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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>3</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/5253/full</schema:image><schema:name>The Visitation</schema:name><schema:dateCreated>1912</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Das Bild entstand im Vorfeld der "Großen Kunstausstellung" 1912 in Dresden, wo es zum ersten Mal präsentiert wurde. Carl Moll, der künstlerische Leiter der Galerie Miethke und Förderer Kokoschkas, hatte in seiner Funktion als Ausstellungskommissär das Werk in Auftrag gegeben. Wurde das Gemälde bei der Dresdener Schau noch als "Weiblicher Akt" tituliert, so tritt im Rahmen einer Ausstellung der Berliner Secession im Jahre 1916 bereits die Bezeichnung "Heimsuchung" auf, die auch Kokoschka später verwendete. Aus unmittelbarer Nähe betrachtet sitzt ein monumental aufgefasster weiblicher Akt in einer Landschaft, an deren Horizont ein kleines Dorf zu erkennen ist. Kokoschka platziert die weibliche Gestalt nun nicht mehr vor einem diffusen Hintergrund, wie es für seine frühen Porträts typisch war, sondern erschließt den Tiefenraum entlang einer diagonalen Bildachse. Die den Bildaufbau dominierende kristalline Struktur, die auf den Einfluss von Kubismus und Futurismus zurückzuführen ist, relativiert jedoch wieder den somit entstandenen räumlichen Eindruck. Obwohl sich die "Heimsuchung" dem Titel nach einer Gruppe von biblischen Darstellungen aus den Jahren 1911/12 zuordnen lässt, ist der direkte alttestamentarische Bezug im ikonographischen Sinn nicht augenscheinlich. Vielmehr erinnert der Bildtypus einer sitzenden Frau mit sinnend aufgestütztem Kopf an die Tradition der Melancholiedarstellungen, die auf einen Kupferstich Albrecht Dürers aus dem Jahr 1514 zurückgehen. Carl Moll vermachte die "Heimsuchung" testamentarisch der österreichischen Galerie. — [Harald Krejci, 4/2010]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2802/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12756/full</schema:image><schema:name>The Treasurer</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>In den Erwerbungsakten der Österreichischen Galerie aus dem Jahr 1923 noch als "Männliches Bildnis" bezeichnet, wurde das Bild seit der großen Kokoschka Ausstellung 1927 in Zürich oft irrtümlich als Porträt des Journalisten und Chefredakteurs der Wiener "Allgemeinen Zeitung" Dr. Julius Szeps bezeichnet. Nach Kokoschkas Erinnerung handelte es sich bei dem Dargestellten aber um einen Wiener Rent- oder Schätzmeister. Die frühen Bildnisse sind durch eine starke psychologische Deutung der Porträtierten gekennzeichnet. Bei dieser hypersensiblen Form der Darstellung, die als Seelenmalerei bezeichnet wurde, versucht Kokoschka mit malerischen Mitteln seelische Spannungen und innerste Vorgänge zu erfassen. Die dominierenden Gestaltungsmittel stellen hierbei das Zusammenspiel von lasierendem und pastosem Farbauftrag und die zeichnerischen, kratzenden Eingriffe in die Farbfläche dar. Dieses Liniengespinst bestimmt die Gesichtskontur des Dargestellten und die Binnenstruktur des schwarzen Mantels. Neben dem indifferenten Hintergrund findet sich in Form der hellen vom Kopf ausstrahlenden Aura ein weiteres Charakteristikum der frühen Porträts wieder. — [Harald Krejci, 4/2010]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8248/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3517/full</schema:image><schema:name>Still Life with Mutton and Haycinth</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>The artist a “mangy creature,” his pictures “repugnant buboes reeking of a foul smell.” It was above all Kokoschka’s wild, expressive style of painting that prompted art critics to man the barricades. And they were also appalled by his crude scratches into the oil paint and his experimental approach to traditional and religious themes. This still life was painted following an Easter invitation to the house of Dr. Oskar Reichel, an internist and collector. It shows a dead sheep, a tortoise, a mouse, and an amphibian, and a mysteriously shining hyacinth, all found at the collector’s home. Kokoschka grouped them into a haphazard arrangement of novel symbols of transience and redemption.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8158/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>