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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/74967/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Not yet titled</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2014</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>18 × 105 × 125 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Concrete, steel, wood</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>11191</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Beton härtet zwar rasch aus, trocknet aber länger nicht. Als Material unterliegt er also oft noch einem – wenn auch unsichtbaren – Veränderungsprozess. Normalerweise industriell gefertigt und als Baustoff verwendet, ist Beton Christoph Webers bevorzugter Werkstoff. Der Künstler interessiert sich genau für diesen prozesshaften Charakter des Materials: Im Fertigungsprozess wartet er auf den exakten Moment, um es in den materialuntypischen Zustand der Faltung oder Wicklung zu bringen. Manchmal rollt er Platten um sich selbst, dann wiederum präsentiert er sie als Serie an die Wand gelehnt, langsam einknickend wie die Skulptur gewordenen Elemente einer filmischen Bewegungsstudie. Bei "not yet titled" ist es wiederum eine Betonplatte, die sich über eine Stahlplanke gebogen hat und nun tiefe Risse zeigt. Die zeitlich unabgeschlossene "Unmöglichkeit" des Materials verschränkt sich in Webers Arbeiten mit dessen inhaltlicher Dimension. So steht die absurde Prekarität der Objekte im Widerspruch zur alltäglichen Verwendung von Beton. Risse und Spalten zeugen tatsächlich wie metaphorisch von Druck, vielleicht auch von Verdrängtem, das einen drohenden Bruch ankündigt. — [Claudia Slanar, in: Agnes Husslein-Arco, Severin Dünser, Luisa Ziaja (Hg.), Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Wien 2015, S. 125.]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Object art</value></field><field label="Id" name="id"><value>10202317</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>58635</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-58635/manifest</value></field></object>