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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:ItemList><schema:numberOfItems>9</schema:numberOfItems><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/5246/full</schema:image><schema:name>Prague Harbour</schema:name><schema:dateCreated>1936</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Als Kokoschka das Bild des Prager Flusshafens malt, lebt er bereits zwei Jahre in der Tschechei. Er hatte Wien aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Jahr 1934 verlassen. Der Tod seiner Mutter und die spürbare Isolation vom internationalen Kunstgeschehen verstärkten seinen Entschluss, Wien zu verlassen. Zahlreiche Zeichnungen und Gemälde mit Prager Stadtansichten entstehen in der Prager Zeit bis zur Flucht nach London im Oktober 1938. Kokoschka malt die Brücke an der Moldau aus erhöhtem Standpunkt, wie er es bereits in seinen Hafenbildern aus Monte Carlo, Marseille (beide 1925), Hamburg  und London (beide 1926) praktizierte. Im Gegensatz zu den in diesem Raum gezeigten Bildern ist die Farbpalette heller und reiner in den Farbtönen. Die Pinselführung ist schraffierend und evoziert in ihrer Dynamik eine starke wirbelartige, atmosphärische Bewegung. — [Harald Krejci, 4/2010]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2176/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/5305/full</schema:image><schema:name>Dulsie Bridge, Findhorn River, Scotland</schema:name><schema:dateCreated>1929</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Im Sommer 1929 verbringt Kokoschka fast sieben Wochen im schottischen Hochland in der Nähe von Inverness. Mit ihm reist Walter Feilchenfeldt, der Leiter der Berliner Kunst- und Verlagsbuchhandlung Paul Cassirer. Nach intensiver Standortsuche malt Kokoschka das Bild der Dulsie Bridge direkt vor der Natur. In der linken oberen Ecke ist noch das Farmhaus zu sehen, wo ihn die Familie Steward beherbergte. Er schreibt an seine Eltern: "Hier ist ein Landhaus mit entzückenden Leuten, Wildbach wie in unseren Alpen […] wahrscheinlich bleibe ich einige Zeit im Land, muss aber noch einen Platz finden." (Brief vom 15.8.1929) Kokoschka zeigte sich von den Erfahrungen des ländlichen Lebens der Familie, der dortigen Folklore und der lokalen Bräuche beeindruckt. Die Fluss- und Moorlandschaft dieser Region verarbeitet er in zahlreichen Skizzen und insgesamt drei Ölbildern. — [Harald Krejci, 2/2010]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4135/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/54403/full</schema:image><schema:name>Mother and Child, Embracing</schema:name><schema:dateCreated>1922</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>During his time in Dresden, Oskar Kokoschka composed this painting of a mother and child out of large planes of thickly applied paint in saturated hues of blue, green, and yellow. He shows the woman not as a benevolent Madonna offering comfort and safety, but as a person drained and exhausted, the child clinging to her, wanting to be close. In the early 1920s, Kokoschka’s painting style developed in a new direction that revealed the influence of German Expressionism. The emotional, graphic brushstrokes were replaced by a flat arrangement of colors. In some places the brushwork is transformed into compartments of color.  </schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4462/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/153749/full</schema:image><schema:name>Romana Kokoschka, the Artist's Mother</schema:name><schema:dateCreated>1917</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Das Bildnis der Mutter Romana Kokoschka entstand bei einem Besuch in Dresden, wo sich der Künstler seit Dezember 1916 aufhielt. Als die Mutter abreist ist das Bild noch unvollendet. Kokoschka verlangte zur Fertigstellung eine unretouchierte, überfeinerte Fotografie als Vorlage (Brief Kokoschkas an seine Mutter, 19. Juli 1917). Dunkle Farbakkorde mit grün und blau dominieren die Fläche. Der pastose, breite Pinselstrich ist wellig und lässt einen Kontrast zwischen dem Bildmotiv der in sich ruhenden Mutter und dem dynamischen Bildgewebe entstehen. Kokoschka verzichtet in seinem Porträt der Mutter auf die Technik der kratzenden grafischen Schraffur, wie sie noch im Rentmeister zum Einsatz kam. Bereits ein Jahr zuvor setzte sich der damalige Direktor Fritz Novotny vehement für den Ankauf des Bildes ein: "Wir brauchen unter uns kaum ein Wort darüber zu verlieren, dass es sich um ein sehr bedeutendes Werk des Künstlers handelt und dass es eine wichtige Erwerbung für unser Museum wäre." (Archiv d. Österreichischen Galerie, Akt Zl. 425/1968). Kurzzeitig drohte der Ankauf aus finanziellen Gründen gar zu scheitern, ehe im März 1968 das Ministerium die Ankaufssumme bewilligte. Am 30. Mai 1968 wurde der Ankauf des Bildes der Wiener Presse vorgestellt. — [Harald Krejci, 4/2010]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4589/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/128256/full</schema:image><schema:name>The Painter Carl Moll</schema:name><schema:dateCreated>1913</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Carl Moll (1861–1945) was fifty-two when Kokoschka painted this portrait. He looks relaxed sitting in his chair with an alert and interested gaze. Although his pose is calm, the lively brushwork gives him an energetic quality. The easel on the left alludes to Moll’s profession while his elegant suit reflects a successful career. As a painter and organizer of exhibitions, Moll features prominently in the “Who’s Who” of fin-de-siècle Vienna. In 1897 he co-founded the Vienna Secession. One year before painting this portrait, Kokoschka had met Moll’s stepdaughter Alma Mahler. The artist fell madly and obsessively in love with her, a passion that also fueled a surge in creativity.