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Die Idee der Zeitkapsel als Konservierung eines bestimmten Zeitpunkts und seiner faktischen, materiellen Manifestationen für eine unbestimmte Nachwelt und ihr Einbrechen in eine konkrete Gegenwart sind dabei zentral. Im Falle der Werkserie Silene (Seeds) fand dieses „Einbrechen“ 2012 statt, als russische Wissenschaftler ihre sensationellen Ergebnisse zur Reanimation von Blumensamen der Gattung „Silene“ publizierten, die vor rund 32.000 Jahren von prähistorischen Eichhörnchen in der sibirischen Tundra vergraben worden waren. Mayer bildet Makroaufnahmen der Samen und die ausgewachsenen Pflanzen im legendären Dye-Transfer-Verfahren ab, bei dem die drei Grundfarben Yellow, Magenta und Cyan separiert übereinandergedruckt werden. Indem er jeweils eine Farbe weglässt, macht Mayer die analoge Technik sichtbar, die durch die Digitalisierung der Fotografie verdrängt wurde und heute selbst nahezu aus der Zeit gefallen scheint. — [Luisa Ziaja, 9/2015]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/36293/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/56382/full</schema:image><schema:name>Silene (seeds)</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>[Christian Mayer]</schema:creator><schema:creator>Christian Mayer</schema:creator><schema:artMedium>Dye transfer (cyan / yellow)</schema:artMedium><schema:description>In seinen Rauminstallationen, Foto- und Videoarbeiten verschränkt Christian Mayer künstlerische Medien und technische Herstellungsverfahren mit dem fortwährenden Interesse an Materialisierungen von Zeit und Zeitlichkeit, dem Verhältnis von Erinnerung, Erhaltung und Zerfall sowie mit historischen und gegenwärtigen Strategien der Aktualisierung des Vergangenen. 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Die Bilder, die er hauptsächlich alten Zeitungen und Magazinen entnimmt, setzen sich zu Werken zusammen, die immer in Bewegung sind und sich nie auf eine finale Form festlegen lassen. Patanes Oeuvre changiert zwischen der Andeutung einer Narration und deren gleichzeitiger Auflösung in fragmentierte Formen. Die Collage "Cuckoo" ist während seines Aufenthalts in Wien entstanden. Gefundene Fotografien und Zeitungsausschnitte Wiener Provenienz werden mit abstrakten Formen und Linien zusammengebracht und erzeugen so ein komplexes Spiel aus Referenzen, Symbolen und Zeichen. Die Linie nimmt in Patanes Arbeit einen besonderen Stellenwert ein. Sie gibt den Schnittmuster- oder Packpapierbögen, die oft als Basis seiner Collagen dienen, ihre Struktur oder kommt in den Collagen selbst vor, wo sie Gesichter überdeckt. Sie kann aber auch eine zeitliche Abfolge darstellen, in der, ausgehend vom Viktorianismus über Kriegsdarstellungen, wie sie bei Dupuy oder Kunstmann beschrieben werden, und regionale Aufstände bis hin zum Berlin der 1980er-Jahre historische Linien gezogen werden. — [Bettina Steinbrügge, 6/2013]
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Die verschiedenen Instrumente, wie Trompete, Tuba, Posaune und Horn, aus welchen der Vibrosaurus zusammengesetzt ist, können tatsächlich von bis zu 30 Musikern gespielt werden, die Skulptur wird zum animierten Klangkörper. — Das Modell bestehend aus 250 Einzelteilen wurde im Maßstab 1:10 angefertigt. — [Véronique Aichner, 10/2010]</schema:description><schema:artForm>Object art</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/13201/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12885/full</schema:image><schema:name>10104 Angelo View Drive</schema:name><schema:dateCreated>2004</schema:dateCreated><schema:creator>[Dorit Margreiter Choy]</schema:creator><schema:creator>Dorit Margreiter Choy</schema:creator><schema:artMedium>Color photograph</schema:artMedium><schema:description>In ihren Filmen und Videos untersucht Dorit Margreiter immer wieder Räume und deren historisch-mediale Verortung. Die Fotografie stammt aus dem gleichnamigen Film, dessen Titel sich auf die Adresse der aus mehreren Hollywoodfilmen bekannten Sheats-Goldstein Residence in Los Angeles bezieht. Sie zeigt ein Detail des Interieurs der in den Jahren 1961 bis 1963 vom amerikanischen Architekten John Lautner erbauten Villa. 