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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>11</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/114375/full</schema:image><schema:name>Flora</schema:name><schema:dateCreated>c. 1830</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Klieber]</schema:creator><schema:creator>Josef Klieber</schema:creator><schema:artMedium>Marble</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8251/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/114376/full</schema:image><schema:name>Ceres</schema:name><schema:dateCreated>c. 1830</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Klieber]</schema:creator><schema:creator>Josef Klieber</schema:creator><schema:artMedium>Marble</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8252/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/7429/full</schema:image><schema:name>Adolescent Cupid</schema:name><schema:dateCreated>1815-1816</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Nepomuk Schaller]</schema:creator><schema:creator>Johann Nepomuk Schaller</schema:creator><schema:artMedium>Carrara marble</schema:artMedium><schema:description>Die knabenhafte Figur Amors ist das erste größere Werk, das Schaller in Rom schuf. Als Material wählte er "das schönste und edelste", den Marmor, der seiner Meinung nach "dem Künstler bey aller Mühe doch immer das meiste Vergnügen gewährt", wie er in einem Brief vom 22. April 1815 aus Rom berichtet. Der Wiener Bildhauer, der seine künstlerische Ausbildung in der Bossierabteilung der Wiener Porzellanmanufaktur erhielt, lebte von 1812 bis 1823 in der Ewigen Stadt; der Aufenthalt wurde ihm mittels eines Stipendiums ermöglicht. In Rom wurde er von dem hoch gefeierten Antonio Canova (1757–1822) betreut, wobei diese Betreuung nicht auf die handwerkliche Schulung beschränkt war: Die an klassischer Literatur und Stichwerken reiche Bibliothek des venezianischen Meisters stand dem Stipendiaten zum Studium jederzeit zur Verfügung. Schaller griff mit Vorliebe auf dieses Angebot zurück, vor allem solange das Studium der antiken Kunstschätze durch die von Napoleon veranlasste Deportierung der Hauptwerke nach Paris eingeschränkt war. Daneben pflegte er den Kontakt zu den Nazarenern ("Lukasbrüder"), die ihr Kunstideal in der deutschen und italienischen Malerei vor 1500 sahen, und zum dänischen Bildhauer Berthel Thorwaldsen, von dessen kühlen Klassizismus er sich besonders in den ersten Jahren angezogen fühlte. Das Vorbild des Dänen zeigt sich nach der Meinung von S. Krasa-Florian gerade in unserer Darstellung Amors. Sie weist auf Ähnlichkeiten sowohl in der Durchführung der Einzelheiten als auch in der genrehaften Erzählung zu dessen Amor triumphans vom Jahr 1814 (Thorwaldsen-Museum, Kopenhagen) hin. Seine eigene Auffassung von Körperlichkeit zeigt der Künstler allerdings in der Tektonik der Figur, die durch eine leichte Drehung der Körperachse an räumlicher Tiefe und zugleich an Vielansichtigkeit gewinnt – diese Tendenz zeigte Schaller auch schon bei seinem ersten Hauptwerk, dem Philoktet, den er noch in Wien in Blei goss (Österreichische Galerie, Inv.-Nr. 2287). An Canova erinnert darüber hinaus die Verwendung unterschiedlicher Materialien: Der Knabe hält einen Bogen aus vergoldeter Bronze in seiner Hand. Canova fühlte sich begeistert von der Buntheit der griechischen Skulpturen. Angeregt vor allem von Phidias, entstand 1896 seine Hebe (Neue Galerie Berlin), eine Skulptur aus Marmor, deren Hände Gefäße aus vergoldetem Metall halten. Obwohl die Verwendung verschiedener Materialien für eine Skulptur damals ungewöhnlich war, ist darin das Fortführen einer Tradition zu sehen, die besonders in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine neue Blüte finden wird. — Literatur: Praz, M. (Hrsg.): L'opera completa del Canova, Mailand 1976; Krasa-Florian, S.: Johann Nepomuk Schaller, Wien 1977; Krasa-Florian, S.: Plastik, in: Klassizismus in Wien. Architektur und Plastik, Ausst. Kat. Historisches