<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/29879/full</schema:image><schema:name>Fiche technique</schema:name><schema:dateCreated>1972</schema:dateCreated><schema:creator>[Daniel Buren]</schema:creator><schema:creator>Daniel Buren</schema:creator><schema:artMedium>Acrylic on red and white cotton</schema:artMedium><schema:description>Die Wiederholung der vertikalen Linie ist in Daniel Burens Werk ein immer wiederkehrendes Motiv und, wie Kandinsky in Punkt und Linie zu Fläche beschreibt, eine quantitative Verstärkung. 1969 wurde Buren von Joseph Beuys nach Bern zu Harald Szeemanns Ausstellung When "attitudes become form" eingeladen, um inoffiziell mit Beuys gemeinsam „den Ausstellungsraum zu nützen“. Doch Buren stellte in der Stadt aus und überlud sie mit Streifen. Mit dieser ortsbezogenen Arbeitsweise ging eine institutionskritische Haltung einher, die das Museum als Ort der Kunst entrückt und die Kunst einem neuen Publikum entgegenstellt. In "Fiche technique" thematisiert Buren die Betrachtung von Kunstwerken als Konsumgüter und schürt deren Wahrnehmung im Museumskontext. Indem sie Inhaltslosigkeit vortäuschen, üben sie Kritik an der Institution, in der sie sich befinden und deren Wirkungsmacht sie ausgesetzt sind. Die Betrachter werden dazu gezwungen, ihre Betrachtungsweisen zu ändern. Die Streifen sind Burens visuelle Werkzeuge, anhand derer die Betrachtungsweisen umgekehrt werden sollen. Die mathematische Genauigkeit, mit der Buren seine Arbeiten entwirft – jeder Streifen ist exakt 8,7 cm breit – weist auf neue Reglements und Gegebenheiten hin. Das Bild hinterfragt die Vorgabe eines Rhythmus, der sich durch seine Allgemeingültigkeit vom Raum abhebt und ein Muster sein kann für vieles, das eine Institution oder eine ganze Stadt von sich hergibt. Der Titel "Fiche technique" bedeutet auf Deutsch „technisches Datenblatt“ bzw. bezeichnet Bildangaben wie Bildrechte und technische Bilddaten und verweist auf eine Ordnung, die sich der Ordnung entgegenstellt. — [Nina Herlitschka, 11/2011]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/23735/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128091/full</schema:image><schema:name>Farbige Einladungskarte</schema:name><schema:dateCreated>1922</schema:dateCreated><schema:creator>[Adolf Hölzel]</schema:creator><schema:creator>Adolf Hölzel</schema:creator><schema:artMedium>Buntstifte auf Papier</schema:artMedium><schema:description>Einladungskarte</schema:description><schema:artForm>Drawing art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/90162/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128092/full</schema:image><schema:name>Abstrakte Komposition</schema:name><schema:dateCreated>1925–1930</schema:dateCreated><schema:creator>[Adolf Hölzel]</schema:creator><schema:creator>Adolf Hölzel</schema:creator><schema:artMedium>Graphit und Kreide auf Papier</schema:artMedium><schema:artForm>Drawing art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/90163/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107739/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107783/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107784/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107785/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107786/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107787/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107788/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107789/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107790/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107791/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107792/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107793/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107794/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107795/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107796/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107797/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107798/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107799/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107800/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107801/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107802/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107803/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107804/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107805/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107806/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107807/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107808/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107809/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107810/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107811/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107812/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107813/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107814/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107815/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107816/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107817/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107818/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107819/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107820/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107821/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Print</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107822/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Print</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107823/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107824/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Reproduction</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107825/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>[Entropy]</schema:name><schema:dateCreated>2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Nadim Vardag, Michael