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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><NoAIdisclaimer>[PLATZHALTERTEXT]Vervielfältigungen eines Werkes dieser Webseite für Text- und Data-Mining und damit insbesondere für das Training einer Künstlichen Intelligenz bleibt ausdrücklich vorbehalten (§ 42h Abs 6 UrhG).</NoAIdisclaimer><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/84006/full</value></field><field label="Title" name="title"><value>Das zweite Kabinett der ägyptischen Sammlung</value></field><field label="Date" name="displayDate"><value>1889</value></field><field label="Dimensions" name="dimensions"><value>41,7 × 50,5 cm</value></field><field label="Medium" name="medium"><value>Watercolor on paper</value></field><field label="Inventory number" name="invno"><value>2303</value></field><field label="On View" name="onview"><value>0</value></field><field label="Description" name="description"><value>Als Sohn des Historienmalers Carl Peter Goebel und Enkel des Akademieprofessors und Bildhauers Joseph Klieber erhielt Carl Goebel d. J. frühzeitig eine künstlerische Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Wien und wurde bereits im Alter von 14 Jahren mit dem Füger-Kompositionspreis ausgezeichnet. Nach seinem Studium war er an verschiedenen europäischen Höfen als Porträtmaler tätig und gelangte durch seine Wiener Veduten sowie durch Tier- und Jagdbilder, Landschaften und Genreszenen zu lokaler Bedeutung. Institutionsgeschichtlich ist Goebels Werk aufgrund seiner zwischen 1875 und 1889 entstandenen Serie von 17 Aquarellen des Unteren Belvedere von besonderem Interesse: Jenes beherbergte, nachdem 1805 Tirol an Bayern gefallen war, ab den 1810er-Jahren die kaiserliche Sammlung aus Schloss Ambras und später auch umfangreiche Bestände der kaiserlichen Kollektion ägyptischer und antiker Kunst, die, wie Goebel zeigt, auf interessierte Betrachter/innen stieß. In dokumentarischer Genauigkeit wird hier das Klassifizierungsbestreben im Umgang mit den antiken Trophäen ersichtlich, jenes System, das aus Ritualobjekten museale Exponate macht. — [aus: Luisa Ziaja, in: Flirting with Strangers. Begegnungen mit Werken aus der Sammlung, Ausst. Kat. Belvedere Wien, 9.9.2015–31.1.2016, S. 36]</value></field><field label="Genre" name="classification"><value>Drawing art</value></field><field label="Id" name="id"><value>10306136</value></field><field label="Source ID" name="sourceId"><value>8101</value></field><field name="media" mediaRecordID="84006" label="Media"><type>Image</type><license>Diese Bilddateien werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung/ kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung.</license><mediaCopyright>Foto: Johannes Stoll / Belvedere, Wien</mediaCopyright><value>https://sammlungtest.belvedere.at/internal/media/dispatcher/84006/full</value></field><field name="iiifManifest"><value>https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-8101/manifest</value></field></object>