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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140347/full</schema:image><schema:name>[Nest]</schema:name><schema:dateCreated>1979</schema:dateCreated><schema:creator>[Birgit Jürgenssen]</schema:creator><schema:creator>Birgit Jürgenssen</schema:creator><schema:artMedium>B&amp;W photograph</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/21334/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/57963/full</schema:image><schema:name>Insertion</schema:name><schema:dateCreated>1976</schema:dateCreated><schema:creator>[VALIE EXPORT]</schema:creator><schema:creator>VALIE EXPORT</schema:creator><schema:artMedium>Gelatin silver print, vintage print, India ink</schema:artMedium><schema:description>
Since the late 1960s, VALIE EXPORT has grappled with questions of female identity and how a society dominated by men oppresses women and denies them self-determination. The body occupies a central role in her performances and actions. In the photographic series “Body Configurations,” she analyzes body language as an expression of mental and emotional states by inserting female bodies into the architecture of public spaces. In this image the figure is sitting in a corner of a building. A black line underscores her pose with outstretched arms, visualizing the tensions between the individual and the reigning power structures.</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/37470/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/75744/full</schema:image><schema:name>Poshlust Verso Recto: "Pferdebewegen an der französischen Küste ..."</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>[Ann Sofi Sidén]</schema:creator><schema:creator>Ann Sofi Sidén</schema:creator><schema:artMedium>Archival proof ink on archival paper</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10600/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/75746/full</schema:image><schema:name>Poshlust Verso Recto: "Berlin im Zeichen der 4. Reichsstrassensammlung ..."</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>[Ann Sofi Sidén]</schema:creator><schema:creator>Ann Sofi Sidén</schema:creator><schema:artMedium>Archival proof ink on archival paper</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10602/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/75740/full</schema:image><schema:name>Poshlust Verso Recto: "Bei diesem Schimmel heißt es Abstand halten ..."</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>[Ann Sofi Sidén]</schema:creator><schema:creator>Ann Sofi Sidén</schema:creator><schema:artMedium>Archival proof ink on archival paper</schema:artMedium><schema:description>Eine Serie von Fotografien aus dem Zweiten Weltkrieg wird Ausgangspunkt einer dokumentarischen Schilderung, die das allmähliche Fortschreiten des Krieges anhand von scheinbar banalen Momenten enthüllt. Das durchgängige Motiv des weißen Pferdes wird Synonym für geraubte Unschuld und Freiheit, das die Diskrepanz zwischen verpflichtender Kriegsmaschinerie und individueller Verweigerung offenbart. 
Die schwedische Künstlerin Ann-Sofi Sidén thematisiert mit subtilen Mitteln die permanente Präsenz des Schrecklichen im Alltag. Sie arbeitet bewusst mit historischem Material, das erst durch die Einbindung in einen fiktiven, narrativen Kontext die Last seiner Bedeutung freilegt. Dadurch berührt sie auch das problematische Verhältnis zwischen Wirklichkeitserfahrung und ihrer medialen Aufzeichnung, deren Gültigkeit sie durch zeitliche Bedeutungsverschiebung hinterfragt.
Der Bericht setzt mit dem Bild einer Gruppe von Soldaten ein, die versuchen, ein ausgemergeltes Pferd in einen Anhänger zu treiben. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1942 und nimmt bereits das Ende der Kriegsentwicklung vorweg. Auch die nächsten drei Bilder der Serie setzen die suggerierte Entwicklung in zeitlicher Umkehrung fort. Sie zeigen die Pferde in chaotischen Situationen, fast ertrinkend, im Schlamm versinkend, und andere, die vor einem brennenden Haus fliehen. Es folgt eine Fotografie aus dem Jahre 1940, in der ein junger Mann mit entblößtem Oberkörper in idyllischer Szenerie zwei Pferde an der französischen Küste entlangführt. Die Geschichte setzt mit dem Bild eines Offiziers auf einem Pferd fort, der eine Gruppe marschierender Soldaten anführt. Die disziplinierte Haltung des Reiters und die konfigurierten Bewegungsabläufe der Soldaten weisen die Szene als militärisches Kontrollmanöver aus, in dem die Körper bereits die Zeichen überindividueller Gewalt tragen. Die Serie endet mit der Schilderung einer scheinbar durch den Krieg noch unberührten Szene , in der niedliche Ponys zwischen Kindern und Soldaten über einen Platz schreiten. Doch die Hakenkreuzbinden legen sich bereits wie dunkle Schatten über das Bild, das vom baldigen Ende der ausgelassenen Heiterkeit kündet. (Astrid Schierz, 2003)</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10596/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/75741/full</schema:image><schema:name>Poshlust Verso Recto: "Weltbild. 9.VII.1942 ..."</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>[Ann Sofi Sidén]</schema:creator><schema:creator>Ann Sofi Sidén</schema:creator><schema:artMedium>Archival proof ink on archival paper</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10597/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/75742/full</schema:image><schema:name>Poshlust Verso Recto: "Schlamm und Morast gilt der Kampf! ..."</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>[Ann Sofi Sidén]</schema:creator><schema:creator>Ann Sofi Sidén</schema:creator><schema:artMedium>Archival proof ink on archival paper</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10598/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/75743/full</schema:image><schema:name>Poshlust Verso Recto: "Mitten im Feindfeuer – Radpanne! ..."</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>[Ann Sofi Sidén]</schema:creator><schema:creator>Ann Sofi Sidén</schema:creator><schema:artMedium>Archival proof ink on archival paper</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10599/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/75745/full</schema:image><schema:name>Poshlust Verso Recto: "Alle Rechte bei: WIEN-BILD vormals Agentur Schostal ..."