Franz]</schema:creator><schema:creator>Nadim Vardag</schema:creator><schema:artMedium>Video, b&amp;w, sound, HD, 12 min (looped), duraclear print on acrylic glass, 4 wooden benches (MDF), 1 shelf (MDF)</schema:artMedium><schema:description>Leute treffen auf einer Wohnungsparty aufeinander. Sie sind schon lange hier, wahrscheinlich seit Tagen. Sie trinken, rauchen, tanzen und reden miteinander, aber irgendwie auch ganz autistisch jede/r für sich. Die Party ist ein geschlossenes System mit eigener Dynamik und eigenen Gesetzen. Die Dialoge der Protagonistinnen und Protagonisten kreisen um Musiktheorie und Kunstkritik und treffen auf Ausführungen zu Thermodynamik und Entropie, die eine Stimme aus dem Off dazwischen einstreut. Die Gespräche sind hochtrabend, wirken jedoch konstruiert und phrasenhaft und lassen die Narration des Films von Michael Franz und Nadim Vardag immer wieder ins Leere laufen. Die Worthülsen sind nämlich aus diversen pop- bis kulturtheoretischen Texten übernommen worden, im Film sind sie fragmentiert und aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen gerissen. Getragen von Technomusik, die genauso wie die Gespräche in ihrer Struktur auf Kulturtechniken der Aneignung basiert, zeichnet der Film das Bild einer Atmosphäre im Kulturbetrieb, in der durch ständiges Rotieren von Inhalten in einem geschlossenen Kreislauf die langsame Sinnentleerung und damit der Stillstand drohen. — [Severin Dünser, 4/2017]</schema:description><schema:artForm>Film/video art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/108100/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>[Entropy]</schema:name><schema:dateCreated>2012</schema:dateCreated><schema:creator>[Nadim Vardag, Michael Franz]</schema:creator><schema:creator>Nadim Vardag</schema:creator><schema:artMedium>Video, b&amp;w, sound, HD, 12 min (looped), duraclear print on acrylic glass, 4 wooden benches (MDF), 1 shelf (MDF)</schema:artMedium><schema:description>Leute treffen auf einer Wohnungsparty aufeinander. Sie sind schon lange hier, wahrscheinlich seit Tagen. Sie trinken, rauchen, tanzen und reden miteinander, aber irgendwie auch ganz autistisch jede/r für sich. Die Party ist ein geschlossenes System mit eigener Dynamik und eigenen Gesetzen. Die Dialoge der Protagonistinnen und Protagonisten kreisen um Musiktheorie und Kunstkritik und treffen auf Ausführungen zu Thermodynamik und Entropie, die eine Stimme aus dem Off dazwischen einstreut. Die Gespräche sind hochtrabend, wirken jedoch konstruiert und phrasenhaft und lassen die Narration des Films von Michael Franz und Nadim Vardag immer wieder ins Leere laufen. Die Worthülsen sind nämlich aus diversen pop- bis kulturtheoretischen Texten übernommen worden, im Film sind sie fragmentiert und aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen gerissen. Getragen von Technomusik, die genauso wie die Gespräche in ihrer Struktur auf Kulturtechniken der Aneignung basiert, zeichnet der Film das Bild einer Atmosphäre im Kulturbetrieb, in der durch ständiges Rotieren von Inhalten in einem geschlossenen Kreislauf die langsame Sinnentleerung und damit der Stillstand drohen. — [Severin Dünser, 4/2017]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/108101/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>2025</schema:dateCreated><schema:creator>[Selma Selman]</schema:creator><schema:creator>Selma Selman</schema:creator><schema:artMedium>Ölfarbe auf Altmetall</schema:artMedium><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107624/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/42370/full</schema:image><schema:name>Head of a Woman</schema:name><schema:dateCreated>before 1909</schema:dateCreated><schema:creator>[George Minne]</schema:creator><schema:creator>George Minne</schema:creator><schema:artMedium>Marble</schema:artMedium><schema:description>Diese Büste (oder eine andere Version) war bereits im Raum der Wiener Werkstätte auf der Gartenbau-Ausstellung Mannheim 1907 neben Klimts Bildnis Fritza Riedler ausgestellt.</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/6/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/28329/full</schema:image><schema:name>Cloud Shadow</schema:name><schema:dateCreated>c. 1908</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Frenzel]</schema:creator><schema:creator>Oskar Frenzel</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/25/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19455/full</schema:image><schema:name>Count Arthur von Enzenberg</schema:name><schema:dateCreated>1908</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Schretter]</schema:creator><schema:creator>Josef Schretter</schema:creator><schema:artMedium>Pastel on cardboard</schema:artMedium><schema:artForm>Drawing art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/33/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/21133/full</schema:image><schema:name>Michel</schema:name><schema:dateCreated>1908</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Engelhart]</schema:creator><schema:creator>Josef Engelhart</schema:creator><schema:artMedium>Oil on cardboard</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/39/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/35704/full</schema:image><schema:name>Tthe Sculptor Alfonso Canciani</schema:name><schema:dateCreated>1907</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Engelhart]</schema:creator><schema:creator>Josef Engelhart</schema:creator><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/40/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19147/full</schema:image><schema:name>View From My Window</schema:name><schema:dateCreated>1892</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Engelhart]</schema:creator><schema:creator>Josef Engelhart</schema:creator><schema:artMedium>Tempera on paper on cardboard</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/41/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12798/full</schema:image><schema:name>Winter</schema:name><schema:dateCreated>c. 