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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/102539/full</schema:image><schema:name>Samthansen 0II</schema:name><schema:dateCreated>2004</schema:dateCreated><schema:creator>[Bernhard Frue]</schema:creator><schema:creator>Bernhard Frue</schema:creator><schema:artMedium>C negative print </schema:artMedium><schema:description>Für die Serie Samthansen fotografierte Bernhard Frue provisorisch errichtete Séparées im Pariser Park Bois de Boulogne, in welchen Sexarbeiterinnen in vermeintlicher Privatsphäre ihre Dienste anbieten. Akteurinnen und Akteure sowie sexuelle Handlungen bleiben auf den Aufnahmen gänzlich im Verborgenen, und doch ist das Nichtsichtbare bestimmend. Die sinnlich-rötliche Farbgebung der Negativprints reflektiert die kollektive Vorstellung von mit rötlichem Licht und Samt gestalteten Bordellen und verweist so zusätzlich auf die Thematik der Prostitution. — Frues Fotografien stellen den Aspekt des freien bzw. fremdbestimmten menschlichen Körpers in Bezug zum Spannungsverhältnis von öffentlichem und privatem Raum. Die durch Seile und Plastikplanen notdürftig erstellten Begrenzungen erfüllen als individuelle, improvisierte Setzungen im Raum die Funktion einer Barriere zwischen Öffentlichem und Privatem. Architektonischen Strukturen gleich beeinflussen sie selbst in ihrer Einfachheit die Wahrnehmung von Raum, der hier im Kontext sozialer und gesellschaftlicher Konstruktionen in Erscheinung tritt. — [Véronique Abpurg, 4/2017]
</schema:description><schema:artForm>Photography</schema:artForm><schema:copyrightHolder>© Bildrecht, Wien 2026</schema:copyrightHolder><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/23053/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>