was made at a time when smoking indoors was still the norm and can be understood as a wry commentary on individual needs and collective rules. Its potential function as a mobile smoking cabin is immediately apparent, closely followed by questions concerning its possible use in a museum context, and its overarching role as a work of art. </schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/61353/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/87934/full</schema:image><schema:name>Foundation Tower - growing</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>[Roman Pfeffer]</schema:creator><schema:creator>Roman Pfeffer</schema:creator><schema:artMedium>Books, table, fauteuils</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/64249/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128307/full</schema:image><schema:name>Party Cups</schema:name><schema:dateCreated>2015</schema:dateCreated><schema:creator>[Sofia Goscinski]</schema:creator><schema:creator>Sofia Goscinski</schema:creator><schema:artMedium>Brass, 15 parts</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/64349/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84113/full</schema:image><schema:name>Material for a sculpture representing a bygone era of luxury and decadence</schema:name><schema:dateCreated>2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Iman Issa]</schema:creator><schema:creator>Iman Issa</schema:creator><schema:artMedium>Brass sculpture on plinth, vinyl text on wall</schema:artMedium><schema:description>Iman Issa beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Geschichte, Gedächtnis und Repräsentation, von persönlichem Erleben und Formen kollektiver Erinnerung. Sie entwickelt ihre Arbeiten meist über einen längeren Zeitraum in mehrteiligen Werkserien, die verschiedene Medien und Text, faktische und fiktionale Elemente miteinander verschränken. Material for a sculpture representing a bygone era of luxury and decadence ist Teil des Zyklus Material: reduzierte Skulpturen und Displays, die stets mit einem Wandtext kombiniert sind, der mit der Formulierung „Material for a sculpture …“ beginnt. Diese deskriptiv-narrativen Texte deuten zwar konkrete Situationen, gesellschaftliche Kontexte und Manifestationen öffentlichen Gedenkens an, entziehen sich aber einer eindeutigen Zuschreibung. Ausgehend von Material und Form der Skulptur in Kombination mit der textlichen Referenz setzt Issas Installation ein assoziationsreiches Gedankenspiel darüber in Gang, wie wir subjektiv erinnern und kollektiv gedenken und ob wir etwa mit einer vergangenen Ära des Luxus und der Dekadenz Melancholie oder Revolution verbinden. — [Luisa Ziaja, 5/2017]</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/64836/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/85730/full</schema:image><schema:name>PANA LA URMA, VOI VETI LUCRA PENTRU NOI</schema:name><schema:dateCreated>2014/2015</schema:dateCreated><schema:creator>[Hannes Zebedin]</schema:creator><schema:creator>Hannes Zebedin</schema:creator><schema:artMedium>Holzschnitt, 4 Holzplatten, vertikal gestapelt, Dokumentationsfotos auf USB-Stick, Text</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/65457/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/88157/full</schema:image><schema:name>Philipp, I have the feeling I'm incredibly good looking, but have nothing to say</schema:name><schema:dateCreated>2013/2016</schema:dateCreated><schema:creator>[Philipp Timischl]</schema:creator><schema:creator>Philipp Timischl</schema:creator><schema:artMedium>Installation consisting of video and printed banner</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/67767/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90827/full</schema:image><schema:name>Zahnbild</schema:name><schema:dateCreated>2016</schema:dateCreated><schema:creator>[Oswald Oberhuber]</schema:creator><schema:creator>Oswald Oberhuber</schema:creator><schema:artMedium>Acrylic on wood</schema:artMedium><schema:description>Basierend auf dem Werk Zahnbild von 1965</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/69065/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/96726/full</schema:image><schema:name>Both White (after Valeria Mukhina)</schema:name><schema:dateCreated>2015</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>Bemaltes Holz, Aquarell, gerahmt</schema:artMedium><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/70121/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/146078/full</schema:image><schema:name>Number Two (after Solomon Asch)</schema:name><schema:dateCreated>2015</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>Neon signs, transformer, electric cables</schema:artMedium><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/70122/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/95935/full</schema:image><schema:name>Ohne Titel</schema:name><schema:dateCreated>2016</schema:dateCreated><schema:creator>[Heimo Zobernig]</schema:creator><schema:creator>Heimo Zobernig</schema:creator><schema:artMedium>Acrylic lacquer, transparent mirror film, wood, MDF, stage platforms</schema:artMedium><schema:description>Die Arbeit „Ohne Titel“ von Heimo Zobernig entstand anlässlich der Ausstellung „Franz West – ARTISTCLUB“ (14.12. 