Museum, Wien u. Österreichische Galerie Belvedere, Wien 1978 (Wechselausstellung der Österreichischen Galerie, 87), S. 73 ff. — [Sabine Grabner, in: Dies.: Romantik, Klassizismus, Biedermeier. In der Österreichischen Galerie Belvedere, 2. verb. Aufl. Wien 1997, S. 18–19]</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2996/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/7401/full</schema:image><schema:name>Empress Maria Ludovica Beatrix, the Third Wife of Emperor Franz I of Austria</schema:name><schema:dateCreated>1814</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Nepomuk Schaller]</schema:creator><schema:creator>Johann Nepomuk Schaller</schema:creator><schema:artMedium>Carraramarmor</schema:artMedium><schema:description>Maria Ludovica Beatrix (1787–1816) war die dritte Gemahlin von Kaiser Franz I. von Österreich und zugleich dessen Cousine ersten Grades. Sie war die Tochter von Erzherzog Ferdinand, einem Bruder Kaiser Leopolds II. und von Maria Beatrix von Este.</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8089/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/14348/full</schema:image><schema:name>Philoctetes (Wounded Warrior)</schema:name><schema:dateCreated>1808/1809</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Nepomuk Schaller]</schema:creator><schema:creator>Johann Nepomuk Schaller</schema:creator><schema:artMedium>Lead</schema:artMedium><schema:description>A warrior, shown nude and bending forward. His weapons are amassed on the ground. He is Philoctetes, who was bitten by a snake on his way to Troy. His screams and the stench of his wound had become unbearable, causing the Greeks to abandon him. Philoctetes was left behind as the living dead. Schaller does not depict him in pain and anguish, however, but as a youthful and handsome hero. Even today, this small sculpture has the power to astonish. The artist created this major work of Neoclassicism when he was only thirty years old. He was adhering to the standards set by classical sculpture, most obviously the obligatory nudity and moderation—in other words the temperance of both positive and negative emotions.</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8087/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9300/full</schema:image><schema:name>Emperor Leopold II</schema:name><schema:dateCreated>1792</schema:dateCreated><schema:creator>[Karl Georg Merville]</schema:creator><schema:creator>Karl Georg Merville</schema:creator><schema:artMedium>Cast brass and bronze, patinated</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4752/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9260/full</schema:image><schema:name>Commerce</schema:name><schema:dateCreated>1783</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Anton Zauner]</schema:creator><schema:creator>Franz Anton Zauner</schema:creator><schema:artMedium>Plaster, patinated red</schema:artMedium><schema:description>Modell für eine Giebelfigur des Palais Fries (heute Palais Pallavicini) am Josefsplatz in Wien.</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8093/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9261/full</schema:image><schema:name>Freedom</schema:name><schema:dateCreated>1783</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Anton Zauner]</schema:creator><schema:creator>Franz Anton Zauner</schema:creator><schema:artMedium>Plaster, patinated red</schema:artMedium><schema:description>Modell für eine Giebelfigur des Palais Fries (heute Palais Pallavicini) am Josefsplatz in Wien.