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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>14</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/6870/full</schema:image><schema:name>Little Virtuosi</schema:name><schema:dateCreated>1843</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on cardboard</schema:artMedium><schema:description>Literatur: Grabner, Sabine: Der Maler Josef Danhauser – Biedermeierzeit im Bild. Monografie und Werkverzeichnis, Wien, Köln, Weimar 2011 (Belvedere Werkverzeichnisse, 1), S. 119–122, 291, WV-Nr. 359</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4821/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/28650/full</schema:image><schema:name>The Novel Reading I</schema:name><schema:dateCreated>1841</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:description>Literatur: WV-Nr. 301, in: Grabner, Sabine: Josef Danhauser – Biedermeierzeit im Bild. Werkverzeichnis und Monografie, hrsg. v. Agnes Husslein-Arco, Wien, Köln, Weimar 2011, S. 275.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/21040/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4087/full</schema:image><schema:name>Newspaper Readers</schema:name><schema:dateCreated>1840</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:description>Eng hocken die Fuhrmänner beieinander. „Nordbahn“ ist als Schlagzeile in der Zeitung zu lesen. Gemeint ist die Kaiser Ferdinands-Nordbahn, über deren Bau berichtet wird. Der erste Abschnitt bis Deutsch-Wagram war seit 1838 in Betrieb. Im Entstehungsjahr des Bildes 1840 folgte die Strecke Brünn/Brno–Wien, 1841 kommt Olmütz/Olomouc hinzu. Immer weiter baute man die Eisenbahn aus, um Personen und Güter günstiger und schneller zu transportieren. Doch zeigt Danhauser nicht die Errungenschaften des Fortschritts, sondern die Kehrseite des Wandels: Seine Fuhrleute sind ratlos, es fehlen die Aufträge. Die Bahn war dabei, ihnen die Existenzgrundlage vollends zu rauben, wodurch der Weg ins Armenhaus oft vorprogrammiert war.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8354/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/6864/full</schema:image><schema:name>Society Scene</schema:name><schema:dateCreated>c. 1844</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Literatur: Grabner, Sabine: Der Maler Josef Danhauser – Biedermeierzeit im Bild. Monografie und Werkverzeichnis, Wien, Köln, Weimar 2011 (Belvedere Werkverzeichnisse, 1), S. 107–108, 303, WV-Nr. 392</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4300/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/7394/full</schema:image><schema:name>Reading the Will</schema:name><schema:dateCreated>1839</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:description>Danhauser liebte es, in seinen Gemälden Geschichten zu erzählen. So entnahm er seine Bildideen oft den Texten der Heiligen Schrift oder der Weltliteratur, schilderte sie jedoch als Ereignis der Wiener Gesellschaft. Sein Anliegen war es, das Verhalten seiner Zeitgenossen zu demaskieren, um dadurch moralisierend auf sie zu wirken. Eine mögliche Quelle für die "Testamentseröffnung" ist Sir Walter Scotts Roman "Guy Mannering oder der Sterndeuter", wo die Verlesung eines Testaments unter den Anwesenden einen ähnlichen Tumult auslöste. Die Enttäuschung der vom Erblasser benachteiligten Gruppe – links im Bild – prallt auf die ins Wanken geratene Universalerbin rechts. Der Verstorbene, der diese Reaktionen geahnt und herausgefordert hat, blickt triumphierend vom Porträt an der Wand. Mimik und Gestik sind einer straff geführten Regie unterlegt. Um die Brisanz der Situation zu steigern, ist die Handlung in einem bühnenartigen Bildraum angesiedelt – der Bezug zum Theater sollte den Gehalt der Darstellung dramatisieren und dadurch leichter verständlich machen. — [Sabine Grabner 8/2009] — Literatur: Grabner, Sabine: Der Maler Josef Danhauser – Biedermeierzeit im Bild. Monografie und Werkverzeichnis, Wien, Köln, Weimar 2011 (Belvedere Werkverzeichnisse, 1), S. 73–77, 256, WV-Nr. 245</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/7886/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/46711/full</schema:image><schema:name>Wine, Women and Song</schema:name><schema:dateCreated>1839</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Around a long table Josef Danhauser has gathered an illustrious party on an outing in the country. They have paused for a rest in front of a farmhouse. At either end of the table we see very striking contrasts. In the shadows on the left, a care-worn bachelor contents himself with a glass of sugar water. He refuses to join in with the music. Brightly illuminated on the right is a family with hats, scarves, and landscape paintings piled at their feet. In the background, a painter is writing a quote attributed to Martin Luther on the wall like a silent commentary: “Whoever loves not wine, women, and song, remains a fool his whole life long.”  </schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/9528/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/28649/full</schema:image><schema:name>The Game of Chess</schema:name><schema:dateCreated>1839</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Die Dame hat gewonnen. Lässig lehnt sie an einem Sessel und blickt auf das Schachbrett. Ungläubig starrt ihr sitzender Kontrahent auf das Spiel. Sein König ist matt – schachmatt! Ort des Geschehens ist ein großbürgerlicher Salon. Im Biedermeier gaben hier die Frauen den Ton an. Eine Statuengruppe hinter der Dame deutet die Szene weiter aus. Dargestellt sind Herkules und Omphale, Omphale mit Keule und Löwenfell, Herkules, der Held der griechischen Mythologie, mit Spinnrocken und in Frauenkleidern. Die Geschlechterrollen sind vertauscht, jedoch nur auf Zeit: Herkules wird sein Löwenfell und die Keule wieder an sich nehmen, der ältere Herr alles daransetzen, die Dame in einer Revanche zu besiegen. </schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10378/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91797/full</schema:image><schema:name>The Monastery Soup</schema:name><schema:dateCreated>1838</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:description>Es ist die Fortsetzung eines „Romans in Bildern“. Danhauser hatte ihn zwei Jahre zuvor in seinem Gemälde Der reiche Prasser begonnen. Er, der im noblen Salon einem Bettler nicht einmal die Brotkrumen vom reich gedeckten Tisch gegönnt hatte, sitzt nun selbst bei der Armenspeisung. Ihm gegenüber: sein ehemaliger Diener und der missachtete Bettler. Mürrisch schaut der Prasser auf seinen Hund, der an bessere Zeiten erinnert. Weder die Mönche, die die Suppe verteilen, noch den Bettler, der ihm wohlwollend das eigene Brot hinüberschiebt, würdigt er eines Blickes. Sein Unglück hat der Prasser selbst verschuldet. Der erhobene moralische Zeigefinger ist unübersehbar, doch Mitleid erregen will Danhauser nicht.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/7888/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91796/full</schema:image><schema:name>The Rich Glutton</schema:name><schema:dateCreated>1836</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Exotische Delikatessen, feinstes Tafelgeschirr und erlesenes Mobiliar. Purer Luxus regiert in diesem Raum. Unbeachtet von dem Liebespaar betritt ein Bettler das Zimmer. Erschrocken macht die Dame des Hauses ihren Mann auf den Eindringling aufmerksam. Es ist das biblische Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus. Danhauser holt es in seine Zeit und fügt ihm erzählerische Elemente wie das junge Paar und den schwarzen Diener hinzu. Zwei Jahre später führt der Maler die Geschichte fort: In Die Klostersuppe zeigt er, wohin Verschwendung führt. Reichtum und Familie sind dahin, der Prasser ist nun selbst zum Bettler geworden. Nur sein Diener ist geblieben, mit dem er jetzt am gleichen Tisch sitzt.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/7887/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/28648/full</schema:image><schema:name>Abraham Casting Out Hagar and Ishmael</schema:name><schema:dateCreated>1835-1836</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Die Darstellung basiert auf einer Textstelle des Alten Testaments (Gen. 21, 10–14), derzufolge Abraham die Dienerin Hagar mit dem gemeinsamen Sohn Ismael aus seinem Hause weist. Am rechten Bildrand ist Sarah, die Frau Abrahams zu sehen, wie sie hinter dem Vorhang das Geschehen belauscht. Die Verstoßung geschah auf ihr Drängen hin, denn sie fürchtete als Mutter von Isaak, des zweitgeborenen Sohnes von Abraham, ihre bestimmende Position innerhalb der Familie zu verlieren. — Danhauser versuchte, das religiöse Thema durch eine natürliche Wiedergabe des menschlichen Verhaltens zu erklären. Seiner Meinung nach waren historische Stoffe leichter verständlich, wenn sie genrehaft veranschaulicht sind. Obwohl der Künstler damit der akademischen Tradition der Historienmalerei widersprach, erhielt er für dieses Gemälde 1836 den Hofpreis. — [Sabine Grabner 8/2009] — Literatur: Grabner, Sabine: Der Maler Josef Danhauser – Biedermeierzeit im Bild. Monografie und Werkverzeichnis, Wien, Köln, Weimar 2011 (Belvedere Werkverzeichnisse, 1), S. 48–50, 236, WV-Nr. 206</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8353/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4047/full</schema:image><schema:name>The Painter Asleep in His Studio</schema:name><schema:dateCreated>1830</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Literatur: Grabner, Sabine: Der Maler Josef Danhauser – Biedermeierzeit im Bild. Monografie und Werkverzeichnis, Wien, Köln, Weimar 2011 (Belvedere Werkverzeichnisse, 1), S. 43, 208, WV-Nr. 76</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4192/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/6842/full</schema:image><schema:name>Comical Scene in the Studio</schema:name><schema:dateCreated>1829</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Ein Jahr nach dem "Scholarenzimmer" (Inv.