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Girlfriends (Water Serpents I)

Freundinnen (Wasserschlangen I)
Girlfriends (Water Serpents I)
Girlfriends (Water Serpents I)
Gustav Klimt, Freundinnen (Wasserschlangen I), 1904 (geringfügige Ergänzungen 1907), Aquarell, Gouache, Bleistift, Gold, Silber, Platin und Messing auf Pergament, 50 × 20 cm, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 5077
Diese Bilddateien werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung/ kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung.
  • Girlfriends (Water Serpents I)

  • Freundinnen I
  • Date1904 (minor amendments in 1907)
  • Artist Gustav Klimt (1862 Wien – 1918 Wien)
  • Object typePainting
  • Medium Watercolour, gouache, pencil, gold, silver, platinum and brass on parchment
  • Dimensions
    50 × 20 cm
  • SignatureBez. rechts unten: GUSTAV / KLIMT
  • Inventory number5077
  • Location Currently not on display

  • Klimt’s aquatic beings, described by the artist as “water serpents” or “water nymphs,” seem bewitchingly detached from the real world. In dreamy, flowing movements they float above the ocean floor in the midst of golden seaweed. A glimmering fish stares out at us with a fixed gaze from the lower right of the picture. Influenced by the Symbolist art movement, the artist used these aquatic creatures to symbolize a mystical realm. Klimt created this work on parchment at the height of his Golden Period.
  • Essay

    Freundinnen (Wasserschlangen I)
    Franz Smola ORCID logo

    Historie der Entstehung

    Zweifellos handelt es sich bei diesem Werk um eine der ungewöhnlichsten Arbeiten, die Klimt je geschaffen hat. Sowohl der Bildträger Pergament als auch die Wahl der Malmittel, Gouache- und Aquarellfarben in Verbindung mit Blattgoldauflagen, erscheinen in Klimts Schaffen nahezu unikal. Wie bei vielen seiner Werke ist auch hier völlig unbekannt, aus welcher Motivation heraus der Maler dieses Thema aufgegriffen hat. Die Betitelung des Bildes lässt ebenfalls viele Fragen offen, wie in der Folge noch gezeigt werden wird. Mit dem Thema der vertikalen Darstellung von sich aneinanderschmiegenden weiblichen Akten beschäftigte sich Klimt seit dem Jahr 1903, und zwar in Form von gezeichneten Studien. Eine dieser Zeichnungen, die bereits als unmittelbare Vorstudie für das Belvedere-Bild angesehen werden kann, wurde im Sonderheft Klimt, dem 22. Heft der Zeitschrift Ver Sacrum von 1903, reproduziert (Abb. 1).[1]

    Um diese Zeichnung herum gruppierte Alice Strobl, die Autorin des Werkverzeichnisses von Klimts Zeichnungen, eine Reihe von weiteren Studien.[2] Eine von Strobl mit „Kompositionsentwurf für Wasserschlangen I“ (Abb. 2) betitelte Zeichnung, laut der Autorin gleichfalls aus dem Jahr 1903, bildete vermutlich den Letztentwurf.[3] Für die gemalte Ausführung dieses Motivs der Wasserschlangen wählte Klimt als Bildträger ein für ihn völlig neues Material, nämlich Pergament, das bekanntlich aus tierischer Haut angefertigt wird.[4]

    Unklar ist, wann Klimt mit der Arbeit auf dem Pergament begonnen hat. Strobl geht davon aus, dass Klimt das Pergament bereits als Blickfang für seine im Herbst 1903 stattfindende Retrospektive konzipiert und daher mit der Ausführung bereits 1903 begonnen habe. Aus unbekannten Gründen habe Klimt aber die Weiterarbeit am Bild zurückgestellt und vermutlich erst wieder 1906 aufgenommen.[5] Möglicherweise hatte das für Klimt neuartige Material des Pergaments unerwartete Schwierigkeiten bereitet. Ungewöhnlich für Klimt ist nicht nur das Material, sondern auch das überraschend kleine Format dieses Pergamentstücks. Kenntnis vom Aussehen des Werks lieferte erstmals eine Fotografie, die im Oktober 1906 in der Kunstzeitschrift Deutsche Kunst und Dekoration publiziert wurde (Abb. 3).[6]

    In diesem Zustand hatte das Pergamentbild Ende Dezember 1906 ein*e anonyme*r Rezensent*in gesehen, vermutlich anlässlich eines Besuchs in Klimts Atelier. Der Artikel liefert eine treffende Beschreibung des Werks: „Das schönste vielleicht, das vierte, ist ein sich umarmendes Frauenpaar, mit goldigem Haar, zarten, feinen Leibern; die eine von rückwärts gesehen, die andere mit unsäglich sehnsüchtigem, verträumtem Blick der liebevollen Miene. Es ist auf Pergament gemalt; ein Material, das den letzten und feinsten Intentionen des Künstlers zu unerhört duftigem und delikatem Ausdruck verhilft. Auch hier der Grund rein dekorativ: Schlangenhäute, stilisierte Seetiere, Gold- und Silberornamente in reichem hieratischem Prunk. Ein kleines Wunder.“[7]

    Darüber hinaus hat sich in Klimts Nachlass eine weitere Fotografie erhalten, die nur geringfügig von der in der Zeitschrift publizierten abweicht und kurz vor dieser entstanden sein dürfte (Abb. 4). Strobl hat sie daher als „Zwischenzustand“ apostrophiert.[8] Mit beiden Fotografien stimmt die oben erwähnte Zeichnung des Letztentwurfs weitgehend überein.

