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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/124748/full</schema:image><schema:name>Schüttloch (8)</schema:name><schema:dateCreated>2017</schema:dateCreated><schema:creator>[Angelika Loderer]</schema:creator><schema:creator>Angelika Loderer</schema:creator><schema:artMedium>Patinated aluminum</schema:artMedium><schema:description>Angelika Loderer findet die Form ihrer skulpturalen Arbeiten oft in der Natur, in ihrer unmittelbaren Umgebung oder leitet sie von den verwendeten Materialien selbst ab. So fließen Eigenschaften und Verarbeitungsmodi ihrer Werkstoffe als grundlegende Parameter in den Gestaltungsprozess ein. Vor diesem Hintergrund bezeichnet Loderer ihre künstlerische Praxis als medienreflexiv. Sie spielt mit der Spannung zwischen Zufall und Intention, negativem und positivem Raum ebenso wie mit Dualitäten wie Beständigkeit und Fragilität, Dauerhaftigkeit und Vergänglichkeit. — Für ihre Werkserie Schüttlöcher gießt sie verlassene Maulwurfsgänge aus und überträgt das entstandene Gipsmodell in einen Aluminiumguss. Das resultierende, ursprünglich Unsichtbares sichtbar machende Positiv eines unter der Erde liegenden Hohlraums reckt sich – quasi auf den Kopf gestellt – mit Verzweigungen oder als geschlossene Schleife in die Höhe. Angelika Loderer setzt also das klassische bildhauerische Verfahren ein, um Naturphänomene in biomorphen Skulpturen manifest werden zu lassen. — [Luisa Ziaja, 3/2019]
</schema:description><schema:artForm>Sculpture</schema:artForm><schema:copyrightHolder>© Bildrecht, Wien 2026</schema:copyrightHolder><schema:url>https://sammlungtest.belvedere.at/objects/86290/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>