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2803/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/5253/full</schema:image><schema:name>The Visitation</schema:name><schema:dateCreated>1912</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Das Bild entstand im Vorfeld der "Großen Kunstausstellung" 1912 in Dresden, wo es zum ersten Mal präsentiert wurde. Carl Moll, der künstlerische Leiter der Galerie Miethke und Förderer Kokoschkas, hatte in seiner Funktion als Ausstellungskommissär das Werk in Auftrag gegeben. Wurde das Gemälde bei der Dresdener Schau noch als "Weiblicher Akt" tituliert, so tritt im Rahmen einer Ausstellung der Berliner Secession im Jahre 1916 bereits die Bezeichnung "Heimsuchung" auf, die auch Kokoschka später verwendete. Aus unmittelbarer Nähe betrachtet sitzt ein monumental aufgefasster weiblicher Akt in einer Landschaft, an deren Horizont ein kleines Dorf zu erkennen ist. Kokoschka platziert die weibliche Gestalt nun nicht mehr vor einem diffusen Hintergrund, wie es für seine frühen Porträts typisch war, sondern erschließt den Tiefenraum entlang einer diagonalen Bildachse. Die den Bildaufbau dominierende kristalline Struktur, die auf den Einfluss von Kubismus und Futurismus zurückzuführen ist, relativiert jedoch wieder den somit entstandenen räumlichen Eindruck. Obwohl sich die "Heimsuchung" dem Titel nach einer Gruppe von biblischen Darstellungen aus den Jahren 1911/12 zuordnen lässt, ist der direkte alttestamentarische Bezug im ikonographischen Sinn nicht augenscheinlich. Vielmehr erinnert der Bildtypus einer sitzenden Frau mit sinnend aufgestütztem Kopf an die Tradition der Melancholiedarstellungen, die auf einen Kupferstich Albrecht Dürers aus dem Jahr 1514 zurückgehen. Carl Moll vermachte die "Heimsuchung" testamentarisch der österreichischen Galerie. — [Harald Krejci, 4/2010]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2802/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12756/full</schema:image><schema:name>The Treasurer</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>In den Erwerbungsakten der Österreichischen Galerie aus dem Jahr 1923 noch als "Männliches Bildnis" bezeichnet, wurde das Bild seit der großen Kokoschka Ausstellung 1927 in Zürich oft irrtümlich als Porträt des Journalisten und Chefredakteurs der Wiener "Allgemeinen Zeitung" Dr. Julius Szeps bezeichnet. Nach Kokoschkas Erinnerung handelte es sich bei dem Dargestellten aber um einen Wiener Rent- oder Schätzmeister. Die frühen Bildnisse sind durch eine starke psychologische Deutung der Porträtierten gekennzeichnet. Bei dieser hypersensiblen Form der Darstellung, die als Seelenmalerei bezeichnet wurde, versucht Kokoschka mit malerischen Mitteln seelische Spannungen und innerste Vorgänge zu erfassen. Die dominierenden Gestaltungsmittel stellen hierbei das Zusammenspiel von lasierendem und pastosem Farbauftrag und die zeichnerischen, kratzenden Eingriffe in die Farbfläche dar. Dieses Liniengespinst bestimmt die Gesichtskontur des Dargestellten und die Binnenstruktur des schwarzen Mantels. Neben dem indifferenten Hintergrund findet sich in Form der hellen vom Kopf ausstrahlenden Aura ein weiteres Charakteristikum der frühen Porträts wieder. — [Harald Krejci, 4/2010]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8248/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/3517/full</schema:image><schema:name>Still Life with Mutton and Haycinth</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>The artist a “mangy creature,” his pictures “repugnant buboes reeking of a foul smell.” It was above all Kokoschka’s wild, expressive style of painting that prompted art critics to man the barricades. And they were also appalled by his crude scratches into the oil paint and his experimental approach to traditional and religious themes. This still life was painted following an Easter invitation to the house of Dr. Oskar Reichel, an internist and collector. It shows a dead sheep, a tortoise, a mouse, and an amphibian, and a mysteriously shining hyacinth, all found at the collector’s home. Kokoschka grouped them into a haphazard arrangement of novel symbols of transience and redemption.</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/8158/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement><schema:itemListElement><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4839/full</schema:image><schema:name>Fred Goldman (Child with Parents Hands)</schema:name><schema:dateCreated>1909</schema:dateCreated><schema:creator>[Oskar Kokoschka]</schema:creator><schema:creator>Oskar Kokoschka</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Oskar Kokoschka painted a portrait in 1909 of the six-month-old son of Leopold and Lillie Goldman, whom he had met through Adolf Loos. At the time, Loos was building the iconic and controversial “house without eyebrows” opposite the Vienna Hofburg for the men’s outfitters Goldman &amp; Salatsch. Fervent supporters of Viennese Modernism at the time, members of the Goldman family were later murdered in the Shoah. Kokoschka himself became an early target of the Nazi cultural policy. He emigrated to Prague in 1934 and on to London in 1938, where he settled once again in exile. In 1951 he moved to Switzerland and for the rest of his life never returned for any length of time to Austria. </schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/4299/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></schema:itemListElement></schema:ItemList></rdf:RDF>