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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/4955/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Everyone has one idea of freedom that allows no one else to have another</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2001</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>ungerahmt: 110 × 80 × 2 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Acrylic on canvas</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>Ankauf aus Mitteln der Galerienförderung des Bundes</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>9607</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Gedanke, Träume, Wünsche – transportiert in Bildgeschichten. Die dargestellten jungen Menschen werden in unterschiedlichen Situationen in Pose gestellt, beeinflusst durch Medien, Idole und Trends. Beinahe fühlt man sich in eine Filmsequenz versetzt, durch Staffelung der Personen wird Tiefe erzeugt, ausschnitthaft werden pathetische Gesten simuliert. Die Komposition, der Aufbau scheinen genau durchdacht und doch -  alles soll in der jeweiligen Einstellung auf eine Zufälligkeit des Alltags verweisen.
Markus Muntean (Graz) und Adi Rosenblum (Haifa/Israel) arbeiten seit 1992 gemeinsam. Jugendkultur ist das Thema, das ihre Arbeiten beherrscht. Aber es ist nicht eine Kunst, die von Jugendlichen gemacht ist, sondern ein Statement von jungen Künstlern über eine Zeit, die vom ständigen Nacheifern von Idolen, von Streben nach Perfektion und dem Versuch, die Erwartungshaltungen der anderen zu befriedigen, gekennzeichnet ist.
„Everyone has one idea of freedom that allows no one else to have another“. So lautet der Text der 2001 vom Belvedere angekauften Arbeit, dargestellt werden zwei junge Männer. Ihre Haltung lässt eine gewisse Gleichgültigkeit und Langeweile erkennen. 
Die Arbeiten des Künstlerpaares bestehen aus unterschiedlichen Medien: Video, Malerei, Fotografie, Installation. Sie entstehen zum größten Teil durch den Einfluss von Life-Style und Fashionmagazinen, worin fast nie Abbildungen von reifen und erwachsenen Menschen zu finden sind, denn unsere Gesellschaft basiert auf dem Prinzip der Jugendlichkeit.
Bedeutend in der Verwertung der Magazine ist der Umstand, dass die Zwiespältigkeit zwischen Image und Wirklichkeit aufgezeigt werden soll. Dies geschieht aber allerdings nicht mit einer moralisierenden Komponente, sondern soll einzig und allein in das Leben junger Menschen Einblick gewähren. Adi Rosenblum und Markus Muntean sehen sich in dieser Funktion vor allem als Regisseure, die den Verlauf einer bestimmten Filmsequenz zu kontrollieren und zu beeinflussen vermögen. (Thomas Trummer, 2001)</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Painting</value></field><field label="Id" name="id"><value>10197849</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>10448</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-10448/manifest</value></field></object>