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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/84178/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Criminal 5</value></field><field label="Alternative Title" name="title2"><value>Aus der Serie: "6 Verbrecher"</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2015</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>35 × 35 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Black and white print on baryta paper</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>Ankauf aus Mitteln der Galerienförderung des Bundes</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>11360</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Humorvoll-performative Interaktionen mit skulptural gedachten Alltagsgegenständen sowie deren dialogisches Zusammentreffen mit Fotografie zählen zu den charakteristischen Arbeitsmethoden von Kerstin von Gabain. Die mit "6 Verbrecher" betitelte Fotoserie entstand im Rahmen einer Ausstellung des Museums für angewandte Kunst in Wien, der die Auseinandersetzung mit dessen Studiensammlung zugrunde lag. Die Arbeiten zeigen virtuos gefertigte Exemplare der im 19. Jahrhundert zu größter Popularität gelangten Bugholzstühle, welche von Gabain in vermenschlichender Tendenz nach Bildkompositionstechniken aus der Porträtfotografie des 19. Jahrhunderts abgelichtet wurden. Der personifizierende Titel betont zudem die anthropomorphe Auffassung der Sitzmöbel. Mit dem Einsatz von Fotografie referenziert die Künstlerin auf die Rolle dieses Mediums als Instrument wissenschaftlicher Dokumentation, Klassifizierung und Archivierung im Kontext musealer Sammlungspraxis. Außer auf Systematisierungspraktiken im kunstwissenschaftlichen Bereich verweist die Künstlerin mit Werktiteln wie eben "6 Verbrecher", "Syphilis" oder "Die Hysterikerin" auch auf Tendenzen der medizinischen Forschung und Psychoanalyse des 19. Jahrhunderts hinsichtlich (psycho-)pathologischer Klassifizierungen. Mit der jeglicher logischen Grundlage entbehrenden Betitelung der Objekte führt die Künstlerin jede herkömmliche wissenschaftliche Zuordnung auf humoristische Weise ad absurdum. — [Véronique Abpurg, 5/2016]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Photography</value></field><field label="Id" name="id"><value>10202720</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>64438</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-64438/manifest</value></field></object>