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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/34127/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>modernity unveiled / interweaving histories</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2010</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>90 x 58,2 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Double-sided digital print</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>2010 Schenkung der Künstlerin</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>10526f</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Die Zeichnungen, Collagen und Fotografien von Gülsün Karamustafa sind Teil eines Projekts, das die Künstlerin während eines Aufenthalts als Artist in Residence in Wien erarbeitet hat und das, wie der Titel andeutet, zwei Narrative zwischen Österreich und der Türkei, Geschichte und Gegenwart miteinander verknüpft. Während das Jahr 1938 in Österreich von der Machtübernahme durch die Nazis und der antisemitischen und antikommunistischen Verfolgung geprägt war, stand es in der jungen, aufstrebenden Republik Türkei unter ganz anderen Vorzeichen: Zahlreiche ArchitektInnen, LehrerInnen, KünstlerInnen und Intellektuelle fanden dort Zuflucht und waren in die Neugestaltung öffentlicher Institutionen auf Grundlage der Reformen Atatürks involviert. Am Beispiel der österreichischen Architektin Margarete Schütte-Lihotzky, die bereits in der Weimarer Republik und in der Sowjetunion im sozialen Wohnbau gearbeitet hatte und ab 1938 im Rahmen der Bildungsoffensive Schulprojekte in der Türkei entwarf, verbindet Karamustafa nicht nur die geografischen Kontexte, sondern auch parallele Utopien der Verbesserung der Lebensumstände breiter Bevölkerungsschichten durch ein neues Bauen und Bildung.—[Luisa Ziaja, 4/2014]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Photography</value></field><field label="Id" name="id"><value>10199996</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>26651</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-26651/manifest</value></field></object>