    Am 28. März 1907 übergab Klimt das Pergamentbild der Wiener Galerie Miethke, die für den Verkauf seiner Werke zuständig war.[9] Zu diesem Zeitpunkt wies das Werk aber neuerliche Veränderungen auf, die Klimt offensichtlich kurz zuvor vorgenommen hatte. Erstmals in dieser endgültigen Fassung war das Bild in der von 2. Juli bis 9. Oktober 1907 laufenden Ausstellung in der Galerie Miethke zu sehen. Fotografische Aufnahmen dieses neuen Zustands wurden erstmals im Zuge seiner Präsentation auf der Kunstschau Wien, die von Juni bis November 1908 stattfand, angefertigt. Das Ziel dieser letzten Überarbeitung war es offensichtlich gewesen, die Konturen der vorderen weiblichen Figur zu stärken und alles, was diese Kontur stört, wegzulassen. Klimt brachte den schlangenartigen Charakter der beiden Frauen noch stärker zur Geltung, „indem er das Knochenlose, Molluskenhafte nun in einem viel höheren Maß auf den menschlichen Körper übertrug“, wie Strobl befand.[10] Zusätzlich fügte Klimt eine vom oberen Bildrand herabhängende zarte Efeuranke hinzu – die Pflanze des Dionysos, des Gottes der Ekstase, wie Strobl anmerkt –, womit die Darstellung zugleich einen weiteren farbigen Akzent erhielt. Auf der Wiener Kunstschau beeindruckte das Werk das Publikum in hohem Maß. Kritiker*innen priesen die maltechnische Brillanz, zeigten sich aber auch von der erotischen Ausstrahlung der Darstellung angetan. So schrieb ein Kritiker, dass der Künstler hier „Größeres, weiter, inniger Wirkendes vermag“, es handle sich um „ein in seiner Erotik gar nicht deutliches und doch diese aufs heftigste vortragendes Bild“.[11]

    Das Parallelmotiv der Wasserschlangen II

    Das Motiv der im Wasser dahingleitenden Frauengestalten in Verbindung mit dem Motiv von Wasserschlangen, Muränen und Fischen behandelte Klimt zur gleichen Zeit auch in einem Parallelmotiv, das er diesmal als Leinwandbild realisierte. Zugleich wählte er das für dieses Thema wesentlich näherliegende Querformat und eine Größe, die ihm damals geläufig war.[12] In zahlreichen Studien hatte Klimt auch diese Komposition vorbereitet.[13] Laut Strobl habe Klimt mit der Arbeit am Leinwandbild Wasserschlangen II ebenfalls bereits 1903 begonnen, also zur gleichen Zeit wie mit Wasserschlangen I. Klimt habe das Leinwandbild bereits für seine Personale in der Secession im Herbst 1903 vorgesehen, und zwar als Ersatz für das Pergamentbild der Wasserschlangen I, an dem er die Arbeit, wie oben erwähnt, abgebrochen habe. Doch zeigte Klimt das Gemälde Wasserschlangen II letztlich erst Ende März 1904 auf der 20. Ausstellung der Secession, allerdings laut Zeitungsmeldungen in einem noch unfertigen Zustand. Alice Strobl hatte 2007 noch bedauert, dass sich keine Abbildung von dieser ersten Fassung erhalten habe.[14] Mittlerweile ist eine Saalansicht dieser Secessionsausstellung aufgetaucht, die zwar unscharf, aber doch einigermaßen gut erkennbar diese erste Version von Klimts Wasserschlangen II dokumentiert (Abb. 5) (Abb. 6).

    Das Aussehen dieser ersten Version wird von den jüngsten röntgenologischen Untersuchungen bestätigt, die im Vorfeld der 2022/23 gezeigten Ausstellung Klimt. Inspired by Van Gogh, Rodin, Matisse… in den Restaurierwerkstätten des Belvedere an diesem Bild vorgenommen wurden, ehe es erstmals seit 1964 in dieser Schau wieder in der Öffentlichkeit zu sehen war.[15] Vor allem die unterste der Frauengestalten war von Klimt weitgehend abgeändert worden, möglicherweise bereits vor dem Mai 1905, als in Berlin die II. Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes stattfand, auf der Wasserschlangen II gemeinsam mit zwölf weiteren Gemälden Klimts gezeigt wurde.[16] Die erste gesicherte Aufnahme der überarbeiteten Fassung von Wasserschlangen II entstand im Zuge der Wiener Kunstschau 1908, bei der das Gemälde gemeinsam mit dem gleichfalls überarbeiteten Pergamentbild der Freundinnen (Wasserschlangen I) präsentiert wurde (Abb. 7).

