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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/5253/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>The Visitation</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>1912</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>80 × 127 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Oil on canvas</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>1945 Legat Carl Moll</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>4008</value></field><field label="On View" name="onview"><value>1</value></field><field label="Description" name="description"><value>Das Bild entstand im Vorfeld der "Großen Kunstausstellung" 1912 in Dresden, wo es zum ersten Mal präsentiert wurde. Carl Moll, der künstlerische Leiter der Galerie Miethke und Förderer Kokoschkas, hatte in seiner Funktion als Ausstellungskommissär das Werk in Auftrag gegeben. Wurde das Gemälde bei der Dresdener Schau noch als "Weiblicher Akt" tituliert, so tritt im Rahmen einer Ausstellung der Berliner Secession im Jahre 1916 bereits die Bezeichnung "Heimsuchung" auf, die auch Kokoschka später verwendete. Aus unmittelbarer Nähe betrachtet sitzt ein monumental aufgefasster weiblicher Akt in einer Landschaft, an deren Horizont ein kleines Dorf zu erkennen ist. Kokoschka platziert die weibliche Gestalt nun nicht mehr vor einem diffusen Hintergrund, wie es für seine frühen Porträts typisch war, sondern erschließt den Tiefenraum entlang einer diagonalen Bildachse. Die den Bildaufbau dominierende kristalline Struktur, die auf den Einfluss von Kubismus und Futurismus zurückzuführen ist, relativiert jedoch wieder den somit entstandenen räumlichen Eindruck. Obwohl sich die "Heimsuchung" dem Titel nach einer Gruppe von biblischen Darstellungen aus den Jahren 1911/12 zuordnen lässt, ist der direkte alttestamentarische Bezug im ikonographischen Sinn nicht augenscheinlich. Vielmehr erinnert der Bildtypus einer sitzenden Frau mit sinnend aufgestütztem Kopf an die Tradition der Melancholiedarstellungen, die auf einen Kupferstich Albrecht Dürers aus dem Jahr 1514 zurückgehen. Carl Moll vermachte die "Heimsuchung" testamentarisch der österreichischen Galerie. — [Harald Krejci, 4/2010]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Painting</value></field><field label="Id" name="id"><value>10662141</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>2802</value></field><field label="Location" name="locationssite"><value>Upper Belvedere</value></field><field name="media" mediaRecordID="5253" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>In Copyright</license><mediaCopyright>Foto: Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/5253/full</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-2802/manifest</value></field></object>