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Die andere Seite

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Hans Kupelwieser, e 14/1 sculptor, 2014, Edelstahl poliert, 180 × 205 × 255 cm, Schenkung des Künstlers, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 11193
© Bildrecht, Wien 2026
Diese Bilddateien werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung/ kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung.

    Die andere Seite

    Mittwoch, 18. Juni 2014 - Sonntag, 1. März 2015
    In der Ausstellung Die andere Seite beleuchtete das Belvedere unterschiedliche ästhetische und symbolische Aspekte der reflektierenden Fläche. Der Spiegel hatte traditionell – von der Antike bis heute – kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung. So repräsentierte er in antiken Kulturen das Abbild der Seele, stand in der Kunst des europäischen Mittelalters für Keuschheit, Vergänglichkeit wie auch Sinnesfreude und war im Barock ein Symbol der Vanitas. In der zeitgenössischen Kunst hat die Beliebtheit des Spiegels viele Ursachen: So bringt er in einer zunehmend säkularen Zeit die Ebenen der Transzendenz und der Magie ins Spiel, wie er auch jenen Aspekt der narzisstischen Selbstüberhöhung betont, der in einer medialen Umgebung mit Castingshows, Modelwettbewerben und Talkrunden zu einer gesellschaftlichen Leitidee wurde.
    Direktor*in Agnes Husslein-Arco (geboren 1954 in Wien)
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    Kurator*in Edelbert Köb (geboren 1942 in Bregenz)
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