</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>[Ann Sofi Sidén]</schema:creator><schema:creator>Ann Sofi Sidén</schema:creator><schema:artMedium>Archival proof ink on archival paper</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10601/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74993/full</schema:image><schema:name>Hotel Roccalba</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Dabernig]</schema:creator><schema:creator>Josef Dabernig</schema:creator><schema:artMedium>Lambda print mounted on polystyrene</schema:artMedium><schema:description>Josef Dabernig klassifiziert seine Arbeiten in die Kategorien Film, Foto, Text, Objekt, Bau. So klar diese Einordnung erscheint, so durchlässig ist sie in der Praxis, gibt es doch strukturelle Verschränkungen der Felder und liegt allem ein kontextuelles systemisches Denken zugrunde. Seinen Filmen geht stets ein präzises Drehkonzept voraus, das alle Einstellungen, deren Länge, die Schnitte und Tonspuren festlegt und schließlich auch integraler Bestandteil der fertigen Arbeit ist. Dabernig beschreibt, was wir sehen – was wir sehen, ist im Fall von "Hotel Roccalba" eine genau komponierte Abfolge von Szenen, die die zwölf Protagonistinnen und Protagonisten – einer ist der Künstler selbst – in alltäglichen Handlungen zeigt, tätig also und zugleich eigenartig untätig. Es scheint nichts zu passieren, dennoch ist alles mit Bedeutung aufgeladen, die sich nicht aus dem Sichtbaren erschließt, sondern vielmehr dazwischenliegt. "Hotel Roccalba" lässt sich als ein antispektakuläres Mikrodrama über den Imperativ des tätigen Subjekts, dessen Interaktion im Kollektiv wie auch über die Konditionierungen unseres Betrachtens verstehen.  [Luisa Ziaja, 5/2017]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/14002/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/78391/full</schema:image><schema:name>Oswald and Imma Oberhuber</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/53717/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/78566/full</schema:image><schema:name>Peter and Susi Sengl</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. 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Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. 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Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. 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Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. 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Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/53750/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/78559/full</schema:image><schema:name>Dominik Steiger, Traudl Bayer and Renate Ganser</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. 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So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/53764/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/78393/full</schema:image><schema:name>Hubert and Fresnaida Schmalix</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/53766/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/78558/full</schema:image><schema:name>Roland Göschl and Ingeborg Pluhar</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. 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So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. 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So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. 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So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62254/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84340/full</schema:image><schema:name>Wander und Stasi Bertoni</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62255/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84341/full</schema:image><schema:name>Franz Koglmann und Ingrid Karl</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. 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Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. 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Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. 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Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62258/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84344/full</schema:image><schema:name>Rudi Stanzel und Andrea Schurian</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62259/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84345/full</schema:image><schema:name>Erwin Bohatsch und Helga Rössler</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62260/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84346/full</schema:image><schema:name>Deborah und Stefan Albin Sengl</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. 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Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62261/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84347/full</schema:image><schema:name>Sabine Gruber und Karl-Heinz Ströhle</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62262/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84348/full</schema:image><schema:name>Gregor Pirouzi und Nicole Kainz</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62263/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84351/full</schema:image><schema:name>Johannes Maria Staud und Silvia Mieses</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62264/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84352/full</schema:image><schema:name>Friedrich und Gertraud Cerha</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. 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Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. 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Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. 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Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62267/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84355/full</schema:image><schema:name>Erich und Cornelia Wonder</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62268/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84356/full</schema:image><schema:name>Peter und Tanja Kogler</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62269/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84357/full</schema:image><schema:name>Heinz Lindinger und Pilar Alcalá</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62270/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84358/full</schema:image><schema:name>Wolfgang und Edda Hollegha</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62271/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84359/full</schema:image><schema:name>Wolf und Sophie Prix</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62272/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84360/full</schema:image><schema:name>Peter Herbert und Verena Pruka</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62273/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84361/full</schema:image><schema:name>Dorit Margreiter und Katrina Daschner</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. 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Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. 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Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. 