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Anlässlich der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper am 5. November 1955 präsentierte die Österreichische Galerie die Ausstellung zu Moritz von Schwinds Entwürfen für die Opernloggia und das Opernfoyer. Eine Auswahl von Dokumenten veranschaulichte die Entstehung der Ausstattung von 1864 bis Ende 1867. Gezeigt wurden sowohl Schwinds Entwürfe für das Foyer mit Bildern der Werke berühmter Komponisten als auch seine Zeichnungen für die bildliche Ausstattung der Loggia, die Mozarts Zauberflöte gewidmet ist. 

Die Würdigung der gezeigten Werke im Katalog verrät das zwiespältige Verhältnis zum Historismus: „Schwinds Opernbilder zählen zu den bedeutendsten Monumentaldekorationen des späteren 19. Jahrhunderts, obwohl sie im Prinzip der Anordnung historisierend sind und vor allem Raffaels Wandmalerei zum Vorbild haben.“</schema:description><schema:startDate>1955</schema:startDate><schema:endDate>1956</schema:endDate><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/exhibitions/4224/rdf</schema:url></schema:ExhibitionEvent></rdf:RDF>