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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/29991/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>After Monet</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>1989</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>93 x 65,5 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Woodcut on Japan paper, from a series of four</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>Dauerleihgabe Ernst Ploil</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>Lg 1337/4</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Seit den frühen 1980er-Jahren beschäftigt sich Sherrie Levine mit Fragen künstlerischer Originalität und Autor/innenschaft, mit ihren Kopien kanonisierter Werke männlicher Künstler des 20. Jahrhunderts gilt sie als eine Mitbegründerin der Appropriation Art. Ihre Skepsis am Konzept der Einzigartigkeit gepaart mit dem kritisch-subversiven Akt der Aneignung wies quasi avant la lettre auf die vervielfachte Reproduktion und Zirkulation von Bildern durch die digitalen Medien voraus. Auch "Meltdown", eine Serie von Holzschnitten aus dem Jahr 1989, verdeutlicht die Sensibilität der Künstlerin für die Transformationen durch die Digitalisierung: Ausgangsmaterial sind Farbreproduktionen von vier Gemälden Marcel Duchamps, Ernst Ludwig Kirchners, Piet Mondrians und Claude Monets, die Levine zunächst abfotografierte und scannte, um dann die digitalen Dateien mithilfe eines Computerprogramms auf zwölf Pixel herunterzurechnen. Diese extrem reduzierten Bilddaten, die jegliche Form, jegliches Detail – ganz zu schweigen von einem individuellen Pinselstrich – eliminieren, dienen schließlich als Vorlagen für den Holzschnitt. In der Verschränkung von analogen und digitalen Übersetzungen und Rückübersetzungen transformieren sich die singulären Meisterwerke in Variationen einer abstrakten Komposition aus zwölf Farbfeldern. — [Luisa Ziaja, 2015]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Print</value></field><field label="Id" name="id"><value>10199664</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>24533</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-24533/manifest</value></field></object>