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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/6795/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Oriental with White Caftan and Yellow Turban</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>1884</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>80 x 64 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Pastel on paper on canvas</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>9621</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Marie Müller wuchs in einem kunstsinnigen Umfeld auf. Ihr Vater, Leopold Franz Müller, war Lithograph, ihr Bruder war der berühmte Orientmaler Leopold Carl Müller, und ihre Schwester Josefine war mit dem Porträt- und Genremaler Eduard Swoboda verheiratet. Doch auch sie selbst besaß einiges künstlerisches Talent, das sie an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Ferdinand Laufberger, übrigens einem sehr nahen Freund ihres Bruders Leopold Carl, zwischen 1872 und 1879 (mit Unterbrechung) ausbilden ließ. Marie widmete sich sehr bald der Porträtmalerei und fand als Künstlerin großen Anklang. Von 1886 bis 1900 (danach sporadisch) stellte sie nahezu jährlich im Künstlerhaus aus, außerdem war sie mit ihren Werken an Ausstellungen in München, Berlin, Dresden, 1893 sogar an der Weltausstellung in Chicago vertreten. Sie war eines der Gründungsmitglieder der 1901 ins Leben gerufenen Wiener Ausstellungsgemeinschaft der "8 Künstlerinnen", an deren Aktivitäten sie regen Anteil nahm. — Die Idee zur Darstellung des Orientalen, der in sich versunken auf seinem Saiteninstrument spielt, erhielt die Malerin in Kairo, wo sie sich von Ende 1883 bis April 1884 mit ihrem Bruder aufhielt. Lt. Herbert Zemen, der sich mit der Künstlerin eingehend beschäftigte (Zemen, Herbert: Die Porträtmalerin Marie Müller. 1847–1935. Leben und Werk, Wien 2003), entstanden in diesen Monaten mehrere Porträts, Studienköpfe und Interieurdarstellungen, für deren Verkauf in London der Verleger ihres Bruders, Henry Wallis, gesorgt hat. — [Sabine Grabner 2003]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Painting</value></field><field label="Id" name="id"><value>10762735</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>10470</value></field><field name="media" mediaRecordID="6795" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>Public Domain</license><licenseURL>https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/</licenseURL><mediaCopyright>Foto: Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/6795/full</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-10470/manifest</value></field></object>