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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/89728/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Untitled, for Ad Reinhardt</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>1990</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>243,8 × 26 × 64 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Neon tubes, cable</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>2011 Dauerleihgabe Ernst Ploil</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>Lg 1318</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Neben Carl Andre, Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Morris ist Dan Flavin ein Hauptvertreter der amerikanischen Minimal Art. In dieser wurden unter Verwendung von Materialien wie Aluminium, Stahl, Filz, Holz oder Kunststoff „spezifische Objekte“ (D. Judd) basierend auf geometrischen Grundformen geschaffen, die keine emotionale Handschrift des Künstlers mehr tragen, sondern vielmehr auf Rationalität und Objektivität abzielen. Wichtig war dabei das Verhältnis der meist seriell angelegten Objekte zum Ausstellungsraum. Das bevorzugte Arbeitsmaterial von Dan Flavin war ab 1963 das elektrische Licht gleichförmig angeordneter Leuchtstoffröhren. Flavin nutzte für seine reduzierten Objekte und Lichträume nur standardisierte Leuchtstoffröhren in handelsüblichen Farben: Blau, Grün, Gelb, Rot, Pink sowie vier Weißabstufungen, mehr nicht. Langer Kontemplation und abendländischer Metaphysik, die einen „tieferen Sinn“ in den Werken vermutet, erteilte Flavin eigentlich eine Absage: Es sind einfache fluoreszierende Röhren. Die Arbeit von 1990 ist Ad Reinhardt (1913–1967) gewidmet, einem von Piet Mondrian beeinflussten Maler und Vorläufer der Minimal Art, dessen rechteckige Black Paintings allerdings erst bei längerer Betrachtung ihre dunklen Farbabstufungen preisgeben. Ein produktiver Widerspruch? — [Axel Köhne, 5/2016]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Object art</value></field><field label="Id" name="id"><value>10199586</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>23681</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-23681/manifest</value></field></object>