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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>10</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128188/full</schema:image><schema:name>Herbert Eulenberg</schema:name><schema:dateCreated>1924</schema:dateCreated><schema:creator>[Lovis Corinth]</schema:creator><schema:creator>Lovis Corinth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Souverän erfasst Corinth den Gesichtsausdruck des deutschen Schriftstellers Herbert Eulenberg, den er aus nächster Nähe einfängt. Eindringlich blickt uns Eulenberg an, die Lippen fest zusammengepresst. Der runde Kopf mit der hohen Stirn nimmt beinahe die Hälfte der Bildfläche ein. Mit kurzen, flotten Pinselstrichen gestaltet der Maler in den Farben Weiß, Rosa, Grau und Braun sowohl den Hintergrund als auch den Dargestellten. In seinen Händen hält Eulenberg ein rotes Buch mit schwarzer Umrandung – seine 1917 veröffentlichte Biografie Lovis Corinths. Durch die Publikation bringt sich Corinth selbst ins Bild. Die Biografien beider Männer verschränken sich und bezeugen die wechselseitige Wertschätzung.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8683/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/136028/full</schema:image><schema:name>Still Life with Chrysanthemums and Amaryllis</schema:name><schema:dateCreated>1922</schema:dateCreated><schema:creator>[Lovis Corinth]</schema:creator><schema:creator>Lovis Corinth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>
Four years after the end of World War I, Lovis Corinth’s oil paintings radiated a sensory splendor and optimism that were completely at odds with the political and economic conditions of the time. The artist seems to immerse his boldly painted canvases into a sea of color. Still Life with Chrysanthemums and Amaryllis was purchased, together with a landscape, directly from the artist’s studio for the collection of the Österreichische Galerie, today’s Belvedere.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8246/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/23598/full</schema:image><schema:name>The Herzogstand on Walchensee in the Snow</schema:name><schema:dateCreated>1922</schema:dateCreated><schema:creator>[Lovis Corinth]</schema:creator><schema:creator>Lovis Corinth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Ab 1919 residiert Corinth mit seiner Familie regelmäßig am oberbayrischen Walchensee, um sich vom Berliner Alltag zu erholen. Der Künstler schätzt die Gebirgslandschaft, malt sie – meist unter freiem Himmel – und nimmt die Gegend dabei als Spiegel seines inneren Erlebens wahr. Zum Transport der Leinwände dient ein Klapprahmen mit Tragschlaufen und Scharnieren. Werden die Scharniere geöffnet, lässt sich der Rahmen zusammenklappen. Die bemalte Fläche befindet sich dann im Inneren. Dafür sind in der Mitte der Leinwand kleine Einschnitte nötig. Der rasche Verkauf des Bildes dürfte dazu geführt haben, dass Corinth die Leinwand nicht auf einen Keilrahmen gespannt, sondern auf dem Klapprahmen belassen hat.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8177/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/23603/full</schema:image><schema:name>Tyrolean Landscape with Bridge</schema:name><schema:dateCreated>1913</schema:dateCreated><schema:creator>[Lovis Corinth]</schema:creator><schema:creator>Lovis Corinth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Den Sommer 1913 verbringt die Familie Corinth in Sankt Ulrich im Grödner Tal im heutigen Südtirol. Prägend für diese Region ist die eindrucksvolle Bergwelt der Dolomiten. Doch zeigt der Maler davon nur einen markant abfallenden Felsen im Hintergrund. Er konzentriert sich auf den sonnenbeschienenen lehmigen Wanderweg vorn im Bild. Dieser Bereich fällt durch den offenen, wild gesetzten Pinselstrich auf. Folgt man dem Pfad über eine kleine, massiv gebaute Holzbrücke in den Wald, lädt in Sichtweite eine rote Bank zur Rast ein. Von hier aus kann ungestört dem leisen Plätschern des Wassers und dem Wind in den Baumkronen gelauscht werden. Das Spiel von Licht und Schatten und der dynamische Pinselstrich prägen die Corinth’sche „Empfindungsmalerei“.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8684/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/135839/full</schema:image><schema:name>Woman Reading near a Goldfish Tank</schema:name><schema:dateCreated>1911</schema:dateCreated><schema:creator>[Lovis Corinth]</schema:creator><schema:creator>Lovis Corinth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Als wichtiges Mitglied der Berliner Kunstszene residiert Corinth mit seiner Familie in einer repräsentativen Wohnung auf drei Etagen. Charlotte Berend-Corinth hat sich hier in einem Erker einen Leseplatz mit zahlreichen Grünpflanzen und einem Goldfischaquarium eingerichtet. Vier Tage malt Corinth 1911 an diesem Porträt seiner Frau in einem gestreiften Samtkleid. Jedes Detail soll dabei festgehalten werden. In impressionistischer Manier setzt der Künstler flotte Pinselstriche in leuchtenden Farben auf die Leinwand, weiße Lichtpunkte sorgen für Lebendigkeit. Der Blick von oben betont das Ausschnitthafte der Komposition. Gleichzeitig gelingt es Corinth, die Atmosphäre gekonnt einzufangen.