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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/62953/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Sitzender Bär</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>1912/1913</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>140 × 77 × 58 cm, 732 kg</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Black granite, polished</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>4427</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Der Bildhauer Franz Barwig d. Ä. ist in erster Linie durch seine zahlreichen in unterschiedlichen Materialien ausgeführten Tierplastiken bekannt, die ihm durch Ankäufe und Teilnahmen an großen Ausstellungen wie etwa der Biennale von Venedig 1907 bereits zu Lebzeiten internationale Anerkennung einbrachten. Nach seinem Studium an der Wiener Kunstgewerbeschule, in dem er sich insbesondere dem Werkstoff Holz gewidmet hatte, sollte ein Reisestipendium zur Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 prägend für seine weitere Entwicklung sein. Dort sah er die Arbeiten Auguste Rodins, lernte aber auch das Werk des Tierbildhauers Antoine-Louis Barye kennen. Hatte ihn in seinen früheren Tierskulpturen vor allem die expressive Darstellung von Bewegung und Dynamik beschäftigt, ist der Sitzende Bär Ausdruck von Barwigs Auseinandersetzung mit der ägyptischen und der assyrischen Monumentalskulptur. Ausgeführt in schwarzem Granit, besticht ihre ruhige, symmetrische Anlage und die blockhafte Formensprache. Barwig verfolgte hier das von der Arts and Crafts-Bewegung propagierte Prinzip der „Materialgerechtigkeit“, das auch Teil des Ideenkanons des 1912 von ihm mitbegründeten Österreichischen Werkbundes war . — [aus: Luisa Ziaja, in: Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Ausst. Kat. Belvedere Wien, 9.9.2015–31.1.2016, S. 16]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Sculpture</value></field><field label="Id" name="id"><value>10662507</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>3221</value></field><field name="media" mediaRecordID="62953" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>CC-BY-SA 4.0</license><licenseURL>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/</licenseURL><mediaCopyright>Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/62953/full</value></field><field name="media" mediaRecordID="62955" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>CC-BY-SA 4.0</license><licenseURL>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/</licenseURL><mediaCopyright>Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/62955/full</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-3221/manifest</value></field></object>