2016 - 23.04.2017). Zentral und prominent im Ausstellungsraum positioniert, fungierte sie während der gesamten Ausstellungslaufzeit im Sinne eines „Nutzsockel“ (Franz West) als Schauplatz für Performances, Vorträge, Talks und Konzerte. — [Véronique Abpurg, 7/2019]</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/72937/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140029/full</schema:image><schema:name>Alexanderschlacht</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>4 Panels lacquered sheet iron, mounted on MDF, approx. 15.000 magnets</schema:artMedium><schema:description>
</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75858/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140030/full</schema:image><schema:name>Untitled (Bars)</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>12 round aluminum tubes 30/3 mm, lacquered</schema:artMedium><schema:description>Die mehrteilige Installation "Where we were then, where we are now" nimmt ihren Ausgangspunkt in Persepolis, der im heutigen Iran gelegenen ehemaligen Königsstadt des Achämenidenreichs, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde. Rund um die Paraphrase des berühmten Alexandermosaiks von Pompeji in Form eines Mosaiks aus Magneten spinnt Simon Wachsmuth ein vielschichtiges Verweissystem zu vergangenen und gegenwärtigen Projektionen auf Persien und den Iran, das Verhältnis von Orient und Okzident und Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. Die in vielen der Bilder – prominent im Mosaik – dargestellten Lanzen finden sich in Form abstrakter schwarz-weißer Stäbe im Raum wieder und verdeutlichen auch hier die Übertragung und Transformation von Gegenständen, Bildern und kulturellen Praxen und deren kontextabhängige Deutung.—[Luisa Ziaja, 7/2015]
</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75861/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140032/full</schema:image><schema:name>Untitled (Panels)</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>6 wooden panels with textile covering, various materials (newspaper clippings, graphics, photographs and copies</schema:artMedium><schema:description>Die mehrteilige Installation "Where we were then, where we are now" nimmt ihren Ausgangspunkt in Persepolis, der im heutigen Iran gelegenen ehemaligen Königsstadt des Achämenidenreichs, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde. Rund um die Paraphrase des berühmten Alexandermosaiks von Pompeji in Form eines Mosaiks aus Magneten spinnt Simon Wachsmuth ein vielschichtiges Verweissystem zu vergangenen und gegenwärtigen Projektionen auf Persien und den Iran, das Verhältnis von Orient und Okzident und Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. Auf sechs stoffbespannten Tafeln präsentiert der Künstler Arrangements aus Archivmaterialien, Fotografien, Zeitungsausschnitten, Reproduktionen wie auch handgemalten Blättern zu Goethes Farbenlehre, die assoziationsreich neue und immer wieder andere Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Bildern und Kontexten herstellen, sich aber stets einer letztgültigen Deutung entziehen. Sie sind vielmehr Ausdruck der Komplexität und Vielstimmigkeit von Geschichtsschreibung und machen darüber hinaus – in Anlehnung an Aby Warburgs einflussreichen Mnemosyne-Atlas – das Fortleben antiker Formen und Gesten bis hinein in die Gegenwart nachvollziehbar.—[Luisa Ziaja, 7/2015]
</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75862/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/98455/full</schema:image><schema:name>Untitled - Archive cards</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>320 archive cards, tables, glass plates</schema:artMedium><schema:description>Die mehrteilige Installation "Where we were then, where we are now" nimmt ihren Ausgangspunkt in Persepolis, der im heutigen Iran gelegenen ehemaligen Königsstadt des Achämenidenreichs, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde. Rund um die Paraphrase des berühmten Alexandermosaiks von Pompeji in Form eines Mosaiks aus Magneten spinnt Simon Wachsmuth ein vielschichtiges Verweissystem zu vergangenen und gegenwärtigen Projektionen auf Persien und den Iran, das Verhältnis von Orient und Okzident und Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. Auf sechs stoffbespannten Tafeln präsentiert der Künstler Arrangements aus Archivmaterialien, Fotografien, Zeitungsausschnitten, Reproduktionen wie auch handgemalten Blättern zu Goethes Farbenlehre, die assoziationsreich neue und immer wieder andere Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Bildern und Kontexten herstellen, sich aber stets einer letztgültigen Deutung entziehen. Sie sind vielmehr Ausdruck der Komplexität und Vielstimmigkeit von Geschichtsschreibung und machen darüber hinaus – in Anlehnung an Aby Warburgs einflussreichen Mnemosyne-Atlas – das Fortleben antiker Formen und Gesten bis hinein in die Gegenwart nachvollziehbar.