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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/21793/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Tower</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2004-2007</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>121 x 31 x 31 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Press board, mirror foil, fume</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>9810</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Gesellschaft und Ideologie, sowie dessen Einfluß auf Kunst und Architektur bilden oftmals den Ausgangspunkt von Marko Lulics Arbeiten. Beispielsweise setzt er sich mit der Nachkriegsmoderne im sozialistischen Jugoslawien und dessen spezifischer Statusbestimmung zwischen Ost und West auseinander. Die Arbeit „Tower“ steht in direktem Zusammenhang mit der 2004 entstandenen Videoarbeit „Zentralkomitee“, welche - in der Form einer fiktiven Nachrichtensendung - die Verwandlung eines der wichtigsten Bauten des kommunistischen Serbiens dokumentiert. Das 1964 fertiggestellte modernistische Belgrader Hochhaus war Sitz der kommunistischen Partei in Jugoslawien. Während der Jugoslawienkriege 1999 wurde das Gebäude von der NATO bombardiert, konnte aber nicht zum Einsturz gebracht werden. 2005 mit einer Glasfassade modernisiert ist es heute ein westlich geprägter Büroturm mit integriertem Shoppingcenter und liest sich als Symbol des Wandels vom Kommunismus zum Kapitalismus. Die Arbeit umschreibt in einer reduzierten Formensprache den bombardierten Turm, deren formale Gestalt zwangsläufig auch Assoziationen zu 9/11 aufkommen lässt. Wenn dies auch nicht Inhalt der Arbeit ist, lassen sich doch unweigerlich Parallelen festmachen: jene zwischen zwei, wie Lulic beschreibt „verwundeten Städten“. — [Véronique Abpurg, 6/2016]
</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Object art</value></field><field label="Id" name="id"><value>10198785</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>15854</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-15854/manifest</value></field></object>