1973 kaufte der Geschäftsmann James Goldstein das Haus und führte in Zusammenarbeit mit Lautner mehrere Um- und Zubauten durch, die dem Anwesen seinen heutigen Charakter verliehen. Margreiters filmische Studie verbindet eine detaillierte dokumentarische Analyse der Architektur mit überraschenden narrativen Elementen, in denen die Performerinnen von „Toxic Titties“ ihren eigenen „Dreharbeiten“ nachgehen. Im Film wie auch in der Fotografie geht es Margreiter um die Verflechtung von zeitlichen und erzählerischen Ebenen, die sich einer geschlossenen, historisch konsistenten Narration entgegenstellen und von einer bereits medial vermittelten Realität zeugen. So sind Elemente des Filmsets und typische architektonische Versatzstücke des Spätmodernismus zu sehen; Modemagazine und Bananen könnten Teil der Performance gewesen sein, die Fotografien im Bild zeigen jedoch den tatsächlichen Besitzer des Hauses, der darin ebenso wie eine Filmfigur wirkt. -- [Claudia Slanar, in: Agnes Husslein-Arco, Severin Dünser, Luisa Ziaja (Hg.), Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Wien 2015, S. 91.]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/11437/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4956/full</schema:image><schema:name>World Trade Center</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>[Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reiter, Tobias Urban, Künstlergruppe gelatin]</schema:creator><schema:creator>Künstlergruppe gelatin</schema:creator><schema:artMedium>Print on Fujiflex</schema:artMedium><schema:description>Am 19. März 2000 zwischen 6.15 und 6.30 Uhr traten gelatin aus einem Stipendiatenatelier im 91. Stock des World Trade Centers (WTC) in New York auf einen selbstgebauten und -installierten Balkon hinaus. Der Balkon war aus Holz und gerade groß genug, um einer Person Platz zu bieten. Als die Begehung zu Ende war, wurde der Balkon wieder abgebaut und die Fassade geschlossen. Von der Öffentlichkeit unbemerkt war mit dieser Aktion ein Projekt durchgeführt worden, das nur unter strenger Geheimhaltung zu planen und zu realisieren gewesen war. Zuerst mussten die Baumaterialien durch gezielte Ablenkung des Hauspersonals unbemerkt durch die Sicherheitseinrichtungen im Eingangsbereich transportiert werden. Danach mussten die Arbeiten unentdeckt bleiben, auch gegenüber den Stipendiaten der anderen Ateliers. Dem Perfektionismus und dem Anspruch von Macht in der Architektur des WTC setzten gelatin mit ihrem roh gezimmerten Provisorium ein Bekenntnis zum Provisorischen, zur Einfachheit und zur Risikobereitschaft entgegen. Aus vorangegangenen Recherchen war deutlich geworden, dass die Außenskulpturen des WTC nicht nur der ästhetischen Überhöhung des öffentlichen Raumes dienten, sondern zugleich auch getarnte Zufahrtssperren waren, die Angriffe durch terroristische Gruppen verhindern sollten. So wurde im Zuge eines auf Ablenkung und Täuschung basierenden Kunstprojekts deutlich, dass die auf das WTC Bauwerk bezogene Kunst ohnehin im Dienst des Täuschens und Tarnens stand. Den terroristischen Zugriff auf das Gebäude durch getarnte Kunst zu verhindern, fand in gelatins Vorgangsweise ein entwaffnendes Gegenbild, das nur noch schärfer wird, wenn diese Arbeit nach den Ereignissen von 9/11 einer Neuansicht unterzogen wird. — [Bettina Steinbrügge, 