—Ähnlich assoziativ wie die vertikalen Bildtafeln sind auch die Anordnungen von Archivalien auf acht Tischen zu verstehen, die die Präsentation flankieren, allerdings mit dem Unterschied, dass sie alle aus einer Quelle stammen. In einer Internetauktion auf eBay als Dachbodenfund ersteigert, zeugen die Archivkarten von der obsessiven Beschäftigung ihres anonymen Sammlers mit Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des Iran bis in die späten 1960er-Jahre.—[Luisa Ziaja, 7/2015]
</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75863/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/98458/full</schema:image><schema:name>Untitled (Washington Post)</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Simon Wachsmuth]</schema:creator><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>Newspaper clipping, enlarged copy, mounted to the wall</schema:artMedium><schema:description>
</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/75864/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/119644/full</schema:image><schema:name>Thank God I'm getting on a boat</schema:name><schema:dateCreated>2017</schema:dateCreated><schema:creator>[Socratis Socratous]</schema:creator><schema:creator>Socratis Socratous</schema:creator><schema:artMedium>Eisenguss und Bronze, lackiert</schema:artMedium><schema:description>In his works, Socratis Socratous often explores the social and political conditions of his immediate reality. The form of these seven bollards is consistent with mooring posts used all over the world when berthing ships and boats. Their number corresponds to the seven seas, a term for the oceans that are important for maritime trade and that has existed since classical antiquity. For the artist these objects—in part made from molten-down weapons of war taken from conflict zones—symbolize a safe landing in an equally safe haven. Given the recurring refugee and migration movements to Europe and the perilous sea crossings many have attempted, the choice of these bollards was based not merely on their formal aesthetics but on real life.</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/80087/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/113362/full</schema:image><schema:name>How I met your Mom</schema:name><schema:dateCreated>2017</schema:dateCreated><schema:creator>[Nilbar Güres]</schema:creator><schema:creator>Nilbar Güres</schema:creator><schema:artMedium>Wood, fabric, spray paint, metal construction, thread, flowerpot, stones</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/81912/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/117888/full</schema:image><schema:name>Minimal Vandalism</schema:name><schema:dateCreated>2012/2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Kay Walkowiak]</schema:creator><schema:creator>Kay Walkowiak</schema:creator><schema:artMedium>HD-Video mit Installation (Beton, Lack, Stahl, Holz)</schema:artMedium><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/85612/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/129373/full</schema:image><schema:name>Käfige</schema:name><schema:dateCreated>1993</schema:dateCreated><schema:creator>[Irene Hohenbüchler]</schema:creator><schema:creator>Irene Hohenbüchler</schema:creator><schema:artMedium>Lacquer-coated steel hollow section, aluminum and copper discs, 4 parts</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/88033/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128201/full</schema:image><schema:name>Zwei Glasvitrinen</schema:name><schema:dateCreated>1993</schema:dateCreated><schema:creator>[Irene Hohenbüchler]</schema:creator><schema:creator>Irene Hohenbüchler</schema:creator><schema:artMedium>Lacquer-coated steel hollow section, glass, aluminum discs</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/88034/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128204/full</schema:image><schema:name>19...