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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/10731/full</schema:image><schema:name>Maria Isabella of Parma</schema:name><schema:dateCreated>1760/1763</schema:dateCreated><schema:creator>[Franz Xaver Messerschmidt]</schema:creator><schema:creator>Franz Xaver Messerschmidt</schema:creator><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Das Relief zeigt das etwa lebensgroße Brustbild der ersten Frau Josephs II., im Profil nach rechts, mit Lockenperücke und kleinem Diadem. Auf dem langen Büstenabschnitt sieht man ein tief ausgeschnittenes Brokatkleid, das mit Juwelen und Spitzen geschmückt ist. Den Körper umhüllt ein mit Hermelin gefütterter Brokatmantel, der mit seinen großen Falten bis über den Rahmen hängt. Das Relief befand sich zusammen mit seinem Gegenstück, in der sog. „Waffenhalle“  des kaiserlichen Zeughauses und war nach Fr. von Leber genauso aufgestellt wie dieses. Auch hier  hoben zwei geharnischte Figuren das Bildnis in die Höhe, um es auf eine schlanke Pyramide, die zwischen Säulen stand, aufzuhängen. Wahrscheinlich schwebten über diesem Relief ebenfalls die vergoldeten Gestalten einer Fama und eines Putto. Ein Bild von dieser denkmalhaften Aufstellung hat sich nicht erhalten, man kann aber annehmen, dass das Bildnisrelief ebenfalls von Gewehren und Fahnen umgeben war. Der Grund, warum das Porträt der jungen Prinzessin hier aufgestellt wurde, hing vordergründig wohl mit dem genealogischen Thema des Saales zusammen. Der für den Auftraggeber, Fürst Joseph Wenzel I. von Liechtenstein aber wesentlichere Grund für diese ungewöhnliche Aufstellung war sicher die Rolle, die er bei der Vermählung des Thronfolgers mit einer Bourbonin  gespielt hatte – er war der Brautwerber, der mit großer Pracht die Prinzessin aus Parma nach Wien geholt hatte. Auf diesen wohl wirklichen Beweggrund des Fürsten ist in der Literatur oft hingewiesen worden. Gleich seinem Pendant, dem Bildnisrelief Josephs II. ist auch dieses Werk wenig in das öffentliche Bewusstsein getreten. Trotzdem es signiert ist, wurde es erst Ende des 19. Jahrhunderts, seit seiner Ausstellung im Kunsthistorischen Museum als ein Werk Messerschmidts erkannt. — [Mária Pötzl-Malíková, 2014].</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/3015/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>