11/2011]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10454/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12828/full</schema:image><schema:name>[Out of Austria (Brochure)]</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>[Lisl Ponger]</schema:creator><schema:creator>Lisl Ponger</schema:creator><schema:artMedium>Acrylic on canvas</schema:artMedium><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/10578/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/15685/full</schema:image><schema:name>From The Series "World Trade Center"</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>[Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reiter, Tobias Urban, Künstlergruppe gelatin]</schema:creator><schema:creator>Künstlergruppe gelatin</schema:creator><schema:artMedium>Print on Fujiflex (in 7 parts)</schema:artMedium><schema:description>Am 19. 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Dem Perfektionismus und dem Anspruch von Macht in der Architektur des WTC setzten gelatin mit ihrem roh gezimmerten Provisorium ein Bekenntnis zum Provisorischen, zur Einfachheit und zur Risikobereitschaft entgegen. Aus vorangegangenen Recherchen war deutlich geworden, dass die Außenskulpturen des WTC nicht nur der ästhetischen Überhöhung des öffentlichen Raumes dienten, sondern zugleich auch getarnte Zufahrtssperren waren, die Angriffe durch terroristische Gruppen verhindern sollten. So wurde im Zuge eines auf Ablenkung und Täuschung basierenden Kunstprojekts deutlich, dass die auf das WTC Bauwerk bezogene Kunst ohnehin im Dienst des Täuschens und Tarnens stand. Den terroristischen Zugriff auf das Gebäude durch getarnte Kunst zu verhindern, fand in gelatins Vorgangsweise ein entwaffnendes Gegenbild, das nur noch schärfer wird, wenn diese Arbeit nach den Ereignissen von 9/11 einer Neuansicht unterzogen wird. — [Bettina Steinbrügge, 11/2011]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/11981/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/15687/full</schema:image><schema:name>B-Thing</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>[Wolfgang Gantner, Ali Janka, Florian Reiter, Tobias Urban, Künstlergruppe gelatin]</schema:creator><schema:creator>Künstlergruppe gelatin</schema:creator><schema:artMedium>Print on Fujiflex (in 7 parts)</schema:artMedium><schema:description>Am 19. 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Dem Perfektionismus und dem Anspruch von Macht in der Architektur des WTC setzten gelatin mit ihrem roh gezimmerten Provisorium ein Bekenntnis zum Provisorischen, zur Einfachheit und zur Risikobereitschaft entgegen. Aus vorangegangenen Recherchen war deutlich geworden, dass die Außenskulpturen des WTC nicht nur der ästhetischen Überhöhung des öffentlichen Raumes dienten, sondern zugleich auch getarnte Zufahrtssperren waren, die Angriffe durch terroristische Gruppen verhindern sollten. So wurde im Zuge eines auf Ablenkung und Täuschung basierenden Kunstprojekts deutlich, dass die auf das WTC Bauwerk bezogene Kunst ohnehin im Dienst des Täuschens und Tarnens stand. 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Dem Perfektionismus und dem Anspruch von Macht in der Architektur des WTC setzten gelatin mit ihrem roh gezimmerten Provisorium ein Bekenntnis zum Provisorischen, zur Einfachheit und zur Risikobereitschaft entgegen. Aus vorangegangenen Recherchen war deutlich geworden, dass die Außenskulpturen des WTC nicht nur der ästhetischen Überhöhung des öffentlichen Raumes dienten, sondern zugleich auch getarnte Zufahrtssperren waren, die Angriffe durch terroristische Gruppen verhindern sollten. So wurde im Zuge eines auf Ablenkung und Täuschung basierenden Kunstprojekts deutlich, dass die auf das WTC Bauwerk bezogene Kunst ohnehin im Dienst des Täuschens und Tarnens stand. 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