{"object":[{"sourceId":{"label":"Source ID","value":"61995"},"invno":{"label":"Inventory number","value":"11321"},"description":{"label":"Description","value":"Franz Amann ist Maler. Seine Bilder erzeugen keine illusionistischen Räume, sondern versuchen, Objekte an sich zu sein. Sie verweisen auf das Konstituieren von Bedeutung durch Malerei, die als existenzieller Akt begriffen wird. Es mangelt also nicht an künstlerischem Pathos. Ähnliche Ziele verfolgten abstrakte Maler in den 1960er-Jahren in den USA. Sie verwendeten dafür sogenannte \u201eshaped canvases\u201c \u2013 ver- bzw. geformte Leinwände, die sich der Dominanz des rechtwinkligen Bildes und seiner Tendenz zum Illusionismus entgegenstellten. Donald Judd schrieb 1965 von \u201espezifischen Objekten\u201c, die weder Malerei noch Skulptur sind, sondern sich zwischen beiden bewegen. Das trifft auch auf die \u201eshaped canvases\u201c von Amann zu. Wie die Minimalisten verwendet er Serialität, um die Individualität der Werke zu untergraben. Nur konterkariert er das: In ihrer Form an Tierköpfe erinnernd, oszillieren die Arbeiten so zwischen referenzloser Objekthaftigkeit und buchstäblicher Zeichenhaftigkeit. \u2014 [Severin Dünser, 9/2015]"},"medium":{"label":"Medium","value":"Oil, sawdust and glue on canvas"},"onview":{"label":"On View","value":"0"},"media":{"label":"Media","value":["https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/82714/full"]},"title":{"label":"Title","value":"No. 2"},"classification":{"label":"Genre","value":"Painting"},"primaryMedia":{"label":"PrimaryMedia","value":"https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/82714/full"},"displayDate":{"label":"Date","value":"2014"},"id":{"label":"Id","value":"10767405"},"iiifManifest":{"value":"https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-61995/manifest"},"dimensions":{"label":"Dimensions","value":"88 × 74 × 5,5 cm"}}]}