    Die zahlreichen Varianten des Bildtitels

    Erstaunlicherweise besaß Klimts Pergamentbild von Anfang an keinen eindeutigen Titel, sondern erhielt im Laufe der Jahre eine Vielzahl unterschiedlicher Bezeichnungen. Der gezeichnete Entwurf, der 1903 im 22. Heft von Ver Sacrum publiziert wurde, wird, wie alle dort abgebildeten Zeichnungen Klimts, lediglich als „Studie“ bezeichnet. Die in der Zeitschrift Deutsche Kunst und Dekoration von 1906/07 veröffentlichte Abbildung der ersten Version des Bildes heißt schlicht „Malerei auf Pergament“. Die nächste Erwähnung erfährt das Bild anlässlich seiner Präsentation in der Galerie Arnold in Dresden 1907, wo das Werk gemeinsam mit einer Abbildung im Katalog unter der Nummer 128 als „Die Freundinnen (Pergament)“ bezeichnet wird. Diese Katalognummer findet sich jedoch nur in der zweiten Auflage des Katalogs, in der ersten Auflage wurde für das Bild keine Nummer vergeben, und auch bei der Abbildung des Bildes, die sich trotz fehlender Katalognummer im Tafelteil dieses Katalogs findet, gibt es keinen Titel oder Nummernvermerk. Offensichtlich kannte Tobias G. Natter nur die erste Auflage dieses Katalogs und wies in seinem Werkverzeichnis von 2012 das Pergament irrigerweise dem Gemälde Junge Frau zu, das sich in der ersten Auflage des Katalogs der Galerie Arnold unter der Katalognummer 186 findet. Bei dieser Nummer dürfte es sich jedoch um ein Werk handeln, das später unter dem Titel Damenbildnis in Rot und Schwarz bekannt wurde.[17] Im Katalog der Kunstschau Wien von 1908 wiederum trägt das hier zur Rede stehende Werk erneut lediglich die unspezifische Bezeichnung „Pergament“. Ein neuer Titel für das Bild taucht schließlich im Katalog der Internationalen Kunstausstellung 1911 in Rom auf, hier wird es als „Le Sorelle / Die Schwestern“ vorgestellt.

    Die Variabilität in der Benennung des Bildes spiegelt sich auch in den zeitgenössischen Rezensionen. So beschreibt Ludwig Hevesi in seiner Besprechung der Klimt-Ausstellung der Galerie Miethke von 1907 das Werk als „Pergamentblatt, in Aquarell und Gold bemalt; die ‚Freundinnen‘ oder so irgendwie kann es heißen“.[18] Und in einer weiteren Besprechung zu dieser Ausstellung wiederholt Hevesi diesen Titel: „Und dann sind diese Klimtschen ‚Freundinnen‘ wieder so musivisch inszeniert, nur mit einem gewissen Mehr an pflanzlichen Regungen. Dieses Pergamentblatt – Preis 5000 Gulden – ist ein Werk von absonderlicher Leckerheit; man muß wirklich schon zu solchen lukullischen Ausdrücken greifen.“[19]

    In weiterer Folge sind keine Titelnennungen verbürgt, da das Bild in den nachfolgenden Jahren nicht mehr auf Ausstellungen anzutreffen war. Erst im Zuge des durch die Österreichische Galerie erfolgten Ankaufs wurde die Frage des Bildtitels wieder virulent. In der Korrespondenz, die im März 1956 mit der Wiener Galerie L. T. Neumann geführt wurde, wird das Bild sowohl mit „Pergament“ als auch mit „Seeschlangen“ bezeichnet. Auf dem Aktenumschlag zu dieser Korrespondenz ist auch die handschriftliche Anmerkung „Wasserschlangen“ zu lesen.[20] Letztere Bezeichnung, also „Wasserschlangen“, wurde ins Inventar des Museums übernommen, später aber handschriftlich zu „Freundinnen“ korrigiert.[21] Diese beiden Titel finden sich schließlich in dem 1967 erschienenen Klimt-Werkverzeichnis von Fritz Novotny und Johannes Dobai wieder, wo das Bild „Wasserschlangen (Freundinnen) I“ heißt. Diese Titelkombination wurde hinfort auch vom Museum verwendet.[22] In den nachfolgenden Werkverzeichnissen von Alfred Weidinger (2007) und Natter (2012) wurde das Bild hingegen jeweils nur mit „Wasserschlangen I“ bezeichnet, ohne Anführung einer weiteren Titelvariante. In der 2012 anlässlich Klimts 150. Geburtstages durchgeführten Jubiläumsausstellung des Belvedere erhielt das Bild schließlich den Titel „Freundinnen“, wiederum ohne eine weitere Titelvariante.[23] Diesen Titel behält das Werk seither bei, allerdings gemeinsam mit der Titelvariante „Wasserschlangen I“.

