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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/34108/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Untitled (Reverse of Inv. No. 4299)</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2010</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>35,3 × 27,4 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>B&amp;W photograph, gelatin silver print</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>Schenkung des Künstlers</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>10577</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Die drei fotografischen Arbeiten von Gerard Byrne sind Teile einer 2008 begonnenen Werkserie, die die Rückseiten historischer Gemälde aus musealen Sammlungen zeigt. Inspiration und Ausgangspunkt ist das 1670 entstandene Werk "Rückseite eines Gemäldes" des niederländischen Meisters Cornelis Gijsbrechts, ein Trompe-l’oeil, das täuschend echt ein Gemälde von hinten samt schlagschattenwerfendem Rahmen und Inventarzettelchen abbildet und dessen Rückansicht wiederum Byrne in einer Schwarz-Weiß-Fotografie festhält. Hier spielt aber weniger Gijsbrechts desillusionierendes Moment der Augentäuschung eine Rolle als vielmehr die Sichtbarmachung dessen, was den Augen der BesucherInnen gewöhnlich verborgen bleibt: Den Rückseiten der Bilder ist ihre Geschichte durch Gebrauchsspuren und Markierungen wechselnder Besitzverhältnisse in Form von Inventarnummern, Stempeln oder Siegeln eingeschrieben. Byrne thematisiert gleichermaßen das Verhältnis von Objekt und Abbild, Original und Reproduktion und die Frage nach Authentizität wie auch die archivarische Funktion des Museums und Prozesse der Historisierung, die stets in gesellschaftspolitische Kontexte eingebettet und daher niemals frei von Macht und Ideologie sind. [Luisa Ziaja 2014, in: What, How &amp; for Whom (Hrsg.), Meeting Points 7. Zehntausend Täuschungen und hunderttausend Tricks, (Broschüre zur Ausstellung), Wien 2014, S. 36-37.]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Photography</value></field><field label="Id" name="id"><value>10200052</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>27350</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-27350/manifest</value></field></object>