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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/81523/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>gifted or ungifted</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2009</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>ungerahmt: 300 × 200 × 4 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Acrylic on canvas</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>11270</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Ein zentrales Motiv der ab den frühen 1990er-Jahren entstandenen Performances, Videos, Installationen, Collagen sowie unzähligen fotografischen und malerischen Arbeiten von Elke Silvia Krystufek ist ihr eigener nackter Körper. Oft als schonungslos, radikal, exzentrisch und provokativ beschrieben, lotet die Künstlerin in dieser intensiven Selbstbespiegelung gesellschaftliche Normen und Tabus sowie kulturell bestimmte Bilder von Sexualität und Weiblichkeit, von Intimität und Privatem aus. 2009 zeigte Krystufek im österreichischen Pavillon der Biennale von Venedig eine Werkreihe mit einem in der Kunstgeschichte ungewöhnlichen Motiv: dem von einer Frau gemalten männlichen Akt. "gifted or ungifted" ist wie alle Gemälde der Künstlerin nach einer Fotografie entstanden und verschränkt typisch für sie Schrift und Bild auf der Leinwand. Krystufeks in schnellen Pinselzügen ausgeführtes Porträt eines jungen Mannes mit wallendem langem Haar ist begleitet von Zitaten und gedanklichen Notizen. Analog zu ihren mit Elementen aus Alltags- und Populärkultur versehenen Selbstbildnissen kann es auch als malerische Reflexion von Männlichkeitskonstruktionen gelesen werden. — [aus: Kerstin Krenn, in: Agnes Husslein-Arco, Severin Dünser, Luisa Ziaja (Hrsg.), Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Wien 2015, S. 82]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Painting</value></field><field label="Id" name="id"><value>10202467</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>61537</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-61537/manifest</value></field></object>