    Stilistische Besonderheiten

    In Freundinnen (Wasserschlangen I) verdichtet Klimt stilistische Merkmale, die sich in ähnlicher Weise bereits in anderen zeitgleich oder kurz zuvor entstandenen Werken manifestieren. Dies betrifft vor allem die extrem zarten, schmalen Körperdarstellungen der weiblichen Gestalten. Klimts „Pergament“ bildet wohl den Höhepunkt seiner Auseinandersetzung mit den kurz zuvor entstandenen Werken des niederländischen Malers Jan Toorop. Dessen Werk könnte Klimt bereits 1893 in der Internationalen Kunstausstellung im Münchner Glaspalast gesehen haben. Im Frühjahr 1899 wurde Toorops symbolistisches Hauptwerk Die Sphinx in einer Ausstellung im Wiener Künstlerhaus gezeigt. In der 7. Ausstellung der Secession 1900 war ein weiteres Hauptwerk des Niederländers, Die drei Bräute (Abb. 8), zu sehen, und im November 1901 gab es in der 12. Ausstellung der Secession einen eigenen Raum für die Werke von Jan Toorop, in derselben Ausstellung, in der übrigens auch die Mackintosh-Gruppe aus Glasgow sowie George Minne einen großen Auftritt hatten, allesamt Künstler*innen, deren Werke gleichfalls entscheidende Inspirationen für Klimt lieferten.[24]

    Viele Anregungen Toorops finden sich bereits in Klimts Beethovenfries, an dem der Meister ab dem Herbst des Jahres 1901 arbeitete. Aus dem reichen Formenschatz des Beethovenfrieses flossen viele Motive und stilistische Besonderheiten in die Arbeit des zwei bis drei Jahre später entstandenen „Pergaments“ ein. So begegnet man dem auffälligen Motiv des hochgezogenen Armes der rückwärtigen Frauenfigur auf dem Belvedere-Bild in vergleichbarer Weise bei der rechten der drei Gorgonen aus der Gruppe der „feindlichen Gewalten“ des Frieses. Die eng am Körper anliegenden Tücher, die um die Hüften der beiden Freundinnen geschlungen sind, erinnern an den blauen Rock, den die Figur der „Unmäßigkeit“ aus der eben genannten Gruppe im Beethovenfries trägt. Selbst das dort anzutreffende markante Scheibenmuster mit den darin eingeschriebenen Diagonalen findet sich in gleicher Weise bei den Freundinnen. Oberhalb der „Unmäßigkeit“ im Beethovenfries taucht der spiralförmig gekringelte Schwanz einer Schlange auf, und vergleichbare ornamentierte Schlangenformen verwendete Klimt mehrfach auch im „Pergament“. Das Schuppenmuster des Monsters des Typhoeus, einer Mischung aus Affe und Schlange, erfährt eine neue Variation im Muster der Schlangen hinter den Gestalten der Freundinnen. Schließlich erscheint auch die vertikal sich auftürmende Gruppe der „Künste“ im Beethovenfries mit der vertikalen Komposition des Bildes Freundinnen vergleichbar, vor allem auch in Hinblick auf den Effekt, den das volle, weich schwingende Haar der Frauen in beiden Darstellungen generiert (Abb. 9).

    Klimts Pionierleistung im Beethovenfries basiert unter anderem darauf, dass er hier erstmals auf einer abstrakten Raumebene reine Konturenbilder schuf. Dies findet im „Pergament“ seinen Nachhall. Denn auch hier ist die Darstellung von der Dominanz der Konturen und des Ornaments geprägt, die Tiefenräumlichkeit hingegen tritt weitgehend in den Hintergrund. Die weißen Flächen, die sich teilweise aus der Grundierungsfarbe des Pergaments selbst ergeben, kontrastieren effektvoll mit dem Gewirr an Linien und Flächenmustern. Das beginnt mit dem vollen Haar der beiden Frauen, deren Wellenspiel Klimt mit minutiösen Goldauflagen gestaltete, und setzt sich fort in den Rautenmustern der Schlangenkörper. Ein starkes Bewegungselement liefern auch die aus der Tiefe nach oben strebenden goldenen Algengewächse.

    Gerade in dieser überbordenden Vielzahl von grafisch gestalteten Ornamentformen zeigt sich, wie stark der zeichnerische Charakter des Werks Freundinnen (Wasserschlangen I) im Vordergrund steht. Die Arbeit war von Klimt wohl tatsächlich eher als Zeichnung denn als Gemälde beabsichtigt. Höchst selten hatte Klimt Zeichnungen aquarelliert und schon gar nicht hatte er dafür Pergament als Bildträger verwendet. Kein zweites Mal hat er ein solches Werk zur Ausführung gebracht. Tatsächlich fühlt man sich angesichts dieses Materials und des miniaturhaften Charakters der Arbeit an kostbare Pergamenthandschriften erinnert, wie sie etwa im Mittelalter geschaffen wurden. Auch Assoziationen zu persischen oder indischen Miniaturen könnten wach werden. Dies wäre bei Klimt, der stets ein großes Interesse an außereuropäischer Kunst zeigte, keinesfalls abwegig.

