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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/12695/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Rudolf Steindl, the Artist's Brother-in-Law</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>c. 1911</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>100 × 75 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Oil on canvas</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>6227</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Das Porträt zeigt Rudolf Steindl (13.4.1871 Wien–14.9.1953 Wien), der mit Koloman Mosers jüngerer Schwester Leopoldine (6.11.1877 Wien – 9.7.1957 Wien) verheiratet war. Ab 1888 war Steindl Mitarbeiter in der k. k. Hof- und Staatsdruckerei, wo er bis zu seiner Pensionierung in der Zwischenkriegszeit zuletzt als "Oberkontrollor der Staatsdruckerei" beschäftigt war. Moser zeigt seinen Schwager in strenger Frontalansicht in Bildmitte sitzend mit einem Buch in der Hand. Das Bild wird bestimmt vom gedämpften Farbauftrag im pastosen und breiten Pinselduktus. Die Modellierung des Körpers erscheint in der Fläche arrangiert, wobei auch die Kontur die flächige Stilisierung generiert. Der Stuhl mit hoher Rückenlehne im Hintergrund, der an Mosers Armlehnstuhl von 1902 der Firma Prag-Rudniker erinnert, ist als Verweis auf die geometrischen Tendenzen der Wiener Moderne zu sehen. Am linken Bildrand betont Moser durch den vertikalen schwarzen Streifen effektvoll den hierarchischen Charakter des Porträts, wobei er den Dargestellten als Intellektuellen charakterisiert. Gleichzeitig bricht er dadurch die strenge Symmetrische der Bildordnung und erzeugt Spannung. Vor allem die Betonung der großen Hände verweist auf Mosers Auseinandersetzung mit den expressionistischen Porträts von Egon Schiele (1890–1918) wie dem 1910 gemalten Bildnis des Verlegers Eduard Kosmack. In seiner überaus modernen Interpretation einer traditionellen Form gelingt es Moser dem Porträtierten eine individuelle und psychologische Komponente zu verleihen. — [Stefan Üner, 2016]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Painting</value></field><field label="Id" name="id"><value>10591923</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>4977</value></field><field name="media" mediaRecordID="12695" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>In Copyright</license><mediaCopyright>Foto: Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/12695/full</value></field><field name="media" mediaRecordID="114367" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>In Copyright</license><mediaCopyright>Foto: Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/114367/full</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-4977/manifest</value></field></object>