{"object":[{"sourceId":{"label":"Source ID","value":"8248"},"primaryMedia":{"label":"PrimaryMedia","value":"/internal/media/dispatcher/12756/full"},"displayDate":{"label":"Date","value":"1910"},"invno":{"label":"Inventory number","value":"2448"},"description":{"label":"Description","value":"In den Erwerbungsakten der Österreichischen Galerie aus dem Jahr 1923 noch als \"Männliches Bildnis\" bezeichnet, wurde das Bild seit der großen Kokoschka Ausstellung 1927 in Zürich oft irrtümlich als Porträt des Journalisten und Chefredakteurs der Wiener \"Allgemeinen Zeitung\" Dr. Julius Szeps bezeichnet. Nach Kokoschkas Erinnerung handelte es sich bei dem Dargestellten aber um einen Wiener Rent- oder Schätzmeister. Die frühen Bildnisse sind durch eine starke psychologische Deutung der Porträtierten gekennzeichnet. Bei dieser hypersensiblen Form der Darstellung, die als Seelenmalerei bezeichnet wurde, versucht Kokoschka mit malerischen Mitteln seelische Spannungen und innerste Vorgänge zu erfassen. Die dominierenden Gestaltungsmittel stellen hierbei das Zusammenspiel von lasierendem und pastosem Farbauftrag und die zeichnerischen, kratzenden Eingriffe in die Farbfläche dar. Dieses Liniengespinst bestimmt die Gesichtskontur des Dargestellten und die Binnenstruktur des schwarzen Mantels. Neben dem indifferenten Hintergrund findet sich in Form der hellen vom Kopf ausstrahlenden Aura ein weiteres Charakteristikum der frühen Porträts wieder. \u2014 [Harald Krejci, 4/2010]"},"medium":{"label":"Medium","value":"Oil on canvas"},"onview":{"label":"On View","value":"0"},"id":{"label":"Id","value":"10196289"},"title":{"label":"Title","value":"The Treasurer"},"classification":{"label":"Genre","value":"Painting"},"iiifManifest":{"value":"https://sammlungtest.belvedere.at/apis/iiif/presentation/v2/1-objects-8248/manifest"},"dimensions":{"label":"Dimensions","value":"74 × 59 cm"}}]}