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Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62276/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84364/full</schema:image><schema:name>Margherita Spiluttini und Gunther Wawrik</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62277/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84367/full</schema:image><schema:name>Franz Graf und Claudia Schumann</schema:name><schema:dateCreated>2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62280/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84387/full</schema:image><schema:name>Kurt und Christa Schwertsik</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print, series of three photographs</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62288/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84388/full</schema:image><schema:name>Peter Weibel und Susanne Widl</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print, series of four photographs</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/62289/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/84389/full</schema:image><schema:name>Peter Weibel und Susanne Widl</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>[Heidi Harsieber]</schema:creator><schema:creator>Heidi Harsieber</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>In ihren fotografischen Projekten beschäftigt sich Heidi Harsieber vornehmlich mit ihren Gefühlen, sie beobachtet (immer wieder auch sich selbst) und will persönliche Aussagen tätigen. So beschäftigte sie sich fast ein Jahrzehnt lang und nahezu ausschließlich mit gesellschaftlich tabuisierten Themen wie Schmerz, Sex oder Tod. Es ist das menschliche Individuum, dem Harsieber ihre alleinige Aufmerksamkeit schenkt – in all seiner Verletzlichkeit, die die Fotografin in ihrem Schaffen, das einem Panoptikum der Gefühle gleicht, zu veranschaulichen sucht. Harsiebers Werk ist von ihrem unprätentiösen ästhetischen Empfinden geprägt. — Seit 2004 porträtiert Heidi Harsieber Künstler und ihre Partner. Bruno &amp; Christine Gironcoli, Günter &amp; Ana Brus, Hermann &amp; Rita Nitsch, Peter Weibel &amp; Susanne Widl, Erwin Wurm &amp; Elise Mougin sowie Franz West &amp; Tamuna Sirbiladze sind nur einige Beispiele aus der inzwischen zu beachtlichem Umfang angewachsenen Porträtreihe. In der Fotografie ist die Idee der Ablichtung von Künstlern mit ihren Lebenspartnern ab etwa 1900 nachweisbar. Zu den frühesten und zugleich bekanntesten Beispielen zählt etwa die 1908 entstandene Porträtreihe von Gustav Klimt und Emilie Flöge am Attersee. Spätere Ikonen der Fotografie zeigen etwa Salvador Dalí mit seiner Ehefrau Gala, Frida Kahlo und Diego Rivera, Pablo Picasso und Jacqueline sowie John Lennon und Yoko Ono. — Künstler sind es in der Regel gewohnt, sich abbilden zu lassen, ob in Form eines geblitzten Schnappschusses anlässlich einer Ausstellungseröffnung oder im sterilen Studio für eine Reportage in einem Hochglanzmagazin. Nur selten kommt dabei dem Lebenspartner eine tragende Rolle zu. Der Künstler agiert im Bildfeld der Kamera allein und ohne von seinem Ego ablenkender Staffage. So gesehen mag es für den einen oder anderen Lebenspartner durchaus ungewöhnlich sein, sich vor der Kamera auf eine Empfindungsebene zu begeben und intime Einblicke in das von der Öffentlichkeit zumeist verborgene Privatleben preiszugeben. Körperliche Begegnung, kontemplatives Nebeneinander, sinnliches Anlehnen, zärtliche Berührung, nichts bleibt dem Wahrnehmungsempfinden der sensiblen Fotografin verborgen. Und irgendwie schafft sie es dabei, ähnlich wie die Fotografin Eve Arnold in die Aura der porträtierten Menschen einzudringen, ohne diese zu verletzen. Harsieber benötigt weder ein spektakuläres Umfeld noch ein inszeniertes Setting. Ihre Motive posieren nicht. Sie genügen sich selbst und erlauben der Fotografin für einen kurzen Moment einen Blick auf das Wesen ihrer Beziehung. Die für die Künstlerin so charakteristische Sprache der Sinnlichkeit wird in den im Belvedere ausgestellten und in diesem Buch veröffentlichten Beziehungsporträts vor allem um die Dimension der erzählerischen Stille bereichert. Darin ist Heidi Harsieber eine Meisterin. — [aus: Agnes Husslein-Arco, in: Österreichische Galerie Belvedere (Hrsg.), Heidi Harsieber – Einblicke – Künstler und ihre Partner, Wien, 2014, S. 4–5]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/63679/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12874/full</schema:image><schema:name>Out of Austria 2000</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>[Lisl Ponger]</schema:creator><schema:creator>Lisl Ponger</schema:creator><schema:artMedium>C-print</schema:artMedium><schema:description>Lisl Pongers Arbeit "Out of Austria 2000" nimmt eine kritische Stellung zur westlichen Wahrnehmung außereuropäischer Kulturen ein. Der Bildaufbau der Arbeit setzt sich aus einem realen und einem imaginären Bildraum zusammen: Eine Dame mittleren Alters, gekleidet in einem mit "Meinl Kaffee-Mohren" bedruckten Umhang und einem roten Kolonialhelm richtet ihren Blick in einen vor ihr aufgebauten imaginären Bildhintergrund in welchem sich durch die Savanne schreitend vier afrikanische Träger nähern. Die Darstellung der Träger ist stark stilisiert, sie sind im Wesentlichen reduziert auf ihre dunklen Körper und ihren freundlich-unbedarften Gesichtsausdruck. Sie erscheinen wie der Inbegriff des "Edlen Wilden", als Idealbild des von der Zivilisation unverdorbenen Naturmenschen. Als Ausgangspunkt für die Gestaltung des Hintergrundbildes diente der Deckel eines Kinderbrettspiels aus den fünfziger Jahren, in welchem sich stereotype Zuordnungen und eine kolo-nostalgische Haltung widerspiegeln. Ausgehend vom Kolonialismus des 19. Jahrhunderts und verstärkt durch Massentourismus und Globalisierung fließen zunehmend stereotype Bilder von Menschen und Orten fremder Kulturen in unser kollektives Bildgedächtnis ein und werden Teil eines modernen Kolonialismus. — [Véronique Aichner, 5/2012]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/80577/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/111958/full</schema:image><schema:name>Headstanding Totem</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>[Nilbar Güres]</schema:creator><schema:creator>Nilbar Güres</schema:creator><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/81910/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/124746/full</schema:image><schema:name>One of the things I always ask my straight students is how their heterosexuality influences their work.</schema:name><schema:dateCreated>1997/2018</schema:dateCreated><schema:creator>[Matthias Herrmann]</schema:creator><schema:creator>Matthias Herrmann</schema:creator><schema:artMedium>C-Print laminated on aluminum, framed, UV glass</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/87118/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/124747/full</schema:image><schema:name>Anyone can rob a bank, but it takes a real man to do it in satin.