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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>6</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128218/full</schema:image><schema:name>Untitled (Random Grid #A)</schema:name><schema:dateCreated>2018</schema:dateCreated><schema:creator>[Nicolas Jasmin]</schema:creator><schema:creator>Nicolas Jasmin</schema:creator><schema:artMedium>Laser removed mixed media on Hessian</schema:artMedium><schema:description>Aus der Werkgruppe Random Grids — Das monochrome schwarze Quadrat und das Raster gelten in der Kunstgeschichte als Nullpunkt des Bildes, das auf nichts als sich selbst verweist. Damit sind sie Ausdruck des Autonomieanspruchs der Kunst und markieren zwei wesentliche Traditionen künstlerischer Abstraktion. Wenn nun Nicolas Jasmin das grobe, auf einen quadratischen Keilrahmen aufgezogene Sackleinen – selbst schon ein Raster – zunächst mit weißem Gesso grundiert, mit schwarzem Gesso vollflächig bemalt und dieses dann mittels eines Lasers derart bearbeitet, dass ein weißes Raster erscheint, steht er zweifelsohne, wenn auch nicht bruchlos, in dieser Tradition. Was das Abtragen der Farbe in unterschiedlicher Intensität neben einem weißen Raster, das für Objektivität und Regelmäßigkeit steht, aber auch zum Vorschein bringt, ist die nicht intentionale, expressive Gestik des Pinselstrichs. Die Werkserie der Random Grids vereint somit, wenn man so will, das dialektische Prinzip von Ordnung und Chaos, rationaler Nüchternheit und subjektiver Affektion, das in dieser Form nur durch den Einsatz einer Maschine hervorgebracht werden kann. So als gäbe es ein Unbewusstes der Bilder, treten im Raster schemenhafte Erscheinungen hervor, die wir mit der Kunsttheoretikerin Rosalind Krauss deuten könnten: Sie bezeichnet das Raster nicht nur als Emblem, sondern auch als den zentralen Mythos der Moderne. Die mythische Macht des Rasters erlaube uns zu denken, wir hätten es mit Materialismus (oder manchmal auch mit Wissenschaft oder Logik) zu tun, während es uns gleichzeitig eine Hintertür zum Glauben (zur Illusion oder Fiktion) öffne. — [Luisa Ziaja, 1/2019]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/85792/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128219/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>2018</schema:dateCreated><schema:creator>[Nicolas Jasmin]</schema:creator><schema:creator>Nicolas Jasmin</schema:creator><schema:artMedium>Laser removed mixed media on Hessian</schema:artMedium><schema:description>Aus der Werkgruppe Random Grids — Das monochrome schwarze Quadrat und das Raster gelten in der Kunstgeschichte als Nullpunkt des Bildes, das auf nichts als sich selbst verweist. Damit sind sie Ausdruck des Autonomieanspruchs der Kunst und markieren zwei wesentliche Traditionen künstlerischer Abstraktion. Wenn nun Nicolas Jasmin das grobe, auf einen quadratischen Keilrahmen aufgezogene Sackleinen – selbst schon ein Raster – zunächst mit weißem Gesso grundiert, mit schwarzem Gesso vollflächig bemalt und dieses dann mittels eines Lasers derart bearbeitet, dass ein weißes Raster erscheint, steht er zweifelsohne, wenn auch nicht bruchlos, in dieser Tradition. Was das Abtragen der Farbe in unterschiedlicher Intensität neben einem weißen Raster, das für Objektivität und Regelmäßigkeit steht, aber auch zum Vorschein bringt, ist die nicht intentionale, expressive Gestik des Pinselstrichs. Die Werkserie der Random Grids vereint somit, wenn man so will, das dialektische Prinzip von Ordnung und Chaos, rationaler Nüchternheit und subjektiver Affektion, das in dieser Form nur durch den Einsatz einer Maschine hervorgebracht werden kann. So als gäbe es ein Unbewusstes der Bilder, treten im Raster schemenhafte Erscheinungen hervor, die wir mit der Kunsttheoretikerin Rosalind Krauss deuten könnten: Sie bezeichnet das Raster nicht nur als Emblem, sondern auch als den zentralen Mythos der Moderne. Die mythische Macht des Rasters erlaube uns zu denken, wir hätten es mit Materialismus (oder manchmal auch mit Wissenschaft oder Logik) zu tun, während es uns gleichzeitig eine Hintertür