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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/8999/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Die Tischrede</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>c. 1890</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>13 x 18,5 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Oil on wood</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>1051</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Der Maler, Zeichner, Illustrator und Modelleur Ernst Juch kam nach seiner Ausbildung in einer Porzellanfabrik 1859 nach Wien, wo er bald als Karikaturist für humoristische Blätter bekannt wurde. Er war Mitglied der Künstlerrunde „Die Anzengrube“ und ab 1883 auch des Künstlerhauses. Im Freundeskreis verschickte Juch gern miniaturhafte Zeichnungen auf Postkarten, er gilt damit als einer der Begründer der modernen Ansichtskarte. — Auch in dem kleinen Ölgemälde „Die Tischrede“ hat Juch mit schnellen Pinselstrichen skizzenhaft eine Szene aus dem Alltagsleben erfasst. Eine dicht gedrängte Gruppe von festlich gekleideten Menschen unterschiedlichen Alters ist rund um eine reichlich gedeckte und geschmückte Tafel versammelt. Am rechten Bildrand hat ein Herr sein Glas erhoben, er setzt zu der titelgebenden Ansprache bei diesem ebenso förmlich wie familiär wirkenden Bankett an. Der knapp gewählte Bildausschnitt rückt in einem nicht näher definierten Raum ganz das Geschehen in den Mittelpunkt. Die uns den Rücken zuwendenden Figuren auf eleganten Bugholzstühlen unterstreichen die Unmittelbarkeit dieses malerischen Close-up. Fast vermeint man das Plaudern der Gäste und das Klirren der Gläser vernehmen zu können. — [aus: Kerstin Krenn, in: Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Ausst. Kat. Belvedere Wien, 9.9.2015–31.1.2016, S. 54]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Painting</value></field><field label="Id" name="id"><value>10660723</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>53</value></field><field name="media" mediaRecordID="8999" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>In Copyright</license><mediaCopyright>Foto: Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/8999/full</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-53/manifest</value></field></object>