</schema:name><schema:dateCreated>1997/2018</schema:dateCreated><schema:creator>[Matthias Herrmann]</schema:creator><schema:creator>Matthias Herrmann</schema:creator><schema:artMedium>C-Print laminated on aluminum, framed, UV glass</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/87119/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/27823/full</schema:image><schema:name>Portfolio Ana IV</schema:name><schema:dateCreated>1964/2004</schema:dateCreated><schema:creator>[Günter Brus, Siegfried Klein]</schema:creator><schema:creator>Günter Brus</schema:creator><schema:artMedium>12 black-and-white photographs</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/11991/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/96686/full</schema:image><schema:name>Heimo Zobernig</schema:name><schema:dateCreated>1983–1989</schema:dateCreated><schema:creator>[Heimo Zobernig, Rudi Molacek]</schema:creator><schema:creator>Rudi Molacek</schema:creator><schema:artMedium>Fotografie auf Kodak Kodabromid G Paper 1988/89</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/73968/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/157961/full</schema:image><schema:name>Direct Art Festival, November 9, 1967 in the Ballroom of the Labor Union's Building at Treitlstr. 3 (Porrhaus), Vienna</schema:name><schema:dateCreated>1967/2016</schema:dateCreated><schema:creator>[Günter Brus, Otto Muehl, René Prassé]</schema:creator><schema:creator>Günter Brus</schema:creator><schema:artMedium>Black and white foto</schema:artMedium><schema:description>On November 9, 1967, the Direct Art Festival took place in Vienna, organized by Günter Brus and Otto Muehl and marking the culmination of the activities of the Viennese Actionists. In a sequence of short actions revolving around the human body, social, physical, and sexual conventions and taboos were directly and radically exposed and the authority of church and state challenged. Without the detour of conventional artistic media, the Actionists turned their own bodies into their material. The Actionist artwork is performative, an event in space and time.</schema:description><schema:artForm>Action Art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/74640/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/157962/full</schema:image><schema:name>Direct Art Festival, November 9, 1967 in the Ballroom of the Labor Union's Building at Treitlstr. 3 (Porrhaus), Vienna</schema:name><schema:dateCreated>1967/2016</schema:dateCreated><schema:creator>[Günter Brus, Otto Muehl, René Prassé]</schema:creator><schema:creator>Günter Brus</schema:creator><schema:artMedium>Black and white foto</schema:artMedium><schema:description>On November 9, 1967, the Direct Art Festival took place in Vienna, organized by Günter Brus and Otto Muehl and marking the culmination of the activities of the Viennese Actionists. 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In a sequence of short actions revolving around the human body, social, physical, and sexual conventions and taboos were directly and radically exposed and the authority of church and state challenged. Without the detour of conventional artistic media, the Actionists turned their own bodies into their material. The Actionist artwork is performative, an event in space and time.</schema:description><schema:artForm>Action Art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/74649/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/157972/full</schema:image><schema:name>Direct Art Festival, November 9, 1967 in the Ballroom of the Labor Union's Building at Treitlstr. 3 (Porrhaus), Vienna</schema:name><schema:dateCreated>1967/2016</schema:dateCreated><schema:creator>[Günter Brus, Otto Muehl, René Prassé]</schema:creator><schema:creator>Günter Brus</schema:creator><schema:artMedium>Black and white foto</schema:artMedium><schema:description>On November 9, 1967, the Direct Art Festival took place in Vienna, organized by Günter Brus and Otto Muehl and marking the culmination of the activities of the Viennese Actionists. In a sequence of short actions revolving around the human body, social, physical, and sexual conventions and taboos were directly and radically exposed and the authority of church and state challenged. Without the detour of conventional artistic media, the Actionists turned their own bodies into their material. The Actionist artwork is performative, an event in space and time.</schema:description><schema:artForm>Action Art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/74651/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/127238/full</schema:image><schema:name>Die Namenlosen (Amphore, 3000-2200 v. Chr., Vucedol-Museum, Vukovar)</schema:name><schema:dateCreated>2017</schema:dateCreated><schema:creator>[Anja Ronacher]</schema:creator><schema:creator>Anja Ronacher</schema:creator><schema:artMedium>Gelatin silver print</schema:artMedium><schema:description>Anja Ronacher hat eine Leidenschaft für Dinge, die nicht aus unserer Zeit auf dieser Welt sind, die irgendwann aus der Erde geborgen wurden und nun in Museumsvitrinen sitzen, wo sie Zeugnis ablegen von Ritualen, die wir nicht kennen. Meist handelt es sich um Gefäße, die möglicherweise Instrumente der Beschwörung, der Magie gewesen sind, vielleicht aber auch in profane Alltagshandlungen eingebunden waren. Was wir von ihnen wissen, sind eine durch den Fundort indizierte geografische Bestimmung sowie eine ungefähre zeitliche Einordnung, die Hunderte, oftmals Tausende Jahre umfasst und sich damit letztlich unserem Vorstellungsvermögen entzieht. Stets fotografiert Anja Ronacher diese Objekte in ihrem gegenwärtigen musealen Kontext, in ihrer Erscheinung, wie sie sich uns heute darbietet. Jedes Motiv unterzieht sie einem immer gleichen Verfahren des Maskierens bei der Belichtung, an dessen Ende eine Fotografie steht, die den jeweiligen Gegenstand aus einem tiefen Schwarz hervortreten lässt, das dessen genaue Form nur erahnbar macht. Indem Anja Ronacher den sichtbaren Museumszusammenhang zugunsten des ortlosen Schwarz auslöscht, nimmt sie auf visueller Ebene eine Dekontextualisierung vor, während sie durch das Zitieren der archäologischen Bestimmung im Titel sprachlich museale Konventionen aufruft und diese präsent hält. Alle Fotografien dieser Serie benennt Ronacher neben dieser Spezifizierung als „Die Namenlosen“: Der signifikante Einsatz des Plural in jedem Titel wie auch die formale Gleichbehandlung jedes Bildmotivs konstruieren eine Gemeinschaft scheinbar immer schon Entindividualisierter, die uns enigmatisch, ja magisch entgegentreten. Sie erzählen vom Unbekannten, Nichtbenennbaren, vom Werden und vom Vergehen und von all dem, was sich der Ratio und einem abgesicherten Wissen entzieht. Mit ihrer Kollektivierung des Anonymen erinnern uns die eindringlichen Fotografien Ronachers daran, dass das Museum, wie der Philosoph Hermann Lübbe einmal schrieb, „eine Rettungsanstalt kultureller Reste aus Zerstörungsprozessen“ ist, und zeigen gleichzeitig seine Logiken und Grenzen auf. — [Luisa Ziaja, 2017]
