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Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107739/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. 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Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107799/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107808/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. So sah man endgültig ein, dass es ohne Katzen nicht geht und seitdem haben sie in der Eremitage den Mitarbeiterstatus für alle Zeiten wieder gewonnen." — [Anna Jermolaewa, 06/2013]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/107817/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Untitled (Hermitage Cats)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Anna Jermolaewa]</schema:creator><schema:creator>Anna Jermolaewa</schema:creator><schema:artMedium>40 C-prints, 1 collage (ink and pencil on paper), 1 offset print, HDV, mediaplayer, flatscreen</schema:artMedium><schema:description>"Schon seit über 250 Jahren haben einige Katzen den Mitarbeiterstatus in der Eremitage in St. Petersburg. Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Die ersten Katzen bestellte die Zarin Elisabeth, die große Angst vor Ratten und Mäusen hatte per Verdikt von 1745 aus Kazan zum Dienst in die Eremtiage, die damals noch ein Holzbau war. Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. Januar 1943 durchbrochen wurde, wurde eine Sofortmaßnahme zur Rettung der Stadt vor den Ratten eingeleitet: insgesamt 5000 Katzen wurden, vorwiegend aus Sibirien, mit Zügen herangeschafft und unter Institutionen und der Bevölkerung verteilt. Bald hatten die Katzen die Ratten in der Stadt besiegt. Ein Teil dieser Katzen gelangte auch in die Eremitage. — In den 1960ern, als die Anzahl der Katzen in der Eremitage enorm angestiegen war, versuchte man sich von diesen zu trennen, aber die Ratten vermehrten sich sofort wieder. 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Seit jeher leben Katzen in dem Museum und leisten ihren Dienst. — Lediglich zu zwei Zeitpunkten in der Geschichte gab es dort keine Katzen. Zum einen während der Blockade von Leningrad im 2. Weltkrieg, dem so genannten 900-tägigen Kessel, einem der größten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung, während dem über 1 Millionen Menschen an Hunger und Kälte verstarben. — Die Blockade begann am 8. September 1941 und zum Jahreswechsel zum Jahr 1942 hin waren bereits alle Katzen und Hunde der Stadt aufgegessen – auch die Katzen der Eremitage. Man sagt es hätte nur eine Katze der Stadt die Blockade überlebt. — '3. Dezember 1941. Heute haben wir eine gebratene Katze aufgegessen – hat sehr gut geschmeckt.', hatte ein 10jähriger Bub in sein Tagebuch aufgezeichnet. Eine Frau namens Zoja Korniljeva schrieb: 'Die Katze von den Nachbarn haben wir schon am Anfang der Blockade gemeinsam mit allen Nachbarn aus der Kommunalwohnung aufgegessen.' Ein Mädchen erinnert sich: 'Wir hatten unseren Liebling, den Kater Vasja. Im Winter 1942 hat Mutter ihn irgendwohin weggebracht und gesagt, sie bringt ihn ins Tierheim, weil wir nicht im Stande sind, ihn zu füttern. Und am Abend gab es so etwas wie Fleischlaibchen. Ich war damals sehr überrascht. Woher kommt das Fleisch? Damals habe ich es nicht verstanden, aber später… Das heisst dank dem Vasja haben wir diesen Winter überlebt.' — Die Folge vom Verschwinden der Katzen war, dass sich die Ratten in der Stadt enorm vermehrten. Zu Tausenden streiften sie herum, sodass sogar die Straßenbahnen stehen bleiben mussten. Sie attackierten die Lebensmittellager mit den letzten Vorräten der Stadt und vernichteten sie. — Man schoss auf sie, versuchte sie mit Panzern zu überrollen, aber alles ohne Erfolg: Die Ratten krabbelten auf die Panzer hoch und fuhren mit – erinnert sich die Zeitzeugin Kira Loginova. — Als die Blockade am 27. 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des Künstlers, Revers: Judith nach Gustav Klimt. — Ausgabetag: 23. Mai 1989, Entwurf: Alfred Zierler, Nennwert: ÖS 500,- Durchmesser: 37 mm, Rauhgewicht: 24 g, Feingewicht: 22,2 g Feinsilber, Legierung: 925 Tausendteile Silber, 75 Tausendteile Kupfer, Auflage: Polierte Platte: 88.000 Stück, Handgehoben: 53.000 Stück, Umlaufmünzen: 183.600 Stück</schema:description><schema:artForm>Arts and crafts</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1314/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/18770/full</schema:image><schema:name>[The Large Valley]</schema:name><schema:dateCreated>1978</schema:dateCreated><schema:creator>[Konrad R. Juestel]</schema:creator><schema:creator>Konrad R. 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Bewusst reflektiert der Künstler politische Gewalt und ungleiche Machtverhältnisse und thematisiert eindrucksvoll verkommene moralische Haltungen und abhandengekommene Menschlichkeit – Themen, die durch die bildliche Realisation an bedrückender Nähe und Gegenwärtigkeit gewinnen. Im Laufe seiner Künstlerkarriere fertigte Hrdlicka neben seinen Skulpturen auch viel beachtete Zyklen aus Zeichnungen und Radierungen an, oftmals zu politischen Ereignissen. "Bal des victimes" stammt aus seinem druckgrafischen Revolutionszyklus und zeigt eine ausgelassene, dekadente Ballszene zum Ende der Französischen Revolution. Ob Fakt oder Erfindung des frühen 19. Jahrhunderts – bei den Opferbällen handelt es sich um eine extreme Form der kollektiven Vergangenheitsbewältigung. Die aristokratische Gesellschaft, Überlebende des Terrorregimes, sollen dabei feiernd ihrer guillotinierten Angehörigen gedacht haben. — [Naima Wieltschnig, 5/2017]</schema:description><schema:artForm>Print</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1333/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/19106/full</schema:image><schema:name>[The French Revolution]</schema:name><schema:dateCreated>1986</schema:dateCreated><schema:creator>[Alfred Hrdlicka]</schema:creator><schema:creator>Alfred Hrdlicka</schema:creator><schema:artMedium>Etching, drypoint, graver and roulette on copper</schema:artMedium><schema:artForm>Print</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1334/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/16477/full</schema:image><schema:name>Cockfight</schema:name><schema:dateCreated>1988</schema:dateCreated><schema:creator>[Helga Pasch]</schema:creator><schema:creator>Helga Pasch</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/1346/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/16426/full</schema:image><schema:name>Destino</schema:name><schema:dateCreated>1982</schema:dateCreated><schema:creator>[Helga Pasch]</schema:creator><schema:creator>Helga 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