    Der Rahmen von Freundinnen (Wasserschlangen I)

    Nicht nur die Fülle der kleinteiligen Ornamentierung und die reiche Ausstattung mit Blattgold, sondern auch der aufwendig gearbeitete Metallrahmen verleihen dem Bild Freundinnen (Wasserschlangen I) den Charakter eines kostbaren kunsthandwerklichen Kleinods. Der Rahmen war von Anfang an für das Bild konzipiert und wurde laut den Unterlagen der Galerie Miethke von der Wiener Werkstätte ausgeführt. Als kostbar gerahmtes Kleinod wurde das Werk wohl von Klimt selbst und seinen Zeitgenoss*innen auch gesehen. Denn anlässlich seiner ersten Präsentation auf einer Gruppenausstellung, nämlich auf der bereits erwähnten Kunstausstellung in Dresden im Herbst 1907, wurde es in einem Saal präsentiert, in dem neben vier weiteren Zeichnungen Klimts ausschließlich Metallarbeiten der Wiener Werkstätte nach Entwürfen von Josef Hoffmann zu sehen waren.[25] Die Rezensionen in den Dresdner Zeitungen hoben den Reiz und die Harmonie dieses Saales besonders hervor.[26] Aufgrund dieses Konnexes, dass die übrige Ausstattung des Saales von Hoffmann stammte, kann auch der in Metall getriebene Rahmen des Belvedere-Bildes, dessen Entwerfer bisher nicht feststand, Josef Hoffmann zugeschrieben werden. Im Übrigen wirkt der Hoffmann-Saal in Dresden gleichsam wie ein Probelauf für den gleichfalls von Hoffmann gestalteten Saal der Wiener Werkstätte auf der von ihm mitorganisierten Kunstschau Wien ein Jahr später.

     

    Anmerkungen

    Ver Sacrum, 6. Jg., Heft 22, 1903, S. 371; Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen, Bd. 2: 1904–1912, Salzburg 1982, WVZ-Nr. 1353; Abb. in: Alfred Weidinger (Hg.), Gustav Klimt, München et al. 2007, S. 83.

    Strobl 1982 (wie Anm. 1), WVZ-Nrn. 1334–1355 sowie Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen, Bd. 4: Nachtrag 1878–1918, Salzburg 1989, WVZ-Nrn. 3556, 3557.

    Strobl 1982 (wie Anm. 1), WVZ-Nr. 1355; Abb. in: Weidinger 2007 (wie Anm. 1), S. 83.

    Johannes Dobai, „Œuvrekatalog der Gemälde“, in: Fritz Novotny / Johannes Dobai, Gustav Klimt, hg. von Friedrich Welz, Salzburg 1967, WVZ-Nr. 139 (Wasserschlangen [Freundinnen] I, etwa 1904/07); Alfred Weidinger / Michaela Seiser / Eva Winkler, „Kommentiertes Gesamtverzeichnis des malerischen Werkes“, in: Alfred Weidinger (Hg.), Gustav Klimt, München et al. 2007, WVZ.-Nr. 172 (Wasserschlangen I, 1904–1907); Tobias G. Natter (Hg.), Gustav Klimt. Sämtliche Gemälde, Wien 2012, WVZ-Nr. 163 (Wasserschlangen I, 1904–1907); Klimt-Foundation, Wien (Hg.), Gustav Klimt-Database, 2022 – laufend, https://gkdb.link/5894-5116 (Wasserschlangen I [Pergament], 1904) (zuletzt besucht am 8.8.2023)..

    Alice Strobl, „Wasserbilder“, in: Alfred Weidinger (Hg.), Gustav Klimt, München et al. 2007, S. 73–89, 83–89, hier S. 83.

    Deutsche Kunst und Dekoration, Bd. 19, 1906/07, Abb. S. 62; Strobl 1982 (wie Anm. 1), WVZ-Nr. 1356a.

    Anonym, „Neue Arbeiten von Gustav Klimt“, in: Die Zeit, 25.12.1906. Für die Auffindung dieses bislang unbekannten Artikels sei Markus Fellinger, Belvedere, Wien, ganz herzlich gedankt.

    Strobl 1982 (wie Anm. 1), WVZ-Nr. 1356; Abb. in: Agnes Husslein-Arco / Alfred Weidinger (Hg.), Gustav Klimt. 150 Jahre (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien), Wien 2012, S. 172.

    Tobias G. Natter, Die Galerie Miethke. Eine Kunsthandlung im Zentrum der Moderne (Ausst.-Kat. Jüdisches Museum der Stadt Wien), Wien 2003, S. 253, Nr. 541.

    Strobl 1982 (wie Anm. 1), S. 59.

    Fred W., „Kunstschau 1908“, in: Österreichische Rundschau, Bd. 15, April–Juni 1908, S. 450–457.

    Weidinger/Seiser/Winkler 2007 (wie Anm. 4), WVZ-Nr. 173; Natter 2012 (wie Anm. 4), WVZ-Nr. 164.

    Strobl 1982 (wie Anm. 1), WVZ-Nrn. 1358–1409.

    Strobl 2007 (wie Anm. 5), S. 85.

    Stella Rollig / Markus Fellinger / Emilie Gordenker / Edwin Becker (Hg.), Klimt inspired by Van Gogh, Rodin, Matisse (Ausst.-Kat. Van Gogh Museum, Amsterdam; Belvedere, Wien), München et al. 2022, Kat.-Nr. 162. Für die Einsichtnahme in die Untersuchungsergebnisse danke ich Stefanie Jahn, Leiterin der Restaurierungsabteilung im Belvedere, ganz herzlich.

