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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/74993/full</schema:image><schema:name>Hotel Roccalba</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>[Josef Dabernig]</schema:creator><schema:creator>Josef Dabernig</schema:creator><schema:artMedium>Lambda print mounted on polystyrene</schema:artMedium><schema:description>Josef Dabernig klassifiziert seine Arbeiten in die Kategorien Film, Foto, Text, Objekt, Bau. So klar diese Einordnung erscheint, so durchlässig ist sie in der Praxis, gibt es doch strukturelle Verschränkungen der Felder und liegt allem ein kontextuelles systemisches Denken zugrunde. Seinen Filmen geht stets ein präzises Drehkonzept voraus, das alle Einstellungen, deren Länge, die Schnitte und Tonspuren festlegt und schließlich auch integraler Bestandteil der fertigen Arbeit ist. Dabernig beschreibt, was wir sehen – was wir sehen, ist im Fall von "Hotel Roccalba" eine genau komponierte Abfolge von Szenen, die die zwölf Protagonistinnen und Protagonisten – einer ist der Künstler selbst – in alltäglichen Handlungen zeigt, tätig also und zugleich eigenartig untätig. Es scheint nichts zu passieren, dennoch ist alles mit Bedeutung aufgeladen, die sich nicht aus dem Sichtbaren erschließt, sondern vielmehr dazwischenliegt. "Hotel Roccalba" lässt sich als ein antispektakuläres Mikrodrama über den Imperativ des tätigen Subjekts, dessen Interaktion im Kollektiv wie auch über die Konditionierungen unseres Betrachtens verstehen.  [Luisa Ziaja, 5/2017]</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:copyrightHolder>© Bildrecht, Wien 2026</schema:copyrightHolder><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/14002/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>