-19</schema:name><schema:dateCreated>1995</schema:dateCreated><schema:creator>[Irene Hohenbüchler]</schema:creator><schema:creator>Irene Hohenbüchler</schema:creator><schema:artMedium>2 pieces of furniture, lacquered wood, books</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/88036/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/125884/full</schema:image><schema:name>Hormusrot</schema:name><schema:dateCreated>2018</schema:dateCreated><schema:creator>[Johanna Kandl]</schema:creator><schema:creator>Johanna Kandl</schema:creator><schema:artMedium>Tempera with hormuz soil on cardboard mounted on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/89449/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/129970/full</schema:image><schema:name>Malady of the Infinite</schema:name><schema:dateCreated>2019</schema:dateCreated><schema:creator>[Eva Grubinger]</schema:creator><schema:creator>Eva Grubinger</schema:creator><schema:artMedium>Glass-fibre reinforced plastics, metal, enamel</schema:artMedium><schema:description>Skulpturenensemble, reduzierte Version, bestehend aus Spoiler und oberer Dachkonstruktion des Yachtkörpers, sowie 3 Minen</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/91572/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128223/full</schema:image><schema:name>The Wearer of Clothes</schema:name><schema:dateCreated>2019</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna-Sophie Berger]</schema:creator><schema:creator>Anna-Sophie Berger</schema:creator><schema:artMedium>Nylon, steel, thread</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/91574/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128286/full</schema:image><schema:name>Archive of Found Lines</schema:name><schema:dateCreated>2019</schema:dateCreated><schema:creator>[Nikolaus Gansterer]</schema:creator><schema:creator>Nikolaus Gansterer</schema:creator><schema:artMedium>Found objects, wood, glass, styrodur, molleton, cotton, pins</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/91576/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/133575/full</schema:image><schema:name>WAK</schema:name><schema:dateCreated>2008/2020</schema:dateCreated><schema:creator>[Thomas Baumann]</schema:creator><schema:creator>Thomas Baumann</schema:creator><schema:artMedium>Verschiedene Materialien</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/92030/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/131076/full</schema:image><schema:name>Otherlies (London, NY, Abu Dhabi, Tokyo, a. s. o.)</schema:name><schema:dateCreated>2019</schema:dateCreated><schema:creator>[Elke Silvia Krystufek]</schema:creator><schema:creator>Elke Silvia Krystufek</schema:creator><schema:artMedium>Chair, fabric, button pins, safety pins</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/92432/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/135392/full</schema:image><schema:name>...in company...</schema:name><schema:dateCreated>2021</schema:dateCreated><schema:creator>[Irene Hohenbüchler]</schema:creator><schema:creator>Irene Hohenbüchler</schema:creator><schema:artMedium>Lacquered steel form tube, thin soldered welding wire, green flower wire, 3 pieces</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/93586/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/135424/full</schema:image><schema:name>Norden</schema:name><schema:dateCreated>2010–2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Ingrid Wiener]</schema:creator><schema:creator>Ingrid Wiener</schema:creator><schema:artMedium>12 Gobelins bestehend aus Wolle, Seide und Kunstseide, Original Lederhemd von Lincoln Ellsworth, Vor- und Nebenarbeiten (Aquarell, Zeichnungen, Collagen, Fotos, digitale Drucke, Fundstücke)</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/93740/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/135419/full</schema:image><schema:name>Double HAMMAM Roxelana</schema:name><schema:dateCreated>2015</schema:dateCreated><schema:creator>[Canan Dagdelen]</schema:creator><schema:creator>Canan Dagdelen</schema:creator><schema:artMedium>Colored porcelain, black sand</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/94256/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/142942/full</schema:image><schema:name>Film Sculpture (2)</schema:name><schema:dateCreated>2022</schema:dateCreated><schema:creator>[Philipp Fleischmann]</schema:creator><schema:creator>Philipp Fleischmann</schema:creator><schema:artMedium>
16mm film, color, silent, aluminum, polyoxymethylene, lens, projector</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/95712/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/143489/full</schema:image><schema:name>B21-SÜD</schema:name><schema:dateCreated>2020</schema:dateCreated><schema:creator>[Maja Vukoje]</schema:creator><schema:creator>Maja Vukoje</schema:creator><schema:artMedium>17fache Rollenaufhängung</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/97836/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/156898/full</schema:image><schema:name>Futurefeminismus (Wir lebten in hundert Jahren)</schema:name><schema:dateCreated>2007–2023</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Meyer]</schema:creator><schema:creator>Anna Meyer</schema:creator><schema:artMedium>Öl auf Plexiglas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/100997/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140480/full</schema:image><schema:name>B-Girls, Go!</schema:name><schema:dateCreated>2018</schema:dateCreated><schema:creator>[Maruša Sagadin]</schema:creator><schema:creator>Maruša Sagadin</schema:creator><schema:artMedium>Steel, wood, paint</schema:artMedium><schema:description>The supersized pink baseball cap of the sculpture "B-Girls, Go!" refers to hip-hop and street

