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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ExhibitionEvent><schema:name>Keine Zeit</schema:name><schema:description>Die auf Disziplin und Unterordnung basierende Industriegesellschaft ist von einem Informationskapitalismus ersetzt worden, der sich durch Flexibilität und Selbstkontrolle auszeichnet und in dem die immaterielle und kreative Arbeit immer wichtiger wird. Der Unterschied zwischen diesen beiden Gesellschaftsformen wird gegenwärtig häufig an den Krankheiten festgemacht, die sie verursachen. An die Stelle von Rollenkonflikten und Schizophrenie sind Überforderung, Depression und das Burn-out-Syndrom getreten. Kunst war einst das utopische Gegenmodell zur leistungsorientierten und fremdbestimmten Erwerbsarbeit, ein Reich der Freiheit im Gegensatz zum Reich der Notwendigkeiten. Heute entwickelt sie sich vor unseren Augen zum Modell der mobilen und autonomen Ich-AG. Die Ausstellung registrierte diese Tendenzen aber nicht nur, sie reagierte auch auf den Widerstand gegen sie.</schema:description><schema:startDate>2012</schema:startDate><schema:endDate>2013</schema:endDate><schema:image>/internal/media/dispatcher/40594/full</schema:image><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/exhibitions/2064/rdf</schema:url></schema:ExhibitionEvent></rdf:RDF>