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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/158131/full</schema:image><schema:name>Raising of the Cross</schema:name><schema:dateCreated>c. 1757/1758</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Anton Maulbertsch]</schema:creator><schema:creator>Franz Anton Maulbertsch</schema:creator><schema:artMedium>Oil on canvas</schema:artMedium><schema:description>Diese drastische Darstellung geht auf Vorbilder wie Rubens' kleine Kreuztragung im Pariser Louvre, andererseits auch auf Rembrandts Version des Themas in der Alten Pinakothek in München zurück. Von Rembrandt übernimmt Maulbertsch die Inszenierung des Körpers Christi durch die im Verhältnis zur Umgebung helle Beleuchtung sowie den Grad der Schrägstellung des Kreuzes, von Rubens das Aufrichten des Kreuzes durch einen Soldaten mit einer Leiter und das zusätzliche Abstützen durch einen zweiten, der sich mit dem Rücken gegen das Holz stemmt. Eine Steigerung erfährt die Dramatik des Geschehens noch dadurch, dass das ohnedies bildbeherrschende Kreuz in unmittelbarer Nähe des Betrachters endet. Maulbertschs Auseinandersetzung mit Werken großer Meister überrascht jedoch keinesfalls, da sich in seinem Nachlass Gemälde und Kupferstiche älterer Künstler – darunter auch Rubens und Rembrandt – befanden. — Das Gemälde wurde 1934 aus dem Benediktinerstift Lambach erworben, wobei die ursprüngliche Verwendung bzw. Intention unklar ist. Möglicherweise handelt es sich hier um ein "Exerzierstück", das später als Altar- oder Andachtsbild Gebrauch fand. Darüber hinaus wurde es von dem Lambacher Pater Koloman Fellner, der Unterricht bei Martin Johann Schmidt und Jakob Schmutzer genossen hatte, um 1779 seitenverkehrt radiert. — [Georg Lechner, 9/2009]</schema:description><schema:artForm>Painting</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/2086/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>