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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/121145/full</schema:image><schema:name>prolet art</schema:name><schema:dateCreated>1971</schema:dateCreated><schema:creator>[Pidder Auberger]</schema:creator><schema:creator>Pidder Auberger</schema:creator><schema:artMedium>Siebdruck und Handstempel, Offset, 32 Spielkarten bestempelt in Kartonschuber</schema:artMedium><schema:description>In seiner im August 1971 in Breitenbrunn fertiggestellten Arbeit „prolet art“ persifliert Hans Peter Auberger (auch bekannt unter dem Namen Pidder Auberger oder Johann Peter Auberger) den zu jener Zeit inflatorischen Einsatz sozialistischer Ikonen und Symbole im Kontext der Populärkultur. In einer Art überdimensioniertem Kartenspiel lässt er an Stelle der klassischen Figuren „König“, „Dame“ und „Bube“ die sozialistischen Leitfiguren Karl Marx, Che Guevara und Mao Tse-tung treten; Kreuz schwarz, Herz rot und Karo rot werden ersetzt durch Hammer, Sichel und Sowjetstern. Mit „prolet art“ formuliert der Künstler einen ironisch-pointierten Kommentar zur Banalisierung und Bagatellisierung sozialistischer Ideologien durch die missbrauchshafte Verwendung derer Embleme. — [Véronique Abpurg, 7/2019]</schema:description><schema:artForm>Print</schema:artForm><schema:copyrightHolder>© Bildrecht, Wien 2026</schema:copyrightHolder><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/82886/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>