</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/80940/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/127249/full</schema:image><schema:name>Die Namenlosen (Amphore, 3000–2200 v. Chr., Vucedol-Museum, Vukovar)</schema:name><schema:dateCreated>2017</schema:dateCreated><schema:creator>[Anja Ronacher]</schema:creator><schema:creator>Anja Ronacher</schema:creator><schema:artMedium>Gelatin silver print</schema:artMedium><schema:description>Anja Ronacher hat eine Leidenschaft für Dinge, die nicht aus unserer Zeit auf dieser Welt sind, die irgendwann aus der Erde geborgen wurden und nun in Museumsvitrinen sitzen, wo sie Zeugnis ablegen von Ritualen, die wir nicht kennen. Meist handelt es sich um Gefäße, die möglicherweise Instrumente der Beschwörung, der Magie gewesen sind, vielleicht aber auch in profane Alltagshandlungen eingebunden waren. Was wir von ihnen wissen, sind eine durch den Fundort indizierte geografische Bestimmung sowie eine ungefähre zeitliche Einordnung, die Hunderte, oftmals Tausende Jahre umfasst und sich damit letztlich unserem Vorstellungsvermögen entzieht. Stets fotografiert Anja Ronacher diese Objekte in ihrem gegenwärtigen musealen Kontext, in ihrer Erscheinung, wie sie sich uns heute darbietet. Jedes Motiv unterzieht sie einem immer gleichen Verfahren des Maskierens bei der Belichtung, an dessen Ende eine Fotografie steht, die den jeweiligen Gegenstand aus einem tiefen Schwarz hervortreten lässt, das dessen genaue Form nur erahnbar macht. Indem Anja Ronacher den sichtbaren Museumszusammenhang zugunsten des ortlosen Schwarz auslöscht, nimmt sie auf visueller Ebene eine Dekontextualisierung vor, während sie durch das Zitieren der archäologischen Bestimmung im Titel sprachlich museale Konventionen aufruft und diese präsent hält. Alle Fotografien dieser Serie benennt Ronacher neben dieser Spezifizierung als „Die Namenlosen“: Der signifikante Einsatz des Plural in jedem Titel wie auch die formale Gleichbehandlung jedes Bildmotivs konstruieren eine Gemeinschaft scheinbar immer schon Entindividualisierter, die uns enigmatisch, ja magisch entgegentreten. Sie erzählen vom Unbekannten, Nichtbenennbaren, vom Werden und vom Vergehen und von all dem, was sich der Ratio und einem abgesicherten Wissen entzieht. Mit ihrer Kollektivierung des Anonymen erinnern uns die eindringlichen Fotografien Ronachers daran, dass das Museum, wie der Philosoph Hermann Lübbe einmal schrieb, „eine Rettungsanstalt kultureller Reste aus Zerstörungsprozessen“ ist, und zeigen gleichzeitig seine Logiken und Grenzen auf. — [Luisa Ziaja, 2017]
</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/80941/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/127239/full</schema:image><schema:name>Die Namenlosen (Gefäß, Schlange, geometrische Zeichen, Susa, 4200–3800 v. Chr., Louvre, Paris)</schema:name><schema:dateCreated>2017</schema:dateCreated><schema:creator>[Anja Ronacher]</schema:creator><schema:creator>Anja Ronacher</schema:creator><schema:artMedium>Gelatin silver print</schema:artMedium><schema:description>Anja Ronacher hat eine Leidenschaft für Dinge, die nicht aus unserer Zeit auf dieser Welt sind, die irgendwann aus der Erde geborgen wurden und nun in Museumsvitrinen sitzen, wo sie Zeugnis ablegen von Ritualen, die wir nicht kennen. Meist handelt es sich um Gefäße, die möglicherweise Instrumente der Beschwörung, der Magie gewesen sind, vielleicht aber auch in profane Alltagshandlungen eingebunden waren. Was wir von ihnen wissen, sind eine durch den Fundort indizierte geografische Bestimmung sowie eine ungefähre zeitliche Einordnung, die Hunderte, oftmals Tausende Jahre umfasst und sich damit letztlich unserem Vorstellungsvermögen entzieht. Stets fotografiert Anja Ronacher diese Objekte in ihrem gegenwärtigen musealen Kontext, in ihrer Erscheinung, wie sie sich uns heute darbietet. Jedes Motiv unterzieht sie einem immer gleichen Verfahren des Maskierens bei der Belichtung, an dessen Ende eine Fotografie steht, die den jeweiligen Gegenstand aus einem tiefen Schwarz hervortreten lässt, das dessen genaue Form nur erahnbar macht. Indem Anja Ronacher den sichtbaren Museumszusammenhang zugunsten des ortlosen Schwarz auslöscht, nimmt sie auf visueller Ebene eine Dekontextualisierung vor, während sie durch das Zitieren der archäologischen Bestimmung im Titel sprachlich museale Konventionen aufruft und diese präsent hält. Alle Fotografien dieser Serie benennt Ronacher neben dieser Spezifizierung als „Die Namenlosen“: Der signifikante Einsatz des Plural in jedem Titel wie auch die formale Gleichbehandlung jedes Bildmotivs konstruieren eine Gemeinschaft scheinbar immer schon Entindividualisierter, die uns enigmatisch, ja magisch entgegentreten. Sie erzählen vom Unbekannten, Nichtbenennbaren, vom Werden und vom Vergehen und von all dem, was sich der Ratio und einem abgesicherten Wissen entzieht. Mit ihrer Kollektivierung des Anonymen erinnern uns die eindringlichen Fotografien Ronachers daran, dass das Museum, wie der Philosoph Hermann Lübbe einmal schrieb, „eine Rettungsanstalt kultureller Reste aus Zerstörungsprozessen“ ist, und zeigen gleichzeitig seine Logiken und Grenzen auf. — [Luisa Ziaja, 2017]
</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/80952/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/127245/full</schema:image><schema:name>Die Namenlosen (Gefäß, 3000–2200 v. Chr., Vucedol-Museum, Vukovar)</schema:name><schema:dateCreated>2017</schema:dateCreated><schema:creator>[Anja Ronacher]</schema:creator><schema:creator>Anja Ronacher</schema:creator><schema:artMedium>Gelatin silver print</schema:artMedium><schema:description>Anja Ronacher hat eine Leidenschaft für Dinge, die nicht aus unserer Zeit auf dieser Welt sind, die irgendwann aus der Erde geborgen wurden und nun in Museumsvitrinen sitzen, wo sie Zeugnis ablegen von Ritualen, die wir nicht kennen. Meist handelt es sich um Gefäße, die möglicherweise Instrumente der Beschwörung, der Magie gewesen sind, vielleicht aber auch in profane Alltagshandlungen eingebunden waren. Was wir von ihnen wissen, sind eine durch den Fundort indizierte geografische Bestimmung sowie eine ungefähre zeitliche Einordnung, die Hunderte, oftmals Tausende Jahre umfasst und sich damit letztlich unserem Vorstellungsvermögen entzieht. Stets fotografiert Anja Ronacher diese Objekte in ihrem gegenwärtigen musealen Kontext, in ihrer Erscheinung, wie sie sich uns heute darbietet. Jedes Motiv unterzieht sie einem immer gleichen Verfahren des Maskierens bei der Belichtung, an dessen Ende eine Fotografie steht, die den jeweiligen Gegenstand aus einem tiefen Schwarz hervortreten lässt, das dessen genaue Form nur erahnbar macht. Indem Anja Ronacher den sichtbaren Museumszusammenhang zugunsten des ortlosen Schwarz auslöscht, nimmt sie auf visueller Ebene eine Dekontextualisierung vor, während sie durch das Zitieren der archäologischen Bestimmung im Titel sprachlich museale Konventionen aufruft und diese präsent hält. Alle Fotografien dieser Serie benennt Ronacher neben dieser Spezifizierung als „Die Namenlosen“: Der signifikante Einsatz des Plural in jedem Titel wie auch die formale Gleichbehandlung jedes Bildmotivs konstruieren eine Gemeinschaft scheinbar immer schon Entindividualisierter, die uns enigmatisch, ja magisch entgegentreten. Sie erzählen vom Unbekannten, Nichtbenennbaren, vom Werden und vom Vergehen und von all dem, was sich der Ratio und einem abgesicherten Wissen entzieht. Mit ihrer Kollektivierung des Anonymen erinnern uns die eindringlichen Fotografien Ronachers daran, dass das Museum, wie der Philosoph Hermann Lübbe einmal schrieb, „eine Rettungsanstalt kultureller Reste aus Zerstörungsprozessen“ ist, und zeigen gleichzeitig seine Logiken und Grenzen auf. — [Luisa Ziaja, 2017]
