{"object":[{"sourceId":{"label":"Source ID","value":"58748"},"primaryMedia":{"label":"PrimaryMedia","value":"/internal/media/dispatcher/74979/full"},"displayDate":{"label":"Date","value":"2013"},"invno":{"label":"Inventory number","value":"11218"},"description":{"label":"Description","value":"Maja Vukojes malerische Arbeiten lassen sich als eine stetige Auseinandersetzung mit dem Konzept der Hybridität verstehen: Dabei stand zunächst Hybridität im Sinne von Transkulturalität als Erklärungsmodell und Realität postkolonialer Identitäten im Vordergrund, was Ausdruck in Vukojes Bildmotiven fand, sich aber auch in den künstlerischen Verfahren \u2013 Übersetzungen des Fotografischen ins Malerische, Materialcollagen, Spray- und Abdrucktechniken \u2013 spiegelte. Vor diesem Hintergrund beschäftigen Vukoje zunehmend kunst- und werkimmanente Fragen nach dem Hybriden in der Malerei und danach, was diese als Repräsentationsmedium schlechthin zu repräsentieren überhaupt imstande sei. So verschränkt die Künstlerin in ihren jüngsten Arbeiten motivische Versatzstücke früherer Werke wie den Handschuh oder Unterwäsche, die allerlei Assoziationen und Bedeutungsaufladungen bergen, mit dem Experimentieren mit den Grundelementen und Materialitäten der Malerei, denen sie ein Eigenleben einräumt. Malgrund und Keilrahmen werden von reinen Trägern zu bestimmenden Akteuren der Bildkomposition. In \"Patata\" blickt uns der titelgebende Kartoffelkopf animiert durch ein menschliches Antlitz erratisch an, scheint es sich aber \u2013 mit nachdenklicher Geste zwar \u2013 zwischen Juteoberfläche und Stützkreuz eingerichtet zu haben. \u2014 [Luisa Ziaja, 6/2015]"},"medium":{"label":"Medium","value":"Acrylic and mini CD on jute"},"onview":{"label":"On View","value":"0"},"id":{"label":"Id","value":"10202336"},"classification":{"label":"Genre","value":"Arts and crafts"},"iiifManifest":{"value":"https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-58748/manifest"},"dimensions":{"label":"Dimensions","value":"210 × 180 cm"}}]}