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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/46761/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>[Entropy]</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2012</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>4 Holzbänke zu je: 45 × 120 × 60 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Video, b&amp;w, sound, HD, 12 min (looped), duraclear print on acrylic glass, 4 wooden benches (MDF), 1 shelf (MDF)</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>10875</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Leute treffen auf einer Wohnungsparty aufeinander. Sie sind schon lange hier, wahrscheinlich seit Tagen. Sie trinken, rauchen, tanzen und reden miteinander, aber irgendwie auch ganz autistisch jede/r für sich. Die Party ist ein geschlossenes System mit eigener Dynamik und eigenen Gesetzen. Die Dialoge der Protagonistinnen und Protagonisten kreisen um Musiktheorie und Kunstkritik und treffen auf Ausführungen zu Thermodynamik und Entropie, die eine Stimme aus dem Off dazwischen einstreut. Die Gespräche sind hochtrabend, wirken jedoch konstruiert und phrasenhaft und lassen die Narration des Films von Michael Franz und Nadim Vardag immer wieder ins Leere laufen. Die Worthülsen sind nämlich aus diversen pop- bis kulturtheoretischen Texten übernommen worden, im Film sind sie fragmentiert und aus ihren ursprünglichen Zusammenhängen gerissen. Getragen von Technomusik, die genauso wie die Gespräche in ihrer Struktur auf Kulturtechniken der Aneignung basiert, zeichnet der Film das Bild einer Atmosphäre im Kulturbetrieb, in der durch ständiges Rotieren von Inhalten in einem geschlossenen Kreislauf die langsame Sinnentleerung und damit der Stillstand drohen. — [Severin Dünser, 4/2017]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Film/video art</value></field><field label="Id" name="id"><value>10200575</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>35152</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-35152/manifest</value></field></object>