1908</schema:dateCreated><schema:creator>[Eduard Ameseder]</schema:creator><schema:creator>Eduard Ameseder</schema:creator><schema:artMedium>Tempera on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/44/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3770/full</schema:image><schema:name>Mountain Path in the Beskids</schema:name><schema:dateCreated>1902</schema:dateCreated><schema:creator>[Hugo Baar]</schema:creator><schema:creator>Hugo Baar</schema:creator><schema:artMedium>Tempera on cardboard</schema:artMedium><schema:artForm>Drawing art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/47/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9296/full</schema:image><schema:name>Girl in a White Dress</schema:name><schema:dateCreated>1902</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Jaschke]</schema:creator><schema:creator>Franz Jaschke</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/50/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/27937/full</schema:image><schema:name>The Architect Jože Plečnik</schema:name><schema:dateCreated>1907</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Engelhart]</schema:creator><schema:creator>Josef Engelhart</schema:creator><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/54/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19786/full</schema:image><schema:name>Das Ursulinenkloster in Graz</schema:name><schema:dateCreated>1903</schema:dateCreated><schema:creator>[Leo Diet]</schema:creator><schema:creator>Leo Diet</schema:creator><schema:artMedium>Watercolor, pen-and-ink on paper</schema:artMedium><schema:artForm>Drawing art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/59/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12738/full</schema:image><schema:name>Winternacht</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Karl Sterrer]</schema:creator><schema:creator>Karl Sterrer</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/65/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19764/full</schema:image><schema:name>Ländliches Interieur</schema:name><schema:dateCreated>1909</schema:dateCreated><schema:creator>[Ludwig Ferdinand Graf]</schema:creator><schema:creator>Ludwig Ferdinand Graf</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/66/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12119/full</schema:image><schema:name>Zirkusstudie (An der Longe)</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Otto Friedrich]</schema:creator><schema:creator>Otto Friedrich</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/67/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/10595/full</schema:image><schema:name>Dutch Landscape</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Hans Tichy]</schema:creator><schema:creator>Hans Tichy</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/70/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/16387/full</schema:image><schema:name>16 Ansichten tschechischer Landschaften "Česká krajina"</schema:name><schema:dateCreated>ca 1902</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Engelmüller]</schema:creator><schema:creator>Ferdinand Engelmüller</schema:creator><schema:artMedium>Oil on cardboard</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/97/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12739/full</schema:image><schema:name>Cutting Timber</schema:name><schema:dateCreated>1907</schema:dateCreated><schema:creator>[Ferdinand Andri]</schema:creator><schema:creator>Ferdinand Andri</schema:creator><schema:artMedium>Oil on fiber cement</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/98/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9000/full</schema:image><schema:name>Portrait of a Girl</schema:name><schema:dateCreated>1908</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Jaschke]</schema:creator><schema:creator>Franz Jaschke</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102999/full</schema:image><schema:name>Seine Excellenz Moritz Graf Vetter von der Lilie, 1901-1907 Präsident des Abgeordnetenhauses</schema:name><schema:dateCreated>undated</schema:dateCreated><schema:creator>[Ludwig Wieden]</schema:creator><schema:creator>Ludwig Wieden</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/124/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/144011/full</schema:image><schema:name>Fresh Snow</schema:name><schema:dateCreated>1909</schema:dateCreated><schema:creator>[Gustaf Fjæstad]</schema:creator><schema:creator>Gustaf Fjæstad</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>On either side of the frozen stream, the countryside is buried beneath a thick blanket of snow. Not a creature appears to disturb this seemingly white tranquility; the only signs of human presence are footsteps and a dilapidated fence at the edge of the forest. Atmospheric scenes of the snowy landscape from his adopted home of Värmland became hallmarks of Swedish artist Gustaf Adolf Fjæstad’s work early in his career. His "Newly Fallen Snow" of 1909 is an almost monochrome canvas rendered in hues of mauve and white, a work on an impressive scale that truly reflects his reputation as a “snow painter par excellence.” The painting was one of the most expensive works purchased from a Hagenbund exhibition for the Modern Gallery.