</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/82284/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/7246/full</schema:image><schema:name>Löwin</schema:name><schema:dateCreated>c. 1900</schema:dateCreated><schema:creator>[Arthur Strasser]</schema:creator><schema:creator>Arthur Strasser</schema:creator><schema:artMedium>Fotografie auf Karton / Vergrößerung</schema:artMedium><schema:description>Fotografie auf Karton mit Widmung Anton Strassers an Josef Engelhart</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1663/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/7537/full</schema:image><schema:name>Erasmus Engerth am Schreibtisch</schema:name><schema:dateCreated>c. 1870</schema:dateCreated><schema:creator>[Unbekannter Künstler]</schema:creator><schema:creator>Unbekannter Künstler</schema:creator><schema:artMedium>Photograph, tinted brown</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/7024/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/8690/full</schema:image><schema:name>Oberes Belvedere von der Teichseite</schema:name><schema:dateCreated>undated</schema:dateCreated><schema:creator>[Wiener Fotograf]</schema:creator><schema:creator>Wiener Fotograf</schema:creator><schema:artMedium>Photograph</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/7426/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/7214/full</schema:image><schema:name>Egon Schiele on His Death-Bed</schema:name><schema:dateCreated>1918</schema:dateCreated><schema:creator>[Martha Fein]</schema:creator><schema:creator>Martha Fein</schema:creator><schema:artMedium>Photograph</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/7446/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/159326/full</schema:image><schema:name>Action Photos</schema:name><schema:dateCreated>1965–1966</schema:dateCreated><schema:creator>[Rudolf Schwarzkogler]</schema:creator><schema:creator>Rudolf Schwarzkogler</schema:creator><schema:artMedium>Black and white fotos</schema:artMedium><schema:description>Rudolf Schwarzkogler’s art articulates a critical view of society with provocative ritualistic violations of taboos; it features insinuated acts of castration, electroshock therapy, dead animals, and bandaged heads. The Viennese actionist’s work insistently surveys the field between the poles of illness, injury, and healing. The bodies of friends serve him as the models on which he carries out actions he has planned with scrupulous precision. After a first performance held before a live audience, the camera’s lens becomes the only witness to Schwarzkogler’s actions. In 1966, the photographer Ludwig Hoffenreich, whom he has hired for the purpose, gathers sixty-one photographs from five different actions in this portfolio.</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/9538/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12869/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>1990/1997</schema:dateCreated><schema:creator>[Christine Hohenbüchler]</schema:creator><schema:creator>Christine Hohenbüchler</schema:creator><schema:artMedium>B&amp;W photograph</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10458/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/27786/full</schema:image><schema:name>Portfolio Ana I</schema:name><schema:dateCreated>1964/2004</schema:dateCreated><schema:creator>[Günter Brus, Siegfried Klein]</schema:creator><schema:creator>Günter Brus</schema:creator><schema:artMedium>12 black-and-white photographs</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/11988/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/30776/full</schema:image><schema:name>The Family of Austrians</schema:name><schema:dateCreated>1993</schema:dateCreated><schema:creator>[Christian Philipp Müller]</schema:creator><schema:creator>Christian Philipp Müller</schema:creator><schema:artMedium>Enlargement of a black-and-white photograph, mounted on cardboard</schema:artMedium><schema:description>"The Family of Man", eine der weltweit bekanntesten Fotoausstellungen, die Edward Steichen 1955 für das Museum of Modern Art in New York konzipiert hatte und die in der Folge in 38 Ländern von über neun Millionen Menschen gesehen wurde, ist Ausgangspunkt der Installation "The Family of Austrians" von Christian Philipp Müller. Steichen hatte im Sinne einer enzyklopädischen ethnografischen Studie globalen Ausmaßes für die vom United States Information Service organisierte Schau 503 Fotografien aus 68 Ländern zusammengetragen, die das universalistische Bild der Gleichheit aller Menschen zeichneten und jegliche sozialen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Unterschiede nivellierten. Aus diesem Pool greift Müller jene Bilder heraus, die in Steichens Narrativ "Österreich" repräsentieren, isoliert also eine "Familie" und arrangiert diese in einem räumlichen Gefüge, das das historische Ausstellungsdisplay von Paul Rudolph zitiert. Die in den 1950er-Jahren angefertigten Aufnahmen zeigen ausnahmslos folkloristisch-ländliche Motive zwischen Bauernstube, Kirchgang und Volksfest und entlarven in dieser fokussierten Perspektive Steichens Universalgeschichte des Menschen als eine Ansammlung antiquierter Stereotype, die Eigenbild und Fremdbild aufeinanderprallen lassen. —[Luisa Ziaja 4/2014]</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/24511/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/30779/full</schema:image><schema:name>The Family of Austrians</schema:name><schema:dateCreated>1993</schema:dateCreated><schema:creator>[Christian Philipp Müller]</schema:creator><schema:creator>Christian Philipp Müller</schema:creator><schema:artMedium>Enlargement of a black-and-white photograph, mounted on cardboard</schema:artMedium><schema:description>"The Family of Man", eine der weltweit bekanntesten Fotoausstellungen, die Edward Steichen 1955 für das Museum of Modern Art in New York konzipiert hatte und die in der Folge in 38 Ländern von über neun Millionen Menschen gesehen wurde, ist Ausgangspunkt der Installation "The Family of Austrians" von Christian Philipp Müller. 