    Katalog der zweiten Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes (Ausst.-Kat. Ausstellungshaus am Kurfürstendamm, Berlin), Berlin 1905, Kat.-Nr. 111; siehe Klimt-Foundation, Wien (Hg.), Gustav Klimt-Database, 2022 – laufend, https://gkdb.link/3832-4920 (zuletzt besucht am 28.7.2023). Falls Klimt bereits für diese Ausstellung das Bild überarbeitet hat, würde dies eine Korrektur der bisherigen Datierung der Überarbeitung bedeuten, die bis jetzt allgemein mit 1906/07 angegeben wird.

    Natter 2012 (wie Anm. 4), WVZ-Nr. 176. Für die Entdeckung dieser Abweichungen in den beiden Auflagen des Dresdner Katalogs und für die korrekte Zuweisung der Katalognummern sei Barbara Marx, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klimt-Foundation, Wien, herzlich gedankt. Klimt-Foundation, Wien (Hg.), Gustav Klimt-Database, 2022 – laufend, https://gkdb.link/9024-5905 (zuletzt besucht am 28.7.2023).

    Ludwig Hevesi, „Gustav Klimt und die Malmosaik“, in: Kunstchronik. Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe, N. F. 18. Jg., 1906/07, Nr. 33, 27.9.1907, Sp. 548.

    Ludwig Hevesi, „Gustav Klimt und die Malmosaik“ (August 1907), in: ders., Altkunst – Neukunst, Wien 1894–1908, Wien 1909, S. 213.

    Archiv des Belvedere, Wien, Zl. 154/56.

    Sog. Grundbuchsblatt zu Inv.-Nr. 5077, Österreichische Galerie, Wien. Archiv des Belvedere, Wien.

    So etwa in Gerbert Frodl, Gustav Klimt in der Österreichischen Galerie in Wien, Salzburg 1992, S. 32: „Wasserschlangen I (Freundinnen I)“.

    Husslein-Arco/Weidinger 2012 (wie Anm. 8), S. 168.

    Der Einfluss Jan Toorops auf die Wiener Kunst um 1900 wurde eingehend und wiederholt von Marian Bisanz-Prakken untersucht, etwa im Ausstellungskatalog Toorop / Klimt. Toorop in Wenen. Inspiratie voor Klimt, hg. von Marian Bisanz-Prakken / Hans Janssen / Gerard van Wezel (Ausst.-Kat. Gemeentemuseum, Den Haag), Zwolle 2006. Zu diesem Thema siehe zuletzt auch: Marian Bisanz-Prakken, „Klimt und die internationale Kunst um 1900. Die Menschheit im Fokus“, in: Rollig/Fellinger/Gordenker/Becker 2022 (wie Anm. 15), S. 134–173, insb. S. 152–158.

    Im Katalog der Ausstellung als „Saal IV: Raum der Gold- und Silber-Arbeiten der Wiener Werkstätte – Raum von Josef Hoffmann“ ausgewiesen, vgl. Klimt-Foundation, Wien (Hg.), Gustav Klimt-Database, 2022 – laufend, https://gkdb.link/9024-5905 (zuletzt besucht am 28.7.2023).

    Dresdner neueste Nachrichten, 16.10.1907, S. 1–2; Dresdner Nachrichten, 6.11.1907, S. 1–2. Für den Hinweis auf die Artikel danke ich Barbara Marx, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klimt-Foundation, Wien, ganz herzlich.


    Abbildungen

    • Galerie Miethke, Wien.
    • 1908 Karl Wittgenstein, Wien.
    • 1956 Ankauf Kunsthandel L. T. Neumann, Wien
    Contact Provenance Research

    Exhibitions of the Belvedere

    Exhibitions

  • Gustav Klimt, Galerie Miethke, Wien 2.7.–9.10.1907 (ohne Katalog)
  • Wiener Ausstellung, Galerie Ernst Arnold, Dresden 12.10.–30.11.1907
  • Kunstschau Wien 1908, Ausstellungsbau Lothringerstraße, Wien 1.6.–15.11.1908
  • Esposizione Internazionale di Roma 1911, Österreichischer Pavillon, Vigna Cartoni – Valle Giulia, Rom 27.3.–20.12.1911
  • Idole und Dämonen, Museum des 20. Jahrhunderts, Wien Juli–September 1963
  • OGustav Klimt. Painting, Design, and Modern Life, Tate Liverpool 30.5.–31.8.2008
    • Werkverzeichnisse