 </schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/125/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/28219/full</schema:image><schema:name>Frachtenbahnhof</schema:name><schema:dateCreated>c. 1900</schema:dateCreated><schema:creator>[Rudolf Quittner]</schema:creator><schema:creator>Rudolf Quittner</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/128/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/35141/full</schema:image><schema:name>Blick über den Aerransee</schema:name><schema:dateCreated>1900</schema:dateCreated><schema:creator>[Otto Hesselbom]</schema:creator><schema:creator>Otto Hesselbom</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/135/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/10553/full</schema:image><schema:name>Picnic</schema:name><schema:dateCreated>1906</schema:dateCreated><schema:creator>[Otto Hettner]</schema:creator><schema:creator>Otto Hettner</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/169/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/62938/full</schema:image><schema:name>Maned Goat</schema:name><schema:dateCreated>c. 1908</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Barwig der Ältere]</schema:creator><schema:creator>Franz Barwig der Ältere</schema:creator><schema:artMedium>Bronze, patinated</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/170/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/62941/full</schema:image><schema:name>Roebuck</schema:name><schema:dateCreated>c. 1909</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Barwig der Ältere]</schema:creator><schema:creator>Franz Barwig der Ältere</schema:creator><schema:artMedium>Bronze, patinated</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/171/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19792/full</schema:image><schema:name>The Artist's Parents</schema:name><schema:dateCreated>1896/1905</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Victor Krämer]</schema:creator><schema:creator>Johann Victor Krämer</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Das Gemälde dürfte schon in einer ersten Version im Jahr 1896 fertiggestellt worden sein, worauf die Reste einer ausgekratzten Datierung direkt unterhalb der Signatur hindeuten. 1898 war in der ersten Secessionsausstellung ein "Porträt meiner Eltern" unter Nr. 376 ausgestellt, wohl dasselbe Bild in der Biennale Venedig 1899. Die ausgekratzte Datierung könnte auf eine spätere Überarbeitung durch den Künstler hindeuten.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/200/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/35633/full</schema:image><schema:name>Pietà</schema:name><schema:dateCreated>c. 1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Virgil Rainer]</schema:creator><schema:creator>Virgil Rainer</schema:creator><schema:artMedium>Wood</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/209/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/8826/full</schema:image><schema:name>Johanaan</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Unterholzer]</schema:creator><schema:creator>Josef Unterholzer</schema:creator><schema:artMedium>Bronze with wooden frame</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/214/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/11949/full</schema:image><schema:name>Dorf in der Sonne</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Emanuel Baschny]</schema:creator><schema:creator>Emanuel Baschny</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/217/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/17948/full</schema:image><schema:name>The Three Magi</schema:name><schema:dateCreated>1909</schema:dateCreated><schema:creator>[Max von Poosch-Gablenz]</schema:creator><schema:creator>Max von Poosch-Gablenz</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/226/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19559/full</schema:image><schema:name>Marchfeld vom Bisamberg</schema:name><schema:dateCreated>c. 1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Ernst Eck]</schema:creator><schema:creator>Ernst Eck</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/235/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19793/full</schema:image><schema:name>Gang Mariens über das Gebirge</schema:name><schema:dateCreated>1911</schema:dateCreated><schema:creator>[Maximilian Liebenwein]</schema:creator><schema:creator>Maximilian Liebenwein</schema:creator><schema:artMedium>Tempera on cardboard</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/236/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9430/full</schema:image><schema:name>Poplars</schema:name><schema:dateCreated>c. 1910</schema:dateCreated><schema:creator>[August Roth]</schema:creator><schema:creator>August Roth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/238/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19539/full</schema:image><schema:name>Feldarbeiter</schema:name><schema:dateCreated>1911</schema:dateCreated><schema:creator>[Arthur Oskar Alexander]</schema:creator><schema:creator>Arthur Oskar Alexander</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/240/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19794/full</schema:image><schema:name>The Three Magi</schema:name><schema:dateCreated>1902</schema:dateCreated><schema:creator>[Maximilian Liebenwein]</schema:creator><schema:creator>Maximilian Liebenwein</schema:creator><schema:artMedium>Oil, gouache on cardboard</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/276/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9271/full</schema:image><schema:name>Richard Strauss</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Hugo Lederer]</schema:creator><schema:creator>Hugo Lederer</schema:creator><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/277/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9272/full</schema:image><schema:name>Der junge Elefant</schema:name><schema:dateCreated>1911</schema:dateCreated><schema:creator>[Carl Wollek]</schema:creator><schema:creator>Carl Wollek</schema:creator><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/289/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/50752/full</schema:image><schema:name>Life Is Fleeting</schema:name><schema:dateCreated>c. 1904/1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Jan Štursa]</schema:creator><schema:creator>Jan Štursa</schema:creator><schema:artMedium>Alabaster</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/291/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/82240/full</schema:image><schema:name>Thunderstorm</schema:name><schema:dateCreated>1911</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedrich Beck]</schema:creator><schema:creator>Friedrich Beck</schema:creator><schema:artMedium>Pastel on paper</schema:artMedium><schema:artForm>Drawing art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/292/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/17976/full</schema:image><schema:name>Die Huzulische Madonna</schema:name><schema:dateCreated>1909</schema:dateCreated><schema:creator>[Kazimierz Sichulski]</schema:creator><schema:creator>Kazimierz Sichulski</schema:creator><schema:artMedium>Tempera and pastel on paper, mounted on canvas</schema:artMedium><schema:description>Das Triptychon wurde auf der Internationalen Kunstausstellung Rom 1911 gezeigt und in der Folge für die Staatsgalerie angekauft.