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Die in den 1950er-Jahren angefertigten Aufnahmen zeigen ausnahmslos folkloristisch-ländliche Motive zwischen Bauernstube, Kirchgang und Volksfest und entlarven in dieser fokussierten Perspektive Steichens Universalgeschichte des Menschen als eine Ansammlung antiquierter Stereotype, die Eigenbild und Fremdbild aufeinanderprallen lassen. —[Luisa Ziaja 4/2014]</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/24515/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/29993/full</schema:image><schema:name>The Family of Austrians</schema:name><schema:dateCreated>1993</schema:dateCreated><schema:creator>[Christian Philipp Müller]</schema:creator><schema:creator>Christian Philipp Müller</schema:creator><schema:artMedium>Enlargement of a black-and-white photograph, mounted on cardboard</schema:artMedium><schema:description>"The Family of Man", eine der weltweit bekanntesten Fotoausstellungen, die Edward Steichen 1955 für das Museum of Modern Art in New York konzipiert hatte und die in der Folge in 38 Ländern von über neun Millionen Menschen gesehen wurde, ist Ausgangspunkt der Installation "The Family of Austrians" von Christian Philipp Müller. 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Steichen hatte im Sinne einer enzyklopädischen ethnografischen Studie globalen Ausmaßes für die vom United States Information Service organisierte Schau 503 Fotografien aus 68 Ländern zusammengetragen, die das universalistische Bild der Gleichheit aller Menschen zeichneten und jegliche sozialen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Unterschiede nivellierten. Aus diesem Pool greift Müller jene Bilder heraus, die in Steichens Narrativ "Österreich" repräsentieren, isoliert also eine "Familie" und arrangiert diese in einem räumlichen Gefüge, das das historische Ausstellungsdisplay von Paul Rudolph zitiert. Die in den 1950er-Jahren angefertigten Aufnahmen zeigen ausnahmslos folkloristisch-ländliche Motive zwischen Bauernstube, Kirchgang und Volksfest und entlarven in dieser fokussierten Perspektive Steichens Universalgeschichte des Menschen als eine Ansammlung antiquierter Stereotype, die Eigenbild und Fremdbild aufeinanderprallen lassen. —[Luisa Ziaja 4/2014]</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/24517/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/29995/full</schema:image><schema:name>The Family of Austrians</schema:name><schema:dateCreated>1993</schema:dateCreated><schema:creator>[Christian Philipp Müller]</schema:creator><schema:creator>Christian Philipp Müller</schema:creator><schema:artMedium>Enlargement of a black-and-white photograph, mounted on cardboard</schema:artMedium><schema:description>"The Family of Man", eine der weltweit bekanntesten Fotoausstellungen, die Edward Steichen 1955 für das Museum of Modern Art in New York konzipiert hatte und die in der Folge in 38 Ländern von über neun Millionen Menschen gesehen wurde, ist Ausgangspunkt der Installation "The Family of Austrians" von Christian Philipp Müller. Steichen hatte im Sinne einer enzyklopädischen ethnografischen Studie globalen Ausmaßes für die vom United States Information Service organisierte Schau 503 Fotografien aus 68 Ländern zusammengetragen, die das universalistische Bild der Gleichheit aller Menschen zeichneten und jegliche sozialen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Unterschiede nivellierten. Aus diesem Pool greift Müller jene Bilder heraus, die in Steichens Narrativ "Österreich" repräsentieren, isoliert also eine "Familie" und arrangiert diese in einem räumlichen Gefüge, das das historische Ausstellungsdisplay von Paul Rudolph zitiert. Die in den 1950er-Jahren angefertigten Aufnahmen zeigen ausnahmslos folkloristisch-ländliche Motive zwischen Bauernstube, Kirchgang und Volksfest und entlarven in dieser fokussierten Perspektive Steichens Universalgeschichte des Menschen als eine Ansammlung antiquierter Stereotype, die Eigenbild und Fremdbild aufeinanderprallen lassen. —[Luisa Ziaja 4/2014]</schema:description><schema:artForm>Conceptual art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/24518/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/44507/full</schema:image><schema:name>Die Kreidezeichnung:Galizischer Markt - von Ferdinand Andri (?)</schema:name><schema:dateCreated>c. 1899</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Andri, Moriz Nähr]</schema:creator><schema:creator>Moriz Nähr</schema:creator><schema:artMedium>Gelatin silver print</schema:artMedium><schema:description>Aus einem Konvolut mit 43 Fotografien nach Ferdinand Andris Werken. Möglicherweise die Kreidezeichnung "Galizischer Markt", die 1899 auf der IV. Ausstellung der Secession gezeigt wurde.</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/27854/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/44508/full</schema:image><schema:name>Das Bild: Reitender Bauer von Ferdinand Andri</schema:name><schema:dateCreated>c. 1899</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Andri, Moriz Nähr]</schema:creator><schema:creator>Moriz Nähr</schema:creator><schema:artMedium>Gelatin silver print</schema:artMedium><schema:description>Aus einem Konvolut mit 43 Fotografien nach Ferdinand Andris Werken. Das Bild "Reitender Bauer" war auf der 4. 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Ausstellung der Secession gezeigt wurde.</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/27856/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/44513/full</schema:image><schema:name>Das Gemälde: Slowaken mit Krautwagen - von Ferdinand Andri</schema:name><schema:dateCreated>1902</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Andri, Moriz Nähr]</schema:creator><schema:creator>Moriz Nähr</schema:creator><schema:artMedium>Gelatin silver print</schema:artMedium><schema:description>Aus einem Konvolut mit 43 Fotografien nach Ferdinand Andris Werken. Das Gemälde befindet sich im Wien Museum.</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/27860/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/44518/full</schema:image><schema:name>Das Gemälde: Am Geländer von Ferdinand Andri (?)</schema:name><schema:dateCreated>c. 1899</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Andri, Moriz Nähr]</schema:creator><schema:creator>Moriz Nähr</schema:creator><schema:artMedium>Gelatin silver print</schema:artMedium><schema:description>Aus einem Konvolut mit 43 Fotografien nach Ferdinand Andris Werken. Möglicherweise das Bild "Am Geländer2", das 1899 auf der IV. Ausstellung der Secession zu sehen war.