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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/29993/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>The Family of Austrians</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>1993</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>56 × 40 × 1 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Enlargement of a black-and-white photograph, mounted on cardboard</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>Dauerleihgabe Ernst Ploil</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>Lg 1340/5</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>"The Family of Man", eine der weltweit bekanntesten Fotoausstellungen, die Edward Steichen 1955 für das Museum of Modern Art in New York konzipiert hatte und die in der Folge in 38 Ländern von über neun Millionen Menschen gesehen wurde, ist Ausgangspunkt der Installation "The Family of Austrians" von Christian Philipp Müller. Steichen hatte im Sinne einer enzyklopädischen ethnografischen Studie globalen Ausmaßes für die vom United States Information Service organisierte Schau 503 Fotografien aus 68 Ländern zusammengetragen, die das universalistische Bild der Gleichheit aller Menschen zeichneten und jegliche sozialen, ökonomischen und gesellschaftspolitischen Unterschiede nivellierten. Aus diesem Pool greift Müller jene Bilder heraus, die in Steichens Narrativ "Österreich" repräsentieren, isoliert also eine "Familie" und arrangiert diese in einem räumlichen Gefüge, das das historische Ausstellungsdisplay von Paul Rudolph zitiert. Die in den 1950er-Jahren angefertigten Aufnahmen zeigen ausnahmslos folkloristisch-ländliche Motive zwischen Bauernstube, Kirchgang und Volksfest und entlarven in dieser fokussierten Perspektive Steichens Universalgeschichte des Menschen als eine Ansammlung antiquierter Stereotype, die Eigenbild und Fremdbild aufeinanderprallen lassen. —[Luisa Ziaja 4/2014]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Conceptual art</value></field><field label="Id" name="id"><value>10199650</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>24516</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-24516/manifest</value></field></object>