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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/108913/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>kontaktgrill</value></field><field label="Alternative Title" name="title2"><value>Aus der Serie "fuhrpark. was das / der neue gefährt sein kann"</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>2013</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>230 × 147 × 85 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Feuerverzinkter Stahl, pulverbeschichteter Stahl (Farbe RAL 3007), Beton</value></field><field label="Credit Line" name="creditline"><value>Ankauf aus Mitteln der Galerienförderung des Bundes</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>11698</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Die Skulpturen von Toni Schmale atmen eine libidinös-fetischistische Aufladung – sie hat ihre Arbeiten einmal als „maschinen, die begehren in sich haben“, beschrieben. Bevorzugte Werkstoffe der Künstlerin sind Metall und Beton, die sie mit äußerster Präzision zu Objekten verarbeitet, die sich als Abstraktionen von Alltagsgegenständen, Sportgeräten oder auch Fetischobjekten deuten lassen und deren suggestive Titel sexuelle Konnotationen, ein imaginäres Spiel zwischen Begehren und Disziplinierung, Macht und Unterwerfung in Gang setzen. Dabei geht es immer auch um eine lustvolle Destabilisierung gelernter sozialer wie ästhetischer Kategorien. — „kontaktgrill“ aus dem Jahr 2013 entstammt einer ursprünglich dreiteiligen Konstellation von Arbeiten mit dem Titel „fuhrpark. was das / der neue gefährt sein kann“, die inzwischen um einige Skulpturen erweitert wurde. Das gerüstartige Objekt ist aus Rohren mit einem Durchmesser von 60 mm konstruiert, einer Konstante in allen Werken Schmales, und erfährt durch eine massive Betonplatte eine gewisse Schwere und Präsenz. Anders als die eindeutige Funktionalität eines der körperlichen Ertüchtigung dienenden Sportgeräts, das meist eine klare Handlungsanweisung gibt, hält „kontaktgrill“ ein tatsächliches Benutzen, die Interaktion mit einem Körper in einer Schwebe der Potenzialität, die niemals konkret wird. Schmale versteht ihre Skulpturen im Sinne des englischen Kinderarztes und Psychoanalytikers Donald Woods Winnicott als Übergangsobjekte, als „verbindung der inneren und äußeren realität, not me“, wie sie schreibt. Hier eröffnet sich also ein Spannungsfeld zwischen Welt und Selbst, zwischen Physis und Psyche, das zugleich das Ineinsfallen mit der Repräsentation des eigenen Ich zurückweist. — [Luisa Ziaja, 2017]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Sculpture</value></field><field label="Id" name="id"><value>10600471</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>80955</value></field><field name="media" mediaRecordID="108913" label="Media"><type>image/jpeg</type><license>In Copyright</license><mediaCopyright>Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/108913/full</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-80955/manifest</value></field></object>