culture—key reference points for Maruša Sagadin whose sculptural and architectural work is

shaped by her confrontation with pop culture, gender, and language. The cap is mounted on a

purple wooden decking, which creates a kind of stage. The aim is to encourage girls, women,

and those who identify as female to take up space and make the stage their own. Accordingly,

the artist is also asking questions about the visibility of and areas provided for women in public

spaces. Since 2021, Sagadin’s participative sculpture has been used as a venue for community

activities and also as a meeting point and place to hang out.</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/101642/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/163050/full</schema:image><schema:name>Diaprojektion 2 (Malerei)</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>[Maria Hahnenkamp]</schema:creator><schema:creator>Maria Hahnenkamp</schema:creator><schema:artMedium>Doppelprojektion, je Set 81 Einzeldias</schema:artMedium><schema:description>Überlappende Doppelprojektion mit 2 Diakarussellen</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/102772/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/163040/full</schema:image><schema:name>Diaprojektion 3 (Unbekannte Frau aus Hamburg und Marilyn Monroe)</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>[Maria Hahnenkamp]</schema:creator><schema:creator>Maria Hahnenkamp</schema:creator><schema:artMedium>Überlappende Doppelprojektion; je Set 81 Einzeldias</schema:artMedium><schema:description>Doppelprojektion mit Diakarussellen</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/102773/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/163041/full</schema:image><schema:name>Diaprojektion 4a (Mode-Porno-Porno (Extase))</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>[Maria Hahnenkamp]</schema:creator><schema:creator>Maria Hahnenkamp</schema:creator><schema:artMedium>Dreifachprojektion; je Set 81 Einzeldias</schema:artMedium><schema:description>Dreifach-Projektion mit Diakarussellen</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/102775/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/162194/full</schema:image><schema:name>ONE MILLION - Be Silent Touch Look Swallow</schema:name><schema:dateCreated>2024</schema:dateCreated><schema:creator>[Uli Aigner]</schema:creator><schema:creator>Uli Aigner</schema:creator><schema:artMedium>24 Porzellangefäße, Metall- und Holzsstruktur, 2 Dipond-Prints</schema:artMedium><schema:artForm>Arts and crafts</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/104262/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/162060/full</schema:image><schema:name>EINHEITENFUGE 1: TEIL/REST 1 - 18 MIT GEGENSTELLWERK 1 - 19</schema:name><schema:dateCreated>1982–1989</schema:dateCreated><schema:creator>[Meina Schellander]</schema:creator><schema:creator>Meina Schellander</schema:creator><schema:artMedium>EINHEITENFUGE 1: TEIL/REST 1 - 18: Eitempera auf Papier, Hartfaserplatte, gerahmt
GEGENSTELLWERK 1 - 19: Acryl auf Pappmaché und Holzstäben, bezeichnete Papierleimungen über Aludraht, Acrylglas, beschichtete Stahlwinkel, Silikon</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/105522/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/162978/full</schema:image><schema:name>white IWAN</schema:name><schema:dateCreated>2024</schema:dateCreated><schema:creator>[Canan Dagdelen]</schema:creator><schema:creator>Canan Dagdelen</schema:creator><schema:artMedium>White, porcelain-like clay, porcelain engobe, steel cables, wooden plate</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/106236/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/164654/full</schema:image><schema:name>108 pfund lavendel</schema:name><schema:dateCreated>1991</schema:dateCreated><schema:creator>[hermann de vries]</schema:creator><schema:creator>hermann de vries</schema:creator><schema:artMedium>Lavendelblüten</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/106268/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/163489/full</schema:image><schema:name>rosa canina</schema:name><schema:dateCreated>1999</schema:dateCreated><schema:creator>[hermann de vries]</schema:creator><schema:creator>hermann de vries</schema:creator><schema:artMedium>62 Rosenzweige</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/106310/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/142942/full</schema:image><schema:name>Film Sculpture (2)</schema:name><schema:dateCreated>2022</schema:dateCreated><schema:creator>[Philipp Fleischmann]</schema:creator><schema:creator>Philipp Fleischmann</schema:creator><schema:artMedium>
16mm film, color, silent, aluminum, polyoxymethylene, lens, projector</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107653/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>