-Nr. 2109) thematisierte Danhauser ein weiteres Mal sein Metier. Wieder wird eine Kunstwelt mit Leben erfüllt – diesmal durch einen großen Hund, der bei seiner Jagd nach der Katze den Maler samt seinem Hocker hochhebt und mit beiden Beinen durch das Bild stößt. Der Witz der Darstellung offenbart sich darin, dass der Kopf des Künstlers im Maul des gemalten Nilpferdes landet und der Afrikaner im Bild durch das Zustoßen mit dem Speer den Eindruck erweckt, er würde den Maler retten. Das "Kunstgebilde" auf der Staffelei, das mit dem Kulturkreis des Meisters nichts zu tun hat und auf Basis mehrerer graphischer Vorlagen gefertigt wurde (zu sehen an dem an die Leinwand gehefteten Blatt, sowie am aufgeschlagenen Buch neben der Staffelei), ist somit inhaltserweiternd eingesetzt und durch die realistisch geschilderte Jagd des instinktgeleiteten Hundes ad absurdum geführt. — Danhauser konnte weder mit dieser Szene, noch mit dem "Scholarenzimmer" auf eine gebräuchliche Bildform zurückgreifen, denn Darstellungen von Malern waren bislang auf Selbstporträts beschränkt. Im Gegensatz zu diesen, die allein auf die eigene Person und auf die berufliche Würde ausgerichtet sind, klammerte Danhauser sich selbst aus, brachte eigene Situationskenntnisse ein und schilderte die Begebenheiten als Beobachter von außen. Durch die Verflechtung von realer und fiktiver Ebene hat er im vorliegenden Gemälde fortgesponnen, was er im "Scholarenzimmer" kritisiert hatte: Er wollte dem angehenden Künstler quasi "vormalen", was auf ihn zukommen mag, sollte er sein Fortkommen den akademischen Geboten entsprechend einrichten. Diese inhärente Kritik am Ausbildungssystem erinnert an die Forderungen Waldmüllers, denn so wie dieser in zahlreichen Schriften dafür appellierte, neben dem Kopieren das Studium der Natur nicht außer Acht zu lassen, stellte Danhauser mit seinen beiden Atelierszenen den Sinn des Kopierens und die Bedeutung des Historienbildes in seiner konventionellen Form in Frage. Um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen, griff er zum Extremsten, nämlich zur Zerstörung des Bildes – eindeutiger kann die Absage an die Tradition nicht ausgedrückt werden. — [Sabine Grabner 8/2009] — Literatur: Sabine Grabner, in: Selbstbild. Der Künstler und sein Bildnis, hrsg. v. Renate Trnek, Ausst. Kat. Akademie der bildenden Künste Wien, Ostfildern-Ruit 2004; Dies.: Der Maler Josef Danhauser – Biedermeierzeit im Bild. Monografie und Werkverzeichnis, Wien, Köln, Weimar 2011 (Belvedere Werkverzeichnisse, 1), S. 37–45, 204, WV-Nr. 46</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8352/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/6869/full</schema:image><schema:name>Wallstein's Grave</schema:name><schema:dateCreated>1828</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on wood</schema:artMedium><schema:description>Von Liebe verblendet lief Wallstein, Vertrauter von Ottokar II. Přemysl, König von Böhmen (um 1232–78), zu dessen Widersacher Rudolf von Habsburg (1218–91) über. Er erhielt den Befehl, Ottokar zu töten. Doch wurde sich Wallstein angesichts des schlafenden Königs seiner Untreue bewusst und tötete sich selbst. Wie von Ladislaus Pyrker in seinem Heldengedicht Rudolph von Habsburg 1825 geschildert, liegt Wallstein unter einer Eiche. Alle haben sich abgewandt, allein sein Pferd hält ihm die Treue und deckt seine Leiche zu. Was heute als romantisch verklärte historische Episode erscheint, dürfte damals schockiert haben: Denn letztlich ist es ein Selbstmord, den Danhauser hier zeigt. </schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4798/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4873/full</schema:image><schema:name>The Scholars' Room</schema:name><schema:dateCreated>1828</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Danhauser]</schema:creator><schema:creator>Josef Danhauser</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Studenten machen sich einen Spaß. Ein Finger ragt anstelle des Mundes aus dem Gemälde auf der Staffelei, worauf der Hund zu bellen anfängt. Vom Lärm gestört, betritt ein alter Lehrer das Zimmer, den Malstock wie einen Zeremonienstab in der Hand. Mit „ehrerbietiger“ Verbeugung wird er von einem der Schüler empfangen. Der Humor überwiegt, doch blitzt in Danhausers Werk auch Kritik auf: Kritik am Kopieren von Gemälden alter Meister – um eine solche Kopie handelt es sich bei dem Bild auf der Staffelei – als zentralem Bestandteil künstlerischer Ausbildung. Und auch an der Vernachlässigung des Studiums des menschlichen Körpers: Denn der Écorché oder „Muskelmann“, an dem Anatomie gelehrt wurde, steht unbeachtet links im dunklen Eck. </schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/7909/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>