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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/159470/full</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2007</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>Film/Video-Dauer: 22 Min., 32 Sek.</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Film (Super16mm transferred to HD), black-and-white, sound, format 16: 9</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>10579/2</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Simon Wachsmuths konzeptuelle künstlerische Arbeit kreist um Erinnerung und Überlieferung und befragt das Verhältnis von materiellen Spuren und rituellen Praktiken, musealen Repräsentationen und Formen ihrer Indienstnahme in der Gegenwart. Der Film "Pulad Zurkhaneh" ist Teil des Werkkomplexes "Where we were then, where we are now": Ausgehend von der im heutigen Iran gelegenen Königsstadt des Achämenidenreiches Persepolis, die 330 v. Chr. von den Truppen Alexanders des Großen zerstört wurde, beleuchtet Wachsmuth vergangene und gegenwärtige Projektionen auf Persien und den Iran wie auch Prozesse der Übertragung, Aneignung und Abstraktion von Geschichte. "Pulad Zurkhaneh" zeigt eine Gruppe Männer bei einer traditionellen Leibesübung, die ihren Ursprung in klandestinen Kampfsportarten aus der Zeit der arabischen Eroberung Persiens hat, über die Jahrhunderte aber um spirituelle Inhalte und Rituale erweitert wurde. Aufgenommen in einer Zurkhaneh, persisch für "Krafthaus", folgen die ruhigen, unkommentierten Filmbilder dem festgelegten Verlauf und nehmen immer wieder die Objekte in den Fokus, mit denen die Männer trainieren: Holzkeulen, Schilde, Bogen und Bretter, die abstrahiert an Waffen erinnern. Atmosphärisch aufgeladen erzählt "Pulad Zurkhaneh" von Tradition und Transformation kultureller Praxen und deren historischer und gegenwärtiger Bedeutung. — [Luisa Ziaja, 4/2017]

</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Conceptual art</value></field><field label="Id" name="id"><value>10203083</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>75859</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-75859/manifest</value></field></object>