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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/74951/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>[Concrete (rolled)]</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2014</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>80 × 62 × 11 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Foil, concrete, nails</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>Ankauf aus Mitteln der Galerienförderung des Bundes</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>11173</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Beton härtet zwar rasch aus, trocknet aber nur langsam. Als Material unterliegt er also oft noch einem – wenn auch unsichtbaren – Veränderungsprozess. Normalerweise industriell gefertigt und als Baustoff verwendet, ist Beton Christoph Webers bevorzugter Werkstoff. Weber interessiert sich für genau diesen prozesshaften Charakter des Materials: Im Fertigungsprozess wartet er oft auf den exakten Moment, um es in materialuntypische Zustände wie Faltung oder Wicklung zu bringen. In diesem Fall ist es ein Stück Abdeckplane – wie sie auch auf Baustellen verwendet wird –, das durch eine simple Aufhängung mit Nägeln und Ösen den Beton scheinbar in seine zusammengerollte Form versetzt hat. Ursache und Wirkung sind hier ununterscheidbar geworden. Die links und rechts herausquellenden Enden der Masse zeugen von einer schnellen Geste, die, mitten in ihrer Ausführung erstarrt, noch weitergeführt werden könnte. Diese zeitliche Unabgeschlossenheit des Materials verschränkt sich in Webers Arbeiten mit einer inhaltlichen Dimension: So stehen die absurde Prekarität, die das Zusammenspiel der beiden Materialien prägt, und die gestische Flüchtigkeit im Widerspruch zur alltäglichen Verwendung. Arbeitsvorgänge und -bedingungen werden dadurch in Beton (gerollt) ebenso reflektiert wie die historisch-symbolische Dimension des Materials als Baustoff von Industrialisierung und Moderne. — [Claudia Slanar, 5/2016]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Object art</value></field><field label="Id" name="id"><value>10202248</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>57408</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-57408/manifest</value></field></object>