    • Johannes Dobai, Das Frühwerk Gustav Klimts, ungedruckte Diss. Universität Wien 1958, Bd. 2, WVZ-Nr. 130 (Die Freundinnen [Schwestern, Pergament, Die Wasserschlangen], um 1904)
    • Johannes Dobai, „Œuvrekatalog der Gemälde“, in: Fritz Novotny / Johannes Dobai, Gustav Klimt, hg. von Friedrich Welz, Salzburg 1967, WVZ-Nr. 139 (Wasserschlangen [Freundinnen] I, etwa 1904/07)
    • Johannes Dobai, „Œuvrekatalog der Gemälde“, in: Fritz Novotny / Johannes Dobai, Gustav Klimt, hg. von Friedrich Welz, Salzburg 1967, WVZ- 107 (Nach dem Regen [Garten mit Hühnern in St. Agatha], 1899)
    • Alfred Weidinger / Michaela Seiser / Eva Winkler, „Kommentiertes Gesamtverzeichnis des malerischen Werkes“, in: Alfred Weidinger (Hg.), Gustav Klimt, München et al. 2007, S. 280–281, WVZ-Nr. 172 (Wasserschlangen I, 1904–1907)
    • Tobias G. Natter (Hg.), Gustav Klimt. Sämtliche Gemälde, Köln 2012, WVZ-Nr. 163 (Wasserschlangen I, 1904–07)
    • Klimt-Foundation, Wien (Hg.), Gustav Klimt-Database, 2022 – laufend, https://gkdb.link/8742-0731 (Wasserschlangen I [Pergament], 1904)
    • Literatur

