{"object":[{"sourceId":{"label":"Source ID","value":"40352"},"creditline":{"label":"Credit Line","value":"Schenkung des Künstlers"},"invno":{"label":"Inventory number","value":"10929/2"},"description":{"label":"Description","value":"Andy Coolquitt sammelt Dinge von der Straße. Dinge, die andere wegwerfen oder zurücklassen: marginale Objekte aus öffentlichem Raum und Unorten. Der Künstler teilt das Zusammengetragene in \u201eSomebody-Mades\u201c und \u201eIn-Betweens\u201c auf. \u201eSomebody-Mades\u201c sind anonyme, selbstgemachte Dinge, die mehr oder weniger nachvollziehbare Funktionen erfüllen. \u201eIn-Betweens\u201c sind weder etwas noch nichts und werden meist als Rohmaterial für die Produktion von \u201eLegitimate Sculptures\u201c genutzt. Aber der Status der Objekte ist nicht wirklich wichtig für die Rezeption. Es geht vielmehr darum, dass der Künstler an einem gewissen Punkt eine Entscheidung über ihre Entität fällen muss (und manchmal an einem gewissen Punkt wieder ändert). Was wichtiger ist, hat mit der Individualität dieser Dinge und der Sozialwelt, in der sie leben, zu tun. Diese autonomen Objekte sind nicht nur in ihrem Wesen fragil und brüchig, sondern hinterfragen auch Autorschaft und ihren eigenen Status. Das führt zu einer prekären Situation in ihrem Nachleben als Exponate, obwohl die Objekte in ihrem Vorleben schon so etwas wie eine Öffentlichkeit hatten. \u2014 [Severin Dünser, 04/2016]\r\n\r\nDie Arbeiten von Andy Coolquitt bewegen sich im Spannungsfeld von autonomem Kunstwerk und objet trouvé und hinterfragen Begriffe der Häuslichkeit im Kontext des Verhältnisses von privatem und öffentlichen Raum. Coolquitt sammelt und \u201erecycelt\u201c  auf der Straße gefundene Gegenstände, wie Metallröhren, Flaschen und Pappkartons und stellt diese als \u201ein-betweens\u201c oder \u201esomebody-mades\u201c \u2013 auf ironische Weise die Tradition des \u201eready mades\u201c aufgreifend \u2013 in Form von Assemblagen zusammen bzw. arbeitet sie zu eigenen Skulpturen und Installationen um, die wie Einrichtungselemente und Interieurs anmuten. Aus dem häuslichen Umfeld ausrangierte Objekte werden bei Coolquitt so wieder Teil eines prozesshaft aufgebauten \u201eInterieurs\u201c. \u2014 [Véronique Aichner, 5/2013]"},"medium":{"label":"Medium","value":"Textiles, paint"},"onview":{"label":"On View","value":"0"},"title":{"label":"Title","value":"Mixtape (aus: PUPUSARIA #3)"},"classification":{"label":"Genre","value":"Object art"},"primaryMedia":{"label":"PrimaryMedia","value":"/internal/media/dispatcher/53472/full"},"displayDate":{"label":"Date","value":"2013"},"id":{"label":"Id","value":"10200907"},"iiifManifest":{"value":"https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-40352/manifest"},"dimensions":{"label":"Dimensions","value":"17 × 34 × 28 cm"}}]}