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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/82971/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Lots of Colors</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>1997</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>249 x 274 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Oil and acrylic on cotton</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>Dauerleihgabe Ernst Ploil</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>Lg 1361</value></field><field label="On View" name="onview"><value>1</value></field><field label="Description" name="description"><value>"Lots of Colours" – viele (bunte) Farben hat Sue Williams mit ihrem charakteristischen dynamisch-zeichnerischen Pinselstrich auf die großformatige, beinahe quadratische Leinwand aufgebracht. Einem distanzierten Blick zeigt sich ein kraftvolles ornamentales All-over, bei naher Betrachtung eröffnet sich eine überraschende motivische Eindeutigkeit, verwandelt sich Abstrakt-Musterhaftes in strotzende anthropomorphe Leiblichkeit – allerlei behaartes Genitales und Anales, vor Feuchtigkeit triefende hängende und sich aufrichtende Schwellkörper schleudert uns Williams hier fröhlich – so scheint es – entgegen. Seit Mitte der 1980er-Jahre setzt sich die amerikanische Künstlerin mit Sexualität, Lust und Gewalt, Geschlechterverhältnissen und Körperpolitiken in Malerei und Zeichnung auseinander. Mit großer Konsequenz verfolgt Williams dabei eine explizit kritisch-feministische Agenda auf einem als patriarchale Domäne schlechthin geltenden Terrain im Gefolge des abstrakten Expressionismus. Wenn man so will, zeigen Williams’ Arbeiten, die ein elaboriertes visuelles Vokabular und maltechnische Perfektion mit ironischer Verve paaren, der männlichen Dominanz und Definitionsmacht in der Malerei den sprichwörtlichen ausgestreckten Mittelfinger. — [aus: Luisa Ziaja, in: in: Agnes Husslein-Arco, Severin Dünser, Luisa Ziaja (Hg.), Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Wien 2015, S. 129.]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Painting</value></field><field label="Id" name="id"><value>10597202</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>25646</value></field><field label="Location" name="locationssite"><value>Belvedere 21</value></field><field name="media" mediaRecordID="82971" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>In Copyright</license><mediaCopyright>Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/82971/full</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-25646/manifest</value></field></object>