    • Ver Sacrum, 6. Jg., Heft 22, 1903, S. 371 (Abbildung einer Entwurfszeichnung)
    • Anonym, „Neue Arbeiten von Gustav Klimt“, in: Die Zeit, 25.12.1906, S. 5
    • Deutsche Kunst und Dekoration, Bd. 19, 1906/07, Abb. S. 62
    • Wiener Ausstellung (Ausst.-Kat. Galerie Ernst Arnold, Dresden), 1. Auflage, Dresden 1907, Taf. 17 (2. Auflage, Kat.-Nr. 128, Taf. 17)
    • Old and modern pictures. Tableaux anciens et modernes. Ausstellung von Werken alter und moderner Meister (Ausst.-Kat. Galerie H. O. Miethke, Wien), Wien o. J. [1907/08], außer Katalog, auf der Abb. des Roten Salons rechts vorne erkennbar
    • Ludwig Hevesi, „Gustav Klimt und die Malmosaik“, in: Kunstchronik. Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe, N. F. 18. Jg., 1906/07, Nr. 33, 27.9.1907, Sp. 548
    • Ludwig Hevesi, „Gustav Klimt und die Malmosaik“ (August 1907), in: ders., Altkunst – Neukunst, Wien 1894–1908, Wien 1909, S. 213
    • Katalog der Kunstschau Wien 1908 (Ausst.-Kat. Ausstellungsbau Lothringerstraße, Wien), Raum 22, Kat.-Nr. 6 (Pergament)
    • fr. a., „Bildende Kunst. („Kunstschau 1908“)“, in: Wiener Abendpost, 9.6.1908, S. 4
    • Fred W., „Kunstschau 1908“, in: Österreichische Rundschau, Bd. 15, April–Juni 1908, S. 455
    • Berta Zuckerkandl, „Die Kunstschau 1908“, in: Wiener Allgemeine Zeitung, 6 Uhr-Blatt, 6.6.1908, S. 4–5
    • Galerie H. O. Miethke (Hg.), Das Werk Gustav Klimts, Wien 1908–1914, 1. Lieferung (1908), Taf. 9 (Farbabbildung)
    • Internationale Kunstausstellung Rom 1911. Österreichischer Pavillon (Ausst.-Kat. Esposizione Internazionale di Roma), Wien 1911, Kat.-Nr. 102 (Die Schwestern)
    • Hugo Haberfeld, „Gustav Klimt“, in: Die Kunst. Monatshefte für freie und angewandte Kunst, 13. Jg., 1911/12, Heft 4, Januar 1912, Abb. S. 178
    • Vittorio Pica, LʼArte Mondiale a Roma nel 1911, Bergamo 1913, Taf. 224
    • Kunstverlag Hugo Heller (Hg.), Das Werk von Gustav Klimt, Wien / Leipzig 1918, 1. Lieferung, Taf. 9
    • Max Eisler, Gustav Klimt, Wien 1920, S. 28–29
    • Emil Pirchan, Gustav Klimt, Wien 1956 (veränderte Neuauflage), Abb. 85
    • Mitteilungen der Österreichischen Galerie, 1. Jg., Heft 3, 1957: Wechselausstellung der Österreichischen Galerie. Katalog der Ausstellung von Neuerwerbungen der Österreichischen Galerie aus den Jahren 1952 bis 1957, im Oberen Belvedere, Wien 1957, Kat.-Nr. 69
    • Neuerwerbungen, 1947–1959. Katalog der XLVI. Ausstellung der Österreichischen Galerie, Oktober–November 1959 (Ausst.-Kat. Österreichische Galerie Belvedere), Wien 1959, Kat.-Nr. 117, Taf. 15 (Freundinnen)
    • Gustav Klimt. 29 Gemälde, ausgestellt im Oberen Belvedere aus Anlaß der 100. Wiederkehr seines Geburtstages (Ausst.-Kat. Österreichische Galerie Belvedere, Wien), Wien 1962, Kat.-Nr. 12
    • Idole und Dämonen (Ausst.-Kat. Museum des 20. Jahrhunderts, Wien), Wien 1963, Kat.-Nr. 21
    • Fritz Novotny, „Einführung“, in: ders. / Johannes Dobai, Gustav Klimt, hg. von Friedrich Welz, Salzburg 1967, S. 40, Taf. 43
    • Christian M. Nebehay, Gustav Klimt. Dokumentation, Wien 1969, S. 338
    • Marian Bisanz-Prakken, „Gustav Klimt und die Stilkunst Jan Toroops“, in: Mitteilungen der Österreichischen Galerie Wien, 22./23. Jg., Nr. 66/67, 1978/79: Klimt-Studien, S. 205
    • Alice Strobl, Gustav Klimt. Die Zeichnungen, Bd. 2: 1904–1912, Salzburg 1982, S. 59–60
    • Bram Dijkstra, Idols of Perversity. Fantasies of Feminine Evil in Fin-de-Siècle Culture, Oxford / New York 1986, S. 184–185
    • Gerbert Frodl, Gustav Klimt in der Österreichischen Galerie in Wien, Salzburg 1992, S. 32
    • Neda Bei, „Die doppelte Frau (Wasserschlangen)“, in: Tobias G. Natter / Gerbert Frodl (Hg.), Klimt und die Frauen (Ausst.-Kat. Österreichische Galerie Belvedere, Wien), Köln 2000, S. 235–240
    • Elfriede Wiltschnigg, Das Rätsel Weib. Das Bild der Frau in Wien um 1900, Berlin 2001, S. 84 und 209
    • Tobias G. Natter, Die Galerie Miethke. Eine Kunsthandlung im Zentrum der Moderne (Ausst.-Kat. Jüdisches Museum der Stadt Wien), Wien 2003, S. 253, Kat.-Nr. 541
    • Alice Strobl, „Wasserbilder“, in: Alfred Weidinger (Hg.), Gustav Klimt, München et al. 2007, S. 73–89
    • Tobias G. Natter / Christoph Grunenberg (Hg.), Gustav Klimt. Painting, Design and Modern Life in Vienna 1900 (Ausst.-Kat. Tate Liverpool), Wien 2008, Kat.-Nr. 141, Abb. S. 165
    • Agnes Husslein-Arco / Alfred Weidinger (Hg.), Gustav Klimt und die Kunstschau 1908 (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien), München et al. 2008, S. 276 (Raum 22, Kat.-Nr. 6), Abb. S. 283
    • Agnes Husslein-Arco / Sabine B. Vogel, Die Macht des Ornaments (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien), 2009, S. 133, Abb. S. 83
    • Agnes Husslein-Arco / Alfred Weidinger (Hg.), Gustav Klimt – Josef Hoffmann. Pioniere der Moderne (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien), München et al. 2011, S. 324
    • Alfred Weidinger, „Nicht von dieser Welt“, in: Agnes Husslein-Arco / Alfred Weidinger (Hg.), Gustav Klimt – Josef Hoffmann. Pioniere der Moderne (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien), München et al. 2011, S. 139
    • Agnes Husslein-Arco / Alfred Weidinger (Hg.), Gustav Klimt. 150 Jahre (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien), Wien 2012, S. 168–175, Kat.-Nr. 63 (Alfred Weidinger)
    • Stella Rollig / Tobias G. Natter (Hg.), Klimt und die Antike. Erotische Begegnungen (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien), München et al. 2017, S. 132 (Stephanie Auer)
    • Stella Rollig / Kerstin Jesse (Hg.), Egon Schiele. Wege einer Sammlung (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien), München 2018, S. 293, Abb. S. 207
    • Markus Fellinger, Gustav Klimt. Im Zentrum der Wiener Moderne, Wien 2022, S. 50–53
    • Stella Rollig / Markus Fellinger / Emilie Gordenker / Edwin Becker (Hg.), Klimt. Inspired by Van Gogh, Rodin, Matisse (Ausst.-Kat. Van Gogh Museum, Amsterdam; Belvedere, Wien), München et al. 2022, Kat.-Nr. 160, S. 171
    • Markus Fellinger, „Gustav Klimts Rezeption der internationalen Moderne“, in: Stella Rollig / Markus Fellinger / Emilie Gordenker / Edwin Becker (Hg.), Klimt. Inspired by Van Gogh, Rodin, Matisse (Ausst.-Kat. Van Gogh Museum, Amsterdam; Belvedere, Wien), München et al. 2022, S. 76
    • Marian Bisanz-Prakken, „Klimt und die internationale Kunst um 1900. Die Menschheit im Fokus“, in: Stella Rollig / Markus Fellinger / Emilie Gordenker / Edwin Becker (Hg.), Klimt. Inspired by Van Gogh, Rodin, Matisse (Ausst.-Kat. Van Gogh Museum, Amsterdam; Belvedere, Wien), München et al. 2022, S. 166–172
    • Stella Rollig / Franz Smola (Hg.), Gustav Klimt Pigment & Pixel (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien), Köln 2025, S. 82–85 (Franz Smola), S. 8689 (Stefanie Jahn)
    • „Das Gold in Klimts Gemälden. Barbara Steiner im Gespräch mit Franz Smola“, in: Stella Rollig / Franz Smola (Hg.), Gustav Klimt Pigment & Pixel (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien), Köln 2025, S. 63f.