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/375/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/124914/full</schema:image><schema:name>Toilette</schema:name><schema:dateCreated>before 1912</schema:dateCreated><schema:creator>[Jan Štursa]</schema:creator><schema:creator>Jan Štursa</schema:creator><schema:artMedium>Stone</schema:artMedium><schema:description>Zur Figur existiert auch eine Bronzeversion, datiert 1910, sowie in gebranntem Ton (Dorotheum Prag, 27.5.2017, Lot 346).</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/378/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/70875/full</schema:image><schema:name>Upper Austrian Farmhouse</schema:name><schema:dateCreated>1911</schema:dateCreated><schema:creator>[Gustav Klimt, Galerie Miethke, Wien, Moderne Galerie]</schema:creator><schema:creator>Gustav Klimt</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>It is as though we are standing beneath the apple tree ourselves, with the dense treetops towering over the view of the old farmhouse in the background. Gustav Klimt painted this picture during his summer retreat at the Attersee in 1911. Using a pointillist technique, he dissolved nature into numerous brushstrokes, while the house itself is rendered with clearly defined surfaces and contours. This gives the impression of a two-dimensional surface pattern, despite the spatial distance between the individual motifs. The blossoming and fertility of nature that so delighted Klimt, evident in the orchards and flower meadows of most of his landscapes, takes on the character of a natural symbolism that celebrates life in its prime.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/380/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/13164/full</schema:image><schema:name>Moonrise</schema:name><schema:dateCreated>1900</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Rumpler]</schema:creator><schema:creator>Franz Rumpler</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/426/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12174/full</schema:image><schema:name>A Girl Sitting</schema:name><schema:dateCreated>undated</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Rumpler]</schema:creator><schema:creator>Franz Rumpler</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/433/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/17019/full</schema:image><schema:name>The Markl Family</schema:name><schema:dateCreated>1907</schema:dateCreated><schema:creator>[Alois Johann Josef Delug]</schema:creator><schema:creator>Alois Johann Josef Delug</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/437/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/17180/full</schema:image><schema:name>Dorfkirche in den Karpaten</schema:name><schema:dateCreated>before 1912</schema:dateCreated><schema:creator>[Władysław Jarocki]</schema:creator><schema:creator>Władysław Jarocki</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/445/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19596/full</schema:image><schema:name>Blue Interior</schema:name><schema:dateCreated>1911</schema:dateCreated><schema:creator>[Carl Max Müller]</schema:creator><schema:creator>Carl Max Müller</schema:creator><schema:artMedium>Watercolor on paper</schema:artMedium><schema:artForm>Drawing art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/447/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/26266/full</schema:image><schema:name>Ruhender Wildbach</schema:name><schema:dateCreated>1912</schema:dateCreated><schema:creator>[August Roth]</schema:creator><schema:creator>August Roth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/462/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9046/full</schema:image><schema:name>Sonniges Felsental</schema:name><schema:dateCreated>1912</schema:dateCreated><schema:creator>[Adolf Gross]</schema:creator><schema:creator>Adolf Gross</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/463/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3990/full</schema:image><schema:name>Allegory of Sacred Music (Female Organ Player)</schema:name><schema:dateCreated>1884</schema:dateCreated><schema:creator>[Gustav Klimt, Gustav Klimt, Galerie Miethke, Wien, k. k. Österreichische Staatsgalerie]</schema:creator><schema:creator>Gustav Klimt</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>
A female organist, dressed in a luxurious blue silk robe, kneels before her instrument. The figure is accompanied by a cittern-playing angel hovering just above her head, as well as a pair of singing cherubs. This sketch was made in preparation for a ceiling fresco for the Municipal Theater in Fiume (Rijeka), which was to be executed the following year by the studio of the Klimt brothers and Franz Matsch. The proposed theme was a cycle of allegories on the various genres of music. Klimt’s design is an allegory of sacred music. The figure’s kneeling posture symbolizes the sanctified aspect and transforms the organ into an altar. The musician’s transfigured gaze toward the heavens is also indicative of this.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/471/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>