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Form war in der Donaumonarchie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehr als nur ein beschreibender Begriff. Form war der Ausdruck einer Erkenntnis, eines Bewusstseins. In dieser Ausstellung wurde erstmals den besonderen Grundlagen ungegenständlicher Kunst im Kulturraum der Donaumonarchie nachgegangen. Hierzu zählt die Kunst František Kupkas, der Formkünstler der Wiener Secession mit Gustav Klimt, des Prager Kubismus, des Wiener Kinetismus oder der ungarischen Konstruktivisten mit László Moholy-Nagy. Der besondere Formbegriff, der in Musik, Philosophie, Pädagogik und Gestaltpsychologie zutage tritt, wird auch in der Kunst sichtbar und bildet die Basis, auf der sich eine Vielfalt ungegenständlicher, oft ornamental anmutender Kunst entwickelt hat.</schema:description><schema:startDate>2016</schema:startDate><schema:endDate>2016</schema:endDate><schema:image>/internal/media/dispatcher/24281/full</schema:image><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/exhibitions/2608/rdf</schema:url></schema:ExhibitionEvent></rdf:RDF>