</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/27864/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/45629/full</schema:image><schema:name>2 min 23 sec / 3 min 38 sec / 4 min 12 sec</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>[Andreas Duscha]</schema:creator><schema:creator>Andreas Duscha</schema:creator><schema:artMedium>3 digital inkjet prints</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/33295/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/48422/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>1957–1959</schema:dateCreated><schema:creator>[Padhi Frieberger]</schema:creator><schema:creator>Padhi Frieberger</schema:creator><schema:artMedium>Silbergelatineprint</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/33939/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/58177/full</schema:image><schema:name>Kurt Kalb, 1963</schema:name><schema:dateCreated>1963</schema:dateCreated><schema:creator>[Padhi Frieberger]</schema:creator><schema:creator>Padhi Frieberger</schema:creator><schema:artMedium>SIlbergelatineprint</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/35799/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/88076/full</schema:image><schema:name>Photo</schema:name><schema:dateCreated>1971</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Bauer]</schema:creator><schema:creator>Josef Bauer</schema:creator><schema:artMedium>Photograph</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/38238/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/65416/full</schema:image><schema:name>Wolfgang Bauer, 9 June 1970</schema:name><schema:dateCreated>1970</schema:dateCreated><schema:creator>[Peter Baum]</schema:creator><schema:creator>Peter Baum</schema:creator><schema:artMedium>Barytabzug vom Originalnegativ</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/52617/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/96664/full</schema:image><schema:name>Hubert Schmalix</schema:name><schema:dateCreated>1983–1989</schema:dateCreated><schema:creator>[Hubert Schmalix, Rudi Molacek]</schema:creator><schema:creator>Rudi Molacek</schema:creator><schema:artMedium>Fotografie auf Kodak Kodabromid G Paper 1988/89</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/73938/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/96665/full</schema:image><schema:name>Heimo Zobernig</schema:name><schema:dateCreated>1983–1989</schema:dateCreated><schema:creator>[Heimo Zobernig, Rudi Molacek]</schema:creator><schema:creator>Rudi Molacek</schema:creator><schema:artMedium>Fotografie auf Kodak Kodabromid G Paper 1988/89</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/73939/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/96672/full</schema:image><schema:name>Alois Mosbacher</schema:name><schema:dateCreated>1983–1989</schema:dateCreated><schema:creator>[Alois Mosbacher, Rudi Molacek]</schema:creator><schema:creator>Rudi Molacek</schema:creator><schema:artMedium>Fotografie auf Kodak Kodabromid G Paper 1988/89</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/73950/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/122478/full</schema:image><schema:name>Aktion mit Diana</schema:name><schema:dateCreated>1967/2005</schema:dateCreated><schema:creator>[Günter Brus, Kurt Krenn]</schema:creator><schema:creator>Günter Brus</schema:creator><schema:artMedium>Silbergelatine auf Baryt, 13 Abzüge in Editionsbox</schema:artMedium><schema:description>Zur "Aktion mit Diana" — Geplant war die Aktion mit einem chromgelben "giftgelben" Kolorit. Darauf sollten Lebensmittel in ihrer natürlichen Farbe arrangiert werden, vor allem Fleisch und Obst (Fruchtfleisch). Die Aktion sollte den Titel "Der zitronengelbe Idiot" tragen. — Ich entschied mich dann für Weiß. Vielleicht wäre die gelbe Fassung noch spektakulärer gewesen. Von dieser existieren noch ca. 5–10 Entwürfe. Sie befinden sich im Besitz einer Privatsammlung. Meine Tochter reagierte auf das völlig weiße Ambiente gelassen und heiter. Kurt Kren fotografierte die Aktion. — [Günter Brus in dem der Edition beigelegten Faltblatt, Graz 2004]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/85196/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/27798/full</schema:image><schema:name>Portfolio Ana II</schema:name><schema:dateCreated>1964/2004</schema:dateCreated><schema:creator>[Günter Brus, Siegfried Klein]</schema:creator><schema:creator>Günter Brus</schema:creator><schema:artMedium>12 black-and-white photographs</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/11989/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/27811/full</schema:image><schema:name>Portfolio Ana III</schema:name><schema:dateCreated>1964/2004</schema:dateCreated><schema:creator>[Günter Brus, Siegfried Klein]</schema:creator><schema:creator>Günter Brus</schema:creator><schema:artMedium>12 black-and-white photographs</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/11990/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/27621/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>[Max Octavian Trauttmansdorff]</schema:creator><schema:creator>Max Octavian Trauttmansdorff</schema:creator><schema:artMedium>B&amp;W photograph</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/13999/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/24389/full</schema:image><schema:name>Alternative Trail</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>[Michael Höpfner]</schema:creator><schema:creator>Michael Höpfner</schema:creator><schema:artMedium>B&amp;W photograph on PE foil on aluminum</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/17038/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/27284/full</schema:image><schema:name>Auguste Rodin vor dem Denkmal für Victor Hugo und dem Denker</schema:name><schema:dateCreated>1902</schema:dateCreated><schema:creator>[Edward Jean Steichen]</schema:creator><schema:creator>Edward Jean Steichen</schema:creator><schema:artMedium>Photo engraving on Japan paper and a page from "Camera Work Steichen Supplement" 1906</schema:artMedium><schema:description>Kein Künstler vor ihm ließ so systematisch und effektiv Amateur- und auch Berufsfotografen für sich arbeiten wie Auguste Rodin. Doch erst der junge Edward Steichen, Vertreter des Piktoralismus, überzeugte den Bildhauer mit inszenierten, atmosphärisch aufgeladenen Bildern vom eigenständigen künstlerischen Gehalt der Fotografie. Die Fotogravur von 1902 zeigt Rodin von Angesicht zu Angesicht mit zwei seiner berühmtesten Werke: dem „Denkmal für Victor Hugo“ und dem „Denker“. Mittels Fotomontage sind zwei Abzüge zu einem einzigen harmonischen Bild zusammengefügt. Edward Steichen war Mitglied der Photo-Secession und trat vor allem mit Mode- und Porträtaufnahmen von Künstler/innen und Schriftsteller/innen hervor. Von 1947 bis 1962 setzte er als Direktor der Fotoabteilung des New Yorker Museum of Modern Art Maßstäbe in der Musealisierung des Mediums und kuratierte u. a. „The Family of Man“, eine der meistbesuchten Ausstellungen überhaupt. Steichen zählt zu den einflussreichsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Fotografie. — [Michaela Köppl, in: Agnes Husslein-Arco, Severin Dünser, Luisa Ziaja (Hg.), Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Wien 2015, S. 116.]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/17074/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/26596/full</schema:image><schema:name>Multifotografie</schema:name><schema:dateCreated>c. 1932</schema:dateCreated><schema:creator>[Alexander Stern]</schema:creator><schema:creator>Alexander Stern</schema:creator><schema:artMedium>Barytpapier, Handabzug vom Originalnegativ</schema:artMedium><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/18084/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>