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/849/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/136030/full</schema:image><schema:name>The Weapons of Mars</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Lovis Corinth]</schema:creator><schema:creator>Lovis Corinth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Dieses monumentale Werk ist ein eindrucksvolles Beispiel für Corinths provokativen Umgang mit der antiken Götterwelt wie auch mit biblischen Themen. In der Bildmitte posiert eine nackte Venus kokett mit einem leichten Tuch. Ein jugendlicher Geliebter, vermutlich Mars, hält ihr einen glänzenden Schild als Spiegel hin. Zwei Knaben und ein Mädchen – die Kinder von Venus und Mars? – spielen mit Helm und Schwert des Kriegsgottes. In Corinths eigenwilliger Interpretation des Motivs erscheinen die Götterfiguren allzu menschlich, überraschend ernst ist der Gesichtsausdruck der Kinder. Würdelos, wie auf einer Theaterbühne habe Corinth die Gottheiten inszeniert, wirft die zeitgenössische Kritik dem Maler vor.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2586/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/136034/full</schema:image><schema:name>Reclining Female Nude</schema:name><schema:dateCreated>1907</schema:dateCreated><schema:creator>[Lovis Corinth]</schema:creator><schema:creator>Lovis Corinth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Eine nackte junge Frau liegt auf einem Tisch. Ihr Körper ruht auf einem hellen Tuch. Er ist kompliziert verdreht, das ausgestreckte Bein stark verkürzt. Den rechten Arm hat sie über die Stirn gelegt, ihre Wangen sind gerötet, der Blick ist selbstbewusst aus dem Bild gerichtet. Wie in einer medizinischen Umgebung präsentiert Corinth den drapierten Leib als Studienobjekt, das er mit Farbe und Pinsel erforscht. In einer modellierenden Malweise bannt er greifbare Körperlichkeit auf die Leinwand und stellt dabei sein ganzes technisches Können unter Beweis. Es ist die rein physische Erscheinung, um die es dem Maler hier geht, die Darstellung seelischer Befindlichkeiten spielt kaum eine Rolle. </schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2603/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128925/full</schema:image><schema:name>The Singer Frieda Halbe</schema:name><schema:dateCreated>1905</schema:dateCreated><schema:creator>[Lovis Corinth]</schema:creator><schema:creator>Lovis Corinth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Corinth gab dem Bildnis der publikumsgewohnten Sängerin jene Bravura, die dem Künstlertum der Dargestellten entsprach. Was wie ein Zustand ungestümer Vorbereitung erscheint, zeigt bewusst die Spuren des Schaffensprozesses: Man erkennt die Reuezüge am Hinterkopf der Sängerin, aus pastoser Farbmaterie formte er eine Blume am Busen der Künstlerin und wie aus dem Nichts – in Wahrheit aber gut vorbereitet – wischte er die den durchsichtigen Mantelstoff simulierende Farbe über die Arme der posierenden Diva. — [Dietrun Otten, 2009]

</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2631/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/136037/full</schema:image><schema:name>Mrs Marie Moll</schema:name><schema:dateCreated>1905</schema:dateCreated><schema:creator>[Lovis Corinth]</schema:creator><schema:creator>Lovis Corinth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Auf seine genaue Beobachtung allein mochte Corinth sich nicht verlassen. Er fertigte - zumindest im Falle der Frau Moll - eine präzise, vorbereitende Porträtstudie an, die ihm immer wieder als Referenz gedient haben mag. So konnte Corinth im weiteren Verlauf der Arbeit am Porträt über die genaue Wiedergabe der äußerlichen Merkmale hinaus seine maltechnischen Fähigkeiten unterstützend einsetzen, um Atmosphäre, körperliche Präsenz und Ausstrahlung der Darstellten festzuhalten. So unterstreicht die Wiedergabe der warmen Lichtsituation mit Hilfe von Brauntönen und gelblichem Licht eine herausragende Eigenschaft von Frau Moll: ihre menschliche Wärme. — [Dietrun Otten, 2009]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2709/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128189/full</schema:image><schema:name>Slaughtered Calves</schema:name><schema:dateCreated>1896</schema:dateCreated><schema:creator>[Lovis Corinth]</schema:creator><schema:creator>Lovis Corinth</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Schlachthausszenen beschäftigen Corinth über viele Jahre hinweg. In der Zeit von 1892 bis 1921 entstehen insgesamt 14 solcher Werke. Da seine Eltern eine Gerberei und eine Landwirtschaft betrieben, war dem Maler der Anblick von toten Tieren bereits als Kind vertraut. Zwei ausgeweidete Rinder hängen an den Hinterläufen, reglos, schlaff und schwer, aufgespannt an einer Art Flaschenzug. Mit einem flüchtigen, teils groben Pinselstrich veranschaulicht der Maler die blutige Arbeit des Schlachtens. Die Körper aus Fett, Haut und Muskeln werden durch das Licht plastisch hervorgehoben. Der menschenleere Raum, das Innehalten und die damit einhergehende Ruhe verleihen der Szene ihre besondere Bedeutung.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2587/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>