zum Glauben (zur Illusion oder Fiktion) öffne. — [Luisa Ziaja, 1/2019]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/85794/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128221/full</schema:image><schema:name>Untitled</schema:name><schema:dateCreated>2018</schema:dateCreated><schema:creator>[Nicolas Jasmin]</schema:creator><schema:creator>Nicolas Jasmin</schema:creator><schema:artMedium>Laser removed mixed media on Hessian</schema:artMedium><schema:description>Aus der Werkgruppe Random Grids — Das monochrome schwarze Quadrat und das Raster gelten in der Kunstgeschichte als Nullpunkt des Bildes, das auf nichts als sich selbst verweist. 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So als gäbe es ein Unbewusstes der Bilder, treten im Raster schemenhafte Erscheinungen hervor, die wir mit der Kunsttheoretikerin Rosalind Krauss deuten könnten: Sie bezeichnet das Raster nicht nur als Emblem, sondern auch als den zentralen Mythos der Moderne. Die mythische Macht des Rasters erlaube uns zu denken, wir hätten es mit Materialismus (oder manchmal auch mit Wissenschaft oder Logik) zu tun, während es uns gleichzeitig eine Hintertür zum Glauben (zur Illusion oder Fiktion) öffne. — [Luisa Ziaja, 1/2019]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/85797/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128220/full</schema:image><schema:name>Untitled (Random Grid Nr. 9)</schema:name><schema:dateCreated>2015</schema:dateCreated><schema:creator>[Nicolas Jasmin]</schema:creator><schema:creator>Nicolas Jasmin</schema:creator><schema:artMedium>Laser removed mixed media on Hessian</schema:artMedium><schema:description>Aus der Werkgruppe Random Grids — Das monochrome schwarze Quadrat und das Raster gelten in der Kunstgeschichte als Nullpunkt des Bildes, das auf nichts als sich selbst verweist. 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Die Bezeichnung „Nom de Guerre“ geht wahrscheinlich auf das 15. Jahrhundert zurück, als man begann, Rekruten in der französischen Armee offizielle Kampfnamen zu geben. Diese bezogen sich auf deren Heimatstadt oder spezifische physische Charakteristika und sollten eine eindeutige Identifikation ermöglichen. Später bedienten sich Politiker oder Militärs selbst dieser Praxis eines Decknamens in Zeiten des Kampfes und der Revolution. So sind nahezu alle kommunistischen Anführer unter ihren Pseudonymen bekannt, etwa Lenin, Stalin, Che, Tito oder Hô Chí Minh. Die zufällige Verbindung des intensiv roten Pigments mit dem Jahr 1989, das für den realpolitischen Untergang kommunistischer Systeme weltweit steht, erfährt in Jasmins Arbeiten eine symbolische Aufladung. Die Werkgruppe evoziert ein Bewusstsein für historische Relevanz, für den Verlust von Bedeutung und in einigen Tafeln auch für das Ungewisse zukünftiger Bewegungen. — [Luisa Ziaja, 1/2019]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/85783/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128216/full</schema:image><schema:name>UNITED (see you Maria) Raw Sienna extruded</schema:name><schema:dateCreated>2014–2018</schema:dateCreated><schema:creator>[Nicolas Jasmin]</schema:creator><schema:creator>Nicolas Jasmin</schema:creator><schema:artMedium>Laser removed mixed media on Hessian</schema:artMedium><schema:description>Nicolas Jasmin’s creative approach can be interpreted as an archaeology of the picture. The artist has developed a distinctive process combining painting with laser technology: a focused ray of light cuts into layers of paint applied to coarse sackcloth, exposing them down to the primer. For his motifs, Jasmin looks both to art history and to pop and everyday culture. In this painting, he took inspiration from Maria Lassnig’s work “Two Forms Superimposed / Black Surface Distribution” (1952). As though to comment on his gesture of appropriation, Jasmin sends his colleague a greeting in the title that also lets us read the composition as the letters CU, widely used as an abbreviation for “see you.”</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/85789/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>