</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8094/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/16562/full</schema:image><schema:name>Hagar and Ishmael</schema:name><schema:dateCreated>c. 1780</schema:dateCreated><schema:creator>[Johann Martin Fischer]</schema:creator><schema:creator>Johann Martin Fischer</schema:creator><schema:artMedium>Cast lead</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8599/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/101434/full</schema:image><schema:name>Perseus and Andromeda</schema:name><schema:dateCreated>1777</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Anton Zauner]</schema:creator><schema:creator>Franz Anton Zauner</schema:creator><schema:artMedium>Plaster, tinted</schema:artMedium><schema:description>Zauner ist der letzte große Bildhauer in Wien, der dem 18. Jahrhundert entstammt. Geschult an der Wiener Akademie bei Jakob Schletterer war er es, der den Stil Georg Raphael Donners in die neue Zeit überführte. Seine Werke sind ein Verbindungsglied zwischen Barock und Klassizismus, also zwischen dem in der Kaiserstadt gepflogenen protoklassizistischen Figurenstil barocker Prägung und dem an den klassischen Formen der Antike orientierten Figurenideal der darauf folgenden Epoche. Seine Hauptwerke sind im Bereich des Josefsplatzes in Wien versammelt: das Reiterstandbild Kaiser Josephs II. (1806 vollendet), der Kenotaph für Kaiser Leopold II. in der Georgskapelle in der Augustinerkirche, sowie die Portal- und Giebelskulpturen am Palais Fries (heute Palais Pallavicini; ab 1782). Der Brunnen im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn, ein frühes Werk des Künstlers, war ausschlaggebend für seine Entsendung als kaiserlicher Pensionär nach Rom. 1776 bis 1781 studierte er die antiken Ausgrabungen, sowie die Arbeiten von Michelangelo und Raffael, anschließend leitete er in Wien die Klasse für Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste und stand dieser Institution von 1806 bis 1815 als Direktor vor. Er folgte in dieser Funktion seinem Freund Friedrich Heinrich Füger. Der Maler und der Bildhauer waren ausschlaggebend dafür, dass die Kaiserliche Akademie in den Jahrzehnten um 1800 zu einer der bedeutendsten Kunstschulen Europas wurde. — Die kleine Figurengruppe "Perseus und Andromeda" ist noch im ersten Jahr des Romaufenthaltes entstanden, wie die Signatur zu verstehen gibt. Zu sehen ist der Moment gleich nach der Befreiung von den Ketten, mit denen Andromeda an den Stein gefesselt war. Wie im Taumel verlässt die Frau den Felsen, voll Grauen blickt sie auf das Ungeheuer, dessen großes Maul sich links unter dem Felsen hervorschiebt. Doch steht ihr Perseus hilfreich zur Seite. Seine Körperhaltung voll höchster Eleganz gemahnt an die Galanterie des ausklingenden Ancien Regime, und durch seinen stützenden Arm, der Andromedas Leib umfasst, gestaltet sich ihr zögerndes Vorwärtsschreiten mit höchster Anmut. Wild erkannte im Zusammenspiel der beiden Protagonisten ein Nachwirken der Ideale des Rokoko, außerdem verwies sie auf ein recht eigenwilliges und selbständiges Transponieren von antiken Vorbildern, das sich speziell in der Figur des Perseus äußert, worin eine Variation des "Apollo vom Belvedere" zu erkennen ist. — Literatur: Lorenz, Hellmut (Hrsg.): Barock. Geschichte der bildenden Kunst in Österreich, Bd. 4, München u. a. 1999; Georg Raphael Donner: 1693–1741. Ausst. Kat. Österreichische Galerie Belvedere, Wien 2.6.–30.9.1993 (Wechselausstellung der Österreichischen Galerie, 173), S. 554; Wöhrer, Claudia (Bearb.): Kunst des 19. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 19. Jahrhunderts, Bd. 4: S–Z, hrsg. v. d. Österreichischen Galerie Belvedere, Wien 2000, S. 293 f. (mit weiterführender Literatur). — [Grabner, Sabine: Kat. Nr. 179, in: Husslein-Arco, Agnes (Hrsg.): Barock. Meisterwerke im Belvedere, Wien 2008, S. 358 f.]</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/775/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/101483/full</schema:image><schema:name>Pygmalion Embraces the Female Statue of His Creation as It Awakens</schema:name><schema:dateCreated>1771</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Zächerle]</schema:creator><schema:creator>Franz Zächerle</schema:creator><schema:artMedium>Tin-lead alloy</schema:artMedium><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8843/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>